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Die Toten vom Gare d'Austerlitz
Verfasser: Chris Lloyd (1)
Verlag: Suhrkamp (442)
VÖ: 18. April 2021
Genre: Historischer Roman (5061) und Kriminalroman (8669)
Seiten: 473 (Broschierte Version), 375 (Kindle-Version)
Themen: Besatzung (35), Frankreich (796), Gestapo (22), Inspektor (259), Mord (6696), Paris (682), Vierziger Jahre (252), Wehrmacht (19), Zweiter Weltkrieg (562)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Toten vom Gare d'Austerlitz« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (6)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 17. Juli 2021 um 16:59 Uhr (Schulnote 2):
» Komplex
Als die Deutschen am 14. Juni 1940 in Paris einmarschieren, werden am Gare d’Austerlitz vier Polen ermordet in einem Eisenbahnwaggon aufgefunden. Inspecteur Éduard Giral beginnt zu ermitteln und stößt auf Spuren von Giftgas, das im 1. Weltkrieg verwendet wurde. Kurz darauf begeht ein weiterer polnischer Mann mitsamt seinem kleinen Sohn Selbstmord. Offenbar stammen alle Toten aus derselben polnischen Stadt.
Girals Ermittlungen werden durch die Regeln der deutschen Besatzer, aber auch durch Widerstände in den eigenen Reihen erschwert. Zudem mischen sich Wehrmacht, Gestapo und Geheime Feldpolizei in seine Recherchen ein. Giral gerät zwischen die Fronten und in ein verwirrendes Labyrinth von Intrigen und Machtspielen.
Immer wieder kreuzen sich Girals Wege mit denen des undurchsichtigen Majors Hochstetter von der Abwehr: Giral weiß nicht, ob er ihm vertrauen kann oder ob er ihn doch besser als Feind, mit dem er nun gezwungenermaßen zusammenarbeiten muss, betrachten soll.
Zudem taucht Girals Sohn Jean-Luc auf, der vor den Deutschen auf der Flucht ist und entschlossen ist, sich gewaltsam gegen die Besatzer zur Wehr zu setzen.
Der eigentliche Kriminalfall gerät vor dem historischen Hintergrund zunehmend ins Hintertreffen. Dieser historische Hintergrund wird jedoch anschaulich und spannend geschildert und auch die Figur Eddie Girals, der das Geschehen in der Ich-Perspektive erzählt, was etwas gewöhnungsbedürftig ist, wirkt sympathisch und interessant. Seine Geradlinigkeit, sein Kampf für die Gerechtigkeit, aber auch seine Schwächen wirken authentisch.
Die Handlung ist durch die verschiedenen Intrigen und Interessen der beteiligten Gruppen äußerst komplex, sodass man, wie auch Giral, gelegentlich den Überblick verliert. Am Ende wird der Fall zwar aufgeklärt, aber ein Krimi oder Thriller ist ,,Die Toten vom Gare d’Austerlitz“ in meinen Augen nicht.«
  10      0        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 26. Mai 2021 um 13:26 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
Genau an dem Tag, an dem die Nazis in Paris einmarschieren, werden 4 ermordete Polen aufgefunden, die alle mit einer Gasmischung umgebracht wurden. Kurz danach begeht ein weiterer Selbstmord. Inspecteur Giral beginnt zu ermitteln, auch wenn alle dagegen sind und sich schon bald Wehrmacht, Gestapo und Feldpolizei einmischen.
Meine Meinung:
Ja, es ist ein Roman, aber eben leider so furchtbar vorstellbar. Man mag es sich kaum vorstellen, aber die geschilderten Ereignisse sind unter dem Naziregime wohl leider an der Tagesordnung gewesen. Ich fand das Buch besser als ich erwartet hatte, denn irgendwie fand ich das Cover und auch den Klappentext nur sehr bedingt ansprechend. Die Geschichte ist ganz schön düster erzählt, das passt aber natürlich sehr gut. Giral fand ich als Typ total interessant und er ist ein spannender Charakter. Mir hat das Buch ganz gut gefallen.
Fazit:
Besser als ich dachte«
  8      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 3. Mai 2021 um 20:34 Uhr (Schulnote 1):
» Krimi im 2. Weltkrieg

Hier kommen zwei meiner Lieblingsgenre zusammen - Krimi und historischer Roman aus dem zweiten Weltkrieg.

Der 14. Juni 1940. Ein geschichtliches Ereignis, der Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Paris. Die Stadt an der Seine wird von den Deutschen besetzt.

An diesem Tag wird der Polizist Édouard Giral zum Gare d’Austerlitz gerufen. Dort wurden vier Leichen gefunden. Er macht sich sofort mit vollem Einsatz an die Aufklärung der Tat. Allerdings muss er dabei mit der Wehrmacht, der Gestapo und die geheimen Feldpolizei zusammenarbeiten, die mit von der Partie sind. Gleichzeitig hat er Kontakt zu Mitgliedern der französischen Widerstandbewegung.

Ein Kriminalfall zwischen den Fronten, mitten im Krieg. Und ein intelligenter Ermittler, der keinen Respekt zeigt, einen starken Gerechtigkeitssinn hat und sich für die, die er beschützen will, einsetzt.

Der Autor versteht es wunderbar seinen Lesern die Authentizität der damaligen Zeit zu vermitteln. Den Schrecken und die Angst, den die Nazis verbreiten. Die Hilflosigkeit und den Mut des Widerstandes.

Diese Geschichte ist spannend, tragisch, authentisch. Ich bin begeistert!«
  7      0        – geschrieben von Arh
Kommentar vom 29. April 2021 um 20:42 Uhr:
» Im Juni 1940 werden 4 vergiftete Polen in Paris tot aufgefunden. Ein weiterer Landsmann begeht Selbstmord. Nun liegt es an Inspecteur Eduard Giral, diese Fälle aufzulösen, der oder die Täter ausfindig zu machen. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn genau in diesen Tagen marschieren die Nazis in Paris ein. Gleichzeitig taucht auch Eddies Sohn Jean-Luc wieder auf, den er seit 15 Jahren nicht mehr gesehen hat. Doch wie der Vater, so auch der Sohn setzen sich Gefahren aus, so dass das Unterfangen „Mordaufklärung“ alles andere als einfach wird.
Mir hat das umfangreiche Buch gefallen. Klar, ich musste mich ziemlich konzentrieren, um die Übersicht über die Protagonisten und deren Gruppierungen nicht zu verlieren. Von dem her finde ich es recht anspruchsvoll. Was mir aber auch noch Eindruck gemacht hat, ist, dass der Autor in seinen Anmerkungen erklärt hat, dass gewisse Dinge aus dem Buch auf Fakten basieren, und diese noch etwas genauer geschildert hat. Ich kann dieses Buch all jenen empfehlen, die gerne historische Kriminalromane lesen.«
  8      0        – geschrieben von oberchaot
Kommentar vom 22. April 2021 um 15:58 Uhr (Schulnote 1):
» Am 14. Juni 1940 marschieren die Deutschen in Paris ein und übernehmen die gesamte Stadt. Ausgangssperren und massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens bringen viele Pariser die Stadt fluchtartig zu verlassen. Deutsche Offiziere flaggen überall in Paris und schüchtern die Bevölkerung ein. Nicht so Kommissar Eddie Giral, der in seinem aktuellen Fall am Gare

d`Austerlitz mehrere Todesfälle untersucht. Es handelt sich dabei um polnische Flüchtlinge, die mit Gas vergiftet wurden. Unter dem wachen Auge der Besatzer versucht er die Täter zu finden und gerät dabei in manche Bedrängnis. Als ein weiterer polnischer Flüchtling sich gemeinsam mit seinem Sohn das Leben nimmt, versucht Eddie herauszufinden, was es mit der polnischen Stadt Bydgoszcz auf sich hat, aus der alle Opfer stammen. Schon bald gerät Giral in die Schusslinie der Deutschen.

Dieses Buch ist eine sehr informative Lektüre über die Zustände während der Besatzung durch die Deutschen in Paris und die Umstände unter denen Polizei und Bevölkerung leben mussten. Chris Lloyd beschreibt eindrucksvoll sowohl die Stadt Paris als auch ihre Bewohner und die Stimmung, die zu dieser Zeit vorherrschte.

Durch einen zweiten Handlungsstrang als Rückblick auf die Erfahrungen des Protagonisten nach dem 1. Weltkrieg bekommt der Leser ein gutes Gefühl für das Trauma unter dem Eddie Giral leidet. Die Beziehungen der Menschen untereinander sind von Misstrauen und dem Wunsch nach Hoffnung geprägt, dies zeigt Chris Lloyd sehr beeindruckend auf. Der Schreibstil dieses historischen Kriminalromans ist sehr gut zu lesen, die Rückblicke fügen sich immer hervorragend in die Geschichte ein.

Die Beschneidung der Menschen in ihrem eigenen Land wird so gut beschrieben, dass man als Leser oft sprachlos bleibt.

Ich vergebe diesem Buch 5 Sterne«
  13      0        – geschrieben von Gabriele Marina Jabs
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