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Hooked - Mafia Love
Verfasser: P.J. Purple (1)
Verlag: FeuerWerke (49)
VÖ: 27. April 2021
Genre: Romantische Literatur (24255)
Seiten: 177 (Taschenbuch-Version), 179 (Kindle-Version)
Themen: Auftrag (1143), Clans (483), Geheimnisse (4748), Mafia (688), New York City (1645), Pläne (364), Polizei (821), Tabus (80)
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Erklärung der Bewertungssysteme
ER ist ein Cop.
SIE ist die Tochter des Mafia-Bosses.
ZUSAMMEN sind sie das größte aller Tabus!

Zwei Welten.
Zwei gefährliche Geheimnisse.
Ein letzter Auftrag.
Und ein Plan, der zum Scheitern verurteilt ist!

Ryan schleust sich in den Colombo-Clan ein, eine der gefährlichsten Mafia-Organisationen in New York City. Es ist sein - hoffentlich - letzter Auftrag. Denn Ryan verfolgt seine ganz eigenen Zukunftspläne. Doch die werden ins Wanken gebracht, als er auf Aurelia trifft. Die schöne Tochter des Clan-Oberhaupts wird von allen als „eiskalt“ beschrieben. Doch auf Ryan wirkt sie geheimnisvoll, sexy und taff.

Welche Pläne verfolgt Aurelia? Und werden ihre Pläne die seinen durchkreuzen?

Zwei Welten, zwei gefährliche Geheimnisse - der neue Mafia-Romance Roman von P. J. Purple. Für alle, die auf Dark Romance, Bad Boy Romance und Mafia Liebesromane stehen. Der Roman enthält heiße Szenen. Die Geschichte ist der Beginn der neuen "Mafia Love" Reihe - jedes Buch der Serie ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig vom Rest der Reihe gelesen werden.
Quelle: FeuerWerke
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Tags (1)     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Herrn Held vom FeuerWerke Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu P.J. Purple gibt es bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Hallo, Freunde“, sage ich und schenke der Chaostruppe ein reizendes Lächeln.
     „Verpiss dich“, sagt einer der Men in Black.
     „Würde ich gern, aber seht ihr, euer kleiner Tumult hat Aufsehen erregt, und da hinten wählt gerade jemand die Nummer der Polizei. Ich würde schätzen, ihr habt noch ungefähr drei Minuten. Also seid so nett und einigt euch, bevor hier alles im Chaos untergeht. Hier sind Geschäftsleute, und viele davon haben wenig Interesse daran, den Cops Fragen zu beantworten. Ihr versteht das, oder? Ihr seid doch auch Geschäftsmänner. Na ja, jedenfalls zwei von euch.“
     Ich blicke die beiden Zielscheiben eindringlich an.
     „Was redet der?“, fragen die Men in Black.
     „Ich rede davon, dass ihr beiden gerade richtig verarscht werdet. Das sind Undercover-Leute, das sieht doch jeder Blinde. Hoppla, und da ist auch schon die Waffe.“
     Bevor Zielscheibe Nummer eins den Arm vollständig heben und mir die Pistole unter die Nase halten kann, hechte ich auf den Typen zu, schlage ihm die Pistole aus der Hand, ramme ihm die flache Hand auf den Kehlkopf und trete aus der nächsten Drehung heraus in den Bauch der zweiten Zielscheibe. Beide liegen in weniger als vier Sekunden am Boden und stöhnen. Ich greife mir die Pistolen und wende mich den Men in Black zu.
     „Jetzt nehmt euer Geld und eure Drogen und verschwindet zurück zu Colombo. Und lasst mir Leo schön grüßen, ja?“
     Ich greife nach der Papiertüte mit den Drogen, werfe sie den beiden vor die Füße, mache kehrt und gehe ein paar Schritte.
     „He! Warte!“
     Ich drehe mich um.
     „Ja?“
     Einer der Men in Black nickt mir zu, der andere reckt trotzig das Kinn.
     „Was hast du gesagt?“
     „Ich habe gesagt, ihr sollt euren Scheiß nehmen und verschwinden.“
     „Das andere meine ich.“
     „Können wir das Ratespiel lassen?“
     „Woher weißt du, wer wir sind? Woher kennst du Leonardo?“, mischt der andere sich nun ein.
     „Keine Ahnung, wer ihr seid, ist mir auch scheißegal. Aber in dieser Gegend hat nur einer den Einfluss, zwei Schwachmaten wie euch zu einem Drogendeal auf offener Straße zu schicken. Dumm nur, dass ihr unterwandert worden seid und eure Dealpartner Cops waren.“
     Zwei Münder klappen synchron auf.
     „Also - war’s das?“
     „Woher kennst du Leonardo?“
     „Fragt ihn doch selbst, ja? Ich bin hier nicht beim Speeddating und habe wenig Lust, bescheuerte Fragen zu beantworten.“
     „Wer bist du?“
     „Ryan.“
     „Ryan und wie noch?“
     „Tut nichts zur Sache, amico.“
     „Bist du ein Cop?“
     Ich lache laut auf und schüttle den Kopf.
     „Schon lange nicht mehr.“
     „Aber du warst einer?“
     „Vor tausend Jahren. DEA. Drogenvollzugsbehörde. War ’ne lustige Zeit.“
     Vier Augenbrauen schnellen nach oben.
     „Und jetzt bist du keiner mehr, oder was? Das sollen wir dir glauben?“
     „Glaubt, was ihr wollt. Und dann überlegt ihr euch, wie hoch euer Einkommen ist, zieht vier Fünftel davon ab und habt als Ergebnis das, was man als DEA-Cop verdient. Hab ein bisschen was abgezweigt, um extra Geld zu machen. Das fanden die nicht so cool.“
     Die beiden lachen. Ich sehe förmlich, wie ihre kleinen Gehirnwindungen zu arbeiten beginnen.
     „Was machst du jetzt?“
     „Ich bin ... Freiberufler.“
     „Was soll das heißen?“
     „Ich berate und werde dafür gut bezahlt.“
     „Geht’s ein bisschen genauer?“
     „Nein. Kann ich sonst noch etwas für euch tun?“
     Die beiden starren mich an. Ich greife nach meiner Zigarettenpackung und weiß, dass eine Entscheidung gefällt wird, bevor das Päckchen meine Lippen erreicht. Colombo braucht Leute. Sein Clan wächst und wächst und wächst. Er ist ehrgeizig. Er will die ultimative Macht. Er braucht Leute wie mich. Leute, die beide Seiten kennen und kein Problem damit haben, Grenzen zu überschreiten. Wir sind uns nicht unähnlich, er und ich.
     „Wie wär’s mit ’nem Drink?“, fragt einer der Men in Black jetzt.
     „Als Dankeschön“, ergänzt der andere.
     Ich zucke mit den Schultern.
     „Klar. Gern.“


2. Kapitel


ZWEIMAL die Woche gibt es eine Finanzbesprechung. Papà wird über alle Geschäftsergebnisse informiert, sein Berater Matteo, zugleich die rechte Hand meines Vaters, und sein Cousin Lorenzo sind immer dabei, zudem sind meist auch jene Mitglieder in der Besprechung, die für besonders wichtige Aufträge zuständig waren. Meine Aufgabe ist es nicht nur, die Listen strukturiert aufzubereiten und diese zu präsentieren, sondern auch, die Gelder zu transferieren. Im Wesentlichen bedeutet das, dass unser Drogengeld reingewaschen werden muss. Aber so etwas sagen wir nie laut. Es heißt immer nur, dass die „Gelder transferiert“ werden müssen.
     Die heutige Finanzbesprechung ist besonders wichtig. Letzten Monat ist es uns gelungen, ein Fitnessstudio aufzukaufen, an dem wir schon seit Jahren dran waren. Es liegt strategisch günstig zwischen Lafayette und Kenmare Street und ist bestens dafür geeignet, einerseits Gelder reinzuwaschen und andererseits unser Territorium auszuweiten. Dabei geht es nicht nur um das Territorium der Colombo-Familie, sondern auch um unser kulturelles Erbe. Unsere stärkste Zeit dauerte nur bis zum Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts an, ab da lösten sich die ethnischen Viertel in New York City langsam auf. Ein echtes Little Italy wie vor einhundert Jahren gibt es eigentlich nicht mehr. Die Chinesen konnten sich halten. In unserer Welt sind sie die größte Konkurrenz. Sie betreiben dieselben Geschäfte wie wir und stellen sich seit Jahrhunderten überaus geschickt an. Papà sind sie ein Dorn im Auge. Er nimmt sie als Bedrohung wahr. Ob er damit recht hat, kann ich nicht sagen.
     Ich höre Schritte und klappe den ersten Ordner auf. Wir arbeiten noch immer mit Papier, Zettelchen und Aktenordnern. Analoge Ablage. Keine Tablets, keine Beamer, keine Whiteboards. Niemand traut der Technik, obwohl ich mehr als einmal darauf hingewiesen habe, dass sie unsere Prozesse effizienter gestalten würde. Die Tür geht auf, und neben Papà treten auch Matteo, Lorenzo, Alessandro eins, Alessandro zwei und die beiden Idioten ein, die ich insgeheim als A- und B- Hörnchen bezeichne. Papà lässt sie Aufträge erledigen, weil sie zur Familie gehören - und zwar zur Blutsfamilie, denn sie sind die Söhne seiner Großtante. Idioten sind sie trotzdem - ungeschickt, dumm und im Wesentlichen für nichts zu gebrauchen, außer für die Drecksarbeit.
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