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Hooked - Mafia Love
Verfasser: P.J. Purple (1)
Verlag: FeuerWerke (47)
VÖ: 27. April 2021
Genre: Romantische Literatur (23849)
Seiten: 177 (Taschenbuch-Version), 179 (Kindle-Version)
Themen: Auftrag (1118), Clans (473), Geheimnisse (4678), Mafia (669), New York City (1622), Pläne (350), Polizei (810), Tabus (77)
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Erklärung der Bewertungssysteme
ER ist ein Cop.
SIE ist die Tochter des Mafia-Bosses.
ZUSAMMEN sind sie das größte aller Tabus!

Zwei Welten.
Zwei gefährliche Geheimnisse.
Ein letzter Auftrag.
Und ein Plan, der zum Scheitern verurteilt ist!

Ryan schleust sich in den Colombo-Clan ein, eine der gefährlichsten Mafia-Organisationen in New York City. Es ist sein - hoffentlich - letzter Auftrag. Denn Ryan verfolgt seine ganz eigenen Zukunftspläne. Doch die werden ins Wanken gebracht, als er auf Aurelia trifft. Die schöne Tochter des Clan-Oberhaupts wird von allen als „eiskalt“ beschrieben. Doch auf Ryan wirkt sie geheimnisvoll, sexy und taff.

Welche Pläne verfolgt Aurelia? Und werden ihre Pläne die seinen durchkreuzen?

Zwei Welten, zwei gefährliche Geheimnisse - der neue Mafia-Romance Roman von P. J. Purple. Für alle, die auf Dark Romance, Bad Boy Romance und Mafia Liebesromane stehen. Der Roman enthält heiße Szenen. Die Geschichte ist der Beginn der neuen "Mafia Love" Reihe - jedes Buch der Serie ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig vom Rest der Reihe gelesen werden.
Quelle: FeuerWerke
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Tags (1)     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Herrn Held vom FeuerWerke Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu P.J. Purple gibt es bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ich trete die eine Zigarette aus und stecke mir direkt eine weitere an (Nummer zwei, Zug eins). Dann rufe ich mir die Zeilen ins Gedächtnis, die mich hierhergeführt haben.
     „Ryan, hier die Infos: 17 Uhr, Hester Street 4, achte auf den Langen. CU“
     Auf den Langen achten? Bis jetzt ist niemand hier. Es kann aber nicht mehr lange dauern (Zigarette zwei, Zug zwölf). Dann geht die Tür des Ladens zwei Häuser weiter an der gegenüberliegenden Straßenseite auf. Die strahlende Sonne spiegelt sich in der geöffneten Glastür und wirft für eine Sekunde einen gleißenden Strahl über die Häuserwand. Dann sind sie da. Zwei Typen, gleich groß (wer ist der Lange?), glänzend schwarzes Haar, seitlich nach hinten gegelt, Sonnenbrille. Beide stecken in so unfassbar italienischen Anzügen, dass es fast schon wie ein Klischee wirkt.
     „Die italienische Version von ‚Men in Black‘“, murmle ich und werfe Zigarette Nummer zwei auf den Boden. Die beiden stehen vor dem Laden und versuchen nicht mal, unauffällig zu wirken. Sie blicken auf ihre funkelnden goldenen Uhren und wirken überaus ungeduldig. Für sie gibt es hier keine Notwendigkeit, sich zu verstecken. Wir sind hier im Niemandsland der New Yorker Unterwelt-Landkarte. Nordwestlich befindet sich Little Italy (oder das, was heute davon noch übrig ist), südwestlich liegt das überdimensional anwachsende Chinatown. Aber hier? Hier sind wir im Nirgendwo. Ein Ort, der absichtlich gewählt wurde - neutrale Fläche, weiße Flagge, niemand will, dass etwas schiefgeht. Dafür geht es um zu viel Geld. Und Geld ist immer noch das einzige Mittel, mit dem sich der Abschaum kontrollieren lässt. Na ja, bedingt.
     Etwas tut sich, die Men in Black spannen synchron die Schultern an. Das sind welche aus der mittleren Hierarchie, ganz klar. Gut trainiert, aber nicht außerordentlich gut. Warriors, Kämpfer, Mitglieder der combattente-Ebene. Colombo hat keine Einser-Brigade geschickt, also hat er bei diesem Deal noch eine abwartende Haltung.
     Umso besser.
     Von links kommend, tauchen zwei Typen in abgehalfterten Jeans und Bomberjacken auf. Beide mit Sonnenbrille. Die Pistolen, die in ihrem Halfter am Gürtel hängen, werden bei jedem zweiten Schritt von der Sonne erfasst und glitzern fröhlich silbern vor sich hin.
     „Meine Fresse“, murmle ich und verdrehe die Augen. „Klebt euch doch gleich eine Zielscheibe auf den Bauch.“
     Zwei junge Damen gehen an mir vorbei, eine davon zwinkert mir zu. Ich tippe mir an die Stirn, als hebe ich einen imaginären Hut an, und die Wangen der kleinen Maus beginnen zu glühen. Später vielleicht, Süße, ich habe zu tun.
     Die beiden wandelnden Zielscheiben sind gut einen Kopf größer als die Men in Black. Wer von ihnen ist der Lange? Ich greife nach meiner Zigarettenschachtel, führe sie an den Mund und ziehe mit den Lippen eine Zigarette raus (Nummer drei). Ich zünde sie an (Zug eins) und blase den Rauch aus.
     Wer der Lange ist, tut nichts zur Sache. Ich achte auf jeden der vier Typen, ich achte auf jede Bewegung, auf jedes Zeichen. Der richtige Zeitpunkt ist essenziell - diese Show darf ich nicht vermasseln (Zug sieben).
     Die vier sprechen miteinander, vier Möchtegern-Pokerfaces, versteckt hinter fetten schwarzen Sonnenbrillen. Jedes Kleinkind sieht, dass hier ein Drogendeal vonstattengeht.
     Einer, von dem ich mir etwas verspreche.
     Die Men in Black stecken die Köpfe zusammen, beraten irgendetwas, die Zielscheiben treten ungeduldig von einem Bein aufs andere und schauen sich um. Der Kopf des einen bewegt sich in meine Richtung, und bevor sein Blick mich trifft, drehe ich mich nach links und verschwinde vollends hinter der Hausecke. Zu langsam, mein Freund.
     Ich nehme einen letzten Zug (Nummer zwölf, der letzte), lasse die Zigarette fallen, greife in derselben Handbewegung nach meinem Handy, schalte die Selfiekamera an und sehe mit deren Hilfe um die Ecke. Vier Köpfe stecken zusammen. Zwei Hände finden sich in der Mitte. Zwei Papiertüten wechseln ihre Besitzer. Vier Köpfe nicken, man dreht sich um. Die beiden Zielscheiben blicken sich irritiert um. Alles ging zu reibungslos. Wieso funkte niemand dazwischen?
     (Ich, zum Beispiel?)
     „Hey!“, brüllt einer der Men in Black, und die Atmosphäre ist mit einem Mal so gespannt, dass die Moleküle zu vibrieren scheinen. Ich stecke das Handy weg und lehne mich wieder an die Ecke, nur dass diesmal alle meine Muskeln angespannt sind. Die Zielscheiben sind abgelenkt, sie blicken sich nicht mehr um. Ihre Augen sind scharf auf die Men in Black gerichtet.
     „Das ist nicht der ausgemachte Betrag, mio amico.“
     „Klar ist er das.“
     „No! Da fehlen mindestens zwanzig Scheine. Was soll das sein? Eine Verarschung?“
     Zielscheibe Nummer eins fasst instinktiv an ihren Gürtel. Eine verdammt beschissene Entscheidung. Ich stoße mich von der Wand ab und schlendere los. Vierundzwanzig Schritte, langsam und lässig, während die Show vor mir eskaliert. Die Men in Black schreien, die Zielscheiben greifen nach ihren Pistolen (ohne sie jedoch zu zücken), ein Handy wird hervorgeholt, Bosse werden angerufen, irgendjemand wird demnächst einen großen Fehler machen, und drei der vier Männer werden tot auf der Straße liegen, während der vierte mit Geld und Drogen davonläuft.
     Ich gehe die letzten Schritte - drei, zwei, eins - und baue mich breitbeinig und mit vor der Brust verschränkten Armen direkt neben dem aufgebrachten Haufen auf. Vorerst beachtet mich niemand. Die Zielscheiben diskutieren angeregt, die Men in Black telefonieren und blicken sich hektisch um, weil auch sie offenbar langsam schnallen, dass das eine Falle sein könnte. Irgendwann nehmen sie mich dann doch wahr. Einer der Langen stößt dem anderen seinen Ellbogen in die Hüfte und nickt zu mir. Die Men in Black stecken ihre Handys weg und wenden mir ihre Köpfe zu.
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