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Insa Warnders ermittelt 3 - Der Mörder im Ostfriesennerz
Verfasser: Susanne Ptak (41)
Verlag: Klarant (735)
VÖ: 9. April 2021
Genre: Kriminalroman (8332)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 157 (Kindle-Version)
Themen: Kommissare (2295), Leichen (2307), Mord (6460), Ostfriesland (628)
Reihe: Insa Warnders ermittelt (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Schock im ostfriesischen Veenhusen! Der wohlhabende Vermögensberater Daniel Visser liegt erstochen in seinem Haus. Als seine Reinigungskraft die Leiche entdeckt, wird sie vom Mörder rücksichtslos über den Haufen gerannt. Merkwürdig ist dabei der gelbe Ostfriesennerz, der so gar nicht zur Jahreszeit passt. Was bezweckt der Täter mit dieser auffälligen Bekleidung? Und warum war Hilka Visser, die Frau des Opfers, zur Tatzeit am frühen Morgen nicht zu Hause? Kommissarin Insa Warnders muss viele Fragen beantworten und hat zudem mit ungewöhnlichen Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Überraschend muss sie diesen Fall nämlich gemeinsam mit Hauptkommissarin Ingeborg Hahn lösen, der ihr miserabler Ruf vorauseilt. Doch viel Zeit, sich zusammenzuraufen, bleibt den beiden nicht, denn schon am nächsten Tag schlägt der Ostfriesennerz-Mörder erneut zu...
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Herrn Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Susanne Ptak gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Gut gelaunt stieg Eva Mertens aus ihrem Auto. Trotz der frühen Morgenstunde ließ sich bereits erahnen, dass es ein herrlicher Vorfrühlingstag werden würde, worüber auch die Wettervorhersage keinen Zweifel gelassen hatte. Aus diesem Grund war sie heute schon vor Sonnenaufgang unterwegs. Frau Visser war für ein paar Tage bei Freunden zu Gast und Herrn Visser war es völlig gleichgültig, wann Eva ihre Arbeit im Haus erledigte. Er war ohnehin Frühaufsteher und für ihn zählte nur, dass sein Frühstück pünktlich um sieben auf dem Tisch stand. So konnte sie heute schon die komplette untere Etage reinigen, bevor sie sich um dieses Frühstück kümmern musste, und würde dementsprechend früh Feierabend machen können.
     Mit den Gedanken an den Ausritt, den sie für den Nachmittag mit einer Freundin geplant hatte, ging sie zur Tür, den Schlüssel bereits in der Hand. Gerade wollte sie ihn ins Schloss stecken, da wurde mit einem Mal die Tür aufgerissen; jemand stürzte heraus und mit voller Wucht in Eva hinein. Mit einem Aufschrei landete die Haushälterin im Hortensienbusch.
     »Bist du bescheuert?«, brüllte Eva dem Flüchtenden hinterher und arbeitete sich dann mühsam aus dem Strauch heraus.
     Ein Auto wurde angelassen und raste mit quietschenden Reifen davon.
     Eva schaute im Licht der Außenbeleuchtung an sich herunter und klopfte dann ärgerlich Reste von welken Blättern und Erde von ihrer Kleidung. Doch schnell verdrängte die Neugier ihren Ärger. Wer war das gewesen? Ein Einbrecher? Ihr Herzschlag beschleunigte sich. Oder hatte der Hausherr womöglich eine Affäre?
     Sie ging zur noch offen stehenden Haustür und horchte mit angehaltenem Atem ins dunkle Innere des Gebäudes. Kein Laut war zu hören. »Herr Visser?«, rief sie mit gedämpfter Stimme hinein. Nach wie vor blieb alles ruhig, dabei ging Eva davon aus, dass gerade genug Lärm veranstaltet worden war, um einen Toten aufzuwecken. Selbst wenn der Hausherr mit einem tiefen Schlaf gesegnet war, hätte ihn zumindest ihr ärgerlicher Ruf aufwecken müssen. Immerhin hatte die Haustür sperrangelweit aufgestanden.
     Eva blieb im Türrahmen stehen und tastete mit der Hand nach dem Lichtschalter an der Innenwand daneben. Sie atmete auf, als die Deckenleuchten den Eingangsbereich in warmes Licht tauchten. Nun wagte sie es endlich, einzutreten. Die Tür ließ sie vorsichtshalber offen; nur für den Fall, dass sich noch jemand unbefugt im Haus aufhielt und sie womöglich selbst flüchten musste. Dann schlich sie vorsichtig in Richtung Wohnzimmer.
     Kurz dachte Eva darüber nach, ob es nicht besser wäre, die Polizei zu verständigen. Doch sie verwarf den Gedanken sofort wieder. Falls Visser seine Frau tatsächlich betrog und seine Affäre fluchtartig das Haus verlassen hatte, als sie Evas Ankunft bemerkten, würde ein Polizeiaufgebot nur unnötig die Aufmerksamkeit der Nachbarn erregen, was sicher nicht vorteilhaft für ihr Arbeitsverhältnis war.
     Wieder tastete sie nach dem Lichtschalter im Wohnzimmer. Das Licht flammte auf und Eva erstarrte. Vor ihr auf dem weißen Fliesenboden lag Daniel Visser, zusammengekrümmt, die Hände auf seinen Bauch gedrückt. »Hilfe!«, stieß er mit schwacher Stimme hervor.
     Eva starrte noch einige Sekunden lang auf die Blutlache, die sich unter ihm auf dem Boden gebildet hatte, dann endlich fuhr sie herum, war mit zwei langen Schritten beim Telefon, riss es aus der Halterung und wählte mit zitternden Fingern den Notruf.
     Noch während sie mit der Einsatzleitung sprach, lief sie zurück zu Visser. »Was soll ich tun?«, fragte sie, vor Aufregung keuchend. »Er blutet ganz schlimm! Ich glaube, aus dem Bauch. Er hat die Hände davor, darum kann ich es nicht genau sehen.«
     Die Anweisungen des Disponenten bekam sie gar nicht richtig mit, denn plötzlich wurden Vissers Hände schlaff und sanken nach unten. »Ich glaube, er ist tot!«, schrie sie fast ins Telefon.
     Der Disponent gab sich alle Mühe, Eva zu beruhigen, versicherte ihr, dass die Rettung bald einträfe, und forderte sie dann auf, mit der Reanimation zu beginnen.
     Eva warf das Telefon aufs Sofa, fiel auf die Knie und rollte Visser auf den Rücken. Obwohl sie weder Puls noch Atmung feststellen konnte, begann sie mit Herzdruckmassage und führte diese so lange durch, bis ein Sanitäter sie bei den Schultern fasste und auf die Füße zog. Das Eintreffen der Retter hatte sie gar nicht bemerkt.
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