Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
46.646 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »beathag_97«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Girl A
Verfasser: Abigail Dean (1)
Verlag: HarperCollins (365)
VÖ: 20. April 2021
Genre: Thriller (7508)
Seiten: 416 (Gebundene Version), 417 (Kindle-Version)
Original: Girl A
Themen: Angst (923), Anwälte (866), Eltern (562), Erbschaft (592), Flucht (1968), Mädchen (3130)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,50 (70%)
auf Basis von einem Blogger
1
0%
2
0%
3
100%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
2,13 (78%)
1
38%
2
38%
3
0%
4
25%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 8 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Girl A« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (9)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. August 2021 um 11:08 Uhr (Schulnote 2):
» Alexandra ist 15 Jahre alt, als sie aus ihrem Elternhaus fliehen kann. Die Familie Gracie, zu der Vater Charles, Mutter Deborah und 7 Kinder gehören, ist völlig im religiösen Wahn des Vaters gefangen. Die Kinder leben in Schmutz und Elend, Hunger ist an der Tagesordnung und seelische und körperliche Misshandlungen sind Alltag. Nach Alexandras Flucht werden die Geschwister befreit und in Pflegefamilien gegeben. 18 Jahre später stirbt Mutter Deborah im Gefängnis und sie müssen entscheiden, was mit dem Elternhaus in der Moor Woods Road 11 geschehen soll. Alexandra, Evie, Noah, Gabriel, Dellilah und Ethan haben mit ihrer Kindheit abgeschlossen … mehr oder weniger.





Der Klappentext und die Buchbeschreibung deuten auf harte Thrillerkost hin. Tatsächlich empfand ich das Buch jedoch als eher mittelmässig in der Beziehung. Ab und zu blitzten die seelischen und körperlichen Misshandlung, die die Eltern an den Kindern verübt haben, durch. Dies jedoch sehr subtil und zurückhaltend. Aufgrund des Klappentextes habe ich ganz etwas anderes erwartet.



Grosse Probleme hatte ich mit dem Aufbau der Geschichte. Die Autorin hat sich dazu entschieden, in langen Kapiteln, immer eines der Kinder in den Mittelpunkt zu stellen. Da liest man also Kapitel« Lex, Girl A» bis zu «Evie, Girl C». Das siebte Kapitel wird dann unter «Wir alle» geführt. Speziell ist jedoch, dass in jedem Kapitel Alexandra erzählt und das, bei Kapitelbeginn, aufgeführte Geschwisterkind nur am Rande und oft auch nur in der Gegenwart eine Rolle spielt. Zudem wird in den einzelnen Kapiteln der Fokus eher auf Nebenfiguren gelegt, die (zu) viel Platz einnehmen. Bei 7 Geschwistern und den Eltern, also 9 Protagonisten, der Handlung in der Vergangenheit, noch jede Menge Nebenfiguren einzubauen, empfand ich als unübersichtlich. Meiner Meinung nach hätte man da gleich die Zuweisung der Kapitel auf eine Figur weglassen können.

Als ermüdend empfand ich die abrupten Wechsel von der Vergangenheit in die Gegenwart, die immer wieder meinen Lesefluss gestört haben. Die Vergangenheit ist zudem nicht chronologisch geordnet. Da hat die Autorin weder dem Leser noch der Geschichte einen Gefallen getan, denn das Ganze wird dadurch wirr und chaotisch.



Da man von vornherein weiss, dass die Kinder aus dem Horrorhaus, das sich Elternhaus nennt, gerettet werden, nimmt das erst mal alle Spannung weg. Die Gegenwart ist eine Aufarbeitung der Geschehnisse in der Vergangenheit. Einzig die Frage, was aus den einzelnen Opfern geworden ist, hat mich durchhalten lassen. Da gibt es einige Ueberraschungen, die mich etwas mit den negativen Punkten versöhnt haben.



Die Eltern sind sehr religiös und entwickeln einen regelrechten Wahn, der ein Martyrium für ihre sechs Kinder bedeutet. Ich hätte es begrüsst, wenn die Entwicklung zwischen Glaube zu Beginn, bis zu den Misshandlungen, unter dem Deckmantel Religion, besser ausgearbeitet worden wären. Denn so kommt das nicht ganz überzeugend rüber.



«Girl A» ist das Debut der Autorin und ihr Schreibstil, der subtil Gewalt andeutet, hat durchaus Potenzial zu fesseln. Wenn sich die Autorin beim nächsten Thriller etwas mehr um eine logische und überblickbare Struktur bemüht, bin ich sofort dabei auch ihr nächstes Buch zu lesen.«
  13      0        – geschrieben von Igela
 
Kommentar vom 17. Juli 2021 um 2:24 Uhr (Schulnote 1):
» Das Unbeschreibliche in Worte gefasst

Die Anwältin Lex Gracie hatte eine schreckliche Kindheit – im Horrorhaus (wie die Presse später das Elternhaus nennen sollte), angekettet am Bett, vor Dreck starrend, abgemagert bis auf die Knochen und völlig verängstigt. Sie war diejenige von den sieben Geschwistern, der es gelang, aus dem Haus zu fliehen und Hilfe zu holen, und wurde, um die Anonymität zu wahren, zu Girl A. Nach dem Tod der inhaftierten Mutter soll Lex sich darum kümmern, was aus dem Elternhaus wird. Alles, was Lex aus ihrer Kindheit verdrängt hatte, kommt nun wieder in ihr Bewusstsein…

Fassungslos versuche ich, Worte zu finden für all das, was die Autorin Abigail Dean in diesem Buch geschrieben hat. Lex‘ Schicksal ist unbeschreiblich, und dennoch ist Abigail Dean genau dies gelungen: Das Leben eines misshandelten und völlig verwahrlosten Kindes zu beschreiben, eine Kindheit mit Eltern, die keineswegs für ihre Kinder sorgen konnten. Nach und nach und dabei immer tiefer taucht Lex in ihre eigene verdrängte Geschichte ein, trifft ihre Geschwister wieder und erlebt diese in ihrer Beziehung von heute und von damals. Beklemmend ist das, obwohl völlig nüchtern und nur in kleinen Häppchen erzählt, um es überhaupt erfassbar zu machen. Es ist ein Schock, sich das Horrorhaus vorzustellen mit seinen Bewohnern.

Abigail Dean hat das eigentlich Unbeschreibliche in die richtigen Worte gefasst, so dass die Geschichte unter die Haut geht. Das Buch empfehle ich unbedingt weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.«
  12      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 24. Mai 2021 um 21:53 Uhr (Schulnote 2):
» Bedrückend

Alexandra ist Girl A. Mit 15 gelang ihr die Flucht aus ihrem Zuhause, wo sie von ihren Eltern ans Bett gefesselt und vernachlässigt wurde. In Folge ihrer Flucht konnten auch ihre Geschwister aus dem Haus gerettet werden. Nun ist Alexandra erwachsen und eine erfolgreiche Anwältin in den USA, die zu ihren Geschwistern wenig Kontakt hat. Doch dann stirbt ihre Mutter im Gefängnis und Alexandra muss nach England zurückkehren, um den Nachlass zu regeln. Ist sie ihrer persönlichen Hölle jemals ganz entflohen?

Das Buch beginnt mit Alexandra, widmet aber jedem ihrer Geschwister einen eigenen Abschnitt, in dem Alexandra sie wiedersieht und man erfährt, was diese seit der Rettung erlebt haben. Jeder von ihnen wurde adoptiert, ist aber auf die eine oder andere Weise durch die Vergangenheit tief gezeichnet. Lediglich einer ist durch ganz spezielle Umstände in der Lage, ein normales Leben zu führen. Durch die Auseinandersetzung mit den Geschwistern setzt sich auch das Leben der Kinder unter ihren schon immer strengen, aber nicht von Anfang an psychotischen Eltern aus vielen Puzzlesteinchen letztlich zu einem fast vollständigen Bild zusammen. Einige kleine Fragen bleiben offen. Der mysteriöse „ungewöhnliche“ Ansatz, mit dem Alexandra von ihrer Psychologin behandelt wurde, dient einer großen Offenbarung am Ende des Buches, die Motivation der Psychologin blieb für mich aber undurchsichtig und das Ganze daher nicht so glaubwürdig.

Es tut einem Buch nicht gut, wenn es im Vorfeld zu sehr gelobt wird. Das weckt überirdische unspezifische Erwartungen, die vermutlich die wenigsten Werke tatsächlich erfüllen können. Dieses Buch ist kein „moderner Klassiker“ und auch nicht „Der wichtigste Thriller seit Gone Girl“, wie es auf der Rückseite beworben wird. Es ist ein überdurchschnittlich gut geschriebener, aber ansonsten nicht herausragender Roman. Ein bedrückendes Buch, nach dessen Lektüre ich persönlich nicht davon ausgehen würde, dass man den schlimmen Dingen entfliehen kann, die man erlebt. Aber vielleicht bietet „Girl A“ für andere hier mehr Interpretationsspielraum.

Wer eine solide Lektüre sucht, die nicht nur die grundlegenden Erwartungen an Spannung erfüllt, sondern auch lebendige Protagonisten und ein paar Überraschungen zu bieten hat, trifft mit „Girl A“ eine sehr gute Wahl.«
  14      0        – geschrieben von Favourite trash - favourite treasure
Kommentar vom 17. Mai 2021 um 12:00 Uhr (Schulnote 4):
» Die dunkle Seite einer Familie

Das Buch "Girl A" von Abigail Dean ist am 20. April 2021 auf 512 Seiten bei HarperCollins erschienen.

Das Buch beginnt mit dem Tod der Mutter, die im Gefängnis saß und Lex Gracie den Nachlass verwalten lassen will. Nach und nach erfährt man immer mehr über Lex Gracie und ihre sechs Geschwister: Sie lebten in einer Familie mit einem distanzierten Vater und einer Mutter, die später nur zuschaut bei den Misshandlungen ihrer Kinder - wenig Essen, keine Hygiene und angekettet in den Zimmern. Bis Lex Gracie die Flucht gelingt, der Vater sich umbringt und die Kinder in Pflegefamilien kommen.

Das Buch ist aus Sicht der Protagonistin, Lex Gracie, geschrieben und in mehrere Kapitel eingeteilt, die je eines ihrer Geschwister umfassen. Gleichzeitig springt das Buch immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit, was man teilweise erst später merkt. Ich habe mir aufgrund des Klappentextes etwas mehr Spannung und Handlung erwartet und bin leider immer wieder abgeschweift.«
  9      1        – geschrieben von Bücherwurm88
Kommentar vom 14. Mai 2021 um 22:49 Uhr (Schulnote 4):
» Anders als erwartet!

Eltern sollten ihre Kinder lieben und beschützen. Was, wenn sie das Gegenteil tun?
»Mein Name ist Alexandra Gracie, ich bin 15 Jahre alt. Bitte rufen Sie die Polizei.«

Unzählige Male hat sich Lex Gracie vor ihrer Flucht aus dem Elternhaus diesen Satz vorgesprochen, angekettet an ihr Bett, vor Dreck starrend, bis auf die Knochen abgemagert. Mit ihrer Kindheit im Horrorhaus, wie die Presse das Elternhaus der sieben Geschwister bald nach Lex‘ Flucht taufen sollte, muss sich die mittlerweile erwachsene Anwältin konfrontieren, als ihre Mutter im Gefängnis stirbt und ihr das Elternhaus vermacht. Alles, was sie jahrelang verdrängt hat, bricht sich nun Bahn: der Hunger, die Angst – und ihre Identität als Girl A, das Mädchen, das entkam.


"Girl A" von Abigail Dean und dem Verlag HarperCollins ist ein Psychothriller, der am 20. April 2021 erschienen ist. Hauptprotagonistin Alexandra Gracie versucht seit Jahren, ihre Identität als Girl A hinter sich zu lassen. Sie lebt in New York und ist dort eine erfolgreiche Anwältin. Während einige ihrer Geschwister das Licht der Öffentlichkeit suchen, verteidigt sie ihre Privatsphäre, so gut sie kann. Dieses Buch enthält keine Geschichte über Missbrauch und Leid, sondern sie soll Menschlichkeit und Hoffnung überbringen, selbst in dunkelsten Umständen.

Ich habe von "Girl A" etwas anderes erwartet. Der Klappentext hat meiner Meinung nach nicht zum Inhalt gepasst, denn ich konnte mich in Lexs' Geschichte, auch wenn sie als Kind grausame Dinge erleben musste, emotional einfach nicht hineinversetzen. Ich habe sie zwar gut kennengelernt, jedoch waren mir ihre Erzählungen zu flach und teilweise gab es Längen, die ich unheimlich schwer zu lesen und verstehen fand. Im Mittelpunkt von GIRL A steht die Gracie-Familie, jedes Kapitel kündigt eins von Lexs Geschwistern an. Es wird von Anfang an komplett aus der Sicht von Lex geschrieben, die anderen Charaktere kamen nur kurz nebenbei vor. So habe ich nicht viel über jeden Einzelnen erfahren können, peu a peu gab es kleine Bruchstücke, mit denen ich im Endeffekt nichts anfangen konnte. Klare Bilder hatte ich leider von keinem. Dies fand ich sehr verwirrend, denn ich hätte gerne erfahren, wie es den Geschwistern ergangen ist, anstatt ständig nur von Lex unzufriedene Details und unvollständige Handlungen zu lesen. Jedes Kapitel war mir außerdem mir viel zu lang. Als E-Book las ich an einem Kapitel durchschnittlich eine Stunde lang.

Handlungen aus der Gegenwart und der Vergangenheit waren schwer voneinander zu entscheiden. Manchmal hat es etwas gedauert, bis ich wieder in der richtigen Zeit angekommen bin. Dieser Wechsel hat für mich keine Spannung erzeugt, ständige Wiederholungen haben nicht zum schnellen weiterlesen angeregt. Klar, einiges wurde grausam geschildert, aber nach der Suche einer Antwort nach dem Warum, bekam ich bis zum Schluss keine zufrieden stellende Antworten. Ich hätte mir mehr Hintergründe der Eltern gewünscht.

Das Schicksal der Kinder und dessen jetziges Leben haben bei mir so gut wie keine Emotionen hervorgerufen. Der Schreibstil ist zwar flüssig und detailliert, was mir den Inhalt trotzdem nicht schmackhaft machen konnte. Obwohl ich Lexs' jetzige Handlungen verstehen konnte, konnte ich keinen Draht zu ihr aufbauen. Immer wieder erzählt sie zum Beispiel von ihrem Ex-Freund, anstatt wie angekündigt auf ihre Geschwister einzugehen. Ich empfand eine Wendung zum Ende hin sehr gelungen, denn damit hätte ich nicht gerechnet.

Ich konnte mir die hier genannten Orte besser vorstellen als die Protagonisten, denn sie waren detailliert und haben für eine bildliche Atmosphäre gesorgt. Die Autorin hat versucht, den Fokus auf die Auswirkungen von Traumata und medialer Aufmerksamkeit zu legen und weniger auf das Leid, das am Ursprung von beidem stehen kann. Bei mir ist diese Botschaft leider nicht wie erhofft rübergekommen.«
  20      1        – geschrieben von Jasminh86
 
Seite:  1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz