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Schwesterntod
Verfasser: Eva-Maria Silber (6) und Kirsten Wilczek (1)
Verlag: Digital Publishers (560)
VÖ: 1. April 2021
Genre: Tatsachenroman (125) und Thriller (8222)
Seiten: 348 (Taschenbuch-Version), 351 (Kindle-Version)
Themen: Doppelmorde (101), Geständnisse (100), Justizirrtümer (22), Mord (8262), Richter (100), Schwestern (1571), Väter (1002)
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Lesermeinungen (3)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 13. Dezember 2021 um 19:45 Uhr (Schulnote 1):
» Ein interessanter True Crime

1987 werden die beiden Schwestern Susanne und Claudia Bosman als vermisst gemeldet und ein paar Tage später ermordet an verschiedenen Plätzen aufgefunden. Der ermittelnde Kriminalkommissar Peter Reinhardt hat sich schnell auf die Mutter Heidrun eingeschossen. Die junge Staatsanwältin ermittelt dagegen in alle Richtungen und wird bald aus den Ermittlungen ausgeschlossen.

25 Jahre später soll der Vater der Kinder gegenüber einer Bekannten ein Geständnis abgelegt haben.

Marie-Louise Rebell und ihre Schwester Marte Campferbrink gründen eine deutsche Niederlassung der amerikanischen „Judges for Jusice“ und wollen den Fall wieder aufrollen. Nur die immer noch in Haft sitzende Mutter möchte das nicht. Warum???


An die Berichterstattung im Fall des Mordes an Melanie und Karola Weimar 1986, dem diese Geschichte nachempfunden ist, kann ich mich noch gut erinnern.

Hier geht es ebenfalls um zwei kleine Mädchen, bei denen lange nicht geklärt werden konnte, wer der/die Täter*in war. Die Auflösung hat mich dann doch erschüttert. Eine Frage bleibt bei mir: Wie kann ein Täter so viele Jahre mit der Schuld leben, in dem Wissen, dass ein Unschuldiger seine Taten büßén muss.

Ich finde die beiden Schwestern Marte, Richterin, und Marie-Louise, ehemalige Staatsanwältin, die den Fall von damals noch mal aufrollen, sehr gut dargestellt. Ihre witzigen Dialoge, wie sie nur Schwestern oder gute Freundinnen führen können, haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Obwohl es bei dem Fall ja eigentlich nichts zum Lachen gibt.

Die junge Staatsanwältin von damals ist Marie-Louise Rebell und die ist sich heute noch sicher, dass Heidrun Mulders unschuldig einsitzt.

Die Geschichte spielt nicht nur im Jahr 2010, wo die beiden Frauen den Fall neu aufrollen, sondern beziehen in Rückblicken und Zeugenaussagen immer wieder das Jahr 1987, wo die Taten geschahen, mit ein. Ich finde das Damals durch die Jahreszahl und die kursive Schrift sehr gut gekennzeichnet. So wusste ich immer genau, wo ich mich gerade befinde.

Es zeigt auch sehr gut, wie sich das gesellschaftliche Leben und vor allem das Frauenbild seit damals geändert haben.

Der Schreib- und Erzählstil ist leicht und flüssig zu lesen. Vor allem finde ich die Geschichte sehr gut dargestellt. Die „Judges for Jusice“ erleben auch immer wieder kleine Rückschläge, lassen sich aber davon nicht von ihrem Vorhaben abbringen, bis sie der Wahrheit endlich auf die Spur kommen. Das erzeugt eine stille Spannung, die sich bis zum Ende hin hält.

Mit hat die Aufarbeitung des Falles sehr gut gefallen, aber wegen des Schicksals von Heidrun auch traurig gemacht.«
  11      0        – geschrieben von gaby2707
Kommentar vom 13. Juni 2021 um 23:49 Uhr (Schulnote 1):
» Die Schwestern Marie-Louise Rebell und Marte Campferbrinck stehen beide an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Die eine ist gerade Witwe geworden, die andere Rentnerin. Gemeinsam interessieren sie sich für einen alten Kriminalfall in den Marie -Louise damals ganz zu Beginn ihrer Karriere ein wenig involviert war.
Es geht um eine Familientragödie, zwei Kinder werden ermordet aufgefunden und die Mutter inhaftiert. Viele Ungereimtheiten lassen auch heutzutage noch keine schlüssige Beweislage zu.

Der Fall ist gut aufgearbeitet und spannend erzählt, es gibt zwei Erzählstränge die durch verschiedene Schriftarten und Überschriften gut voneinander zu unterscheiden sind. Einmal die Vergangenheit des Jahres 1987 und die heutige Zeit. In der heutigen Zeit sind die Charaktere sehr gut ausgearbeitet mit vielen Eigenarten , jeder Menge Schwesternliebe , aber auch gegenseitigen Sticheleien. Die Beiden sind halt schon ihr Leben lang Schwestern :).
Die Nebencharaktere der Jetztzeit sind ebenfalls sehr einprägsam beschrieben und treiben die Handlung voran. Ich hätte mir da noch ein wenig mehr Interaktion gewünscht. Einige Nebenprotagonisten nehmen Kapitelweise eine wichtige Rolle ein und werden danach nicht mehr erwähnt, das wirkt auf mich egoistisch von den beiden Schwestern. Bekommt Hans auch mal ein Dankeschön ? Was passiert z.B. mit Caesar ? Da fehlt mir eine Auflösung. Auch ein kurzer Epilog hätte dem Buch gutgetan um die wahren Begebenheiten (das geht ja auch unter der fiktiven Namensvergabe des Buches) ein wenig auszuführen. Wo lebt Heidrun jetzt? Und dazu eine kurze Abgrenzung zum realen Fall, der ja immer noch ungelöst ist.

In den Vergangenheitskapiteln finde ich die Spannung sehr hoch, da alles so rekonstruiert wird wie es die Aussagen vorgeben und das Thema sehr dramatisch ist. Die Übergänge sind logisch gestaltet und laden zum immer weiterlesen ein. Ich fand es gut, dass in diesem Buch viel Wert gelegt wird auf " altertümliche" Ermittlungsmethoden, da es zu der damaligen Zeit ja noch keine so ausgereifte Tatortstechnik gab. Auch die Einblicke in die urdeutsche Welt des Jahres 1987 hat mir sehr gut gefallen, wenn auch die innerfamiliären Einblicke eher zum Weinen und Gruseln einladen.

Fazit: Ein grundsolider True Crime Roman, den ich allerdings nicht als Thriller betiteln würde. Aber wer gerne True Crime liest, sollte an diesem Buch nicht vorbeigehen.«
  13      0        – geschrieben von mellidiezahnfee
 
Kommentar vom 24. April 2021 um 10:22 Uhr (Schulnote 2):
» Aufgehängt an einem wahren Kriminalfall begegnen wird einer Frau, die vor 23 Jahren für den Mord an ihren beiden Töchtern verurteilt wurde. Kein Wiederaufnahmeverfahren konnte ihre Unschuld beweisen. Nun - nach mehr als 20 Jahren gesteht der Vater der Kinder die Tat vor Zeugen.

Niemand glaubt wirklich daran - auch die Mutter Heidrun Mulders ist nicht daran interessiert, den Fall wieder aufzurollen. Doch zwei pensionierte Richterinnen befassen sich mit dem Fall - nach dem US - Vorbild als Judges find Justice. Marie und Marte widmen sich dem Fall unvoreingenommen und finden viele Widersprüchlichkeiten und auch Widerstände seitens der Justiz.

Maria Louise war anfangs in den Fall involviert und erinnert sich. Durch diese zwei Zeitebenen wird die Geschichte interessant und auch die vom Autor hergestellt Assoziation zu einem realen Fall wirkt sich aus.

Eva Maria Silber kommt selbst aus der Bereich Justiz - das merkt man.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, doch manchmal sind mir die Beschreibungen etwas ausschweifend und langatmig. Die Beziehung der beiden Richterinnen wird ausführlich behandelt, was die Story etwas in die Länge zieht.

Insgesamt hat mir das Buch gefallen - die Arbeit an einem Cold Case, der eigentlich gelöst ist, wurde recht gut beschrieben.

Ich vergebe 4 Sterne und empfehle es dem Leser, der sich für True Crime interessiert.«
  12      0        – geschrieben von Gabriele Marina Jabs
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