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Blütengrab
Verfasser: Ada Fink (1)
Verlag: Rowohlt (1926) und Wunderlich (213)
VÖ: 1. März 2021
Genre: Thriller (7972)
Seiten: 448
Themen: Kommissare (3000), Leichen (2922), Mädchen (3457), Mordserie (460), Neunziger Jahre (89), Ostdeutschland (9), Runen (28), Schuld (833)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Blütengrab« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (5)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. August 2021 um 10:58 Uhr (Schulnote 2):
» Kriminaloberkommissarin Ulrike Bandow ist in Wussnitz aufgewachsen und so erinnert sie der neuste Fall an ihre Jugendzeit, zu der sie Parallelen zieht. In der Gegenwart, 1993, wird ein 13-jähriges Mädchen im Dohlenwald gefunden. Die Leiche wurde mit Runen versehen und liegt auf einem Blütengrab. Doch nicht nur der Fall bereitet Ulrike Kopfzerbrechen. Auch der neu aus Kiel nach Wussnitz versetzte Kollege Ingo Larsson ist ihr zuerst nicht sympathisch. Wieder einer, der denkt, dass die Mühlen im Osten weit langsamer mahlen als im Westen. Dazu kommt noch Ulrikes Sorge um Bruder Marc, der in schlechte Gesellschaft geraten ist und ausgerechnet Kontakt zu einer Freundin aus Ulrikes Jugendzeit pflegt, die sie am liebsten vergessen möchte.





Die Geschichte handelt hauptsächlich 1993 und dies absolut authentisch. Ermittlungsergebnisse werden noch per Fax übermittelt und den Zeugen echte Fotos statt Digitalaufnahmen vor die Nase gehalten. Ab und zu geht die Geschichte zurück in die DDR, kurz nach der Wende. Ein besonderes Augenmerk richtet die Autorin der Ost und Westmentalität und dies sehr eindrücklich. Ingo Larsson, der lange in Kiel als Ermittler gearbeitet hat und von dort einen gewissen Arbeitsstandart gewohnt ist, war mir lange nicht wirklich sympathisch. Seine Altlasten, in der seine Tochter Yvonne eine Rolle spielt, waren mir zu Beginn zu vage beschrieben und die Einordnung fiel mir schwer. Hingegen hat mir die Figur Ulrike Bandow von Beginn weggefallen, auch wenn sie relevante Informationen lange verheimlicht. Die beiden rappeln sich zusammen und verbünden sich schlussendlich gegen eine neue Ermittlungsleitung. Teilweise war das Privatleben von Bandow und Larsson sehr schwierig und problembeladen. Das zieht ordentlich runter und ein, zwei „Hochs“ neben all dem Grauen um den Mord, hätten gutgetan.



Der Mordfall rund um ein 13-jähriges Mädchen ist keine leichte Kost, denn dahinter steckt ein abscheuliches Verbrechen, das ich natürlich hier nicht verraten kann. Nur so viel: ab und zu war die Geschichte hart an der Grenze des Erträglichen.



Sehr gefallen hat mir, dass man oft den Figuren beim Denken zusehen kann. Denn immer wieder wurden kurze Ueberlegungen in kursiver Schrift eingefügt. Ich war froh darum, denn teilweise konnte mich diese erheitern. Ansonsten ist die Geschichte sehr düster. Nicht nur das Thema, auch die Atmosphäre im Ermittlerteam, in ihrem Privatleben und in ihren Wohnungen oder Büros.



Sehr gefallen hat mir, wie die Autorin die Ereignisse in der Vergangenheit mit den Ermittlungen in der Gegenwart verstrickt. Toll gelöst sind auch die Ermittlungsergebnisse, die nie an den Harren herbeigezogen wirken.«
  12      1        – geschrieben von Igela
 
Kommentar vom 15. Juni 2021 um 13:07 Uhr (Schulnote 2):
» Kurz nach der Wende wird in einem abgelegenen Waldstück bei Wussnitz ein totes Mädchen von einem Kind gefunden. Die Leiche liegt auf Blütenzweigen drapiert und ist mit Runen gezeichnet. Die junge Polizistin Ulrike Bandow aus dem Ort ermittelt mit dem neuen Kollegen Ingo Larssen aus dem Westen. Sie stoßen auf widerwärtige Verbrechen in der Vergangenheit. Die Verstrickungen reichen in die höchsten Kreise und so werden ihnen bald eine Menge Steine in den Weg gelegt.
Es ist kurz nach der Wende und in dem kleinen Ort Wussnitz ist es ziemlich trostlos. Die Einwohnerzahl hat stark abgenommen und vieles verfällt einfach. Anscheinend traut man Ulrike Brandow die Ermittlungen nicht so wirklich zu, denn man stellt ihr den westdeutschen Kollegen Ingo Larssen an die Seite. Vorbehalte und Misstrauen gibt es auf beiden Seiten, doch um den Fall zu lösen, müssen sie aufeinander zugehen und sich vertrauen. Dabei haben beide ihre Geheimnisse, die sie auch weiter wahren wollen. Aber Brandow muss in ihre eigene Vergangenheit eintauchen, damit sie in diesem Fall weiterkommen. Die persönlichen Seiten der Kommissare spielen also in diesem Thriller auch eine Rolle. Ulrikes Bruder sympathisiert mit der rechtsextremen Szene. Beziehungen sollen dabei helfen, alles unter der Decke zu halten.
Auch wenn ich finde, dass es zwischendurch ein paar Längen gibt, ist dieser komplexe Thriller mit seiner etwas düsteren und trostlosen Atmosphäre durchaus spannend.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 21. Mai 2021 um 15:33 Uhr (Schulnote 1):
» Vielschichtiger, äußerst spannender Thriller

1993 wird in einem Waldstück bei Wussnitz in Ostdeutschland ein totes Mädchen gefunden auf einem Bett aus Blüten. Kommissarin Ulrike Bandow übernimmt den Fall mit ihrem neuen westdeutschen Kollegen Ingo Larssen. Es zeigt sich, dass die Wurzeln des Falls tief in die deutsch-deutsche Vergangenheit reichen…

Eine spannende Zusammenarbeit ist dies mit diesen beiden Ermittlern, wobei der Beginn ja erst mal völlig daneben ist. Es ist ein vertrackter Fall mit vielen Ebenen, den die beiden hier lösen müssen. Beide Kommissare bringen ihre eigene Vergangenheit mit, müssen also auch mit ihren privaten Dämonen kämpfen, und das teilweise ziemlich heftig. Dabei sind die handelnden Figuren gut angelegt. Der Fall erscheint äußerst realistisch in die deutsch-deutsche Geschichte eingebettet. Rätsel gibt es dabei einige zu knacken, sie sind raffiniert in die Erzählung eingebaut.

So entsteht ein äußerst spannender Thriller, den ich sehr gerne weiter empfehle und für den ich alle 5 möglichen Sterne vergebe.«
  12      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 9. Mai 2021 um 19:26 Uhr (Schulnote 3):
» Runen-Mörder

1993, Ostdeutschland. In einem abgelegenen Waldstück bei Wussnitz wird eine Mädchenleiche aufgefunden. Sie liegt in einem Bett aus Blütenzweigen und ist übersät mit germanischen Runen. Kommissarin Ulrike Bandow und ihr neuer westdeutscher Kollege übernehmen ihren ersten Fall. Die Spuren führen das ungleiche Ermittlerpaar in die deutsch-deutsche Vergangenheit. Sie stoßen auf eine bisher unentdeckte Mordserie und der Täter scheint nun zurückgekehrt zu sein. Um den Fall zu lösen müssen die beiden Ermittler lernen sich zu vertrauen.

Den Erzählstil habe ich teilweise als sehr hart, rau und recht kühl empfunden. Dadurch haben die Protagonisten auch einen recht rauen Tonfall und Umgangsweise miteinander bekommen. Auch wenn ich deswegen nicht so gut eine Bindung zum Buch aufbauen konnte, fand ich den Erzählstil trotzdem der Zeit angemessen. Ich bin zwar erst nach der Wende geboren, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass in Ostdeutschland so kurz nach der Wende ein solcher Tonfall geherrscht hat.

Mir haben die unterschiedlichen Perspektiven von den Protagonisten Ulrike, Ingo, Marc und Ingrid gefallen. Je nachdem aus welcher Perspektive die Handlung grade erzählt worden ist war der Erzählstil auch mal ein bisschen weicher oder noch härter. Das hat auf mich sehr authentisch gewirkt.

Der Fall wirkte etwas überladen. Die Autorin hat hier versucht ganz viele Themen wie Mädchenhandel, Pädophilenring, politische Kreise, Nazi, Stasi und RAF unterzubringen. Vieles wurde angeschnitten, aber dann nicht konzentriert ausgeführt. Dafür wurde in meinen Augen unwichtiges unnötig ausgeschmückt und wurde die Handlung wurde dadurch langatmig und nur ein Dahingeplätscher. Spannungsgeladen war es erst am Ende.

Was mir gefehlt hat war der Konflikt zwischen Ost und West. Am Anfang war Ulrike noch sehr abweisen ggü. ihrem neuen Kollegen aus dem Westen und nur kurze Zeit später war das schon ad acta gelegt. Das hätte mehr ausgeprägt sein sollen, dann wäre die Beziehung der beiden auch interessanter geworden.

Interessant fand ich auf jeden Fall die Vermittlung von Wissen über die germanischen Götter sowie ihre Riten und Bräuche aus der Zeit. Das wurde sehr gut in die Handlung mit eingewoben.

Mein Fazit:
Ein kurzweiliger Thriller mit einem interessanten Hintergrund. Er war teilweise etwas überladen und dadurch langatmig, aber lässt sich trotzdem gut lesen.«
  15      0        – geschrieben von Annabell95
Kommentar vom 23. April 2021 um 11:13 Uhr:
» Das Cover ist wirklich interessant und fühlt sich mit den Erhebungen der Äste wahnsinnig gut an.
Inhalt:
1993, Ostdeutschland. Auf einem Bett aus Blütenzweigen und den Körper übersät mit germanischen Runen - so wird in einem abgelegenen Waldstück bei Wussnitz eine Mädchenleiche gefunden. Die ehrgeizige Kommissarin Ulrike Bandow und der neue westdeutsche Kollege Ingo Larssen übernehmen ihren ersten gemeinsamen Fall. Rätselhafte Spuren führen das ungleiche Ermittlerpaar bis in die deutsch-deutsche Vergangenheit, wo sie auf eine bisher unentdeckte, bizarre Mordserie stoßen. Jetzt ist der Täter zurückgekehrt, an den Ort, an dem alles begann. Um ihn aufzuhalten, müssen die Ermittler lernen, einander zu vertrauen. Doch das ist nicht einfach, denn Ulrikes eigene Schuld führt zu einem tiefen Abgrund, in den sie niemals schauen wollte…

Meine Meinung:
Ein wirklich spannender Krimi, der in einer für Krimis wirklich geeigneten Gegend liegt. Die Wälder und auch die kleinen Dörfer in Mecklenburg Vorpommern könnten nicht besser gewählt sein.
Der Schreibstil ist sehr spannend, flüssig und interessant. Besonders die Aufteilung der Kapitel in einzelne Tage gerfällt mir gut. So kann man mit den Ermittlern mit rätseln und sieht die täglichen Ermittlungserfolge. Auch hat man die einzelnen Schauplätze sehr genau vor Augen. Auch wenn Wussnitz ein fiktiver Ort ist, so erkennt man doch den ein oder anderen Schauplatz. Das gefällt mir richtig gut.
Das Ermittlerteam muss sich natürlich erst mal zusammen raufen. Aber mir haben sie bereits in ihrem ersten Fall richtig gut gefallen. Aber so im Laufe des Buches merkt man wie sich die beiden weiter entwickeln und anfangen einander zu vertrauen und gemeinsam zu ermitteln. Ich glaube die beiden werden ein richtig gutes Team.
Schlimm fand ich die Erlebnisse der Kinder, bei denen man die Angst förmlich im Nacken spürt. Mit jedem Kapitel hofft man, das dieser Albtraum endlich aufhört.
Sehr gefallen hat mir die Thematik des Thrillers insgesamt. Denn nicht nur zum Fall, auch zur deutschen Geschichte und vor allen Dingen zu den Regeln und Ritualen der Runen erfährt man so einiges. Was ich wirklich spannend fand.
Insgesamt ein wirklich guter Thriller, den ich sehr gerne weiterempfehle und auf weitere Fälle hoffe.
Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne.«
  17      0        – geschrieben von dartmaus
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