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So wie du mich kennst
Verfasser: Anika Landsteiner (1)
Verlag: Krüger (104)
VÖ: 28. April 2021
Genre: Frauenliteratur (1385)
Seiten: 352
Themen: Chaos (56), Fotos (317), New York City (1594), Reisen (2316), Schwestern (1238), Verlust (805)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 30. April 2021 um 17:35 Uhr (Schulnote 2):
» Beziehungsprobleme
Die Hauptthematik des Werkes ist die Beziehung der sehr unterschiedlichen Schwestern Karla und Marie, die sehr behütet in einem kleinen Ort in Unterfranken aufwachsen. Während Karla in der gewohnten Umgebung, in der Nähe der alten Eltern, ein sehr geregeltes, aber eintöniges Leben lebt, zieht es Marie schon früh in die weite Welt. Als Fotografin kann sie in New York das aufreibende, aber auch sehr abwechslungsreiche Leben eines Single mit Einsamkeit und Heimweh führen. Karla reist 2- bis 3-Mal pro Jahr dorthin, telefoniert täglich mit Marie und glaubt, jedes Detail ihres Lebens zu kennen. Als Leser kann man die Geschichte abwechselnd aus der Sicht beider Schwestern verfolgen. Als Marie bei einem Autounfall ums Leben kommt, muss Karla ihren Nachlass in New York regeln und stößt dabei auf erschütternde Fakten aus dem Leben ihrer Schwester. Aus Scham und Angst hat sie Karla vieles verschwiegen. Der Ordner “A” auf Maries Laptop deckt ein Geheimnis auf und verstört Klara zunehmend. Die inneren Monologe zeigen viel von dem jeweiligen Seelenzustand und offenbaren, wie stark Marie sich in einer Selbstfindungsphase befunden hat. Viele unausgesprochene Worte verschleiern die wahre Problematik, nämlich ein Tabuthema. Ängste und Träume werden offenbart. Im Prinzip geht es um Karlas Trauerverarbeitung, die in gut verständlicher, leiser Diktion dargelegt wird, aber auch eine gewisse Larmoyanz enthält. Die Figuren werden detailliert porträtiert und sind sicherlich, in vielerlei Hinsicht, stellvertretend für die Generation um die dreißig.
Ich empfinde diese fast schon krankhafte Verbindung der beiden Schwestern weit hergeholt. Die unterschwellige Problematik, das Geheimnis, wird leider erst im letzten Drittel offenbart, obwohl schon vorher kurze Hinweise vorkommen. Somit ist mir der Plot zu eintönig, er enthält keine Dynamik, denn es handelt sich ja um einen Roman und nicht um ein Sachbuch. Die Autorin hat sich viel vorgenommen, aber erzählt zu langatmig.«
  14      0        – geschrieben von rosenfreund
Kommentar vom 30. April 2021 um 12:21 Uhr (Schulnote 2):
» SCHWESTERN, SO NAH UND DOCH SO FERN
Wie gut kennen wir unsere Nächsten? Das ist die vorrangigste Frage, die ich mir nach der Lektüre stellte.

Karla und Marie sind Schwestern, die trotz der großen Entfernung eine innige Beziehung zueinander behalten hatten. Während Maries Lebensweg nach New Yok führte, blieb Karla im beschaulichen Unterfranken in der Nähe der Eltern. Es war scheinbar alles in Ordnung bis zu dem furchtbaren Unfall, der dazu führte, dass die ältere Schwester (Karla) die jüngere Schwester (Marie) in einer Urne nach Hause brachte. Nach der Trauerfeier flog Karla erneut nach New York, um die Wohnung ihrer Schwester aufzulösen. Dabei stieß sie auf ein Geheimnis, dass ihren Blick auf die erfolgreiche, selbstbewußte Marie weitete. Sie beginnt ihre beiden Leben, ihr Verhältnis zueinander zu hinterfragen.

Mich machten Klappentext, Leseprobe und Cover gleichermaßen neugierig auf die Geschichte der beiden ungleichen Geschwister. Die Leseprobe endete mit einem massiven Cliffhanger und hinterließ bei mir große Neugier und eigentlich eine gänzlich andere Erwartung, die mehr in Richtung Krimi ging. Häppchenweise wird erzählt, worauf Karli im New Yorker Appartment der verstorbenen Schwester Marie gestoßen war. Es wirft sie ganz schön aus der Bahn, dass die geliebte Person, ihre Seelenverwandte ihr doch nicht alles anvertraut hatte. Sie möchte Erklärungen finden, in dem sie New York mit den Lebensspuren der Schwester zu füllen beginnt. Dabei waren ihre Handlungen für mich nicht immer nachvollziehbar.

S. 188 „Ich weiß, dass ich Erklärungen suche, die die Komplikationen des Lebens einfach herunterbrechen...Und dann suche ich einen grünen Knopf, den ich drücken kann. Neustart.“

Erst die Sicht Maries aus der Vergangenheit brachte Licht ins Dunkel.

Sehr schön fand ich die Erkenntnis:
„Warum reden wir den ganzen Tag und erzählen uns doch so wenig?“ S. 333

Fazit:
Anika Landsteiner erzählt empathisch, authentisch, nah am Leben! Aber: Durch die vielen Nebenschauplätze kamen die ernsthaften, bewegenden Probleme nicht genug zum Tragen. Der den ganzen Roman durchziehende Konflikt, - Gewalt gegen Frauen - , ist mir zu diffus herausgearbeitet.
Das Cover finde ich ungewöhnlich, wie aus der Zeit gefallen (50er Jahre?). Es hat für mich den Anschein eines gemalten Bildes. Es paßt nur nicht für die beiden Schwestern, die doch moderne, gegenwärtige Frauen sind. Außerdem ist Karla blond und sieht der Schauspielerin Claire Danes ähnlich.

Ich gebe meine Lese- und Kaufempfehlung und bewerte mit vier von fünf Sternen.«
  14      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 29. April 2021 um 15:28 Uhr (Schulnote 1):
» Drei Wochen ist es her, dass ihre Schwester Marie in New York überfahren wurde. Nun findet sich Karla Staub mit deren Asche in ihrem Heimatdorf Unteroberheim in Unterfranken wieder. Früher verstanden sich die zwei Frauen bestens. Doch zwischenzeitlich haben sie sich etwas aus den Augen verloren. Wer war Marie wirklich, die als Fotografin im Ausland gearbeitet hat? Karla muss feststellen, dass sie nicht alles über ihre Schwester wusste...

„So wie du mich kennst“ ist ein Roman von Anika Landsteiner.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus Kapiteln und endet mit einem Epilog. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Karla und Marie, jeweils in der Ich-Perspektive. Beide Stränge spielen zu unterschiedlichen Zeiten, sind aber gut miteinander verknüpft. Dieser Aufbau funktioniert prima.

Der Schreibstil konnte mich wieder einmal ab der ersten Seite begeistern. Er ist anschaulich, einfühlsam, atmosphärisch und auf angenehme Weise unaufgeregt. Dabei transportiert er mit wenigen Sätzen viele Bilder und Emotionen.

Im Fokus stehen die beiden Schwestern, zwei gleichsam sympathische wie authentische Protagonistinnen. Ihre Gedanken und Gefühle werden sehr gut deutlich.

Inhaltlich stellt sich die Geschichte als überraschend vielschichtig heraus. Es geht nicht nur um Tod und Verlust, Liebe und Beziehungen, Familie und Kindheitserinnerungen, sondern auch um sehr ernste Probleme. Besonders die Trauerthematik macht den Roman zudem immer wieder berührend, ohne kitschig zu sein. Die Neugier, was die Schwestern voreinander verheimlicht haben und wie es zu dem Unglück kommen konnte, verleiht der Handlung eine gewisse Spannung.

Das an ein Gemälde angelehnte Cover gefällt mir. Der Titel passt ebenfalls zur Geschichte.

Mein Fazit:
Nach „Mein italienischer Vater“ konnte mich Anika Landsteiner auch mit ihrem neuen Roman überzeugen. „So wie du mich kennst“ ist eine facettenreiche, berührende Lektüre, die zudem sprachlich gelungen ist. Schon jetzt eines meiner Lieblingsbücher 2021.«
  11      0        – geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar vom 29. April 2021 um 13:35 Uhr (Schulnote 2):
» Karla und ihre Schwester verstehen sich bestens. Und das, obwohl Marie in New York und sie in Deutschland lebt. So oft sie kann, fliegt sie über den großen Teich und verbringt alle Urlaubstage mit Marie. Doch die ist tot. Jetzt muss Karla die Urne zu nach Hause bringen. Das ist aber nicht die einzige schwierige Aufgabe. Sie will auch die Wohnung in New York auflösen und fliegt noch einmal in diese große Stadt. Beim Sichten der privaten Dinge Karlas findet sie Fotos, die verstörend auf sie wirken und ihr wird klar, dass sie ihre Schwester nicht kannte. Dass die Geheimnisse vor ihr hatte.

"So wie du mich kennst" ist so ganz anders als es der Klappentext zunächst vermuten lässt. Die Autorin griff ein Thema auf, welches jederzeit aktuell ist und auf mich als Leser verstörend wirkte. Es gibt einige Familiengeheimnisse, die erst kurz vorm Ende aufgeklärt werden. Karlas Handeln war für mich nicht immer nachvollziehbar aber nach solch einem großen Verlust handelt wohl jeder nicht gerade logisch. Gefallen hat mir die Beschreibung New Yorks und der Vergleich mit der „Provinz“, wo die Schwestern aufgewachsen sind. Für meine Begriffe kamen dann aber doch zu viele Ereignisse ins Spiel und das war dann unglaubwürdig. Und die ungelösten Fragen fand ich dann auch nicht so toll. Aber, es ist ein Buch mit Tiefgang und ich empfehle es auf jeden Fall.«
  7      0        – geschrieben von lielo99
 
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