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Siehst du, wie sie sterben?
Verfasser: Gunnar Schwarz (2)
Verlag: FeuerWerke (47)
VÖ: 22. April 2021
Genre: Thriller (7060)
Seiten: 250 (Taschenbuch-Version), 275 (Kindle-Version)
Themen: Botschaften (314), Kommissare (2295), Leichen (2307), Mordserie (382), Psychologen (262), Serienmörder (994), Zeichen (16)
Charts: Einstieg am 26. April 2021
Zuletzt dabei am 1. Mai 2021
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Erklärung der Bewertungssysteme
Sieh hin! Sieh genau hin! Und sieh, WIE sie sterben!

Ein Serienkiller verziert seine weiblichen Opfer mit mysteriösen Zeichen und Botschaften. Anschließend tötet er sie und platziert die Körper an sorgsam ausgewählten Orten.

Nach dem Fund der dritten Leiche muss Kriminalkommissar Marc Wittmann sich eingestehen, dass er mit seinen Ermittlungen nicht weiterkommt. Er wendet sich an die eine Person, die er eigentlich nie wieder sehen wollte: seine Ex-Freundin Frieda Rubens, die namenhafte Psychologin, Buchautorin und Expertin für abnorme Rechtsbrecher.

Obwohl auch sie keinerlei Lust auf eine Zusammenarbeit verspürt, ist sie zu fasziniert, um abzusagen. Denn der Fall weist überaus interessante psychologische Komponenten auf, und die Botschaften des Killers legen nahe, dass er seine Mordserie noch lange nicht beendet hat. Vielmehr scheint er mit jedem Opfer einen immer enger werdenden Kreis um sein eigentliches Ziel zu ziehen. Zu spät erkennen Frieda und Marc, wie persönlich dieses Ziel tatsächlich ist ...

Zahlen, Symbole, Botschaften – Frieda Rubens & Marc Wittmann stehen vor einem scheinbar unlösbaren Fall.
Quelle: FeuerWerke
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Herrn Held vom FeuerWerke Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Gunnar Schwarz gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Niemand kann so überaus unfreundlich lächeln wie du, Frieda“, sagte Marc und grinste ebenfalls. Seine Worte klangen fast liebevoll. Sie ignorierte das Pseudokompliment.
     „Du kommst nicht weiter und dein Chef will mich als Beraterin? Wieso? Habt ihr keine Profiler?“
     „Wir halten nicht viel von Profilern.“
     „Aber von Psychologinnen schon, ja?“
     „Er kennt dich von früher. Er kennt deine Bücher. Oder ... seine Frau kennt sie. Hat ihm vielleicht einen Floh ins Ohr gesetzt, was weiß ich.“ Marc wandte den Blick ab. Betteln war keine Eigenschaft, die ihm gut lag.
     „Um welche Morde geht es?“
     „Die Nutten.“
     „Muss das sein? Kannst du dich nicht ein einziges Mal wie ein niveauvoller, empathischer Mensch ausdrücken? Das sind Frauen, Himmel noch mal! Menschliche Wesen.“
     „Entschuldige bitte vielmals. Frauen aus dem horizontalen Gewerbe. Besser?“
     Frieda seufzte. „Davon habe ich gelesen. Das waren die Flussleichen, oder? So haben sie die Medien genannt. Sie wurden alle am Flussufer gefunden.“
     „Ja“, bestätigte Marc.
     „Was soll an diesen Morden besonders sein?“
     „Wir haben die bizarren Details nicht an die Medien weitergeleitet.
     Und glaube mir: Die Details sind bizarr.“
     „Ich weiß immer noch nicht, wie ich euch helfen soll.“
     Marc presste die Lippen so fest aufeinander, dass sein breiter Unterkiefer noch mehr hervortrat als sonst. Sie sah ihm an, dass tausend Gedanken durch seinen Kopf flogen, und neunhundert davon betrafen die Tatsache, dass er im Moment an jedem anderen Ort der Welt lieber wäre als hier. „Kannst du ins Revier mitkommen? Es ist einfacher, wenn ich es dir zeige.“
     „Von mir aus. Aber ich habe erst noch einen Termin. Ich komme nach. Und ich fahre sowieso lieber in meinem eigenen Auto.“
     Er nickte knapp, stand auf und stapfte davon.


2. Kapitel


FRIEDA parkte den Wagen direkt vor dem Eingang des Polizeireviers. Sie zog einen kleinen Spiegel aus ihrer Handtasche, prüfte ihr Aussehen und hasste sich zwei Sekunden später dafür. Er hatte nichts zu ihrem Haar gesagt. Sie hatte es schwarz gefärbt, nachdem ihre Beziehung vor eineinhalb Jahren ein für alle Mal beendet gewesen war. Drei Wochen nach dieser Bruchlandung hatte Frieda beschlossen, aus ihrer Innenstadt-Mietwohnung auszuziehen, ein kleines Haus am Stadtrand zu kaufen und Marc für immer und ewig aus ihrem Leben zu streichen.
     „Hat ja super geklappt“, murmelte sie und zupfte eine Haarsträhne zurecht. Dann förderte sie einen Lippenstift mit dem schillernd klingenden Namen „Cherry Crystal“ zutage und zog sich die Lippen nach. Ihr Aussehen hatte sie radikal verändert – mehr Vamp, weniger brave Polizistenfreundin. Hingegen sah Marc aus wie eh und je – nichts an seinem Stil, an seinem Auftreten hatte sich auch nur ansatzweise verändert. Bis auf die Halskette ...
     Frieda verdrängte diesen Gedanken, wischte mit dem Zeigefinger an ihrem unteren Augenlid entlang, spitzte die Lippen und fuhr sich erneut durchs Haar. Sie schloss die Augen, klappte den Spiegel zu und atmete tief durch.
     Dieses Treffen war ein Fehler. Sie durfte Marc nicht mehr in ihr Leben lassen. Was war sie für eine Psychologin, wenn sie ihre eigenen Regeln nicht befolgen konnte? Sie schüttelte den Kopf und stieg aus.
     Frieda betrat das Revier, hob die Hand zur Begrüßung und bedeutete dem Polizisten am Empfang mit einem Kopfnicken, dass sie in Richtung Marcs Büro unterwegs war. Mit schnellen Schritten ging sie den durch Neonlicht grell erleuchteten Gang entlang, ihre hochhackigen Lederstiefel klackten so laut auf dem hässlichen Linoleum, dass es von den kahlen Wänden hallte.
     Ohne zu klopfen trat sie ein und richtete den Blick auf Marc, der lässig an der Kante seines Schreibtisches lehnte und einen Ordner in der Hand hielt. Frieda nahm an, dass er sie hatte kommen hören, denn Marc wirkte, als hätte er sich für Friedas Auftritt in Pose geworfen. Sie blickte sich um. Nicht nur Marc selbst hatte sich nicht verändert, seit sie sich zuletzt gesehen hatten, auch sein Büro war exakt dasselbe. Keine Sitzgelegenheit. Nur ein kleines, unpersönliches Büro ohne Fenster, in dem ein großer Schreibtisch und mehrere offene Regale standen, von denen ein Teil mit Büchern, der andere mit Aktenordnern gefüllt war. Sie vermied es, auf einen bestimmten Punkt auf dem Schreibtisch zu blicken. Sie wusste, dass dort Bilder standen. Früher waren es Bilder von ihr gewesen. Sie und Marc, glücklich vereint. Jetzt standen da neue Fotos. Bilder von Marc und der Frau, für die er sich entschieden hatte. Mit der er ein Kind gezeugt hatte. Ein Leben, das Frieda sich hätte vorstellen können, früher mal, vor einer Ewigkeit. Sie verdrängte die schmerzhaften Gedanken, zog den Mantel aus und richtete den Blick starr auf den Aktenordner, den Marc in der Hand hielt.
     Er schüttelte den Kopf, seine buschigen, dunkelblonden Augenbrauen waren so eng zusammengezogen, dass sich eine tiefe Falte auf seiner Stirn gebildet hatte.
     „Ich weiß immer noch nicht, ob das eine gute Idee ist“, murmelte Marc.
     „Was?“
     „Die Fotos sind ... nichts für das Laienauge.“
     „Ich bin wohl kaum ein Laie.“
     „Du bist weder Polizistin noch Ärztin, Frieda. Hast du überhaupt schon jemals eine Leiche gesehen?“
     „Du meinst, außer die meiner Mutter?“
     Marc zuckte zusammen und blickte Frieda betroffen an. „Das ... Tut mir leid. Ich wollte nicht ... An deine Mutter habe ich nicht gedacht.“
     Reflexartig blickte er sich um, als suche er den Raum um sich um Vergebung für diesen Fauxpas ab.
     Frieda hob beschwichtigend die Hände. Sie ärgerte sich selbst, dieses schmerzhafte Thema angerissen zu haben. Es war schwer genug gewesen, die Bilder nicht mehr ständig vor Augen zu haben. Manchmal allerdings ... Frieda presste die Lippen aufeinander. Sie musste diese Gedanken abstellen. Sofort. Sie blickte Marc fest in die Augen und zwang sich, wieder zum Gespräch zurückzufinden.
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