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Geteilte Träume
Verfasser: Ulla Mothes (1)
Verlag: Bastei Lübbe (3332)
VÖ: 26. Februar 2021
Genre: Familienepos (567)
Seiten: 448 (Broschierte Version), 449 (Kindle-Version)
Themen: Adoption (129), Berlin (1292), Bundesrepublik Deutschland (44), Deutsche Demokratische Republik (210), Eltern (555), Herkunft (157), Kalter Krieg (85), Wiedervereinigung (49)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. Oktober 2021 um 19:49 Uhr (Schulnote 2):
» Zwei Familien - zwei Schicksale

Romane über die deutsch-deutsche Geschichte finde ich immer interessant. Und so hat mich diese Buchbeschreibung sofort angesprochen und neugierig gemacht.

Ingke wächst wohlbehütet in einer Familie auf und ahnte nicht, dass diese sie als Säugling adoptiert hatte. Die Frage nach ihren leiblichen Eltern enthüllt eine schicksalhafte Geschichte die über Ländergrenzen, politische Verwicklungen und ein Unrechtsregime hinausgeht.

Zwei deutsche Staaten, zwei Familien, zwei Schicksale...untrennbar miteinander verbunden. Die Autorin taucht hier tief in die Geschichte ein, beleuchtet beide Länder, ihre Bewohner und deren Lebenssituationen.

Selbst in der ehemligen DDR aufgewachsen, werden Erinnerungen wach und interessantes Hintergrundwissen vermittelt. Man wusste einiges, aber längst nicht alles.

Eine spannende Zeitreise, die vieles enthüllt, Gefühle aufwirft und betroffen zurücklässt.

Was mir nicht so gefiel, dass hier ein bisschen den Anschein geweckt wurde, das Leben in der DDR war nicht lebenswert. Das stimmt so nicht. Es handelt sich um Einzelschicksale, die unmenschlich waren, aber nicht das Leben der gesamten Bevölkerung widerspiegeln.«
  9      0        – geschrieben von Arh
Kommentar vom 19. Mai 2021 um 9:59 Uhr (Schulnote 4):
» Die Mutter von Ingke, die mitten im Abitur steht, ist schwer erkrankt und braucht eine Stammzellenspende. Ihre Eltern lehnen sie als Spender ab. Das ist der jungen Frau nicht recht und so lässt sie sich testen. Dann der Schock. Sie wurde adoptiert und weis nichts über ihre Abstammung.

Der Schauplatz des Romans von Ulla Mothes ist größtenteils die ehemalige DDR. Es hat ein schönes Cover, das eine scheinbar glückliche junge Familie darstellt. Doch der Schein trügt. Die Handlung spielt auf verschiedenen Zeitebenen und macht oft große Sprünge.

Ingke wuchs behütet und beschützt auf. Jetzt zerfällt ihr bisheriges Leben wie ein Kartenhaus. Sie reagiert total verstört, was auch kein Wunder ist, da sie sich hintergangen fühlt. Diese plötzliche Wahrheit, ist für sie ein Hammer. Sie reagiert durch fort laufen. Aber wer sind ihre Adoptiveltern wirklich und wer sind ihre Eltern? Sie möchte Klarheit über ihre Herkunft und begibt sich auf Spurensuche.
Dieser Weg wird recht abenteuerlich und vielmals undurchsichtig. Man schickt die junge Frau kreuz und quer zu allen Verwandten. Diese erzählen ihr, warum, wieso, weshalb sie mit ihrem Leben nicht zufrieden sind und wie sehr sie in der DDR litten. So begegnen uns im Buch viele unterschiedliche Charaktere mit ihren Familiengeschichten. Diese haben gemeinsam, das alle nur möglichen Schikanen des DDR Regimes genau an diesen Personen begangen wurden. Meiner Meinung nach zu viele Personen mit zu vielen negativen Geschichten in geballter Ladung. Dadurch ist kein wirklicher roter Faden im Buch. Die Handlung springt hin und her.

Am Ende des Buches gibt es einen Stammbaum. Durch die vielen Personen ist er hilfreich aber leider nicht so gut platziert.
Meine Erwartungen an das Buch, wurden leider nicht erfüllt. Ich wollte wissen, wie es Ingke erging, wie sie fühlte und was sie nach all den Eröffnungen dachte. Sie wird leider nur oberflächlich dargestellt. Was sie nach all den Einblicken in drei Generationen für sich empfindet, fehlt mir. Sie war stark verletzt. Wie verkraftet das ihre junge Seele? Eigentlich ist sie die Hauptprotagonistin aber sie verliert sich in den vielen Erzählungen aus der Vergangenheit. Ich hätte gern mehr über sie und die Gegenwart in der sie lebt, erfahren.

Was mir nicht gefiel und das ganze Buch nicht gerade zur Glaubwürdigkeit verhilft, es wurden nur negative Dinge aus der DDR beschrieben. Sehr subjektiv und nicht authentisch. 16 Millionen DDR Bürger waren zwar mit vielen Dingen in ihrem Staate nicht einverstanden aber wäre alles so schlecht gewesen, hätte die DDR nicht 40 Jahre überlebt. Auch ich habe die ersten 36 Jahre meines Lebens in der DDR verbracht und nie an Flucht gedacht. Das, obwohl ich schon zu Schulzeiten gebrandmarkt war. Man hat sich arrangiert, wie es so schön heißt. Auch in der BRD gibt es mehr Schein als Sein. Eine Leseempfehlung möchte ich nicht geben.«
  17      1        – geschrieben von Internetmaus
Kommentar vom 27. März 2021 um 15:06 Uhr (Schulnote 2):
» Spannender als Geschichtsunterricht vermittelt dieser Familienroman die Geschichte der DDR
Was ist Familie?
Die Familiengeschichte beginnt direkt flott mit der Handlung. Die Hauptperson Ingke stellt fest, dass sie nicht das leibliche Kind ihrer Eltern ist und begibt sich auf die Suche nach der Frage „Was ist Familie?“.

Es sind viele Personen dreier Generationen involviert. Dank des Stammbaums, der sich hinten im Buch befindet (vorne wäre er meiner Meinung nach besser aufgehoben) kann man sich gut orientieren. Die Geschichten der verschiedenen Familienmitglieder sind jede für sich spannend und spiegeln die Historie der DDR realistisch wider. Diesbezüglich wurden meine Erwartungen an das Buch voll erfüllt.

Nicht immer konnte ich alle Handlungsweisen der Protagonisten nachvollziehen, aber sie waren grundsätzlich gut geschildert. Die Emotionen der Charaktere hätten für mich etwas tiefergehend beschrieben werden können. Das Ende erschien mir leider unrealistisch und hat mich nicht befriedigt, auch wenn es romanhaft ist.«
  6      1        – geschrieben von Timisa
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