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Trauma
Verfasser: Angélique Mundt (5)
Verlag: btb (524)
VÖ: 13. April 2021
Genre: Thriller (7201)
Seiten: 352 (Taschenbuch-Version), 353 (Kindle-Version)
Themen: Erinnerungen (1005), Mörder (660), Psychiatrische Klinik (210), Trauma (184)
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Erklärung der Bewertungssysteme
BUCHVORSTELLUNG - WERBUNG FÜR DAS BUCH:
Nach einem Suizidversuch wird Leila in der geschlossenen Psychiatrie behandelt. Sie erlebt ihren ganz persönlichen Alptraum, denn sie kann sich nicht an die Nacht erinnern, in der ihr Musikproduzent getötet wurde. Weder ihre Familie noch die Polizei glauben ihr, dass sie sich an nichts erinnert. Innerhalb kürzester Zeit fällt Leila aus ihrem normalen Leben heraus.

Sie versteht immer weniger, was wirklich passiert ist...
... und was sich nur in ihrem Kopf abspielt. Was passiert mit einem, wenn man seiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen kann?

Mit Hilfe der Psychiaterin, Dr. Valentina Freytag, versucht Leila, ihren verschütteten Erinnerungen auf die Spur zu kommen. Was hat Leila getan?

Je näher die beiden Leilas Erinnerungen kommen, umso mehr häufen sich bedrohliche Zwischenfälle auf der Akutstation der Psychiatrie.
Zufall? Oder hat es einer der Mitpatienten auf Leila abgesehen? Ganz langsam erkennt Leila Zusammenhänge, die ihr große Angst machen. Wenn sie recht hat, wenn diese Alpträume nun ein Teil ihrer Erinnerungen sind, dann muss sie sich und ihr Leben schützen – um jeden Preis.

Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Angélique Mundt für die Einsendung dieser Buchvorstellung! Mehr zu Angélique Mundt gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. Mai 2021 um 13:20 Uhr (Schulnote 1):
» Spannender Thriller, wem kann man trauen?

*Klappentext (übernommen)*
'Nur weil ich die Abgründe kenne, kann ich darüber schreiben.' - Angélique Mundt

Leila wacht auf, und ihr Leben ist nicht mehr dasselbe. Wie ist sie an diesen Ort geraten, in dieses Bett, in diese Psychiatrie? Erinnerungen mischen sich mit Ahnungen, sie hat Angst, sie weiß nicht mehr, wer sie wirklich ist. Wann ist ihr Traum zum Alptraum geworden? Und was hat sie wirklich getan?

*Meine Meinung*
"Trauma" von Angélique Mundt ist ein extrem spannender Thriller, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Der Schreibstil der Autorin ist spannend, abwechslungsreich und absolut nicht vorhersehbar. Gerade der Anfang mit seinen kurzen und prägnanten Sätzen hat mich ins Buch gezogen. Angélique Mundt beschreibt die Geschehnisse in der geschlossenen Abteilung sehr authentisch und anschaulich, kein Wunder… sie weiß, wovon sie spricht. Sie ist Psychotherapeutin und hat lange in der Psychiatrie gearbeitet. Auch ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Team der DRK-Krisenintervention ist bei dem Blick in die menschliche Abgründe von Vorteil. Diverse Wendungen erhöhen die Spannung zusätzlich. Die Atmosphäre im Buch ist durchgehend angespannt, in der geschlossenen Abteilung ist sie spürbar bedrückend und hat mich in den Bann gezogen.

Mit ganz viel Empathie hat die Autorin ihre Charaktere ins Leben gerufen. Sie sind lebendig und facettenreich. Leila Galayan wacht in der Psychiatrie auf und weiß nicht, was passiert ist. Ihre Hilflosigkeit und ihre Zweifel an sich selbst sind richtig gut beschrieben, ich kann mich schnell in sie hineinversetzen. Irgendwie kann Leila sich nicht vorstellen, dass sie das getan haben soll, was ihr die Polizei anlastet. Trotzdem stellt sie sich immer wieder die Frage, ob sie nicht doch der Täter ist. Die Psychologin Dr. Valentina Freytag will ihr helfen und überredet sie zu einer Therapie auch gegen den Willen von Leilas Mann Nicolai. Nach und nach kommen die Erinnerungen zurück, doch sind sie wirklich real? Kann Leila ihren Erinnerungen trauen?
Und auch die anderen Charaktere in der geschlossenen Abteilung sind gut ausgearbeitet. Es sind Menschen wie du und ich, einziger Unterschied sind die psychologischen Probleme, bzw. die erkrankte Seele und der Wunsch geheilt zu werden. Das hat mir besonders gut gefallen.

*Fazit*
"Trauma" ist ein absoluter Pageturner mit einem spannenden Fall und authentischen Setting. Mir hat es gefallen in diese Welt einzutauchen, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte von Leila hat mich sehr berührt. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.«
  11      0        – geschrieben von janaka
 
Kommentar vom 18. April 2021 um 18:56 Uhr (Schulnote 1):
» Ein packender Psychothriller, der in ein tiefes Trauma blicken lässt!

"Trauma: Wenn sie sich erinnert, wird sie zur Mörderin" von Angélique Mundt und dem btb-Verlag ist ein Psychothriller, der am 13. April 2021 erschienen ist und indem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint ...

Nach einem Suizidversuch wird Leila in der geschlossenen Psychiatrie behandelt. Sie erlebt ihren ganz persönlichen Alptraum, denn sie kann sich nicht an die Nacht erinnern, in der ihr Musikproduzent getötet wurde. Weder ihre Familie noch die Polizei glauben ihr, dass sie sich an nichts erinnert. Innerhalb kürzester Zeit fällt Leila aus ihrem normalen Leben heraus. Sie versteht immer weniger, was wirklich passiert ist und was sich nur in ihrem Kopf abspielt. Was passiert mit einem, wenn man seiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen kann? Mithilfe der Psychiaterin, Dr. Valentina Freytag, versucht Leila, ihren verschütteten Erinnerungen auf die Spur zu kommen. Was hat Leila getan? Je näher die beiden Leilas Erinnerungen kommen, umso mehr häufen sich bedrohliche Zwischenfälle auf der Akutstation der Psychiatrie. Zufall? Oder hat es einer der Mitpatienten auf Leila abgesehen? Ganz langsam erkennt Leila Zusammenhänge, die ihr große Angst machen. Wenn sie recht hat, wenn diese Alpträume nun ein Teil ihrer Erinnerungen sind, dann muss sie sich und ihr Leben schützen – um jeden Preis.

Wie ist es, von heute auf morgen plötzlich aus dem Leben gerissen zu werden und an einen Ort zu geraten, an dem man nie hin will? Weil eine Psychiatrie vom Hören her nur ein Ort für komplett gestörte Menschen ist, dessen Leben nicht auf die Menschheit zugelassen werden darf. Wenn in dieser Umgebung sich dann noch Erinnerungen in Vermutungen verwandeln, weil die Psyche ein schweres Trauma nicht verarbeiten kann, wenn man nicht mehr weiß, wer man selbst ist und ein Traum zum Alptraum wird, dann beginnt die schreckliche Suche nach der Wahrheit.

In diesem Psychothriller ist die Sängerin Leila die Hauptprotagonistin, die mit ihrem Musikproduzenten Marius ihren Traum in Erfüllung gehen lassen möchte, indem sie mit ihm nach London zieht, um dort berühmt zu werden. Doch das daraus nichts wird, weil Marius ermordet wurde und Leila als Hauptverdächtige in dem Mordfall ist, lässt dies ihre komplette Psyche einstürzen. Sie erinnert sich an nichts, mithilfe ihrer Therapeutin will sie um jeden Preis die Wahrheit ans Licht bringen. Auch, wenn eine Verurteilung als Mörderin die Konsequenz ist. Leila wird permanent von Schuldgefühlen und Ängsten geplagt, die ich sehr gut nachvollziehen konnte. Ihre Verwirrtheit und das Gefühl der Machtlosigkeit kamen sehr authentisch rüber. Es entstehen ständig neue Fragen, auf dessen Antworten ich sehr gespannt war. Ziemlich schnell hatte ich einen Verdacht, wer hier wirklich ein skurriles Spiel spielt. Aber die Autorin hat mich bis zum Ende hin immer wieder geschickt auf falsche Fährten geführt, sodass ich Leilas' Vermutungen ebenfalls für die logischsten hielt. Der Anfang war erst einmal ziemlich verwirrend, nach ein paar Seiten hat sich dies dann jedoch gelegt und ich konnte der Handlung sehr gut folgen. Der Thriller ist das reinste Verwirrspiel auf der Suche nach der Wahrheit, was mir gut gefallen hat. Nichts scheint auf den ersten Blick so, wie es den Anschein macht. Da aus Leilas' Perspektive geschrieben wurde, konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Sie hat mich auf eine Reise in ihre Psyche mitgenommen. Was ein Trauma mit einem anstellt, wurde sehr gut dargestellt und am Ende auch noch einmal ausführlich geschildert.

Leila war mir sehr sympathisch, auch wenn sie in der Zwickmühle war und den Unterschied zwischen Wahn und Realität lange nicht unterscheiden konnte. Aber sie gab nie auf. Ihre Gedanken waren oft bei ihrer Tochter, die ihr somit den größten Halt gab. Die Zustände in der Psychiatrie werden sehr gut dargestellt. Leilas' Meinung zum "Irrenhaus" und zu ihren Mitpatienten hat mir im Laufe des Thrillers gut gefallen. Der Schreibstil von Angélique Mundt ist flüssig und somit gut zu lesen. Zwischendurch gibt es kurze abgehackte Sätze, die zu verschiedenen Situationen passen. Außerdem ist er detailliert, sodass klare Vorstellungen einzelner Handlungen entstehen.

"Trauma: Wenn sie sich erinnert, wird sie zur Mörderin" ist ein spannender, packender, gut durchdachter und facettenreicher Psychothriller, der auch nach dem Beenden des Buches im Gedächtnis bleibt. Die bedrückende Atmosphäre hat mich hier besonders beeindruckt, die Themen Kontrolle, Verrat und Familienzusammenhalt kamen deutlich zur Geltung.«
  17      0        – geschrieben von Jasminh86
 
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