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Stone 3 - Tor zur Hölle
Verfasser: Alexander Kühl (14)
Verlag: BookRix (1536)
VÖ: 13. Mai 2021
Genre: Thriller (7215)
Seiten: 183
Themen: Auftrag (1146), Mission (815), Rache (2241)
Reihe: Stone (Alexander Kühl) (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wird Carmen Madisons lang geplanter und tödlicher Racheplan aufgehen?

Die Organisation Vanessa startet zu ihrem letzten großen Auftrag.

Das Finale der Stone-Trilogie fordert den höchsten Einsatz der Organisation Vanessa und führt die härteste Eliteeinheit der Welt an den dunkelsten Ort der Erde, dem Tor zur Hölle. Werden sie auch diese Mission meistern oder wird es ein Himmelfahrtskommando? Wird es das Ende der Organisation Vanessa sein, so wie wir sie kennen?
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Alexander Kühl für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Alexander Kühl gibt es bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Dieser wartete nicht länger und begann die Unterhaltung.
     »Ihr habt sicher gehört, dass Jefferson weiter in unsere Organisation investieren will. Er will den Kampf gegen Carmen Madison weiterführen, denn ihr Netzwerk ist immer noch intakt. Die großen Brocken wollen wir uns zuerst vornehmen. Als nächstes Ziel haben wir einen Standort in Nowgorod ausfindig gemacht. Unsere Kontakte vom FBI und ITS ermöglichen es uns, die nötigen Informationen für diesen Einsatz zu beschaffen.«
     O´Neil blickte zu Sandra Funk und übergab ihr somit das Wort.
     »Okay, was wissen wir über Nowgorod?«
     Sie blickte kurz in die Runde, da es aber eine rhetorische Frage war, führte sie ihre Ausführungen fort.
     »Außerhalb von Nischni Nowgorod wurde 1945 an der Wolga ein Lager für deutsche Kriegsgefangene errichtet. Im gleichen Jahr zogen dort die ersten ein. Nach unseren Erkenntnissen waren es Soldaten, die aus anderen Lagern dorthin verlegt wurden. Welche es waren und warum, entzieht sich unserer Kenntnis. Es gibt tatsächlich Akten darüber, doch habe ich darauf keinen Zugriff. Vielleicht kann hier Natascha noch nötige Informationen liefern. Jedenfalls wurde der gesamte Komplex in den neunziger Jahren an eine deutsche Organisation mit dem Namen „Tristan“ verkauft. Carmen Madison scheint mit dieser Organisation Geschäfte gemacht zu haben, denn nach der abgeschlossenen Kontenüberprüfung haben wir beträchtliche Zahlungseingänge auf den Konten dieser Organisation festgestellt. Was sich bis heute hinter den Toren dort abspielt, ist uns nicht bekannt.«
     Sandra Funk stoppte ihre Ausführungen und blickte automatisch zu Natascha Gramow. Diese verstand sofort und ergriff das Wort.
     »Ich erzählte es heute bereits Stone, Cat, Emilia und Moore. Denen hat es nicht gefallen und ich glaube, dass es euch ebenfalls nicht gefallen wird. Die Sowjetrussen haben 1945 in ihrem Hass und Zorn an diesem Ort das Tor zur Hölle aufgetan. Die Einheimischen berichteten damals, dass sie den Teufel höchstpersönlich gesehen hätten. Keiner der Kriegsgefangenen soll dort lebend wieder herausgekommen sein. Das Tor zum Abgrund aller menschlichen Vorstellungskraft soll heute immer noch offen und der Geruch des Todes allgegenwärtig sein. Als ich noch Mitglied des KGB war, wurde über Nowgorod nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen. Ich muss gestehen, dass es mir ebenfalls jahrelang gelang, dieses Wissen über das Lager zu verdrängen. Verdrängung ist wohl nie gut, es holt einen doch irgendwann wieder ein.«
     Gramow blickte kurz auf den Boden, dann in die Luft. Es schien, als suche sie nach den passenden Worten. Schließlich fuhr sie fort.
     »Versteht mich bitte nicht falsch, ich würde nie behaupten, dass es etwas gibt, was für unsere Organisation eine Nummer zu groß ist... aber... wir brauchen eine Armee, wenn wir da reingehen wollen. Eine Armee, die vorbereitet ist und weiß, was da auf sie zukommt. Eines muss euch klar sein, wir werden dort nicht alle lebend herauskommen.«
     Wieder blickte Gramow auf den Boden und niemand traute sich, die plötzlich entstandene Stille zu durchbrechen. Schließlich war es Gramow selbst, die aufblickte und sprach: »Hinzu kommt noch, dass wir nicht wissen, in welchem Ausmaß die Anlage gesichert ist und wie man am besten ohne großes Aufsehen ins Innere gelangt.«
     »Dabei könnte ich behilflich sein.«
     Die Gruppe drehte sich geschlossen zur Tür. Dort saß in einem Rollstuhl die hübsche IT-Spezialistin Nici Hope. Dahinter stand Doktor Mandy Franks und schob sie in den Raum hinein.
     »Das ist mein voller Ernst. Ich kann euch da helfen. Ich muss mich nur in Madisons System hacken, dann komme ich mit Sicherheit an alle Daten, die wir benötigen.«
     Lächelnd rollte sie zur Gruppe und stoppte.
     Jennifer Moore war die Erste, welche das Lächeln erwiderte.
     »Schön, dass es dir endlich besser geht.«
     Der Rest der Gruppe schien verhalten. Niemand konnte sich bisher aus dem Geschehenen einen Reim machen. Schließlich sah es bis zum jetzigen Zeitpunkt so aus, dass die IT-Spezialistin Carmen Madison Zugang zur Mansion verschafft hatte. Die hübsche Hackerin mit den schwarzen Haaren und mandelbraunen Augen schien die Situation genauestens zu erfassen.
     »Okay, ich verstehe. Mein Name ist Nici Hope, doch Hope ist völlig ausreichend. Ich bin von Carmen Madison angeworben worden, um ihr hauptsächlich Daten, Codes und Zugänge zu beschaffen. Als ich bemerkte, welchen Zweck meine Tätigkeiten hatten, suchte ich sie in ihrem Büro auf und kündigte. Natürlich wollte sie sich nicht darauf einlassen. Sie drohte mir sogar damit, dass sie wüsste, in welchem Krankenhaus meine Mutter untergebracht wäre und sie nur einen Anruf zu tätigen bräuchte, um sie töten zu lassen. Sie verlangte von mir einen letzten Dienst, nach dem ich unbehelligt meiner Wege gehen könne. Darauf habe ich mich schließlich eingelassen. Ich verschaffte ihr Zugang zur Mansion, dann vergiftete sie mich und ließ mich vor der Tür zum Sterben zurück.«
     »Totgesagte leben länger.«
     Gizmo verschränkte die Arme vor der Brust und warf Hope einen freundlichen Blick zu. Bisher hatte er die Unterhaltung aufmerksam verfolgt und sich, anders als sonst, zurückgehalten.
     »Dann holen wir uns die Informationen und los... Ich wollte schon immer mal nach Russland und Nataschas Verwandte besuchen.«
     Gramow verzog kurzzeitig das Gesicht. Sie schien mit Gizmos Ausführungen nicht einverstanden zu sein.
     »Das ist kein Spaß, Gizmo. Es ist kein Ausflug und schon gar kein Spaziergang.«
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