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Libby Whitman 7 - Schrei um dein Leben
Verfasser: Dania Dicken (61)
Verlag: Eigenverlag (20349)
VÖ: 9. April 2021
Genre: Thriller (7215)
Seiten: 283 (Taschenbuch-Version), 274 (Kindle-Version)
Themen: Agenten (1088), Entführungen (1871), FBI (552), Pennsylvania (17), Profiler (154), Serienmörder (1030)
Reihe: Libby Whitman (8)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Libby Whitman 7 - Schrei um dein Leben« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. April 2021 um 7:54 Uhr (Schulnote 1):
» spannung pur

Vincent Bailey wird seit Monaten vom FBI gesucht, doch er entwischt ihnen immer wieder. Jetzt hat er die FBI-Profilerin Libby Whitman in seiner Gewalt. Libbys Ehemann Owen überlebt nur knapp ihre Entführung. Jetzt versucht er und Libbys Profiler-Team verzweifelt sie zu finden. Sie wissen, die Zeit ist knapp und Bailey ist äußerst brutal. Ebenfalls zur Unterstützung sind Libbys Eltern aus Kalifornien angeflogen. Gemeinsam mit vielen anderen Polizisten drehen sie jeden Stein um und hoffen, noch rechtzeitig Libby zu finden.

Das Buch war mega spannend und brutal. Es ist nichts für schwache Gemüter. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und mein Herz hatte nur immer kurze Erholungsphasen, wenn ich bei den Passagen von Libbys Kollegen/Freunden und Familie angelangt war. Ich wusste ja, was Bailey mit seinen Opfern alles anstellt. Er hat Libby ja auch oft genug gedroht, was ihr alles blüht, wenn er sie in die Finger bekommt. Mein Wunsch war, dass sie so schnell wie möglich gefunden wird und nicht allzu viel erleiden muss und ihr das schlimmste erspart bleibt. 5 von 5*.«
  9      0        – geschrieben von dru07
Kommentar vom 11. April 2021 um 14:15 Uhr (Schulnote 1):
» "Hast du Angst, machst du Angst, fürchtest du sie, vergrößerst du sie, fliehst du vor ihr, jagt sie dich." (Manfred Hinrich)
Viel zu lange schon ist das FBI hinter dem Serienmörder Vincent Howard Bailey her, nachdem er Libby schwer verletzt hatte. Doch leider fehlt weiter jede Spur von ihm, lediglich Libby kontaktiert er mit mehreren Drohbriefen. Eines Nachts schlägt er dann zu, Libby und Owen versuchen sich zu wehren, doch dabei verletzt er Owen schwer und nimmt Libby in seine Gewalt. In den Wäldern von Pennsylvanias, wo Vince sein Versteck hat, werden sie Libby wohl kaum so schnell finden. Deshalb versucht sie so gut es geht, ihre Fähigkeiten als Profilerin abzurufen, was unter diesen Umständen nicht gerade einfach ist. Währenddessen bemühen sich Owen, Nick, Julie, Sadie, Matt und die Kollegen alles daranzusetzen, um sie zu finden. Während er Libby immer stärker körperlich zusetzt, weiß sie, sie braucht einen Plan, sonst wird sie dies nicht überleben.

Meine Meinung:
Der krasse Titel zeigt schon auf was es in diesem Buch hinausläuft. So ist der Schreibstil nicht ohne Grund diesmal überaus emotional und äußerst fesselnd, sodass ich das ganze Buch über angespannt bin. Besonders, da Libby in dieser Folge heftig was einstecken muss. Trotzdem Libby und Owen wegen Vince Polizeischutz bekommen haben und sogar zeitweise abgeschottet wurden, gelingt es ihm in ihr Haus einzudringen. Zwar kämpfen beide wie die Löwen, können jedoch nicht verhindern, dass er Owen schwer verletzt und Libby in seine Gewalt bringt. Wer Vince aus den beiden Folgen zuvor kennt, der weiß sehr genau, was mit Libby nun geschehen könnte. Den Vincent Howard Bailey ist kein Mensch, sondern ein Sadist, ein Monster. Ein Mann, der Freude und Erregung verspürt, wenn er Frauen foltert und quält. Die Autorin schildert hier wirklich Libbys dramatische Gefangenschaft, sodass ich in jeder Szene mit ihr mitleiden muss. Ebenso berührt mich Owen Hilflosigkeit, seine Tränen und seine Ängste um seine Frau. Zwar kennen einige Stammleser sicher eine ähnliche Situation aus Sadies Vergangenheit, doch diese hier empfinde ich sie weitaus krasser. Besonders, da dieser Täter noch durchtriebener, erfahrener und brutaler ist als damals Sean. Ein gutes Bauchgefühl hatte ich dagegen, wie Libby ihre Ausweglosigkeit überwinden und zur Flucht nützen könnte. Den vonseiten des FBI mache ich mir wenig Hoffnung, dass sie die beiden finden werden. Gerade die Weite der Wälder wird hier als riesiges Problem sehr gut aufgegriffen. Dabei gefällt mir erneut der gute Familienzusammenhalt von Libbys Familie und ihren Freunden, die sofort zur Stelle sind. Ebenso wie Nicks Einfühlungsvermögen, der für sie wie ein väterlicher Mentor ist. Wieder mal zieht die Autorin in dieser Geschichte wirklich alle Register und beschönigt kaum etwas bei ihrem brutalen Täter. Zwar geht sie nicht ganz bis zum Äußersten, was die Brutalität anbelangt, doch schon alleine die Andeutung lässt bei mir das Kopfkino anspringen. Deshalb empfehle ich dieses Buch nur Lesern mit starken Nerven. Zudem rate ich zum besseren Verständnis, die Bände 5 und 6 vorweg zu lesen. Dass diese Geschichte nicht spurlos an Libby vorübergeht. Trotzdem die Hauptprotagonistin einiges mitmachen muss, empfinde ich die Verkörperung des sadistischen Täters wirklich herausragend wiedergegeben. Für mich war es eines der intuitivsten und spannendsten Bücher der Autorin, deshalb eine Empfehlung und 5 von 5 Sterne.«
  17      0        – geschrieben von claudi-1963
 
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