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Aequipondium 4 - Ein neuer König
Verfasser: Ima Ahorn (4)
Verlag: Eigenverlag (19262)
VÖ: 1. April 2021
Genre: Fantasy (13174)
Seiten: 304 (Taschenbuch-Version), 252 (Kindle-Version)
Themen: Hexen (880), König Artus (31), Könige (1182), Leoparden (31), Magie (2631), Wikinger (146)
Reihe: Aequipondium (4)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats April 2021 nominieren
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Ein Entdeckertraum wird wahr: Siegbald Sockenloch soll König des magischen Kontinents Aequipondium werden. Aber kann das gutgehn?

Obwohl er anfangs begeistert ist, merkt der bequeme Abenteurer schnell, dass König sein ziemlich mühsam ist. Aber einfach abdanken? Seine Freundin, die Hexe Theolinde, ist jedenfalls dagegen. Was soll dann aus Aequipondiums seltsamen Kreaturen werden? Besser wäre es, einen würdigen Nachfolger zu ernennen. Nur wer ist würdig und wichtiger: willig? Vielleicht kann der Entdecker ja Artus überzeugen. Der legendäre König hat schließlich schon einmal über den magischen Gegengewicht-Kontinent regiert. Doch wo ist er? Und ist er bereit, noch einmal die Krone von Aequipondium zu tragen?
In Begleitung des greisen Wikingers Gunnar und mit Caesar, dem verfressenen Chameleoparden, begibt sich Siegbald auf eine Suche, die ihn kreuz und quer durch Aequipondium führt.

Bei Siegbalds viertem verrückten Abenteuer trifft der Entdecker auf legendäre Helden, einen verwunschenen Frosch und Zwerge. Er muss seine Tugend beweisen und darf bei allen Abenteuern sein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Wenn er nur wüsste, was genau das ist…
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ima Ahorn für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ima Ahorn gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Meine Sehkraft ist leider auch nicht mehr das, was sie mal war“, entschuldigte er sich. „Aber meine Frau hat bessere Augen als ich. Sie meinte, da steht ‚Die Fleischfresser-Liga‘ - was auch immer das sein mag.“
     Siegbald nickte nachdenklich. Als er sich dessen bewusst wurde, hörte er damit auf. Schließlich schüttelte er den Kopf. „Aber das ergibt doch überhaupt keinen Sinn. Was ist diese Fleischfresser-Liga? Warum soll ich auf einmal König sein? Und wie kommt Ihr überhaupt darauf, dass ich gemeint bin. Vielleicht gibt es ja noch einen anderen Siegbald in Aequipondium.“
     König Robert zuckte mit den Schultern. „Ich verstehe es auch nicht. Und dass sie mich einen Tyrannen nennen, finde ich ausgesprochen verletzend. Ihr seid auch nicht unbedingt meine erste Wahl, aber die anderen Kandidaten haben abgelehnt. Und es lässt sich nicht leugnen, dass Ihr es in den letzten Monaten zu einiger Bekanntheit gebracht habt. Ich muss also davon ausgehen, dass tatsächlich Ihr gemeint seid. Dass Ihr selbst auch nichts davon wusstet, ist bedauerlich, lässt sich aber nicht ändern.“
     Er zögerte einen Moment, während dem er Siegbald nachdenklich musterte. Schließlich seufzte er und griff in die Tasche seines Bauernkittels.
     „Wie dem auch sei. Am besten, wir bringen es einfach hinter uns.“ Er zog ein etwas verbogenes Gebilde aus Golddraht und kostbaren Steinen hervor und schob es über den Tisch. „Bitte sehr“, sagte er.
     Fassungslos starrte Siegbald auf den Tisch. „Aber das ist Eure Krone, Majestät. Ihr wollt mir doch nicht allen Ernstes Eure Krone übergeben. Noch dazu lediglich aufgrund eines dummen Briefes.“
     König Robert brachte ein trauriges Lächeln zustande. „Doch, Herr Sockenloch. Genau das habe ich vor. – Wenn Ihr die Wahrheit wissen wollt, ich hatte ohnehin überlegt abzudanken. Mehr Zeit für meine Familie und für die Gemüsezucht. Ihr seid so gut als mein Nachfolger geeignet, wie jeder andere. Vermutlich sogar besser als die meisten. Und wenn es der Wunsch des Volkes oder vielmehr der Aufständischen ist, wieso nicht?“
     „Aber das könnt Ihr nicht machen!“ protestierte Siegbald.
     Auf einmal wurde das Gesicht des Königs ernst und strahlte beinahe vor royaler Autorität. „Ich kann und ich werde“, verkündete er fest. „Meiner Familie habe ich es bereits gesagt. Bitte gebt meiner Frau und meiner Tochter Amelia noch ein paar Tage Zeit zum Packen. Ich fürchte, insbesondere bei meiner Tochter wird es wohl noch einige Tränen geben, ehe Ihr Eure königlichen Gemächer im Schloss beziehen könnt.“
     Stumm betrachtete Siegbald die Krone, die immer noch auf dem Tisch lag. „Und das war es jetzt? Einfach so?“ brachte er schließlich hervor.
     Der ehemalige König Robert, der nun wieder einfach Herr Robert König aus Bremen sein wollte, machte eine ungeduldige Handbewegung. „Natürlich nicht einfach so. Ihr bekommt auch noch eine Urkunde, den Schlüssel zur Schatzkammer und so weiter.“
     Siegbald sah ihn ungläubig an. „Das ist alles?“
     Der König blickte ihn an. „Achso. Ihr meint, wegen der Krönung? Das ist eigentlich nicht nötig. Ich habe nachgelesen. Es ist tatsächlich ganz problemlos möglich, dass ich meine Abdankung unterzeichne und Euch zu meinem Nachfolger ernenne. Wenn Ihr es wollt, könnt Ihr natürlich auch eine Krönungszeremonie haben. Aber Krönungen sind recht teuer und wenn Ihr Euch selbst einen Gefallen tun wollt, solltet Ihr darauf verzichten. Die Schatzkammern sind fast erschöpft.“
     Trotz der Absurdität des Ganzen, begriff Siegbald langsam, dass es dem König ernst war. Natürlich konnte alles noch immer irgendein grausamer Scherz sein. Aber wie es aussah, wollte König Robert (Robert König korrigierte sich Siegbald rasch) tatsächlich ihn, Siegbald Odin Sockenloch, zum König von Aequipondium machen. Vollkommen ohne sein Zutun breitete sich ein ungläubiges Grinsen in Siegbalds Gesicht aus. König Siegbald. Seine Majestät Siegbald I, König von Aequipondium. War das nicht der Traum eines jeden Entdeckers: in einem fremden Land zum König ausgerufen zu werden? Und wenn er schon König wurde, sollte er dann nicht auch eine ordentliche Krönungszeremonie bekommen? Schließlich wurde man nur einmal im Leben ein König.
     Während Siegbald überlegte, hatte ihn Robert König nicht aus den Augen gelassen. Jetzt nickte er zufrieden. „Ich sehe, Ihr akzeptiert es langsam.“
     „Aber...“ Siegbald überlegte, wie er die nächste Frage höflich formulieren konnte. „Aber es gibt doch jede Menge Gold in Aequipondium. Wie kann die Krone da arm sein?“
     Robert zuckte mit den Schultern. „Ihr solltet es doch inzwischen wissen, Gold ist hier nicht sonderlich wertvoll. Es stört die Magie.“
     „Aber...“ Tief im Hinterkopf des Entdeckers meldete sich ein Gedanke und spiegelte sich in Form eines goldgierigen Glitzerns in Siegbalds Augen wider.
     Der Alte musterte ihn nachdenklich. Dann nickte er traurig. „Ihr glaubt, jetzt könnt Ihr nach Europa zurückkehren. Noch dazu als reicher Mann. Nun, vielleicht habt Ihr recht. Es ist Eure Entscheidung. Schließlich seid Ihr jetzt der König. Aber bedenkt, was Ihr Euren Freunden damit antut.“
     Mühsam erhob er sich und ging zur Tür. „Nun, ich denke, ich habe Euch lange genug aufgehalten, Euer Majestät. Ich bin sicher, Herr Heinzel oder auch Dr. Fry werden Euch weiterhelfen, solltet Ihr Fragen zum Schloss und zum Königreich haben. Ich werde mich inzwischen wieder meiner Karottenzucht widmen. Wenn Ihr mich wohl entschuldigen würdet.“
     Mit der Türklinge in der Hand blieb er noch einmal stehen.
     „Ein Rat noch. Ihr solltet befehlen, die Bauarbeiten im hinteren Garten abzubrechen. Ich gehe zumindest davon aus, dass das dortige Projekt für Euch nicht von besonderem Interesse ist.“
     Mit diesen Worten verließ Robert König die Hütte und ließ einen vor Erstaunen immer noch sprachlosen Entdecker zurück.
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