Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
45.772 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »CHEYENNE227«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Siehst du, wie sie sterben?
Verfasser: Gunnar Schwarz (2)
Verlag: FeuerWerke (49)
VÖ: 22. April 2021
Genre: Thriller (7201)
Seiten: 250 (Taschenbuch-Version), 275 (Kindle-Version)
Themen: Botschaften (322), Kommissare (2422), Leichen (2405), Mordserie (392), Psychologen (268), Serienmörder (1025), Zeichen (17)
Charts: Einstieg am 26. April 2021
Zuletzt dabei am 1. Mai 2021
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
5mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
1,68 (86%)
1
37%
2
58%
3
5%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 19 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Sieh hin! Sieh genau hin! Und sieh, WIE sie sterben!

Ein Serienkiller verziert seine weiblichen Opfer mit mysteriösen Zeichen und Botschaften. Anschließend tötet er sie und platziert die Körper an sorgsam ausgewählten Orten.

Nach dem Fund der dritten Leiche muss Kriminalkommissar Marc Wittmann sich eingestehen, dass er mit seinen Ermittlungen nicht weiterkommt. Er wendet sich an die eine Person, die er eigentlich nie wieder sehen wollte: seine Ex-Freundin Frieda Rubens, die namenhafte Psychologin, Buchautorin und Expertin für abnorme Rechtsbrecher.

Obwohl auch sie keinerlei Lust auf eine Zusammenarbeit verspürt, ist sie zu fasziniert, um abzusagen. Denn der Fall weist überaus interessante psychologische Komponenten auf, und die Botschaften des Killers legen nahe, dass er seine Mordserie noch lange nicht beendet hat. Vielmehr scheint er mit jedem Opfer einen immer enger werdenden Kreis um sein eigentliches Ziel zu ziehen. Zu spät erkennen Frieda und Marc, wie persönlich dieses Ziel tatsächlich ist ...

Zahlen, Symbole, Botschaften – Frieda Rubens & Marc Wittmann stehen vor einem scheinbar unlösbaren Fall.
Quelle: FeuerWerke
Lesermeinungen (4)     Leseprobe     Blogger (1)     Tags (1)     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Herrn Held vom FeuerWerke Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Gunnar Schwarz gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Doktor Rubens?“, hörte sie Lotte noch nachfragen, doch Frieda legte einfach auf.
     Drei, zwei, eins ...
     Die Tür wurde aufgestoßen und schon stand er vor ihr. Groß, breitschultrig, umwerfend charmant, das dunkelblonde Haar lässig zur Seite gekämmt, die Augen hinter der obligatorischen Pilotenbrille mit den getönten Gläsern verborgen. Er trug noch immer die abgewetzte schwarze Lederjacke und die schweren Lederboots unter eng sitzenden Jeans.
     Sie atmete tief ein, während Marc mit verschränkten Armen in der Tür stand, die Lippen fest aufeinandergepresst, die Nasenflügel aufgebläht. Auf Frieda wirkte er wie ein aufgebrachter Stier, der kurz vor dem nächsten Kampf stand. Seine klobigen Schuhe waren nass und verdreckt und hinterließen eine Spur optischer Verwüstung auf Friedas perfekt gebohnertem Naturholzboden. Von seiner Lederjacke tropfte zusätzlich Wasser. Friedas Blick ging wie automatisch zum Fenster, auf das die Regentropfen einprasselten. Für Februar war es ungewöhnlich warm, der Schnee hatte bisher auf sich warten lassen, nur der andauernde Regen und der starke Wind machte allen zu schaffen. Frieda wandte sich Marc zu, räusperte sich, hob den Kopf und setzte ein kühles Lächeln auf.
     „Marc, wie schön, dich ...“
     „Ach, bitte!“, unterbrach er sie, löste sich aus seiner starren Haltung, durchquerte ihr Büro und baute sich vor ihr auf. Erneut verschränkte er die Arme vor der breiten Brust. „Ich versuche seit einer verdammten Woche, dich zu erreichen!“
     „Ich war sehr beschäftigt, Marc.“
     „Womit? Cocktails schlürfen und Soireen besuchen?“
     Frieda betrachtete Marc amüsiert. „Du kennst das Wort Soiree? Haben wir einen erhellenden Blick in den Duden geworfen?“
     Marc ging auf die Provokation nicht ein, sondern beugte sich weit nach unten, sodass sein Gesicht dicht vor ihrem war, und sagte: „Ich muss mit dir reden – jetzt.“
     Frieda ließ sich zurück in den Sessel fallen, hob die Augenbrauen und sagte: „Ich denke, du hast deine Manieren vergessen, Marc. Aber das ist ja nichts Neues. Normale Menschen vereinbaren mit meiner Assistentin einen Termin.“
     Marc richtete sich auf und warf Frieda einen abschätzigen Blick zu. „Lass die Spielchen, Frieda, es ist dringend. Und es ist wichtig.“
     „Ich habe seit eineinhalb Jahren nichts mehr von dir gehört, Marc. Was, bitte schön, gibt es Wichtiges zwischen uns zu besprechen?“
     „Es ist beruflich.“
     „Von nichts anderem bin ich ausgegangen.“
     „Wieso hast du dann nicht zurückgerufen?“
     „Ich war mit wichtigeren Dingen beschäftigt.“
     Marc presste die Lippen aufeinander, überging diese Spitze aber und ließ sich in einen der beiden Stoffsessel plumpsen, die vor Friedas großem Schreibtisch aus Mahagoniholz standen.
     „Also?“, fragte Frieda ungeduldig.
     Marc seufzte, richtete den Blick nach oben und wirkte, als wolle er die Zimmerdecke um dringend benötigte Geduld bitten.
     „Kannst du mir vielleicht mal sagen, worum es überhaupt geht? Ich höre eineinhalb Jahre nichts von dir ...“
     „Du weißt auch sehr genau, warum!“
     „... und plötzlich rufst du mich zweimal täglich an? Und dann tauchst du hier auf wie Rambo persönlich? Was soll das alles?“
     Er hob beschwichtigend die Hände und brachte ein charmantes Lächeln zustande. „Es geht, wie gesagt, um etwas Berufliches. Und ich habe nicht zweimal täglich angerufen. Ich habe dich in den letzten drei Tagen viermal angerufen, zu verschiedenen Zeiten und scheinbar waren alle davon ungünstig. Also bin ich hier.“
     Frieda nickte knapp. Sie konnte sich nicht erklären, warum Herr Kriminalkommissar Marc Wittmann gerade zu ihr kam, um sie mit seinen beruflichen Themen zu behelligen. Sie beide verfolgten nicht gerade dieselbe Philosophie, wenn es um die Frage ging, wie man das Böse bekämpfen sollte. Friedas Zugang ging davon aus, dass es möglich sein sollte und musste, psychisch kranke Verbrecher zu heilen, während es Marcs erklärtes Lebensziel war, alles Böse dieser Stadt wegzusperren und den Schlüssel wegzuwerfen.
     Marc spitzte die Lippen und betrachtete Frieda eingehend, als könne er ihre Gedanken lesen. Wahrscheinlich konnte er das tatsächlich, jedenfalls ahnte er sicher, was sie dachte, und gab ihr wohl insgeheim recht. Frieda erwiderte seinen Blick und für einen Augenblick herrschte einvernehmliche Stille.
     Das weiße Stoffhemd, das Marc unter der Lederjacke trug, stand oben offen. Frieda konnte nicht anders, als ihren Blick auf die blonden Brusthaare zu richten, die hervorlugten. Marc atmete schwer, seine breite Brust hob und senkte sich. Die Halskette aus schwarzem Edelstahl, die Marc zu seinem fünfundzwanzigsten Geburtstag geschenkt bekommen hatte, trug er nicht mehr. Auf Frieda wirkte sein Hals nackt. Der erste gemeinsame Geburtstag ...
     Sie wandte den Blick ab.
     „Mein Chef will dich als Beraterin zu einem Mordfall hinzuziehen.“ Frieda hob ruckartig den Kopf und betrachtete Marc unter zusammengezogenen Augenbrauen. „Wie bitte?“
     „Du hast mich verstanden.“
     „Ja, aber deine Worte ergeben keinen Sinn. Ich arbeite in der Regel für die Gegenseite, wie du jahrelang nicht müde wurdest, zu erwähnen.“
     „Es geht um eine ... komplizierte Sache. Eine Mordserie. Wir kommen nicht weiter.“
     „Du meinst, du kommst nicht weiter.“
     Das war ein Schlag unter die Gürtellinie und Frieda wusste es. Wenn Marc einen wunden Punkt hatte, dann war es sein Stolz. Doch sie konnte nicht anders. So war es schon immer zwischen ihnen gewesen. Liebe und Wut, Leidenschaft und Krach, viel zu nah beieinander. Ein schmaler Grat, den sie beide nur allzu oft überschritten hatten. Marc warf ihr einen eisigen Blick zu, war aber bedacht genug, auf die Provokation nicht einzugehen. Er wollte etwas von ihr. Sie saß am längeren Hebel. Das alte Spiel.
     Sie setzte ein falsches Lächeln auf und hoffte, dass Marc zwischen den Zeilen lesen konnte.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz