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Erkläre mir die Liebe
Verfasser: Mary K. Foxy (2)
Verlag: Eigenverlag (19950)
VÖ: 1. März 2021
Genre: Romantische Literatur (23894)
Seiten: 164 (Taschenbuch-Version), 166 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (3114), Beziehungen (2067)
Reihe: Erkläre mir die Liebe (2)
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Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Kapitel 5

...


Einen Tag nach dem christlich strengen Feiertag Allerheiligen befand ich mich auf der Arbeit und führte mit unserer Azubine Melly die Bestellungen fehlender Ware mittels eines Handscanners durch. Im Markt herrschte in Anbetracht der stürmisch-verregneten Wetterlage eine eher geringe Kundenfrequenz . Soeben platzierten wir uns vor dem fixen Angebot an Wasserkästen und checkten die Liste in der Hand des 19-jährigen Lehrmädchens. "Letevara-Sprudel...noch vollständig. „Plose-Wasser“...ebenfalls...Pineo-Quelle...fehlt...", murmelte ich konzentriert und blickte mehr beiläufig auf das oben angebrachte Preisschild. "18 Euro der Kasten? Mein lieber Herr Gesangsverein! Womit rechtfertigt sich denn bitte dieser Wucherpreis?", lachte ich betont entsetzt. Meine Kollegin quiekte amüsiert. "Keine Ahnung. Vollkommen irre."
     "Mit einem Quäntchen Blattgold versehen? Kristallgläserne Aufbewahrung?...", neugierig hob ich eine Flasche aus dem Kasten heraus und las einen Teil des hinten angebrachten Etiketts vor: "...entspringt der Quelle des Südhangs am Bergmassiv Sankt Beneidó inmitten der katalanischen Pyrenäen in Spanien."
     "Versehen mit dem Extraschuss Notdurft des spanischen Monarchen.", gickerte die kleine Blonde albern und schüttelte abwegig ihr Haupt.
      "Aber mal ehrlich...? Wer kauft sowas? Das ist im Grunde genommen stinknormales Wasser- nichts weiter. Wahrscheinlich hat wieder irgendein Lifestyle-Blogger verbreitet, dass dessen Ursprung eine bahnbrechende Wirkung auf die Energetik ausübt und Zack: Wollen's alle haben. Haha...Hier steht sogar: Pineo Wasser ist eine Quelle voller Lebensfreude'..."
     "Pineo verhilft Ihnen aus Ihrer alltäglichen Depression...bloß ein Schluck und sie fühlen sich wie neu geboren!", gestikulierte mein Gegenüber übertrieben theatralisch und hielt sich anschließend den Bauch vor Lachen. "Na ja, da sich scheinbar genügend Idioten finden, die für stupides stilles Wasser derart viel Kohle blechen, bestellen wir das Zeug mal fleißig nach, würde ich sagen...", plapperte ich flapsig vor mich hin und wurde noch kurz bevor ich das Etikett einscannen konnte von einem knarzenden Räuspern unweit hinter uns unterbrochen.
     "Einer der Idioten hätte da mal eine Frage...", äußerte der, für meine Verhältnisse, großgewachsene Mann unter markant auffälliger Kaubewegung der Mundpartie und setzte ein spitzbübisches Grinsen auf. Peinlich berührt stahl ich mir einen Blick in Richtung meiner Kollegin, welche gänzlich versteinert neben mir verharrte und jäh von einer knallroten Gesichtsfarbe heimgesucht wurde...


Kapitel 6


Verlegen kratzte ich mir durch mein dichtes Haupthaar und musterte den Kunden, der mit einem höflichen Abstand vor mir stand und zusätzlich zu seinem offensichtlichen Mundinhalt in Form eines Kaugummis, eine tiefschwarze Sonnenbrille auf der Nase trug. Warum auch immer. Draußen regnete es in Strömen. Man musste mir wohl ansehen, dass ich jenes Auftreten im ersten Moment eher für abstoßend befand, denn meine Miene neigte zweifelsohne dazu, sich in Form verzogener Mundwinkel zu outen.
     "Ja, bitte? Was kann ich für Sie tun?", äußerte ich unbeeindruckt und vermerkte beiläufig, wie unsere Azubine stets wie angewurzelt und mit tomatenroter Gesichtsfarbe neben mir stand. Mit jeder Sekunde stellte ich fest, wie fürchterlich es mich nervte, dass ich nicht in die Augen meines Gegenübers sehen konnte. Für mich bedeutete es schlicht eine Frage des Respekts, vorausgesetzt man begann eine förmliche Konversation.
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