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Mord im Land der tausend Seen 2 - Marlene Torvett und das falsche Geld
Verfasser: Jana Jürß (6)
Verlag: Eigenverlag (19911)
VÖ: 30. April 2021
Genre: Kriminalroman (8508)
Seiten: 180 (Taschenbuch-Version), 136 (Kindle-Version)
Themen: Falschgeld (14), Festival (38), Jungen (1071), Kommissare (2362), Mecklenburg-Vorpommern (32), Mord (6591), Psychiatrische Klinik (208), Verdächtige (138)
Reihe: Mord im Land der tausend Seen (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
BUCHVORSTELLUNG - WERBUNG FÜR DAS BUCH:
Die Reihe "Mord im Land der tausend Seen" um die Schriftstellerin Marlene Torvett und den Hauptkommissar Tony Babuske geht in die zweite Runde.

Tatort ist wie bereits im ersten Band die Stadt Neustrelitz - beschaulich und idyllisch
Inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte liegend. Marlene Torvett bekommt zunächst gar nichts mit von dem aktuellen Problem, das die Neustrelitzer in Unruhe versetzt:
Es ist Falschgeld in Umlauf und die Mengen, die auftauchen, beschäftigt die örtliche Polizei zunehmend. Der Hauptkommissar Tony Babuske ist nicht unglücklich über den größer werdenden Ermittlungsaufwand, so kann er private Sorgen durch viele Überstunden von sich schieben. Bald gibt es Verdächtige, sein Vorgesetzter hofft auf einen schnellen Ermittlungserfolg.
Marlene Torvett, die leidenschaftliche Tangoliebhaberin, kehrt von einem Festival zurück und beginnt bald mit eigenen Untersuchungen, als eine Bekannte sie darum bittet. Sie findet Hinweise, die sie nach Altstrelitz führen und als ein neunjähriger Junge, der ihr dringend etwas sagen will, verschwindet, führen Spuren in die Ehemalige Landesirrenanstalt an der Domjüch.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. Juni 2021 um 15:21 Uhr (Schulnote 3):
» Solider Kriminalroman von der Mecklenburgischen Seenplatte, der aber etwas braucht, bis er richtig auf Touren kommt

In diesem Buch schickt die Autorin Jana Jürss die Autorin und Nebenbei-Ermittlerin Marlene Torvett in ihren zweiten Fall, der mich zwar nicht komplett überzeugen, insgesamt aber doch gut und spannend unterhalten konnte. Zudem wird dabei noch eine ordentliche Portion Lokalkolorit von der Mecklenburgischen Seenplatte geboten.

Grundsätzlich kann man das Buch auch dann problemlos lesen und verstehen, wenn man, so wie ich, den ersten Band noch nicht kennt. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Ich habe aber am Anfang doch ein wenig gebraucht, um in das Beziehungsgeflecht um die Hauptfigur hineinzufinden und zu verstehen, welche Rolle sie in den Ermittlungen spielt.

Während Marlene zunächst noch sich auf einem Tangofestival vergnügt, schlägt sich Hauptkommissar Tony Babuske mit privaten Problemen und einem komplizierten Fall herum. In und um Neustrelitz taucht immer wieder Falschgeld auf, ohne das es Hinweise auf die Hersteller und die Verteiler gibt. Erst als Marlene nach ihrer Rückkehr in den Fall verwickelt wird, kommt langsam Bewegung in die Ermittlungen. Doch als dann ein neunjähriger Junge spurlos verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse förmlich.

Die Autorin legt hier großen Wert darauf, die Leser tief in die Gefühlswelt ihrer insgesamt gut gezeichneten Protagonisten eintauchen zu lassen. Dadurch braucht der eigentliche Kriminalfall aber so ein wenig, bis er richtig ins Rollen kommt. Wirkliche Krimispannung kommt eigentlich erst in der zweiten Hälfte des Buches auf, auch wenn es schon vorher einige Hinweise und Andeutungen gibt, aus denen man erahnen kann, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Während mich der liebeskranke Hauptkommissar Babuske und seine beiden Freunde von der Hotelbar, deren Zusammenspiel zu den Highlights im Buch gehört, durchaus überzeugen konnten, ist mir gerade die Hauptfigur durch ihr zuweilen etwas widersprüchliches Verhalten bis zum Schluss aber doch ein wenig fremd geblieben. Das Ende bietet dann zwar eine gelungene Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt, kommt nach meinem Geschmack aber doch so ein wenig abgehackt rüber. Unter dem Strich bietet das Buch aber doch solide Krimiunterhaltung und eine gut aufgebaute Geschichte.

Wer auf eher ruhige Kriminalromane mit außergewöhnlichen Ermittlern steht, wird mit diesem Buch somit insgesamt gut bedient und unterhalten.«
  18      0        – geschrieben von ech68
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