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Hooked - Mafia Love
Verfasser: P.J. Purple (1)
Verlag: FeuerWerke (47)
VÖ: 27. April 2021
Genre: Romantische Literatur (23455)
Seiten: 177 (Taschenbuch-Version), 179 (Kindle-Version)
Themen: Auftrag (1092), Clans (467), Geheimnisse (4615), Mafia (653), New York City (1596), Pläne (340), Polizei (802), Tabus (74)
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ER ist ein Cop.
SIE ist die Tochter des Mafia-Bosses.
ZUSAMMEN sind sie das größte aller Tabus!

Zwei Welten.
Zwei gefährliche Geheimnisse.
Ein letzter Auftrag.
Und ein Plan, der zum Scheitern verurteilt ist!

Ryan schleust sich in den Colombo-Clan ein, eine der gefährlichsten Mafia-Organisationen in New York City. Es ist sein - hoffentlich - letzter Auftrag. Denn Ryan verfolgt seine ganz eigenen Zukunftspläne. Doch die werden ins Wanken gebracht, als er auf Aurelia trifft. Die schöne Tochter des Clan-Oberhaupts wird von allen als „eiskalt“ beschrieben. Doch auf Ryan wirkt sie geheimnisvoll, sexy und taff.

Welche Pläne verfolgt Aurelia? Und werden ihre Pläne die seinen durchkreuzen?

Zwei Welten, zwei gefährliche Geheimnisse - der neue Mafia-Romance Roman von P. J. Purple. Für alle, die auf Dark Romance, Bad Boy Romance und Mafia Liebesromane stehen. Der Roman enthält heiße Szenen. Die Geschichte ist der Beginn der neuen "Mafia Love" Reihe - jedes Buch der Serie ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig vom Rest der Reihe gelesen werden.
Quelle: FeuerWerke
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Herrn Held vom FeuerWerke Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu P.J. Purple gibt es bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Prolog


„HÖR nicht hin!“
     Das war der Satz, der meine Kindheit wohl am meisten geprägt hat. „Hör nicht hin, Aurelia, komm.“
     Liebevoll geflüsterte Worte meiner Mutter, auf die ein nicht minder liebevoll gemeinter, aber umso ausdrücklicher ausgeführter Handgriff folgte. Ein Handgriff, der mich wegzog, weg von dieser Tür, hinter der Dinge vor sich gingen, von denen ich damals keine Ahnung hatte.
     Ich höre sie heute noch, auch wenn meine Mutter bereits seit fast zwanzig Jahren tot ist. In meinen Träumen, doch die werden seltener. Ich träume sowieso nicht oft, aber wenn, dann geht es entweder um die Stimme meiner Mutter oder um ihn. Das dichte Haar, der drahtige, aber muskulöse Körper, die zahl- und zeitlosen Stunden, die wir im Pavillon verbracht haben, leise, flüsternd, aneinandergeklammert ... Doch auch diese Träume werden weniger. Zeit heilt alle Wunden, ist es nicht so? Das Haus meiner Kindheit ist auch heute noch mein Zuhause. Ein ehemaliges Fabrikgebäude mit vier Stockwerken im Zentrum des New Yorker Little Italy. Hier wohne ich mit meiner großen Familie. Mein Vater Giuseppe bezieht ein ganzes Appartement im oberen Geschoss, während ich in meinem Zimmer im Erdgeschoss wohne. Bis vor wenigen Jahren haben auch meine drei jüngeren Schwestern hier gewohnt, doch Adriana und Alegra gehen mittlerweile zur Uni, und Anna ist verheiratet und lebt bei ihrem Mann. Unser Haus ist zugleich Zentrale all unserer Geschäfte, sodass hier viele weitere enge und entfernte Familienmitglieder ein und aus gehen und für kürzere oder auch mal längere Zeit eines der vielen Zimmer bewohnen. Seit ich denken kann, war dieses Haus voll mit Leben. Es gibt einen wundervollen Innenhof und Hunderte von Türen, die weiß Gott wo hinführen. Jedenfalls kam es mir damals in meiner Kindheit so vor. Ein Abenteuerspielplatz. Ein Paradies.
     Bis auf die eine Tür. Die verbotene Tür. Die, durch die mein Vater mit einigen meiner Onkel und Cousins regelmäßig verschwand, um Geschäfte zu besprechen. Aber nach Besprechungen hörte es sich nicht an. Und irgendwann, als ich älter wurde, kam ich schnell dahinter, dass mehr Männer den Raum hinter der verbotenen Tür betraten, als nachher wieder herauskamen. Ich fragte nicht nach.
     Mein Vater, Giuseppe „Joe“ Colombo, ist einer der einflussreichsten Männer in Lower Manhattan. Das Fabrikgebäude gehörte nicht immer uns. Früher hatte meine Familie nur die Wohnung im ersten Stock und den kleinen italienischen Laden an der Ecke. Aber das Vermögen wuchs. Und mit ihm wuchs unser Immobilienbestand. Giuseppe, il mio papà, ist ein ausgefuchster Mann. Ein intelligenter Mann. Und ein gefährlicher Mann. Er hat mir alles beigebracht, was ich weiß. Jemand wie Papà, der vier Töchter, aber keinen Sohn hat, musste schnell entscheiden, was mit der ältesten Tochter geplant war: rasch verheiraten und den Schwiegersohn zum Erben des Imperiums heranziehen oder doch das Risiko eingehen, die Tochter an die Geschäfte heranzuführen? Papà hat die richtige Entscheidung getroffen. Ich war ein kluges und überaus wissbegieriges Kind. Zu schade, um es an den Meistbietenden abzugeben. Also wurde ich von klein auf für meine Rolle als wesentliches Mitglied des Colombo-Clans vorbereitet. Während meine drei kleinen Schwestern spielten, sich mit Freunden trafen oder weiß Gott was taten, las ich Bücher, prüfte Listen, hörte zu, lernte. Ich will mich nicht beschweren - meine Rolle gefiel mir. Auf der hierarchischen Ebene des Clans, auf der ich mich befinde, gibt es weit und breit keine anderen Frauen. Es gibt Papà, seine engsten Berater, i consulenti, ein paar wichtige Kapitäne, i capitani, und mich, die Buchhalterin. Die Position des Buchhalters hatte bis vor zwei Jahren Francesco inne, einer meiner liebsten Onkel, mehr wie ein Großvater, denn er war alt. Er hat mir schon früh die kleinen Kniffe und Tricks beigebracht, die man nur kennt, wenn man sich jahrzehntelang mit ein und derselben Thematik beschäftigt. Als er gestorben ist, brach eine kleine Welt für mich zusammen. Aber so ist das Leben. Così è la vita. Leute sterben, und man bleibt alleine zurück. Niemand weiß das besser als ich.
     Auch heute sitze ich neben der verbotenen Tür. Doch sie hat ihren Schrecken verloren. Ich bin mit ihr verschmolzen - der Tür, ihrer Bedeutung und mit allem, wofür sie steht. La familia. Das Leben hier ist nicht schlecht. Wir haben unsere Regeln, Werte und Gesetze, die für Außenstehende befremdlich wirken mögen, doch sie funktionieren. Wir haben Macht und Geld. Zwei Dinge, mit denen man sich das Wichtigste leisten kann, was es in der heutigen Welt zu kaufen gibt: Einfluss.
     Ja, ich war immer glücklich mit meinem Leben. So hätte es weitergehen können. So war es in Ordnung. Doch dann kam der Tag, der alles veränderte. Der schwarze Tag. Der Tag, an dem ich verstand, ich meine, wirklich verstand, worum es hier geht. Was auf dem Spiel steht. Was es zerstört. Es war der Tag, an dem ich einen Entschluss fasste. Und an diesen Entschluss klammere ich mich bis heute.
     Jemand wimmert. Ich hebe den Kopf und starre die massive Holztür an, die ehemals verbotene Tür, hinter der all diese Dinge vorgehen, von denen Papà mich so gern fernhalten würde, wenn er denn nur könnte. Aber er kann nicht. Ich stecke mittendrin. Das Wimmern wird lauter und mündet in einen kurzen, spitzen Aufschrei. Dann Stille. Ich wende den Blick ab, nehme einen Ordner aus dem Regal, lege ihn vor mich, schlage ihn auf und beginne, die Abrechnung der letzten Woche zu prüfen.


1. Kapitel


ICH schlage die Augen auf und weiß, ohne auf mein Handydisplay blicken zu müssen, dass es sechs Uhr morgens ist. Die innere Uhr lügt nicht. Ich gähne herzhaft, kratze mich an meinem Dreitagebart, den ich dringend stutzen sollte, und wende den Kopf nach links. Neben mir liegt eine blonde Schönheit, deren Namen ich bereits wieder vergessen habe. Ich spitze die Lippen und versuche, mir die weichen Rundungen zurück ins Gedächtnis zu rufen, die jetzt unter einem dünnen Betttuch verborgen sind. Sie atmet ruhig und schläft - ich habe nicht vor, sie zu wecken. So gern ich auch an den runden, weichen Hintern zurückdenke - ich habe keine Zeit. Weder für „Musst du tatsächlich schon gehen? Wann sehen wir uns wieder? Wirst du mich anrufen?“ noch für eine morgendliche Runde Bettgymnastik. Ich muss los. Doch zuerst muss ich ausgiebig duschen. Kalt.
     Vorsichtig schäle ich mich aus dem Laken, das um meine Beine geschlungen ist, greife nach dem Handy, das auf dem kleinen Nachttisch liegt, und schleiche nackt durch das Schlafzimmer. Blondie hat gestern einige Cosmopolitans gekippt, während ich mich damit begnügt habe, den ganzen Abend lang an zwei Whiskey Cola zu nippen. Immer eine gute Idee, weitaus nüchterner zu sein als das Gegenüber - sowohl beim Geschäft als auch bei Frauen. Jedenfalls mache ich mir keine Sorgen, dass sie demnächst aufwacht. Sie wirkt relativ komatös.
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