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Nicolas Eichborn und Helen Wagner 7 - Caldera
Verfasser: V.S. Gerling (10)
Verlag: Bookspot (76)
VÖ: 31. März 2021
Genre: Thriller (7015)
Seiten: 416 (Taschenbuch-Version), 374 (Kindle-Version)
Themen: Deutschland (748), Mord (6382), Terrorismus (411), US-Präsident (123), Verdacht (748)
Reihe: Nicolas Eichborn und Helen Wagner (7)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Als Nicolas Eichborn, seines Zeichens Sicherheitsberater des deutschen Bundeskanzlers, erfährt, dass Terroristen an einem Sprengsatz mit katastrophalem Zerstörungspotenzial arbeiten, geht er der Sache zunächst nur halbherzig nach. Schließlich fahndet er noch immer nach den Drahtziehern hinter dem kürzlich vereitelten Sturz der Bundesrepublik. Doch dann geschehen die ersten Morde – und Eichborn kommt ein ungeheuerlicher Verdacht: Sind all diese Verbrechen miteinander verknüpft? Und wie tief ist der Präsident der USA darin verstrickt? Um seinen Gegnern die Stirn zu bieten, schmiedet Nicolas Eichborn einen folgenschweren Plan und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ... Doch wie soll er einen Feind besiegen, der es schafft, Weltmächte gegeneinander auszuspielen?

Eine drohende Katastrophe, eine korrupte US-Regierung und ein riskanter Plan: In seinem neuesten Eichborn-Thriller lässt V. S. Gerling die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen.
Lesermeinungen (1)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Bild
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Für die neueste Ausgabe unserer Reihe »Projekt 10«, in der wir stets die ersten (ungefähr) zehn Seiten eines Buchs von mehreren Mitarbeitern und Helfern lesen lassen, damit diese anschließend entscheiden, ob sie der Auftakt zum Lesen des gesamten Werkes motivieren würde, haben sich drei von uns einem Buch aus einer Serie gewidmet, die nun schon seit sieben Jahren immer weiter anwächst.

Das Buch

Die Rede ist von einer Thrillerserie aus der »Edition 211« des Bookspot Verlages, die von dem Autor V.S. Gerling verfasst wird und in der ein Ermittler namens Nicolas Eichborn im Mittelpunkt steht. Mehrere der Bücher haben wir bereits im Laufe der letzten Jahre rezensiert. Der neueste Band ist Ende März erschienen und trägt den mysteriösen Namen »Caldera«, was offenbar das spanische Wort für »Krater« ist. Das Buch ist 416 Seiten stark und kostet 14,80 Euro, in digitaler Form ist es für 7,99 Euro zu haben.

Terroristen sollen an einem gewaltigen Sprengsatz arbeiten, doch Nicolas Eichborn, der den deutschen Bundeskanzler in Sicherheitsfragen zur Seite steht, ist mit anderen Angelegenheiten beschäftigt. Nachdem es jedoch zu mehreren Morden kommt, nimmt er sich der Sache an. Der Verdacht keimt auf, dass viele vermeintlich unterschiedliche Verbrechen miteinander verknüpft sind, und dass selbst der amerikanische Präsident in allem irgendwie mit drinsteckt. Kurzum: Eichborn steckt alsbald im Kampf gegen einen Feind, der so mächtig ist, dass er ganze Weltmächte gegeneinander ausspielen kann.

Die ersten (rund) zehn Seiten

Das Buch beginnt mit einer gewaltigen unterirdischen Detonation, die dazu führt, dass ein riesiges Stück Landmasse ins Meer rutscht und einen Tsunami auslöst. Dieser ist streckenweise hundert Meter hoch und sorgt für unzählige Opfer. Er rauscht sogar quer über den Atlantik, und als er bei New York City ankommt, ist er immer noch 25 Meter hoch. Nach ein paar Absätzen stellt sich heraus, dass die Detonation nur eine Modellsimulation war, um zu errechnen, was mit einem bestimmten Sprengstoff zu erreichen wäre. Nachdem die Simulation vollendet wurde und die Auftraggeber nun wissen, was sie wissen wollten, werden die Programmierer aus dem Weg geräumt.

Schnitt nach Deutschland: Nicolas Eichborn ist frisch im Bundeskanzleramt angekommen, wo er für die Sicherheit des ebenfalls noch ganz neuen Bundeskanzlers Schranz zuständig ist. Diesen kennt er schon viele Jahre und sogar noch aus einer Zeit, in der er noch keine politische Karriere machte. Der neue Kanzler erweist sich als unkonventionell, so besetzt er Ämter nach Qualifikation statt nach Seniorität (wie bizarr, dass man das als unkonventionell bezeichnen muss). Und auch Eichborn ist eine Wahl, mit der man anfangs nicht hätte rechnen können. Diejenigen, die eigentlich auf seinen Posten spekuliert hatten, waschen hinter seinem Rücken Schmutzwäsche über ihn und seine Vergangenheit.

Fazit

Die ersten Seiten waren gewissermaßen ein Wechselbad der Gefühle. Dass es gleich mit einer großen Explosion losging, war erstmal ein Aufsehen erregender Aha-Effekt. Die Wirkungen - gerade was die Ausmaße des Tsunamis angeht - erschienen dann aber derart dick aufgetragen, dass man beim Lesen schon ein wenig die Stirn runzeln musste. Dass es sich nur um ein Modell handelte, entrunzelte die Stirn dann wieder ein wenig. Es bleibt zu hoffen, dass im Laufe des Thrillers nicht allzu sehr übertrieben wird und keine allzu große Effekthascherei betrieben wird. Dass nach dem Prolog erst einmal eine Art »Vorstellungsrunde« des Protagonisten erfolgt, ist gewissermaßen eine Standard-Prozedur in vielen Büchern. Beim siebten Band einer Reihe ist nicht zwingend damit zu rechnen, hier wurde aber ein ziemlich guter Mittelweg gefunden, der neue Leser wie altengesessene Freunde der Reihe zufriedenstellen wird: Neue Leser erfahren so viele Andeutungen zu Eichborns Vergangenheit, dass sie ihn rasch ziemlich gut einschätzen können, ohne dass ihnen die früheren Bände gespoilert werden. Alte Hasen werden dank geschickt eingestreuter Auflockerungen - etwa Eichborns Geplänkel mit der Dame, die ihm seinen neuen Einsatzort und die dortigen Gepflogenheiten vorstellt - vor potenzieller Langeweile bewahrt. Nebenher wird das eigene Interesse an der Gesamtkonstellation durch eingeflochtene Halbsätze, etwa einen Hinweis auf einen Verschwörer im Oval Office, auch noch auf gelungene Weise angefüttert. Kurzum: Ein vielversprechender Einstieg bis hierhin, weswegen sich unsere Helferinnen Nadine Wagner und Lydia Neidhardt dazu entschieden haben, das gesamte Buch zu lesen. Eine Rezension wird also nicht übermäßig lange auf sich warten lassen. Unsere Mitarbeiterin Yvi Leutbecher wird indessen abwarten, bis wir diese parat haben.
– geschrieben am 8. April 2021
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