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Doggerland 3 - Fester Grund
Verfasser: Maria Adolfsson (3)
Verlag: Ullstein (1290)
VÖ: 29. März 2021
Genre: Kriminalroman (8210)
Seiten: 400 (Broschierte Version), 401 (Kindle-Version)
Original: Mellan djävulen och havet
Themen: Doggerland (4), Inseln (1895), Musiker (381), Sänger (422), Verschwinden (2060)
Reihe: Doggerland (Maria Adolfsson) (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Doggerland 3 - Fester Grund« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 4. April 2021 um 13:03 Uhr (Schulnote 3):
» Zum Inhalt: Es ist Sommer auf Doggerland. Luna kehrt nach Jahren zurück in die Heimat und verschwindet dann auf einer Party spurlos. Ist ihr etwas zugestoßen oder hat sie doch die Insel wieder verlassen? Karen soll ermitteln allerdings ohne dass jemand davon erfährt, denn das könnte Luna gefährden. Doch ist Karen die richtige für den Job? Denn sie verdächtigt ihren Freund eine Affäre mit Luna zu haben. Hat er womöglich was damit zu tun? Meine Meinung: Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen fand ich den Abschluss nicht ganz so stark,. Das hatte sicher auch damit zu tun, dass die persönliche Geschichte schon relativ viel Raum eingenommen hat. Dennoch habe ich mich insgesamt unterhalten gefühlt und finde die Trilogie als Gesamtwerk wirklich gelungen. Der Schreibstil ist sehr gut und dadurch lesen sich die Bücher, auch dieser Teil gut. Fazit: Gelungener Abschluss«
  6      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 29. März 2021 um 17:40 Uhr (Schulnote 1):
» Ein wenig neidisch ist Karen Eiken Hornby schon auf Luna, die berühmteste Sängerin von Doggerland, die eine geheimnisvolle Aura umgibt, der auch Karens Partner Leo offenbar gerade verfällt. Nach Jahren des Rückzugs will die Sängerin wieder ein Album veröffentlichen und hat nun im Geheimen die Aufnahmen mit Leo und dem Team gemacht. Als sie zu den finalen Aufnahmen nicht erscheint, wird Karen gebeten, inoffiziell zu ermitteln, nur wenige Tage später jedoch gibt es schon wieder Entwarnung und Karen kann sich einem viel dringenderen Fall widmen: ein Serienvergewaltiger scheint wieder zugeschlagen zu haben. Nachdem er bereits im Herbst Frauen brutal misshandelt hat, ist nun ein weiteres Opfer zu beklagen und wieder kann dies kaum Angaben zum Täter machen. Vier Frauen, die nichts gemeinsam zu haben scheinen, doch irgendetwas muss sie verbinden. Obwohl gesundheitlich angeschlagen, vergräbt sich Karen in die Nachforschungen – bis ihre Ärztin sie bittet, sofort vorbeizukommen.

„Fester Grund“ ist der Abschluss der Doggerland-Trilogie der schwedischen Autorin Maria Adolfsson. Die Inselgruppe zwischen Dänemark und Großbritannien, die einst die britischen Inseln mit dem Kontinent verband, liegt heute versunken in der Nordsee. In ihren Romanen macht Adolfsson sie zum Schauplatz der Ermittlungen ihrer eigenwilligen Kommissarin Karen Eiken Hornby, die im Abschlussband gleich zwei Fälle bearbeiten muss, während sie selbst ziemlich angeschlagen ist.

Die Suche nach der Sängerin Luna wird zunächst vor allem durch negative Emotionen Karens geprägt, sie ist sich ihrer Beziehung zu Leo, die nach wie vor weitgehend undefiniert ist, nicht sicher und lässt sich durch die strahlende Diva völlig aus dem Gleichgewicht bringen. Dies hindert sie zwar nicht daran, genauso akribisch und ernsthaft wie immer ihre Nachforschungen zu betreiben, aber die Stimmung zu Hause ist mehr als vergiftet. Auch der zweite Fall geht ihr nahe, die Brutalität, mit der der Täter immer wieder zuschlägt, ist kaum auszuhalten. Offenkundig treibt ihn ein tiefer Hass, was für sie die Vermutung nahelegt, dass er seine Opfer gekannt und sich von diesen gedemütigt gefühlt haben könnte.

Nachdem mich „Fehltritt“, der erste Teil der Reihe, restlos begeistern konnte, weil Adolfsson eine unglaubliche Welt erschaffen hat, die man sich mit dem rauen Klima leicht bildlich vorstellen kann, ließ mich „Tiefer Fall“ etwas enttäuscht zurück, da sich hier die Handlung etwas in sich selbst verirrt hatte. „Fester Grund“ punktet dieses Mal nicht mit der Insellandschaft, sondern mit zwei interessanten Fällen und einer wieder überzeugenden Protagonistin, die neben dem scharfen Verstand und auch ihre Schwächen offenbart und so genau jenen Bruch zwischen mutiger, unerschrockener Ermittlerin und leicht zu verunsichernden Partnerin schafft, der sie zu einer vielseitigen und authentischen Figur macht.

Ein klassischer nordic crime, der keine Wünsche offenlässt, außer vielleicht jenem, dass die Trilogie auch bei uns fortgesetzt wird, im schwedischen original ist nämlich inzwischen ein vierter Band erschienen.«
  13      0        – geschrieben von miss.mesmerized
 
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