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Siehst du, wie sie sterben?
Verfasser: Gunnar Schwarz (2)
Verlag: FeuerWerke (49)
VÖ: 22. April 2021
Genre: Thriller (7201)
Seiten: 250 (Taschenbuch-Version), 275 (Kindle-Version)
Themen: Botschaften (322), Kommissare (2422), Leichen (2405), Mordserie (392), Psychologen (268), Serienmörder (1025), Zeichen (17)
Charts: Einstieg am 26. April 2021
Zuletzt dabei am 1. Mai 2021
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Erklärung der Bewertungssysteme
Sieh hin! Sieh genau hin! Und sieh, WIE sie sterben!

Ein Serienkiller verziert seine weiblichen Opfer mit mysteriösen Zeichen und Botschaften. Anschließend tötet er sie und platziert die Körper an sorgsam ausgewählten Orten.

Nach dem Fund der dritten Leiche muss Kriminalkommissar Marc Wittmann sich eingestehen, dass er mit seinen Ermittlungen nicht weiterkommt. Er wendet sich an die eine Person, die er eigentlich nie wieder sehen wollte: seine Ex-Freundin Frieda Rubens, die namenhafte Psychologin, Buchautorin und Expertin für abnorme Rechtsbrecher.

Obwohl auch sie keinerlei Lust auf eine Zusammenarbeit verspürt, ist sie zu fasziniert, um abzusagen. Denn der Fall weist überaus interessante psychologische Komponenten auf, und die Botschaften des Killers legen nahe, dass er seine Mordserie noch lange nicht beendet hat. Vielmehr scheint er mit jedem Opfer einen immer enger werdenden Kreis um sein eigentliches Ziel zu ziehen. Zu spät erkennen Frieda und Marc, wie persönlich dieses Ziel tatsächlich ist ...

Zahlen, Symbole, Botschaften – Frieda Rubens & Marc Wittmann stehen vor einem scheinbar unlösbaren Fall.
Quelle: FeuerWerke
Lesermeinungen (4)     Leseprobe     Blogger (1)     Tags (1)     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Herrn Held vom FeuerWerke Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Gunnar Schwarz gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Lassen wir das. Hör zu, Marc, Bilder hin oder her. Ich arbeite mit geistig abnormen Rechtsbrechern, wie du weißt, auch wenn ich diesen Ausdruck nicht besonders gerne mag. Ich höre und sehe genug. Mehr als du dir vorstellen kannst. Das ist mein Beruf. Ich beschäftige mich täglich mit diesen Dingen. Ich komme gut damit klar.“
     Mit energischen Schritten ging sie auf Marc zu, streckte den Arm aus und bedeutete ihm mit einer Handbewegung, ihr den Aktenordner zu geben.
     Marc zögerte. Nur langsam klappte er den Ordner zu, ohne dabei den Blick von Friedas Gesicht abzuwenden. „Es sind schlimme Bilder, Frieda. Ich wollte dich nur warnen.“
     „Du musst mich nicht beschützen. Das ist nicht deine Aufgabe.“ Nicht mehr, fügte sie in Gedanken hinzu, nahm den Ordner entgegen, ging um den Schreibtisch herum und setzte sich auf den Drehstuhl. Sie wandte sich zur Seite, weil sie Marcs Blick auf sich spürte und das unangenehme Gefühl hatte, unter Beobachtung zu stehen. Frieda legte die flache Hand auf den Ordner und versuchte, sich darauf gefasst zu machen, welche Bilder sie gleich betrachten würde. Dass sie kaum wusste, womit sie es zu tun hatte, machte sie unruhig.
     „Klär mich kurz auf“, sagte sie. „Worum geht es?“
     „Drei Morde, alles Nu... Prostituierte. Zwischen den einzelnen Morden lagen jeweils mehrere Wochen. Die Frauen wurden auf unterschiedliche Art und Weise ermordet und ... zugerichtet, dennoch war schnell klar, dass es sich um denselben Mörder handelt.“
     „Ihr seid sicher, dass es derselbe ist?“
     „Ja.“
     „Gemeinsamkeiten?“
     „Ja. Alle waren Prostituierte. Und, wie gesagt, die ... Art und Weise.“
     Frieda wandte den Kopf und blickte Marc fragend an.
     Der schüttelte den Kopf und sagte: „Sieh es dir einfach selbst an.“
     Frieda nickte, blickte nach unten und öffnete den Ordner. Dieser war feinsäuberlich in drei Abschnitte unterteilt. Sie blätterte um, ignorierte fürs erste die Memos, gerichtsmedizinischen Berichte und Protokolle – diese würde sie sich später in Ruhe durchlesen – und wandte sich direkt den Fotos zu. Als ihr Blick auf die erste abfotografierte Leiche fiel, verkrampfte sich ihr Magen, und Frieda musste für einen Moment die Augen schließen. Nicht, dass das etwas genützt hätte, das Bild hatte sich binnen einer Millisekunde in ihr inneres Auge gebrannt.
     Sie wusste, dass Marc sie mit Argusaugen beobachtete. Reiß dich zusammen, Frieda, dachte sie, und zwang sich, das Bild erneut zu studieren. Der erste Mord, eine junge Frau, vielleicht dreißig Jahre alt. Sie lag auf dem Rücken, der rechte Arm war angewinkelt, die Hand lag auf ihrem Dekolleté. Die Frau hatte brünettes Haar, lockig, schulterlang und fächerartig um ihren Kopf drapiert. Ihre Augen waren geschlossen. Der linke Arm lag ausgestreckt neben dem Körper, die Hand auf ihrer Scham platziert, fast so, als wollte sie sich bedecken. Der rechte Fuß war leicht nach außen abgewinkelt. Der Anblick der Gliedmaßen war überaus verstörend, denn die Haut war sowohl von den Armen als auch von den Beinen stellenweise in einer Art Muster abgezogen worden. Frieda zwang sich, ihren Blick auf die Mitte des Bildes zu richten. Auf dem Bauch der Toten war eine Eins in roter Schrift geschrieben. Frieda fragte sich, ob es sich um rote Farbe oder um Blut handelte. Das war auf dem Foto nicht ohne Weiteres zu erkennen, darüber würden die Berichte Auskunft geben. Frieda tippte auf Blut.
     Sie hob den Kopf und richtete den Blick auf die Regalwand. Sie fuhr mit der flachen Hand über das Bild und ließ sie in der Mitte liegen.
     „Kunst“, sagte sie leise.
     „Bitte?“
     „Kunst. Ihre Körperhaltung ... Alles wurde kunstvoll drapiert. Ihr Körper, die Haltung der Gliedmaßen, das Haar, einfach alles.“
     „Ja, sieht so aus.“
     Frieda sah Marc an. „Siehst du das anders?“
     Marc richtete den Blick nach oben und spitzte die Lippen, erwiderte jedoch nichts.
     „Na ja, für mich scheint das recht klar zu sein“, erläuterte Frieda. „Da seid ihr doch hoffentlich selber draufgekommen.“
     „Schon, aber wir wissen nicht, was es bedeutet. Was will uns der Mörder damit sagen? Ist es Kunst, die Kunst darstellen soll, oder ist es Kunst, die eine Art Kommunikationskanal sein soll?“
     „Das ist noch zu früh zu sagen, aber es ist ein Punkt, den wir analysieren müssen. Was ist mit dem Bauch? Ist das Blut?“
     „Nein. Farbe. Wir haben das chemisch analysieren lassen – es ist ein Lippenstift. Eine Eigenmarke aus dem lokalen Drogeriemarkt, Farbe ... irgendwas mit rot, red, rouge, keine Ahnung – jedenfalls nichts Besonderes und nichts, was uns einen Hinweis geben kann. Steht alles in den Berichten.“
     „Hm. Und die Haut?“
     „Die Haut wurde mit einem scharfen Messer mit schmaler Klinge in sehr präzisen Schleifen abgezogen, wie man auf den nächsten Bildern gut sehen kann. Auch hier wissen wir nicht genau, was das zu bedeuten hat. Aber es zieht sich durch alle Morde. Wenn du dir die Fotos von allen drei Opfern ansiehst, kannst du das alles vielleicht deuten ... Nun, du hast unglaublich viel Ahnung von dem Zeug.“
     „Zeug?“
     „Du weißt schon ... Riten, Mythen, Symbolik ... Zeug, eben.“
     Frieda legte den Kopf schief, spitzte die Lippen und versuchte, sich ihren Ärger nicht anmerken zu lassen.
     „Das ist kein Zeug, Marc. Wenn du dir jemals die Mühe gemacht hättest, eines meiner Bücher zu lesen, wüsstest du, dass es darum geht, altes Wissen auf moderne Sachverhalte anzuwenden. Die Medizin macht nichts anderes, wenn sie nach neuen Medikamenten forscht. Ich betrachte das Ganze nur mit einem weiteren Horizont, das ist alles.“
     „Ja, einem Horizont, der dazu führt, dass du Täter zu Opfern machst.“
     „Blödsinn!“
     „Ach ja? Vor drei Monaten warst du als Sachverständige vor Gericht bei einem meiner Fälle. Weißt du, wie hart wir an dem Fall gearbeitet haben? Wie viele Beweise wir gesammelt haben? Wie schwierig es war, die Beteiligten zum Reden zu bringen? Jemand hat gemordet, Frieda, und du versuchst, das zu rechtfertigen!“
     „Ich rechtfertige gar nichts! Ich versuche, Gründe zu erläutern. Wenn eine Tötung im Affekt geschah, ist das ein anerkannter Strafmilderungsgrund, das weißt du sehr genau. Es kann sogar Schuldunfähigkeit vorliegen. Es obliegt nicht dir als Polizist, dies zu beurteilen, sondern uns Psychologen! Ich habe nur meine Expertise ...“
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