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Highfire - König der Lüfte
Verfasser: Eoin Colfer (26)
Verlag: Heyne (3006)
VÖ: 13. April 2021
Genre: Fantasy (13277)
Seiten: 448 (Taschenbuch-Version), 300 (Kindle-Version)
Original: Highfire
Themen: Drachen (974), Einsamkeit (238), Entführungen (1810), Jungen (1054), Lords (148), Louisiana (83), Mafia (650), Waisen (202)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats April 2021 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
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PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Auch an diesem Wochenende möchten wir euch eine neue Ausgabe unserer Rubrik »Projekt 10« präsentieren, was bedeutet, dass sich wieder einmal mehrere Mitarbeiter unserer Seite - in diesem Fall drei - zusammengefunden haben, um gemeinsam die ersten Seiten eines Buchs zu lesen, um anschließend zu entscheiden, ob diese bereits genügend Motivation für das Lesen des kompletten Buchs erzeugen.

Das Buch

Entschieden haben wir uns für das nagelneue Werk des Artemis-Fowl-Erfinders Eoin Colfer, der sich dieses Mal literarisch in die Sümpfe Louisianas begeben hat. Sein neues Buch heißt »Highfire - König der Lüfte« und wurde am 13. April vom Heyne Verlag auf Deutsch veröffentlicht. Es ist 448 Seiten stark und kostet 16,99 Euro, für drei Euro weniger kann man es als E-Book bekommen. Für die 11:23 Stunden lange ungekürzte Hörbuchversion hat Stefan Kaminski seine Stimmbänder in Schwingung versetzt.

Der Titel »Highfire« bezieht sich auf den Protagonisten Vern, seines Zeichens der letzte noch existierende Drache. Einst waren seine Artgenossen die Beherrscher der Lüfte, nun hat sich Vern ins Cajun Country in Lousiana verzogen und dümpelt dort vor sich hin. Er begegnet einem Jugendlichen namens Squib, was ihn aus seiner Einsamkeit herausreißt. Dieser wird alsbald von einem korrupten Polizisten entführt, was dazu führt, dass der vormals mächtigste Drachenlord noch einmal seine Schwingen schwingen muss, um den Menschen eine Lektion zu erteilen.

Die ersten (rund) zehn Seiten

Das Buch beginnt direkt mit dem Drachen höchstselbst, denn dessen Situation im Hier und Jetzt wird dem Leser im ersten Schritt erläutert. Vern lebt seit langer Zeit im »Honey-Island-Sumpf« und führt dort ein recht tristes Leben. Er schätzt sich selbst zwar (derzeit) nicht als selbstmordgefährdet ein, dennoch macht ihm sein Leben augenscheinlich keinen großen Spaß. Den Großteil seiner Depri-Stimmung bekämpft er mit Alkohol, zwischendrin aber ist er so verzweifelt, dass er erwägt, mit Alligator-Damen zu kopulieren. Im zweiten Schritt stellt Colfer seinen Lesern den jungen Squib vor, der eigentlich Everett Moreau heißt und dessen Vater verschwunden ist, seitdem er dreizehn Jahre alt war. Seitdem lebt Squib allein mit seiner Mutter in eher ärmlichen Verhältnissen. Seine Mutter wird von einem zwielichtigen Polizisten umgarnt, was ihm gar nicht behagt. Er selbst hat aufgrund eines misslungenen Dynamit-Experiments nur noch neun Finger und verdankt diesem Zwischenfall auch seinen Spitznamen (»Squib« ist das englische Wort für »Knallfrosch«). Obendrein läuft er Gefahr, auf die schiefe Bahn abzurutschen.

Fazit

Wie das mit Vorurteilen so ist: Eoin Colfer wird in der Wikipedia als »Autor von Kinderbüchern« beschrieben, und wenn man sich bis hierhin nicht mit seinen Romanen beschäftigt hat und den Klappentext des neuen Buchs liest, könnte man rasch die Vermutung anstellen, auch dieses Werk würde sich an eine sehr junge Zielgruppe richten. Spätestens in dem Moment, in dem man hier erstmals einem »Jesus, Maria und verfickter Josef« begegnet, sieht man sich jedoch eines Besseren belehrt. Dass insbesondere beim Flashdance-Shirt tragenden schuppigen Hauptprotagonisten auf wohldosierte Kraftausdrücke zu Unterhaltungszwecken gesetzt wird, zeichnet sich schnell ab. Was vor allem daran liegt, dass Colfer auf den ersten Seiten praktisch komplett darauf verzichtet, mit richtungsweisenden Storyelementen oder einem generellen Paukenschlag zur Erzeugung einer Anfangsspannung zu beginnen, vielmehr widmet er sich hier zunächst einmal komplett der Vorstellung der beiden Hauptfiguren, ihren Eigenschaften sowie Fragmenten ihrer Hintergrundgeschichten. In vielen Büchern wirkt so etwas eher dröge, da mit Vern jedoch offensichtlich einer der außergewöhnlichsten Drachen der Buchgeschichte erschaffen wurde - bei welchem Drachen dreht sich das Leben sonst um Kerntemperaturen und die Wirkung von Keto-Diäten? -, hat dies dennoch einen guten Unterhaltungswert. Schlussendlich haben sich unsere Testleser Katrin Felzmann, Sara Wojciechowski und Markus Kogel nach der Lektüre der ersten Seiten allesamt entschieden, das komplette Buch zu lesen. Zumindest Letzterer hegt jedoch bereits jetzt die Befürchtung, dass sich der bis hierhin angeschlagene humoristische Stil recht schnell abnutzen könnte, wenn die eigentliche Geschichte nicht mithalten sollte. Ob sich diese Befürchtung bestätigt, oder ob »Highfire - König der Lüfte« auch inhaltlich überzeugen wird, werdet ihr spätestens in ein paar Tagen erfahren, wenn wir die Rezension zum kompletten Buch veröffentlichen werden.
– geschrieben am 24. April 2021
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