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Aequipondium 4 - Ein neuer König
Verfasser: Ima Ahorn (4)
Verlag: Eigenverlag (20225)
VÖ: 1. April 2021
Genre: Fantasy (13714)
Seiten: 304 (Taschenbuch-Version), 252 (Kindle-Version)
Themen: Hexen (917), König Artus (31), Könige (1225), Leoparden (31), Magie (2743), Wikinger (150)
Reihe: Aequipondium (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein Entdeckertraum wird wahr: Siegbald Sockenloch soll König des magischen Kontinents Aequipondium werden. Aber kann das gutgehn?

Obwohl er anfangs begeistert ist, merkt der bequeme Abenteurer schnell, dass König sein ziemlich mühsam ist. Aber einfach abdanken? Seine Freundin, die Hexe Theolinde, ist jedenfalls dagegen. Was soll dann aus Aequipondiums seltsamen Kreaturen werden? Besser wäre es, einen würdigen Nachfolger zu ernennen. Nur wer ist würdig und wichtiger: willig? Vielleicht kann der Entdecker ja Artus überzeugen. Der legendäre König hat schließlich schon einmal über den magischen Gegengewicht-Kontinent regiert. Doch wo ist er? Und ist er bereit, noch einmal die Krone von Aequipondium zu tragen?
In Begleitung des greisen Wikingers Gunnar und mit Caesar, dem verfressenen Chameleoparden, begibt sich Siegbald auf eine Suche, die ihn kreuz und quer durch Aequipondium führt.

Bei Siegbalds viertem verrückten Abenteuer trifft der Entdecker auf legendäre Helden, einen verwunschenen Frosch und Zwerge. Er muss seine Tugend beweisen und darf bei allen Abenteuern sein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Wenn er nur wüsste, was genau das ist…
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ima Ahorn für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ima Ahorn gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

1 Der Bote


Mit einem zufriedenen Seufzen ließ sich Siegbald in den Badezuber sinken. Das heiße Bad war ein Luxus, den er sich nicht öfter als einmal in der Woche gönnte. Der Aufwand, das Wasser vom Brunnen zu holen, auf dem Herd zu erhitzen und es anschließend zum Badezuber zu schleppen, war einfach zu groß. Doch der Moment in dem ihm das heiße Wasser über die Schultern schwappte und das Prickeln des beinahe zu heißen Wassers nachließ, entschädigte ihn für die Mühe.
     Früher hatte er keinen Gedanken daran verschwendet und sich beinahe jeden Tag von seinem Leibdiener ein Bad bereiten lassen. Doch seit er in Aequipondium war, hatte er keinen Leibdiener mehr und das hieß, er, Siegbald Odin Sockenloch, musste sich selbst um sein Badewasser kümmern. Es spielte keine Rolle, dass er Sonderbotschafter des preußischen Königs war, ein Entdecker und inzwischen auch ein recht erfahrener Abenteurer. Wenn er baden wollte, musste er selbst anpacken.
     „SOCKENLOCH!“
     Der Ruf, der Siegbald aus seiner Träumerei riss, war so laut, dass die Fensterscheiben klirrten und sich ein zitterndes Wellenmuster auf seinem Badewasser bildete.
     Die laute, tiefe Stimme klang ein wenig nach dem Riesen Herrn Heinzel, fand Siegbald. Aber warum sollte der ihn aufsuchen? Und warum ausgerechnet jetzt? Er ließ sich noch ein paar Zentimeter tiefer ins heiße Wasser sinken. Ein Glück, dass seine Freundin Theolinde Taubenfuß, der der Badezuber und auch das Haus, in dem er stand, gehörte, sogar noch eine Handbreit größer war als der ohnehin schon stattliche Siegbald. So bot der Zuber ihm ausreichend Platz.
     „SOCKENLOCH!“
     Aus dem nun etwas dumpferen Klang schloss Siegbald, dass der Rufer das Haus durch die Hintertür betreten hatte und jetzt in der Küche stand. Offenbar war es tatsächlich Herr Heinzel, denn wer sonst würde es wagen, einfach uneingeladen das Haus einer Hexe zu betreten? Theolinde war nicht zu Hause, aber sicher würde gleich Johannes, Siegbalds ehemaliger Diener, den Riesen darüber informieren, dass Siegbald gerade ein Bad nahm. Er mochte ihn nicht mehr bedienen, doch waren sie gewissermaßen Hausgenossen und er respektierte immer noch die Privatsphäre des Entdeckers.
     Gerade fiel Siegbald ein, dass Johannes heute den Comte de La Pérouse besuchen wollte, da donnerte auch schon die Faust des Riesen gegen die Tür der Kammer. Ehe Herr Heinzel nun die Tür einschlagen und seinen Kopf hereinstecken konnte, meldete sich Siegbald schließlich.
     „Ich komme gleich“, rief er und wurde mit einem zufriedenen Grollen belohnt.
     Kurz darauf hörte er am Knarren der Dielen, dass Herr Heinzel in die Küche zurückgekehrt war. Einen Moment lang war Siegbald versucht, noch zehn Minuten in der Wanne liegen zu bleiben, damit sich der ganze Aufwand mit dem Badewasser wenigstens gelohnt hatte. Doch das Wissen, dass draußen ein ungeduldiger Riese auf ihn wartete, hatte die Atmosphäre der Entspannung vertrieben. Brummend kletterte Siegbald aus dem Zuber. Vielleicht ließ sich die Angelegenheit ja rasch genug regeln, dass er wieder in die Wanne kam, ehe das Wasser kalt war.
     Er warf einen kurzen Blick in Theolindes Frisierspiegel. Ein stattlicher Mann. So hatte man ihn zumindest noch vor ein paar Jahren bezeichnet. Groß und breitschultrig war er noch immer. Doch seine schönen blonden Locken wurden spärlicher und gerade jetzt hingen sie wie nasse Rattenschwänze über seine Ohren und bis auf die Schultern. Und am Bauch setzte er langsam Fett an. Versuchsweise hielt er die Luft ein und zog den Bauch ein. Ja, so war es besser. Insbesondere, da ungewohnte Arbeiten, wie das Wasserholen, seine Muskeln hatten anwachsen lassen, machte er so eine gute Figur, für einen Mann von gut dreißig Lebensjahren.
     Ein Klappern aus der Küche erinnerte ihn an den wartenden Riesen. Rasch rubbelte er sich trocken und zog einen Morgenmantel über.
     Mit feuchtem Haar und nur halbwegs präsentabel bekleidet, erschien Siegbald wenig später in der Küche. Herr Heinzel, der Riese, hatte sich inzwischen selbst einen Tee bereitet, den er nun zwischen seinen gewaltigen Pranken hielt. Er war regelmäßig zu Gast in Theolindes Küche, so war der Entdecker nicht sonderlich überrascht, ihn zu sehen. Allerdings führten ihn seine Angelegenheiten immer zur Hexe. Dass er einmal nach Siegbald suchte, war ungewöhnlich und genaugenommen seit der unglückseligen Geschichte mit Küchenhuhn Alma Wiesenglück nicht mehr geschehen. Damals war er im Auftrag des Königs unterwegs.
     „Was gibt es?“ fragte Siegbald leicht ungehalten.
     Doch nun, da er ihn gefunden hatte, hatte es Herr Heinzel gar nicht mehr so eilig, zur Sache zu kommen. Zuerst fragte er nach Theolinde, dann nach dem Befinden ihrer gemeinsamen Freunde, der Dächsin Augusta Zwiebel und Maximilian Otter. Auch wie es der Drachendame Luna und ihren Kindern erging, wollte er wissen.
     Während Siegbald zähneknirschend seine Fragen beantwortete, nickte er nachdenklich oder gab ein zufriedenes Brummen von sich. Wenn es so weiterging, war das Badewasser sicher eiskalt bis Siegbald wieder allein war. Erst, als der Riese seinen Tee ausgetrunken hatte, rückte er damit heraus, was ihn hergeführt hatte.
     „Der König will dich sehen, Sockenloch“, grollte er.
     „König Robert? Mich? Aber wieso denn?“
     Leichte Besorgnis mischte sich in Siegbalds Tonfall. Zwar glaubte er nicht, dass er sich etwas zu Schulden hatte kommen lassen, aber sein Ruf im Königsschloss war von Anfang an nicht der Beste gewesen. Dass er geholfen hatte, das Magische Zentrum Aequipondiums wieder zu stabilisieren, mochte die Meinung des Königs etwas verbessert haben, doch andererseits hatte er auch versucht, über das Meer zu fliehen und die Entdeckung des Gegengewicht-Kontinents in Europa bekannt zu machen. Alles in allem war Siegbald in den letzten Monaten zufrieden gewesen, vom König und den anderen wichtigen Persönlichkeiten Aequipondiums weitgehend ignoriert zu werden.
     „Geht mich nichts an“, grollte der Riese. „Aber du sollst dich so schnell wie möglich bei seinem Haus unter dem Zahnstein blicken lassen.“
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