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365 Tage 2 - Dieser Tag
Verfasser: Blanka Lipinska (2)
Verlag: blanvalet (1673)
VÖ: 19. April 2021
Genre: Erotische Literatur (3706) und Romantische Literatur (23409)
Seiten: 480 (Broschierte Version), 481 (Kindle-Version)
Original: Ten dzień
Themen: Clans (466), Feindschaft (387), Filmvorlagen (557), Mafia (651), Sizilien (117), Villas (179)
Reihe: 365 Tage (2)
Charts: Einstieg am 6. Mai 2021
Erfolge: 1 Χ Media Control Top 10 E-Book (Max: 1)
2 Χ BILD-Bestseller Top 20 (Max: 4)
3 Χ Spiegel Paperback Top 20 (Max: 2)
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Errechnet auf Basis von 89 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »365 Tage 2 - Dieser Tag« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (1)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 28. April 2021 um 20:30 Uhr (Schulnote 6):
» Liebe Leser,

heute folgt eine Rezension....ich sitze hier und überlege, wie ich sie anfange, ohne böswillig zu sein.
365 Tage war mit Band 1 schon ein sehr umstrittenes Buch und dennoch habe ich es gelesen und fand es gut. Es war eine nette Unterhaltung. Es war eine Mischung aus Dark Romance und Potentional. Eine Geschichte zwischen Liebe und kaltherziger Mafia.
Eine Geschichte, die mit Band 2 viele Möglichkeiten hat....hätte....
Ich glaube, hätte trifft es gut.
Denn das Buch hat mich weder packen können, noch Spannung aufbauen können. Die Charaktere haben keine Entwicklung und wirken wie ausgetauscht, jegliche Spannung wird fallen gelassen oder künstlich erzeugt, die Ereignisse sind mehr als fade und werden nur mit sinnlosen, langweiligen rumgepoppe ausgestopft. Wenn nicht gepoppt wird, wird Kokain genommen, wie Wasser.

Aber ein Punkt nach dem anderen.
Spannung wurde in diesem Band so gar nicht erzeugt. Die Autorin setzt langweilige Dialoge ein, die nur daraus bestehen, dass Laura rumkeift und zickt, Massimo sie herumkommandiert und beide miteinander schlafen aus scheinbarer Langeweile, weil sich beide sich nichts zu sagen haben oder Einfallslosigkeit der Autorin.
Die Zuneigung der beiden passt auf einen Teelöffel und alles, was sie zusammen hält, ist Sex und die Schwangerschaft. Mit jeder Zeile hat man mehr und mehr den Eindruck, dass die beiden nur noch wegen dem Kind zusammen sind und Massimo Laura an seiner Seite behalten will, wegen dem Machtgefühl und weil er sie haben will.
Aber nicht aus Liebe oder Zuneigung wie es in Band 1 der Fall war.

Die große Hochzeit, die uns angekündigt wird, wird mit wenigen Seiten abgespeist, Laura ist nur am nörgeln und zicken. Sie lässt kein gutes Haar an die Feier und nur wenige Minuten nach der Trauung sind beide wieder am Streiten.
Es wurde groß angekündigt, dass die Feier Laura gefallen würde. Olga hätte geholfen. Aber davon merkt man als Leser nichts.
Flitterwochen? Auch die wurden mit wenigen Sätzen abgespeist. Es ist ein minimaler Absatz, den wir als Leser präsentiert bekommen und das war es gewesen. Die Kurzfassung beträgt nicht mal eine halbe Seite.
Die Autorin springt von Dialog zu Dialog, dazwischen wird gepoppt oder Koks genommen.
Man hat den Eindruck die Autorin will die Geschichte auf Biegen und Brechen voran bringen und trägt es zum Leidwesen der Charaktere und der Handlung aus.

Auch Domenico, der im ersten Band sehr sympathisch ist, wird hier kaputt geschrieben, in dem das Koks regelmäßig eingenommen wird. Während es im ersten Band da war, aber nicht so präsent, vergeht keine Szene in denen nicht geschnupft wird. Auch sein Verhalten wirkt distanziert und unterkühlt. Er bekommt immer mehr die Rolle von einem Sex- und Drogensüchtigen.

Zu Olga kann ich nur sagen: asoziale Schlampe.
War sie schon im ersten Band ein unsympathischer Charakter, wird das hier nur noch weiter getoppt. Für Olga gibt es nur Schwänze, Geld, Alkohol und Koks. Sie benimmt sich wie eine Nutte und sollte auch eher in diesem Gewerbe arbeiten.
Angeblich ist Domenico ja ihre große Liebe, aber kaum sieht sie einen anderen Mann, schwärmt sie darüber, wie sehr sie ihn flach legen will.
Sie wird mit Drogen von Massimos Zwilligsbruder gefügig gemacht und flach gelegt, geschlagen und alles, was sie dazu sagt, ist, dass es keine Vergewaltigung war, weil es ein guter Fick war.
Ich glaube, die Frau hat einmal zu viel getrunken.
Jedoch – und ich glaube nicht, wirklich, dass ich das hier schreibe – muss man ihr zugute halten, dass sie für Laura da ist und versucht die Beziehung der beiden zu retten.

Massimos Zwillingsbruder – Adriano – kommt auch aus heiterem Himmel und wen wundert es, dass die Autorin hier für ein künstliches, vorhersehbares Drama aus einer billigen Nachmittagssoap aufwartet. Künstlich und absolut unnötig.

Auch Anna, die bereits in Band 1 abgeschrieben wurde, taucht wieder auf und interessanterweise sogar auf der Hochzeit. Die beiden Familien erlebten in Band 1 einen Bruch, der zur gegenseitigen Blutfehde führte und dennoch taucht diese Familie auf der Hochzeit auf.
Einfach nur unrealistisch und lachhaft.

Die Flucht von Laura und Olga hätte hier ab ca. 130 Seiten, zu denen ich mich schon durchgerungen habe, zu einer spannenden Wendung führen können, aber wurde als langweilige Nebenstory abgehakt. Die Spannung wurde fallen gelassen, wie eine heiße Kartoffel.

Und was bitte hat die Autorin sich dabei gedacht, dass sowohl Massimos Zwillingsbruder, als auch Atilla aus Budapest direkt über Laura herfallen wollen und sie ach so geil finden?
Eine mehr als deplatzierte, ausgelutschte Szene, dass Adriano sich kurzzeitig als Massimo ausgibt, um sie flach zu legen und auch, dass Atilla sich als schwuler ausgibt, um sich an Laura ran zu machen.
Es ist gleichermaßen ideenlos, wie sinnlos. Es hat keinerlei Sinn und Zweck für die Handlung, außer dass versucht wurde hier knisterte Erotik zu erzeugen, die ins Gegenteil schlägt.

Das Wiedersehen nach mehr als sechs Wochen von Massimo und Laura hätte nicht weniger stumpf und unpersönlich sein können.
Kein klärendes Gespräch, keine Gefühlsausbrüche, aber Laura will sich kurze Zeit später direkt wieder über ihn hermachen und mit einem Fick soll alles wieder gut sein, was zwischen den beiden passiert ist.
Laura und Massimo sind nur noch am poppen, was mehr und mehr den Eindruck macht, dass die Autorin hier die Seiten mit irgendwas füllen muss, um zur eigentlichen Handlung des Buches zu kommen.

Ab diesem Punkt war für mich das Buch auch zu Ende. Ich hätte am liebsten schon nach 50 Seiten abgebrochen, habe mich aber bis Seite 173 weiter durchgequält und gegen Ende nur noch flüchtig gelesen, um das Wiedersehen noch mitzubekommen.

Ab diesem Punkt ist das Buch für mich zu Ende und ich denke, die Autorin hätte die ersten Seiten aus dem zweiten Band in Band 1 mit reinpacken können, als Laura Massimo offenbart, dass sie schwanger ist und dann Ende. Es wäre ein gutes Ende gewesen.«
  18      1        – geschrieben von Magic Witchy Bookworld
 
Kommentar vom 28. April 2021 um 13:16 Uhr (Schulnote 4):
» Endlich erfahre ich, wie es mit Laura und dem Oberhaupt eines einflussreichen Mafiaclans weitergeht. Das Buch fängt mit einem kurzen Auszug aus dem 1. Band an, ehe ich ins aktuelle Geschehen katapultiert werde. Vorsicht: Wer den ersten Teil nicht gelesen hat, könnte durch meine Rezension gespoilert werden.

Zur Umsetzung:
Der Schreibstil ist überwiegend flüssig, bildhaft und leicht zu lesen und so befinde ich mich im Nu in Sizilien. Die unterschwellige Angst, die Massimo um Laura empfindet, steckt deutlich in den Zeilen und das nicht unbegründet, doch erst gegen Ende nimmt die Geschichte Fahrt auf. Leider bekomme ich auch in diesem Buch recht wenig von Massimos Geschäften mit. Erneuert bleibt Potenzial ungenutzt, um die Spannung in schwindelerregende Höhen zu treiben. Dennoch versteht es Lipińska, meine Neugier hochzuhalten und mich durch die Seiten sausen zu lassen.

Die Story wird hauptsächlich aus Lauras Sicht in der Ich-Perspektive in der Vergangenheit erzählt, und so erlebe ich nur ihre Seite im Buch, was ich diesmal schade finde. Mit Laura hatte ich im ersten Band schon einige Probleme. Jetzt trinkt sie zwar keinen Alkohol, ist aber durch ihre Schwangerschaftshormone und ihr ohnehin überschießendes Temperament megaanstrengend. Da bewundere ich Massimo für seine Geduld. Laura erinnert mich zu oft an ein verwöhntes, oberflächliches und undankbares Gör, das sich häufig unreif verhält. Die Erzählerstimme rutscht gelegentlich ins Passive, aber im Anschluss daran werde ich sofort mit explosiver Lebendigkeit entschädigt.

Nebenfiguren erhalten Raum:
Diesmal spielt ihre Freundin Olga eine größere Rolle im Buch und ich darf mich auch über Domenico freuen, was ich mir gewünscht habe und total erfrischend ist. Obwohl ich nicht jede Entscheidung von Olga nachvollziehen kann, sorgt sie für Abwechslung. Die beiden Frauen haben einen eigentümlichen Humor, der mich zum Lachen bringt. Es passiert einiges, doch kaum etwas, was die Story vorantreibt. Die Geschichte zieht das Tempo an, stoppt ab, plätschert vor sich hin, um im nächsten Augenblick wieder davon zu rasen.

Verbrennungsgefahr:
Laura und Massimo sind eine explosive Mischung. Wie schon im ersten Teil spielt die Erotik eine tragende Rolle. Massimo und Laura lieben es anders und sind speziell miteinander. Ich habe kein Problem damit, das es rau und heftig wird, da es zu den Figuren passt, aber mit allem kann ich mich nicht identifizieren. Abgesehen davon sind die Szenen prickelnd und flammend heiß geschrieben, was ich total genieße. Beide brennen füreinander und haben oft nur das eine im Kopf.

Keine Entwicklung bei Laura:
Mich überzeugt die Storyline nicht in allen Punkten und Laura kann nicht alle sündigen Gedanken in diversen Situationen auf ihre Hormone schieben. Damit stellt sie im Grunde die Liebe zu Massimo infrage. Ich nehme ihr Einiges nicht ab. Viel zu oft ist sie überzeichnet, was total schade finde. Laura zeigt erneut keine tiefgehende Entwicklung. Mit ihr werde ich weiterhin nicht warm.

Wer mich überzeugt hat:
Massimo hingegen ist stringent in der Rolle des Mafia-Bosses und überzeugt mich bis zum letzten Moment. Ein Mann, der kalt und heiß zugleich ist, fürsorglich und skrupellos, bereit über Leichen zu gehen, ohne schlechtes Gewissen. Dominant, fordernd und arrogant, weich, anschmiegsam und leidenschaftlich, was für eine Kombination. Massimo hat sich definitiv entwickelt.

Das Ende lässt mich mit einer echt fiesen Handlungsunterbrechung zurück. Für den Folgeband wünsche ich mir erneut deutlich mehr Crime-Anteile und eine tiefergehende Entwicklung von Laura, so das ich sie endlich ernst nehmen kann.

Mein Fazit:
„365 Tage – Dieser Tag“ zieht mich rasch in seine Welt. Reichtum, Macht, Gefahr und Leidenschaft dominieren die Seiten, durch die ich nur so hindurch fliege, doch einiges strapaziert auch mein Nervenkostüm. Lipińska verliert bei Laura zu oft die Balance, was total schade ist. Dennoch habe ich abwechslungsreiche und prickelnde Lesestunden. Nach diesem Cliffhanger brenne ich auf Teil 3 und hoffe, dass sich bei Laura eine erfreuliche Entwicklung abzeichnet. Sie sollte mehr darstellen als eine Frau, die für jedes anzügliche Lächeln eines Mannes anfällig ist und ohne Schwangerschaft dauernd Alkohol benötigt, um auf Betriebstemperatur zu kommen.

Von mir erhält das Buch 3 unterhaltsame Sterne von 5 und eine Leseempfehlung.«
  17      1        – geschrieben von lesehungrig
 
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