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Esmeraldas Geheimnis
Verfasser: Karoline Toso (2)
Verlag: Bookspot (78)
VÖ: 23. April 2021
Genre: Historischer Roman (5261) und Romantische Literatur (25211)
Seiten: 506 (Taschenbuch-Version), 456 (Kindle-Version)
Themen: 15. Jahrhundert (199), Der Glöckner von Notre-Dame (2), Frankreich (823), Geheimnisse (4932), Inquisition (116), Marquis (9)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Chartres, 1487

Von der Freiheit einer Tänzerin in die Starre des aristokratischen Lebens. So erging es Esmera-lda, als sie den Duc de Valois ehelichte, um der Inquisition zu entkommen. Fünf Jahre sind seitdem vergangen und der Druck, dem Haus de Valois einen Erben zu schenken, wächst.
Dann wird Esmeraldas ehemaliger Schänder nach Chartres beordert und ihre Tochter erkrankt schwer. Kann die Duchesse mit seiner Hilfe das Leben der jungen Prinzessin retten, ohne ihr Geheimnis preiszugeben?
Quasimodo und Sophie werden währenddessen abermals zur Zielscheibe der Kirche und sind gezwungen, die Notre-Dame zu verlassen. Auf dem Weg zu Esmeralda muss sich Sophie den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Ist das Erbe des Marquis bereits verloren oder kann sich das Blatt noch wenden?

Ein unerwartetes Erbe und ein Geheimnis, das alles verändert: In der spannenden Fortsetzung ihrer Historien-Saga lässt Karoline Toso die Figuren aus "Der Glöckner von Notre-Dame" ganz neue Wege einschlagen.
Quelle: Bookspot
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Mehr als anderthalb Jahre sind schon verstrichen, seitdem wir an dieser Stelle den von Karoline Toso verfassten Roman »Esmeraldas Blick« rezensiert hatten. Ihr findet unseren damaligen Buch-Einblick durch einen Klick auf diesen Link. Und wir müssen zugeben: Obwohl wir das Buch damals als ein sehr gutes eingestuft haben, waren unsere Erinnerungen daran etwas lückenhaft. Fast könnte man meinen, die heutige Buchwelt mit ihren schnellen Veröffentlichungsrhythmen hätte einen darauf konditioniert, Fortsetzungen in hoher Schlagzahl zu lesen. Dass es hier etwas länger gedauert hat, ehe ein Nachfolger erschienen ist, ist jedoch kein Wunder: Die Autorin hat ihren Fans keinen Kurzroman hinterhergeworfen, sondern ein Buch, das mit seinen 511 Seiten noch dicker daherkommt als der erste Band. Ergänzt wurde es durch ein hilfreiches und umfangreiches Glossar, ein Übersetzungsverzeichnis und ein viele Seiten umfassendes Personenregister. Erfreulich an Letzterem ist, dass es nicht einfach nur die Figuren kurz aufzählt und erklärt, sondern auch noch darauf hinweist, ob es sich um historisch verbürgte Personen oder um Charaktere aus Victor Hugos »Glöckner von Notre-Dame« handelt. Erschienen ist »Esmeraldas Gehemins« im April in der »Edition Aglaia«, dem für historische Kost zuständigen Bereich des Bookspot Verlages. Das Buch hat einen Preis von 14,90 Euro, für 7,99 Euro bekommt man es in digitaler Form. Der in unserem System nicht hinterlegte Untertitel lautet »Das Erbe des Marquis«.

Im neuen Buch, das von einem unerwarteten Erbe und einem großen Geheimnis berichtet, geht es zurück in das Chartres des Jahres 1487. Hier führt Esmeralda seit einem halben Jahrzehnt eine Ehe mit dem Duc de Valois, und - sagen wir mal: aufgrund spezieller Umstände - lässt ein männlicher Nachkomme auf sich wartne. Nun trägt es sich zu, dass ihr einstiger Schänder in die Stadt beordert wird, und obendrein erkrankt ihre Tochter schwer. Schon bald stellt sich die Frage, ob die kleine Prinzessin gerettet werden kann, ohne dass ihr Geheimnis ans Licht kommt. Zeitgleich rücken Quasimodo (nun: Simon) und Sophie wieder ins Fadenkreuz der Kirche und müssen Notre-Dame verlassen. Für Sophie gilt es fortan, sich auf ihrem Weg zu Esmeralda der eigenen Vergangenheit zu stellen.

Es verstreichen einige Seiten, ehe die Zusammenhänge wieder nach und nach ins Gedächtnis purzeln, was vor allem auch deshalb gut klappt, weil die Autorin die Erinnerungen geschickt auffrischt und alles einstreut, was man wissen muss. Dennoch ergibt es eigentlich keinen Sinn, dieses Buch zu lesen, wenn man vorher nicht »Esmeraldas Blick« gelesen haben sollte. Deshalb ist es vermutlich auch wenig werbewirksam, dass eine Leseprobe des ersten Bandes hinten angestellt wurde, denn nach der Lektüre des zweiten Bandes werden vermutlich die wenigsten rückwärts durch die Reihe gehen. »Esmeraldas Geheimnis« hat keine wesentlichen inhaltlichen Überschneidungen mit Victor Hugos »Glöckner«, was sich zwangsläufig ergibt, da die Sache geraume Zeit später spielt und Hugos Buch mit Ereignissen endete, die eine Story wie die vorliegende nicht zulassen würden. Jene Story wird weniger von spektakulären externen Ereignissen getrieben, sondern vom Innenverhältnis der wichtigsten handelnden Personen und ihrem jeweiligen Aufeinanderprallen. Und das ist in diesem Fall mehr als genug, um abermals eine gutklassige Geschichte zu erzählen, die ihren Leser langsam in ihren Bann zieht und dauerhaft bei der Stange hält. Geschickt wird hier ein immer konfliktreicher und unterhaltsamer werdendes Geflecht aufgebaut, das auf seine ganz eigene Weise spannend ist. Vorgetragen wird dies in dezentem Tempo und in recht langen Kapiteln - in diesem Fall fünfzehn, bei Autoren wie beispielsweise James Patterson wären es angesichts der Länge vermutlich 150 geworden -, die detailreich und bildgewaltig daherkommen, ohne dabei ausschweifend zu wirken. Und dass es der Autorin gelingt, die damalige Zeit in Worten eindrucksvoll einzufangen und den Leser spielend leicht gedanklich ins ausgehende fünfzehnte Jahrhundert zu schicken, das weiß man ohnehin schon seit dem ersten Band. Kurzum: Wer sich von »Esmeraldas Blick« einfangen ließ, der ist mit »Esmeraldas Geheimnis« definitiv wieder gut bedient.
– geschrieben am 13. Juli 2021 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz