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Aequipondium 4 - Ein neuer König
Verfasser: Ima Ahorn (4)
Verlag: Eigenverlag (19240)
VÖ: 1. April 2021
Genre: Fantasy (13166)
Seiten: 304 (Taschenbuch-Version), 252 (Kindle-Version)
Themen: Hexen (880), König Artus (31), Könige (1182), Leoparden (31), Magie (2629), Wikinger (146)
Reihe: Aequipondium (4)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats April 2021 nominieren
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Ein Entdeckertraum wird wahr: Siegbald Sockenloch soll König des magischen Kontinents Aequipondium werden. Aber kann das gutgehn?

Obwohl er anfangs begeistert ist, merkt der bequeme Abenteurer schnell, dass König sein ziemlich mühsam ist. Aber einfach abdanken? Seine Freundin, die Hexe Theolinde, ist jedenfalls dagegen. Was soll dann aus Aequipondiums seltsamen Kreaturen werden? Besser wäre es, einen würdigen Nachfolger zu ernennen. Nur wer ist würdig und wichtiger: willig? Vielleicht kann der Entdecker ja Artus überzeugen. Der legendäre König hat schließlich schon einmal über den magischen Gegengewicht-Kontinent regiert. Doch wo ist er? Und ist er bereit, noch einmal die Krone von Aequipondium zu tragen?
In Begleitung des greisen Wikingers Gunnar und mit Caesar, dem verfressenen Chameleoparden, begibt sich Siegbald auf eine Suche, die ihn kreuz und quer durch Aequipondium führt.

Bei Siegbalds viertem verrückten Abenteuer trifft der Entdecker auf legendäre Helden, einen verwunschenen Frosch und Zwerge. Er muss seine Tugend beweisen und darf bei allen Abenteuern sein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Wenn er nur wüsste, was genau das ist…
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ima Ahorn für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ima Ahorn gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Er hätte sich jedoch nicht sorgen müssen, denn König Robert hielt das Objekt, das er ihm zeigen wollte, bereits in der Hand, als Siegbald durch das Gartentor trat.
     „Was haltet Ihr davon?“ fragte er.
     Skeptisch betrachtete Siegbald das Gemüse, das der König in der Hand hielt. War das ein Scherz? Machte sich der König etwa über ihn lustig? Doch ein Blick ins Gesicht des Monarchen zeigte ihm nichts als ehrliche Begeisterung.
     „Eine Karotte“, stellte Siegbald fest.
     König Robert nickte. „Aber nicht irgendeine Karotte. Dies ist eine Wichtelwurzel. Findet Ihr nicht auch, dass sie genau aussieht wie ein Wichtel?“ Erwartungsvoll blickte er zu Siegbald auf.
     Tatsächlich hatte sich die Wurzel im harten Boden des Gartens mehrfach geteilt, sodass mit ein wenig Fantasie eine menschenartige Figur zu erkennen war, mit zwei längeren Wurzeln für die Beine und zwei weiteren, die Arme sein mochten.
     „Ähm, ja. Ja, durchaus“, bestätigte Siegbald schließlich. Je schneller sie diese Posse hinter sich brachten, desto besser.
     Zufrieden ließ der König seine Zucht wieder in der weichen Erde verschwinden. „Ich habe eine neue Leidenschaft“, gestand er dabei. „Wir werden in diesem Jahr einen Kreaturen-Karotten-Wettbewerb veranstalten. Und ich habe die feste Absicht, ihn zu gewinnen.“
     Siegbald zögerte. „Was ist mit dem Riesengemüsewettbewerb?“ fragte er.
     Der König winkte ab.
     „Riesengemüse hat in Wirklichkeit keine Zukunft“, stellte er fest. „Der kulinarische Wert ist begrenzt und auch, wenn man damit die Hungrigen speisen kann, so ist eine baumstammdicke Stange Porree doch einfach zu viel für einen Haushalt, in dem nur noch eine alte Frau oder ein ältliches Ehepaar lebt. – Hast du gewusst, dass die Wichtel einen Ruderwettbewerb geplant haben, bei dem sie ausgehöhlte Riesenzucchini als Boote verwenden wollen? Einige Exemplare dieser Kürbisfrucht werden inzwischen so groß, dass auch Goblins und sogar Menschenkinder antreten wollen.“ Der König schüttelte traurig den Kopf. „Wenn das die Achtung ist, die die Jugend vor unseren wertvollen Agrarprodukten hat, so sollten wir auf die Zucht von Riesengemüse künftig wohl verzichten.“
     Ein schelmisches Funkeln trat in seine Augen. „Außerdem sind Karottenkreaturen viel amüsanter. Hast du gewusst, dass Dr. Fry angeblich eine hat, die aussieht, wie ein Einhorn? Nein? Aber ich werde ihn schlagen. Ich arbeite an einem Exemplar, das das Gesicht von Amalberga hat.“
     Bei dem Gedanken an ein Gemüse, das das Gesicht der gestrengen Oberhexe zeigte, bekam Siegbald eine Gänsehaut. Trotzdem bemühte er sich um ein aufmunterndes Lächeln und nickte dem König zu.
     „Aber das ist doch sicher nicht der Grund, aus dem Ihr mich hergerufen habt. Oder?“ fragte Siegbald in dem verzweifelten Versuch, weiteren leidenschaftlichen Ergüssen über den Anbau von ornamentalem Gemüse zu entgehen.
     Das Gesicht des Königs, eben noch vom Strahlen des wahren Enthusiasten erfüllt, wurde ernst.
     „Leider nein. Aber vielleicht folgt Ihr mir besser ins Haus.“
     Das Innere des Häuschens war, wie auch sein Äußeres, recht einfach gehalten. Man könnte auch sagen: primitiv. Es gab zwei Räume, von denen der größere als Wohnstube, Küche und Werkstatt in Einem zu dienen schien, während der andere wohl der Schlafraum war.
     Nachdem er die Tür hinter Siegbald geschlossen hatte, füllte der König zwei Tonbecher aus einem mit einem Tuch abgedeckten Krug, der auf der Anrichte stand. Er drückte Siegbald einen der Becher in die Hand und ließ sich dann ächzend auf einem der Küchenstühle nieder. Mit einer Geste bedeutete er dem Entdecker, sich ebenfalls zu setzen.
     Während Siegbald darauf wartete, dass König Robert endlich zur Sache kam, schnupperte er misstrauisch an seinem Becher. Überraschenderweise enthielt der nichts anderes als Apfelsaft. Wie er den König kannte, war es vermutlich ein Riesenapfelsaft. Vielleicht nicht die schlechteste Wahl, überlegte Siegbald und dachte an seinen Kater von letzter Nacht. Wobei ihm eine Tasse Kaffee oder wenigstens ein starker schwarzer Tee bedeutend lieber gewesen wäre.
     „Wenn Ihr Hunger habt, es ist noch Riesenbohneneintopf da. Amelia hat ihn gekocht.“
     Siegbald, dem eben erst aufgefallen war, wie hungrig er nach der Wanderung von Landsby nach Unterzahnstein eigentlich war, zögerte. Zwar könnte er etwas zu Essen vertragen. Aber ein Riesengemüsegericht, das die launische und verwöhnte Tochter des Königs gekocht hatte, das schien ihm nicht geheuer.
     „Esst Ihr auch etwas, Majestät?“
     König Robert verneinte. „Ich habe es probiert. Aber ich fürchte, mein alter Magen ist nicht robust genug dafür.“
     Siegbald nickte verständnisvoll. „In dem Fall fände ich es unhöflich, allein vor euren Augen zu essen.“
     „Wie Ihr wollt.“
     Nachdem der König Siegbald eine Weile nachdenklich betrachtet hatte, fragte er: „Habt Ihr von den Aufständischen gehört?“
     Der Entdecker riss überrascht die Augen auf. „Es gibt Aufstände? Weswegen? Und wogegen überhaupt?“
     „Ihr wisst also nicht, wer die Aufständischen sind?“
     Siegbald schüttelte den Kopf.
     König Robert seufzte. „Das hatte ich befürchtet. – Nun, dann wird Euch dies wohl einigermaßen überraschen.“
     Er griff in seine Tasche und zog eine zerdrückte Pergamentrolle hervor, die er über den Tisch schob.
     „Lest!“, forderte er Siegbald auf und deutete auf das Pergament.
     Der Entdecker nahm die Rolle und begann mit wachsendem Erstaunen zu lesen.

An den Tyrannen,
     Wir, die Aufständischen, fordern, dass König Robert mit sofortiger Wirkung die Krone niederlegt. Fortan soll Siegbald unser König sein.


Eine Weile versuchte er, auch die letzte Zeile des Schreibens zu entziffern. Schließlich gab er auf und zeigte sie dem König. „Was bedeutet dies hier?“
     Der Alte kniff die Augen zusammen, um zu erkennen, worauf Siegbald deutete. Dann nickte er.
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