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Kripo Norden ermittelt 2 - Tod beim Spökenkieken
Verfasser: Stefan Albertsen (2)
Verlag: Klarant (735)
VÖ: 6. April 2021
Genre: Kriminalroman (8339)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 170 (Kindle-Version)
Themen: Esoterik (113), Hotel (822), Kommissare (2296), Mord (6467), Ostfriesland (628)
Reihe: Kripo Norden ermittelt (2)
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Ein brisanter Mordfall stört die Idylle im ostfriesischen Lütetsburg. Im Hotel ›Friesenwohl‹ hat die bekannte Geistheilerin Fruu Mariann zu einem Treffen geladen, doch alle weiteren Veranstaltungen müssen abgesagt werden, denn Fruu Mariann liegt erwürgt im Konferenzraum! Hauptkommissar Axel Groot und Kommissarin Hilka Martens von der Kripo Norden müssen in diesem Fall mit viel Fingerspitzengefühl ermitteln: Während Kritiker das »Spökenkieken« für pure Abzocke halten, schwören andere auf den Erfolg der alternativen Heilmethode. Ist etwa ein radikaler Esoterik-Gegner für den Mord verantwortlich, oder liegen die Motive vielmehr im privaten Bereich? Wer war Fruu Mariann wirklich? Und haben es die Kommissare mit einem oder mehreren Tätern zu tun? Das spektakuläre Ablenkungsmanöver, das dem Mord vorausgegangen war, deutet nämlich darauf hin, dass auch ein Komplize seine Finger im Spiel haben muss...
Quelle: Klarant
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Herrn Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Stefan Albertsen gibt es bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Sie hatte sich an einem besonderen Anblick erfreut, als aufgeregte Rufe und Schreie außerhalb des Raumes erklangen.
     »Was ist da los?«, fragte sie in die Einsamkeit des sie umgebenden Halbdunkels.
     Sie wandte sich vom Tisch ab, auf dem der Grund ihrer soeben empfundenen Freude lag, und trat aus dem helleren Teil des Audienzzimmers heraus. Dabei verzog sie das Gesicht. Sie hasste es, gestört zu werden. Vor allem, wenn sie sich Ruhe ausgebeten hatte.
     Für einen kurzen Moment wurden die Geräusche jenseits der Tür lauter. Jemand hatte die Tür geöffnet und war eingetreten. Schnell, huschend, geschmeidig.
     Sie blieb stehen und hob die Augenbrauen.
     Meine Anweisungen waren eindeutig. Nicht stören.
     Ihr Mund öffnete sich, doch sie kam nicht dazu, eine zornige Tirade loszulassen.
     Die Gestalt vor ihr, die aufgrund des herabgedimmten Lichts nur verschwommen auszumachen war, sprang mit einem raschen Satz vor.
     Blitzartig streckten sich ihr zwei Arme entgegen. Stählerne Finger legten sich um die weiche Haut des Halses und drückten erbarmungslos zu. Ein krächzender Laut entwich ihrer Kehle. Instinktiv packte sie die Handgelenke, um sie wegzuziehen.
     Vergeblich! Der Würgegriff wurde sogar stärker.
     Panik wallte eisig in ihr auf. Sie riss den Mund auf, versuchte Luft einzusaugen, doch sie erzeugte nur ein schnappendes Geräusch, welches schauerlich von den Wänden widerhallte.
     Zwecklos. Dem Sauerstoff wurde brutal der Weg in die Lungen versperrt.
     Die Panik wandelte sich in ein heißes Prickeln, das ihren gesamten Leib durchlief. Ihre Kraft schwand schnell. Die Beine knickten ein.
     Ein fast tonloses »Lass los« quetschte sich zwischen ihre Lippen. Die Worte verloren sich wie ein Hauch. Niemand hörte sie. Niemand außer ihrem Mörder.
     Voller Entsetzen fühlte sie, wie ihre Finger von den Hand-gelenken abrutschten. Sie versuchte, erneut zu sprechen, würgte aber nur Schnapplaute hervor.
     Sie sackte rückwärts gegen die Wand. Ein dumpfer Laut folgte. Im Raum. In ihrem Kopf. Das Dröhnen erinnerte an einen Gong.
     Vor ihr in der Dunkelheit, die das Dämmerlicht zurückdrängte und wie ein Vorhang wirkte, der von unten her in die Höhe gezogen wurde, zischten Atemlaute aus dem Mund des Würgers. Speicheltröpfchen rieselten auf sie nieder.
     Schwächer werdende Empfindungen kämpften sich aus ihrem Innersten empor.
     Angst, Ekel und Verzweiflung.
     Ein letztes Mal strömte Kraft durch ihre Glieder. Ihre Finger schlossen sich, zerrten an den Armen des anderen, doch wiederum war der Erfolg gleich null.
     Etwas knackte. In ihr. In ihrem Hals. Hallte in ihr wider und begleitete ihren Geist, der sich ins Nichts verflüchtigte.
     Sie spürte nicht mehr, dass sie endgültig wegsackte und auf den kalten Bodenplatten aufschlug.
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