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KINDLE
 
Als wir uns die Welt versprachen
Verfasser: Romina Casagrande (1)
Verlag: Krüger (104)
VÖ: 10. März 2021
Genre: Gegenwartsliteratur (3276)
Seiten: 480 (Gebundene Version), 471 (Kindle-Version)
Original: I bambini di Svevia
Themen: Begegnungen (3071), Reisen (2318), Schuld (715), Südtirol (77), Versöhnung (47), Versprechen (205), Zweiter Weltkrieg (540)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Als wir uns die Welt versprachen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (10)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. April 2021 um 16:19 Uhr (Schulnote 2):
» Beschwerliche Reise in die Vergangenheit

Das Cover:
Der Blick dieses kleinen Mädchens hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und mit nahegebracht es unbedingt lesen zu wollen. Unterstützt wurde dieser Wunsch vom neugierig machenden Klappentext, der die Präsentation perfekt abrundete.
Die Geschichte:
Die Geschichte erzählt von zwei Kindern, die an süddeutsche Bauern verkauft wurden, und unter unsäglichen Bedingungen arbeiten mussten. Sie wurden Freunde. Der Krieg riss sie auseinander.
Im hohen Alter von über neunzig Jahren entdeckt Edna ein Foto ihres alten Kinderfreundes in einer Zeitschrift, den sie bis dahin nie wieder gesehen hatte. Daraufhin macht sie sich zusammen mit ihrem Papagei Emil auf die Reise über die Berge, um ihren Freund noch einmal wiederzusehen und um eine alte Schuld zu begleichen.
Meine Meinung:
Ich kenne die herzzerreißenden Geschichten, rund um die Schwabenkinder, die lange Zeit von Österreich aus über die Berge nach Süddeutschland gebracht wurden, um dort bei den Bauern Schwerstarbeit zu leisten. Dass das gleiche Prozedere von Südtirol nach Ravensburg vollführt wurde, war mir bisher nicht bewusst. Edna und Jacob sind die beiden Kinder, die von Tirol aus auf einen Bauernhof ihrer harten Arbeit nachgehen. Sie freunden sich an, passen aufeinander auf und helfen sich gegenseitig. Eines Tages werden sie auseinandergerissen und die gegenseitigen Versprechen können nicht mehr eingehalten werden.
Die Protagonisten sind sehr ausdrucksstark, wobei das Leben von Edna nach ihrer Arbeit auf dem Hof überhaupt nicht mehr thematisiert wird. Ich habe mich immer wieder gefragt, wie es ihr wohl erging, wie ihre weitere Jugend und ihr Erwachsensein verlaufen waren, ehe sie nun ins Altenheim soll.
Als sie Jacobs Foto in einer Zeitschrift sieht, nimmt sie einen kleinen Koffer, Ihren Papagei, eine Karre und eine alte Karte und macht sich auf die Reise nach Ravensburg. Eine Strecke voller Erinnerungen.
Etwas zurückgelassen hat mich aber die Reise, die ich persönlich so wie sie lief, einer betagten Dame nicht unbedingt zutrauen würde. Auch ihre Begegnungen unterwegs waren mir teilweise nicht so ganz schlüssig.
Die Autorin schreibt in einer sehr unterhaltsamen Sprache. Die Perspektivwechsel zwischen der Trennung von den Eltern, sowie der damaligen Zeit auf dem Hof und der Gegenwart einer hochbetagten Dame, die sich erneut auf diese beschwerliche Reise begibt, sorgen für Spannung.
Mein Fazit: Ein sehr einfühlsames Buch, das mir gerade auch durch die Schicksale der Kinder sehr zu Herzen gegangen ist. Es war berührend und spannend zugleich, weshalb ich gerne meine Leseempfehlung ausspreche.

Heidelinde von friederickes bücherblog«
  13      0        – geschrieben von friederickesbücherblog
Kommentar vom 5. April 2021 um 19:05 Uhr (Schulnote 3):
» Die Autorin Romina Casagrande, erzählt in ihrem neuen Roman „Als wir uns die Welt versprachen“, eine berührende Geschichte über arme Bergbauernkinder, die während des Zweiten Weltkrieges an schwäbische Landbesitzer, verkauft wurden.

Inhalt:
Das Buch, das Hoffnung schenkt: Zwei Kinder, tausend Schicksale und eine inspirierende Reise über die Alpen zwischen Italien und Deutschland.

Als die Südtirolerin Edna in einer deutschen Zeitschrift ein Bild ihres Kinderfreundes Jacob sieht, macht sie sich auf den Weg über die Alpen, um eine alte Schuld zu begleichen. Vor einem ganzen Leben mussten Edna und Jacob unter härtesten Bedingungen bei schwäbischen Landbesitzern schuften, wie Tausende arme Bergbauernkinder vor ihnen. Der Zweite Weltkrieg riss sie auseinander. Zu Fuß, mit Bus und Zug und ihrem Papagei Emil im Gepäck, beginnt Edna unbeirrt eine Reise voller berührender und überraschender Begegnungen.
Dieser Roman nimmt uns mit auf einen inspirierenden Weg zu Freundschaft und Freiheit – wenn wir uns gegenseitig helfen, können wir alles schaffen.

Meine Meinung:
Der Roman wird in drei Strängen erzählt.
Edna wird als 10jähriges Mädchen von ihren armen Eltern an Padre Giovanni verkauft und auf einer beschwerlichen Reise von Südtirol zu Bauern im Schwäbischen, nach Deutschland gebracht. Dort trifft sie auf Jacob, mit dem sie eine tiefe Freundschaft verbindet, denn nur so meisterten sie dieses wahrlich harte Leben auf dem Bauernhof.
Das Leben der "Schwabenkinder" ist erschreckend und zugleich verstörend, beschrieben. Manche Begebenheiten, die Edna betreffen, fielen mir richtig schwer zu begreifen. Edna, hat diese Erinnerungen ganz tief in ihrem Inneren vergraben. Wem hätte sie sich auch anvertrauen sollen?

In einem zweiten Strang begibt sich Edna bereits über 90 Jahre alt, erneut auf die Reise nach Deutschland um sich auf die Suche nach Jacob zu machen. Sie hat es sich in den Kopf gesetzt, den Papagei Emil zu Jacob zu bringen und plant die Reise nach Deutschland, anhand einer Landkarte auf den alten Wegen zu unternehmen – also zu Fuß, per Bus und Bahn. Würde Edna nicht immer wieder Hilfe von Mitmenschen bekommen, wäre diese Reise nicht möglich gewesen. Die Reise ist mehr als beschwerlich und auch hier und da auch sehr unglaubwürdig. Es gibt eine ganz Menge Menschen, die ihr behilflich sind und unterstützen die sture und doch liebenswerte Edna, bei ihrer Suche.

Im dritten Strang erlebt man Adele bzw. ihren Mann Max in Südtirol und ihre Sorge um Edna, die ohne sich zu verabschieden, abgereist ist.

Fazit:
Anhand des Klappentextes habe ich mich auf eine Geschichte in die Vergangenheit gefreut und stellte dann aber fest, dass es sich hierbei um ein schreckliches Drama verkaufter Kinder, die sogenannten „Schwabenkinder“, handelt. Bisher war dies für mich ein recht unbekanntes Kapitel aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Geschichte von Edna auf der Suche nach Jacob, war für mich leider etwas unglaubwürdig und nicht ganz rund.«
  17      1        – geschrieben von Luise
Kommentar vom 3. April 2021 um 12:31 Uhr (Schulnote 2):
» Die Südtirolerin Edna ist beinahe 90 Jahre alt. Mittlerweile lebt sie zurückgezogen und soll bald in eine Seniorenresidenz umsiedeln. Als sie in ihrer deutschen Lieblingszeitschrift ein Foto und einen Artikel über ihren Jugendfreund Jacob entdeckt, mit dem sie erschütternde Kindheitserlebnisse verbinden, weiß Edna, dass es Zeit ist, ein vor langer Zeit gegebenes Versprechen einzulösen. Kurzentschlossen macht Edna sich, gemeinsam mit Papagei Emil, auf den langen Weg nach Ravensburg. Zu Fuß, mit dem Zug und dem Bus....

Dieser Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In der Vergangenheit beobachtet man das harte Schicksal der "Schwabenkinder". Kinder, wie Edna und Jacob, die fern der Heimat und getrennt von ihren Eltern, auf Bauernhöfen harte Arbeit leisten mussten. Diese Zeit schweißt Edna und Jacob zusammen. In der Gegenwart macht sich die mittlerweile hochbetagte Edna auf den langen Weg nach Ravensburg, um dort Jacob wiederzusehen und eine alte Schuld abzutragen. Immer dabei, Papagei Emil, für den diese Reise ebenfalls zur Herausforderung wird. 

Beide Zeitstränge sind durchgehend interessant. Die Rückblicke in die Vergangenheit machen auf das harte Schicksal der Schwabenkinder aufmerksam. Nach und nach erfährt man, wie schwer die Arbeit, die die Kinder zu verrichten hatten, war und welche Gefahren auf den Höfen außerdem lauern konnten. Diese Szenen sind so berührend beschrieben, dass sie beim Lesen mitten ins Herz treffen und dabei zum Nachdenken und Erinnern anregen. Die Geschichte von Edna und Jacob ist zwar fiktiv, könnte sich aber so zugetragen haben. In der Gegenwart trifft Edna einige Leute und es kommt zu Begebenheiten, die teilweise skurril anmuten. Dennoch überzeugt Ednas eiserner Wille, diese Reise unbedingt nach ihren Vorstellungen durchzuführen. Man fiebert mit ihr mit und spürt die Anstrengungen, die ihr abverlangt werden. 

Eine tiefgründige Geschichte, die berührt und zum Nachdenken und Erinnern anregt. «
  14      0        – geschrieben von KimVi
Kommentar vom 27. März 2021 um 13:03 Uhr (Schulnote 3):
» Etwas langatmig
Die Südtirolerin Edna sieht in einer deutschen Zeitschrift ein Bild ihres Jugendfreundes Jakob und entschließt sich sofort eine alte Schuld zu begleichen. Vor vielen Jahrzehnten mussten Edna und Jakob bei schwäbischen Landbesitzern schuften wie so viele Bergbauernkinder vor und nach ihnen. Der Zweite Weltkrieg riss sie auseinander. Edna beginnt unbeirrt eine Reise die teilweise zu Fuß, mal mit dem Bus und auch mit dem Zug und natürlich mit dem Papagei Emil stattfindet. Es ist eine Reise auf der sie Freunde findet und Freiheit, denn wenn wir uns helfen können wir Allee schaffen.

Meine Meinung
Dies ist das erste Buch das ich von dieser Autorin gelesen habe. Es hat mich nicht vom Hocker gerissen. Auch wenn mir das Schicksal dieser Bergbauernkinder doch sehr nahe ging. Lesen ließ sich das Buch leicht und flüssig. Doch etwas störend waren die unvorhergesehenen Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit. Sie haben den Lesefluss immer wieder unterbrochen, weil ich überlegen musste, wo ich wohl jetzt gerade bin. Auch wenn ich in der Geschichte schnell drinnen war, mich auch in die Protagonisten in etwa hineinversetzen konnte, so kam es mir doch langatmig – zumindest zum Teil – und auch etwas langweilig vor. Doch gab es auch einige Pluspunkte, kurze Spannung, wie schafft Edna das oder jenes. Aber alles in allem war die Spannung flach und dieses Buch nicht wirklich mein Fall. Wie gesagt, das Schicksal dieser Kinder ging mir durchaus nach. Aber die Autorin hätte sich etwas kürzer fassen können, dann wäre es nicht langatmig gewesen. Ich bereue nicht, es gelesen zu haben, denn wie gesagt von diesen sozusagen verkauften Kindern hatte ich noch nie gehört, das war durchaus etwas Neues für mich. Aber für mich ist er nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten wert.«
  13      0        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 27. März 2021 um 9:03 Uhr (Schulnote 1):
» Es ist eine fiktive Geschichte, welche die Autorin Romina Casagrande in diesem Buch erzählt. Gleichzeitig ist sie aber auch real, denn leider war die Armut im 19. Jahrhundert in Gebieten von Italien so groß, dass jedes Jahr mehrere Tausend Kinder nach Schwaben geschickt wurden. Dort mussten sie dann als Knechte, Mägde und Hütejungen schuften.
Die 89-jährige Südtirolerin Edna sieht in einer Zeitschrift das Foto ihres Freundes Jakob Kneip aus Kindertagen. Sie hat eins ein Versprechen gegeben und fühlt sich nun schuldig, weil sie es nie eingelöst hat. Es lässt ihr keine Ruhe, denn sie hat Jakob im Stich gelassen. Die Kinder mussten vor etwa 80 Jahren auf einem schwäbischen Bauernhof wie Sklaven arbeiten, nachdem ihre Eltern in der Not keinen anderen Weg sahen, als ihre Kinder zu verkaufen. Nun macht sie sich mit ihrem Papagei Emil und einer alten Karte auf den Weg, um ihren Freund wiederzusehen. Unterwegs erfährt sie viel Hilfsbereitschaft.
Die Geschichte ist einfach wundervoll erzählt. Geschickt verflechten sich Gegenwart und Vergangenheit miteinander.
Ich habe Edna von Anfang an in mein Herz geschlossen. Auch wenn sie viel mitgemacht hat und inzwischen hochbetagt ist, so hat sie doch eine positive Lebenseinstellung. Dabei ist sie aber auch ein wenig skurril. Auch gehört viel Mut dazu, sich in diesem Alter auf eine solche Reise zu begeben, die beschwerlich ist, denn sie legt den Weg auf die gleiche Art zurück wie damals. Aber nicht nur der Weg ist beschwerlich, auch die Erinnerungen, die in ihr hochkommen, machen ihr zu schaffen.
Obwohl in diesem Roman ein sehr ernstes Thema behandelt wird, geht es durchaus auch humorvoll zu. Mir hat diese berührende Geschichte sehr gut gefallen.«
  8      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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