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Licht des Schattens
Verfasser: Edgar Bernardi (1)
Verlag: ab edition (1) und Eigenverlag (19246)
VÖ: 28. Juni 2020
Genre: Gegenwartsliteratur (3250)
Seiten: 368 (Taschenbuch-Version), 370 (Kindle-Version)
Themen: Bestimmung (184), Erwachsenwerden (223), Herkunft (139), Physik (58), Trennung (1013), Väter (793)
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Nach der Trennung seiner Eltern taumelt Erich durch sein Leben, stets auf der Suche nach seinem Vater und sich selbst. Von Geburt an vermisst er die väterliche Geborgenheit und wird davon getrieben, seine Entbehrung zu überwinden. Unterdessen entdeckt er, wie auch seine Eltern und Großeltern damit haderten, ihre eigene vertuschte und unterdrückte elterliche Trennungssituation zu verarbeiten und die eigene Herkunft zu ergründen. Selbst schon Mann und Vater, wird Erich als stets die Welt hinterfragender Physiker im Wechselspiel zwischen Gefühlen und Rationalität, zwischen Enttäuschung und Vertrauen, zwischen Schuld und Buße, zwischen Dasein und Wesen hin und her gerissen, bis er am Schluss einen Ausweg darin findet, indem er seinen Vater nach über drei Jahrzehnten aufsucht.

Licht des Schattens erzählt vom Erwachsenwerden, von der immerwährenden Suche nach den Wurzeln und der Sehnsucht – und von der Frage nach Zufall oder Bestimmung im Leben.

Die Motivation
Ich wollte den Vätern eine Stimme geben, die besonders nach der Trennung der Eltern im Leben von Kindern wichtig sind, jedoch häufig von Müttern und Richter*innen ins Abseits gedrängt werden. Ich wollte gleichzeitig die Antwort auf die ewige Frage finden, ob Zufall oder Bestimmung unser Leben bestimmen, so wie in der Natur, besonders der Physik, nicht nur Kausalität, sondern auch Zufall eine Rolle spielt. Ich habe die Antwort nicht gefunden.

In dem Roman erzähle ich einerseits Gegebenheiten, die fiktiv sind und andererseits solche, die sich wirklich zugetragen haben. Die Episoden, die dem Leser wahrscheinlich vorkommen, sind meist fiktiv, die am unwahrscheinlichsten klingen, haben sich wirklich zugetragen. Daher der Titel, ich habe bewusst die Kausalität umgekehrt: nicht der Schatten des Lichtes, sondern das Licht des Schattens.
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