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Rose Lane University 1 - Zeig mir, wer du bist
Verfasser: Josie Charles (54)
Verlag: Eigenverlag (19950)
VÖ: 4. April 2021
Genre: Romantische Literatur (23894)
Seiten: 320 (Taschenbuch-Version), 322 (Kindle-Version)
Themen: Cornwall (222), Rugby (32), Sportler (395), Universität (236)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Rose Lane University (2)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Josie Charles für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Josie Charles gibt es bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Kapitel 1
Rauchblaue Augen


Shawny


»Wow.« Mehr bringe ich nicht hervor. Nur dieses eine Wort.
     Neben mir gibt mein bester Freund Fynn ein Geräusch von sich, das mir Zustimmung signalisieren soll, dabei aber eher wie ein Erstickungsanfall klingt. Er scheint ähnlich beeindruckt zu sein wie ich.
     Ich grinse über seine Antwort, schaffe es aber nicht, dabei den Blick von dem riesigen gotischen Gebäude abzuwenden, das direkt vor mir liegt. Die Spitzbögen und Säulen faszinieren mich, genau wie die weitläufige Rasenfläche, die sich vor meiner neuen Uni erstreckt.
     Rose Lane ist so eindrucksvoll, dass ich beinahe eingeschüchtert bin.
     Die Auswahlverfahren und Tests haben in einem anderen Gebäude mitten in Dunchester stattgefunden und so sehe ich die RLU heute zum ersten Mal aus der Nähe.
     Und was soll ich sagen? Sie übertrifft alles, was ich mir ausgemalt habe. Ich fühle mich wie in einem Märchen.
     »Sieht aus, als würde Harry Potter gleich auf einem Zauberstab um die Ecke kommen«, sage ich und betrachte dabei die vielen hohen Fenster, die die Hälfte der Fassade bedecken und aussehen, als würde sich hinter jedem davon ein kleines Geheimnis verbergen.
     »Auf einem Zauberstab? Also, wenn das eine Sexanspielung sein sollte, dann ist sie dir misslungen.« Fynn sieht mich amüsiert an.
     Ich stoße ihm meinen Ellbogen in die Rippen. »Du weißt doch, was ich meine.«
     Fynn fängt an zu lachen und ich kann nicht anders, als mit einzustimmen. Ich liebe sein Lachen, weil es immer zuerst seine Augen erreicht und sie noch mehr funkeln lässt, als sie es ohnehin schon tun. Fynn ist mein bester Freund seit Kindertagen und sieht mit seinem dunklen Haar und der ebenmäßigen Haut aus wie ein Armani-Model. Leider ist er dabei nur einen Meter dreiundsiebzig groß und zieht sich an, als wäre er in den späten 90ern hängengeblieben. Meist hat er irgendwelche unmöglichen Hoodies an, über die er dann noch unmöglichere T-Shirts zieht, was ihn so unförmig wirken lässt wie ein Marshmallow. Aber die Jungs stehen drauf und ich denke, deshalb behält er diesen leicht nerdigen Look bei.
      »Gehen wir rein?«
     »Von mir aus, wenn du die Uni genug bestaunt hast.« Fynn steckt betont lässig die Hände in die Taschen seines Pullovers, wobei sich das T-Shirt unvorteilhaft darüber wölbt, und setzt sich in Bewegung. Er braucht gar nicht so tun. Ich kenne ihn gut genug, um zu wissen, dass ihn Rose Lane nicht weniger umgehauen hat als mich.
     Ich folge ihm, nachdem ich noch einmal tief durchgeatmet habe. Dies ist er also. Der erste Tag an einer der renommiertesten Universitäten in ganz England. In mir streiten Vorfreude und Nervosität miteinander und ich wünschte, mein bester Freund würde den ganzen Tag an meiner Seite bleiben. Leider studieren wir unterschiedliche Hauptfächer und so trennen sich unsere Wege schon gleich. Fynn wird sich den Medienwissenschaftlern anschließen, während ich zu den Maschinenbauern gehe. Der Studiengang ist nicht gerade beliebt bei Studentinnen und ich bin gespannt, ob außer mir noch irgendwelche Mädels in meinem Kurs sind.
     Ehrfürchtig steige ich neben Fynn die Treppen zum Hauptgebäude hinauf, von dem aus es zahlreiche Abzweigungen in die einzelnen Fakultätsbauten gibt, und versuche, den Moment voll und ganz zu genießen. Ich blende dabei die anderen Studenten aus, die mich teils in Talaren und teils in normaler Alltagskleidung überholen und zu ihren Vorlesungen gehen.
     Es ist ein ehrwürdiger Augenblick, auf den ich schon so lange gewartet habe, denn ich durchbreche damit eine lange Tradition in unserer Familie. Vor mir sind alle Carrolls an der Uni in London gewesen, doch mich hat es schon immer nach Rose Lane gezogen. Vierhundert Kilometer weit weg von meiner Familie. Und Fynn ist mitgekommen, so, wie es sich für einen besten Freund gehört. Ich liebe die Rauheit von Südengland und er tut es ebenfalls. Wir sind unzählige Male zusammen nach Cornwall gereist und für uns beide stand vom ersten Besuch an fest, dass wir irgendwann im Süden studieren wollen.
     »Versuch, etwas offen zu sein, Shawny«, rät er mir, als wir uns voneinander verabschieden. »Du bist nur einmal im Leben Studentin, also such dir einen scharfen Typen und lass es richtig krachen, versprochen?«
     »So wie du?«, frage ich und zwinkere ihm zu.
     »Ganz genau, so wie ich.« Fynn erwidert mein Zwinkern, dann drückt er mich kurz. »Wir sehen uns nachher beim Essen.«
     »Bis später.« Ich schaue ihm nach, wie er sich selbstsicher zwischen die gut gekleideten Studenten mischt und dabei in seinem Outfit auffällt wie ein bunter Hund. Wie erwartet, hat er keine Berührungsängste und ist schon nach wenigen Metern mit dem ersten Studenten in ein Gespräch vertieft. Das ist typisch Fynn.
     Ich wende mich ab und nehme den Gang, der hinüber zum Gebäude der Maschinenbauer führt. Dabei fällt mir auf, dass die Wände in Rose Lane allesamt vollgehangen sind. Überall prangen riesige Wappen und präsentieren das Logo der Uni: drei gekreuzte Schwerter, überlagert von einer einzelnen rosafarbenen Rose.
     Die restlichen Flächen werden von Studentenfotos geziert. Meist zeigen sie Sportler auf dem Feld oder Absolventen in Roben. Dass Rose Lane so traditionell ist, gefällt mir und ich freue mich schon auf die feierlichen Abendessen und den Commemoration Ball, der im dritten Trimester auf mich wartet.
     Da ich noch etwas Zeit habe, schlendere ich an der Bildergalerie entlang. Sie zeigt jetzt Einzelporträts verschiedener Sportler. Erst entdecke ich eine Reihe von Cricketspielern, dann kommen die Polostars und letztlich lande ich beim Rugby.
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