Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
45.401 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Sabine Kolbe«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
HB-DOWNLOAD
 
Die Toten vom Gare d'Austerlitz
Verfasser: Chris Lloyd (1)
Verlag: Suhrkamp (434)
VÖ: 18. April 2021
Genre: Historischer Roman (4897) und Kriminalroman (8332)
Seiten: 473 (Broschierte Version), 375 (Kindle-Version)
Themen: Besatzung (35), Frankreich (760), Gestapo (22), Inspektor (245), Mord (6460), Paris (660), Vierziger Jahre (247), Wehrmacht (16), Zweiter Weltkrieg (540)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,00 (100%)
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 3 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Toten vom Gare d'Austerlitz« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 3. Mai 2021 um 20:34 Uhr (Schulnote 1):
» Krimi im 2. Weltkrieg

Hier kommen zwei meiner Lieblingsgenre zusammen - Krimi und historischer Roman aus dem zweiten Weltkrieg.

Der 14. Juni 1940. Ein geschichtliches Ereignis, der Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Paris. Die Stadt an der Seine wird von den Deutschen besetzt.

An diesem Tag wird der Polizist Édouard Giral zum Gare d’Austerlitz gerufen. Dort wurden vier Leichen gefunden. Er macht sich sofort mit vollem Einsatz an die Aufklärung der Tat. Allerdings muss er dabei mit der Wehrmacht, der Gestapo und die geheimen Feldpolizei zusammenarbeiten, die mit von der Partie sind. Gleichzeitig hat er Kontakt zu Mitgliedern der französischen Widerstandbewegung.

Ein Kriminalfall zwischen den Fronten, mitten im Krieg. Und ein intelligenter Ermittler, der keinen Respekt zeigt, einen starken Gerechtigkeitssinn hat und sich für die, die er beschützen will, einsetzt.

Der Autor versteht es wunderbar seinen Lesern die Authentizität der damaligen Zeit zu vermitteln. Den Schrecken und die Angst, den die Nazis verbreiten. Die Hilflosigkeit und den Mut des Widerstandes.

Diese Geschichte ist spannend, tragisch, authentisch. Ich bin begeistert!«
  7      0        – geschrieben von Arh
Kommentar vom 29. April 2021 um 20:42 Uhr:
» Im Juni 1940 werden 4 vergiftete Polen in Paris tot aufgefunden. Ein weiterer Landsmann begeht Selbstmord. Nun liegt es an Inspecteur Eduard Giral, diese Fälle aufzulösen, der oder die Täter ausfindig zu machen. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn genau in diesen Tagen marschieren die Nazis in Paris ein. Gleichzeitig taucht auch Eddies Sohn Jean-Luc wieder auf, den er seit 15 Jahren nicht mehr gesehen hat. Doch wie der Vater, so auch der Sohn setzen sich Gefahren aus, so dass das Unterfangen „Mordaufklärung“ alles andere als einfach wird.
Mir hat das umfangreiche Buch gefallen. Klar, ich musste mich ziemlich konzentrieren, um die Übersicht über die Protagonisten und deren Gruppierungen nicht zu verlieren. Von dem her finde ich es recht anspruchsvoll. Was mir aber auch noch Eindruck gemacht hat, ist, dass der Autor in seinen Anmerkungen erklärt hat, dass gewisse Dinge aus dem Buch auf Fakten basieren, und diese noch etwas genauer geschildert hat. Ich kann dieses Buch all jenen empfehlen, die gerne historische Kriminalromane lesen.«
  8      0        – geschrieben von oberchaot
Kommentar vom 22. April 2021 um 15:58 Uhr (Schulnote 1):
» Am 14. Juni 1940 marschieren die Deutschen in Paris ein und übernehmen die gesamte Stadt. Ausgangssperren und massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens bringen viele Pariser die Stadt fluchtartig zu verlassen. Deutsche Offiziere flaggen überall in Paris und schüchtern die Bevölkerung ein. Nicht so Kommissar Eddie Giral, der in seinem aktuellen Fall am Gare

d`Austerlitz mehrere Todesfälle untersucht. Es handelt sich dabei um polnische Flüchtlinge, die mit Gas vergiftet wurden. Unter dem wachen Auge der Besatzer versucht er die Täter zu finden und gerät dabei in manche Bedrängnis. Als ein weiterer polnischer Flüchtling sich gemeinsam mit seinem Sohn das Leben nimmt, versucht Eddie herauszufinden, was es mit der polnischen Stadt Bydgoszcz auf sich hat, aus der alle Opfer stammen. Schon bald gerät Giral in die Schusslinie der Deutschen.

Dieses Buch ist eine sehr informative Lektüre über die Zustände während der Besatzung durch die Deutschen in Paris und die Umstände unter denen Polizei und Bevölkerung leben mussten. Chris Lloyd beschreibt eindrucksvoll sowohl die Stadt Paris als auch ihre Bewohner und die Stimmung, die zu dieser Zeit vorherrschte.

Durch einen zweiten Handlungsstrang als Rückblick auf die Erfahrungen des Protagonisten nach dem 1. Weltkrieg bekommt der Leser ein gutes Gefühl für das Trauma unter dem Eddie Giral leidet. Die Beziehungen der Menschen untereinander sind von Misstrauen und dem Wunsch nach Hoffnung geprägt, dies zeigt Chris Lloyd sehr beeindruckend auf. Der Schreibstil dieses historischen Kriminalromans ist sehr gut zu lesen, die Rückblicke fügen sich immer hervorragend in die Geschichte ein.

Die Beschneidung der Menschen in ihrem eigenen Land wird so gut beschrieben, dass man als Leser oft sprachlos bleibt.

Ich vergebe diesem Buch 5 Sterne«
  13      0        – geschrieben von Gabriele Marina Jabs
Kommentar vom 22. April 2021 um 7:58 Uhr (Schulnote 1):
» Am 14. Juni 1940 marschieren die Deutschen in Paris ein. Als an diesem Tag am Gare d'Austerlitz vier Tote gefunden werden, die offensichtlich durch Giftgas umgekommen sind, muss Inspecteur Éduard Giral unter den Augen der Deutschen seine Ermittlungen aufnehmen. Wenig später wird er zu einem erweiterten Suizid gerufen. Auch dieser Tote ist ein Pole. Während es Giral von allen Seiten mit Widerständen zu tun bekommt, geht er seinen Weg weiter und lässt sich nicht vorschreiben, wie er seine Ermittlungen zu führen hat. Als dann auch noch Girals Sohn Jean-Luc auftaucht, muss er geschickt agieren, um seinen Sohn zu schützen und seinen Fall aufzuklären.
Der Schreibstil ist anspruchsvoll, aber dennoch angenehm zu lesen. Viele Menschen sind aus Paris geflüchtet und nun sind die Straßen leer. Die Deutschen verhängen Ausgangssperren und kontrollieren die Stadt. Es herrscht eine bedrückende Atmosphäre.
Giral kämpft noch immer mit seinen Dämonen, die ihn seit dem 1. Weltkrieg nicht mehr loslassen. Ich könnte nicht sagen, dass mir der Inspecteur sehr sympathisch war, aber ich konnte mit ihm fühlen. Er hält meist mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg und ihm scheint es egal zu sein, welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Éduard Giral ist intelligent und er hat auch eine empathische Seite, allerdings hat er seine Gefühle nicht immer unter Kontrolle und schlägt blindwütig zu.
Als er zum Gare d'Austerlitz gerufen wird, riecht er das Chlorgas und wird wieder an die erlebten Schrecken erinnert. Er geht jeder Spur nach, auch wenn sie in Sackgassen enden. Er will in diesem unsinnigen Krieg Gerechtigkeit für diese Toten. Dabei bekommt er es mit vielen Akteuren zu tun, aber besonders Major Hochstetter sitzt ihm im Nacken. Seinen Sohn hat Giral viele Jahre nicht gesehen, doch nun würde er alles tun, um Jean-Luc aus der Schusslinie zu halten. Jean-Luc ist jung und leichtsinnig und er hält nicht viel von seinem Vater. Auch die anderen Charaktere sind gut dargestellt. Manch einer ist nicht wirklich einzuordnen, während andere ihre Gesinnung offen vor sich hertragen. Es herrscht allerorts Misstrauen.
Es ging mir wie Giral, so sehr ich auch versuchte, den Mörder zu ermitteln, ich kam einfach nicht voran.
Es ist ein spannender historischer Kriminalroman, der mich wirklich gefesselt hat. Ich kann ihn nur empfehlen.«
  14      0        – geschrieben von buecherwurm1310
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz