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Zwischen Mord und Ostsee 1 - Nasses Grab
Verfasser: Thomas Herzberg (48)
Verlag: FeuerWerke (45)
VÖ: 25. März 2021
Genre: Kriminalroman (8219)
Seiten: 276 (Taschenbuch-Version), 265 (Kindle-Version)
Themen: Ermittlungen (1405), Kommissare (2258), Küste (182), Leichen (2274), Lügen (1144), Mordkommission (197), Ostsee (247)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Charts: Einstieg am 28. März 2021
Höchste Platzierung (5) am 9. April 2021
Zuletzt dabei am 9. April 2021
Erfolge: 3 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Am Ostseestrand der Halbinsel Holnis, Dänemark in Sichtweite, wird die schrecklich entstellte Leiche eines Mannes gefunden. Eine Hiobsbotschaft, die kurz vor Start der neuen Urlaubssaison zahlende Gäste abschrecken könnte. Somit ist bei den Ermittlungen Leisetreten angesagt.

Ina Drews und Jörn Appel – das neue Team der Flensburger Mordkommission – kommen da gerade recht. Aber schon ihr erstes Aufeinandertreffen endet im Eklat, wofür es gute Gründe gibt. Während sich die beiden widerwillig zusammenraufen, geht es mit den Ermittlungen anfangs erfreulich schnell voran.

Doch mehr und mehr versinkt alles sicher Geglaubte in einem Strudel aus Lügen und Halbwahrheiten. Hinzu kommt Druck von oben, mit dem sich Ina und Jörn noch zusätzlich herumschlagen müssen. Dabei gerät selbst der Mordfall zeitweise in Vergessenheit...
Quelle: FeuerWerke
Lesermeinungen (6)     Leseprobe     Blogger (1)     Tags (2)     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Fabian Held vom FeuerWerke Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Thomas Herzberg gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Prolog


Kommt schon, wir schmeißen die Scheißkerle einfach über Bord. Na, los ... packt mit an!
     Zuerst glaubte er noch, sich verhört zu haben. Schließlich war er gerade erst aufgewacht. In seinem Kopf drehte sich alles und vermischte sich mit aufsteigender Übelkeit, die in seinem Magen wie Feuer brannte. Er lauschte angestrengt, war sich inzwischen nicht mal mehr sicher, ob er diese seltsame Aufforderung wirklich gehört hatte. Vielleicht handelte es sich ja nur um das Überbleibsel eines wirren Traums.
     Hoffte er zumindest, bis über ihm an Deck Gepolter zu hören war. Dazu leise Stimmen, die er weder richtig verstehen noch jemandem zuordnen konnte. Im spärlichen Licht, das durch eins der beiden Bullaugen über seiner Pritsche fiel, konnte er die Uhr neben sich schemenhaft erkennen. Fast Mitternacht. Um diese Zeit hätte sich der Kutter eigentlich in voller Fahrt auf dem Weg zur Flensburger Außenförde befinden sollen. Aber das war definitiv nicht der Fall, denn der Dieselmotor schnurrte im Bauch des Schiffes nur vor sich hin.
     »Dann geht mir gefälligst aus dem Weg! Ich schmeiß die beiden selbst ins Wasser!«
     Dieses Mal hatte er es eindeutig gehört. Kein Traum also. Wer genau dort jemanden ins Wasser werfen wollte, war ihm immer noch nicht klar. Wie auch, bei dem Wetter? Ein paar Stunden zuvor stand im Hafen gerade das Ablegemanöver an, da kam eine Sturmwarnung vom Deutschen Wetterdienst rein. Unter normalen Umständen hätten sie die Fahrt abblasen müssen. Schon allein aus Sorge um das Wohl von Mensch und Maschine. Doch bei der brisanten Fracht, die sie an Bord hatten, war das völlig ausgeschlossen. Schließlich wurden sie erwartet. Alles war minutiös geplant.
     »Na endlich!«, drang ein Schrei mit Wind und einsetzendem Sprühregen durch das nur spaltweit geöffnete Bullauge. Einen Atemzug später landete etwas, von lautem Klatschen begleitet, in der eiskalten Flensburger Förde.
     Inzwischen hatte er sich aufgerappelt und kniete auf der Pritsche. Sein Kopf fühlte sich an, als würde darin jemand Karussell fahren. Um halbwegs in der Senkrechten zu bleiben, musste er sich festhalten. Und er hatte es eben erst geschafft, sich nach vorne zu beugen, als drei, höchstens vier Meter entfernt erneut etwas ins Wasser klatschte. Natürlich hatte er so schnell nicht erkennen können, worum es sich dabei handelte. Irgendwas Dunkles, von der Größe eines ... Nein ... so genau hatte er nicht hingesehen. Nicht mal seinen Ohren, die einen angsterfüllten Schrei vernommen haben wollten, traute er.
     Eine Stimme, die über ihm an Deck zu hören war, konnte aber selbst er nicht ignorieren: »Bist du völlig bekloppt? Du kannst nur hoffen, dass keiner was mitgekriegt hat.«
     Dass mit ›keiner‹ insbesondere er gemeint war, störte ihn nicht. Vielmehr ärgerte es ihn, dass er nicht heraushören konnte, wer genau dort sprach. Dafür waren nicht nur Wind und Wetter verantwortlich, sondern auch sein Schädel, in dem das Karussell immer mehr zur Achterbahn anwuchs.
     Über ihm ging es weiter: »Falls jemand ein Problem damit hat, soll er lieber aufpassen, dass er nicht den gleichen Weg nimmt.« Diese Unverschämtheit stammte von einem anderen Mann. Das stand fest. Dessen Stimme war tiefer, aber trotzdem nicht eindeutig zu identifizieren.
     So oder so wurde es höchste Zeit, etwas zu unternehmen. Aber schon die erste Herausforderung, sich von der Pritsche hochzustemmen, glich einem ausgewachsenen Kraftakt. Immer wieder musste er sich irgendwo festhalten, denn das Schiff geriet unter den kräftigen Böen zunehmend ins Wanken. Er wollte gerade zur Verriegelung seiner Kajüte greifen, da klopfte es vor ihm gegen die Tür.
     Blitzartig kam ihm die vorangegangene Drohung in den Sinn, die nur von einem aus der Mannschaft stammen konnte. Und er war zwar von Haus aus kein ängstlicher Mensch, aber im Laufe der Jahre vorsichtiger geworden. »Was ist denn?«, fragte er deshalb. »Wir müssen reden!«, kam die Antwort zurück.
     Inzwischen hatte er wenigstens diese Stimme erkannt und nahm beruhigt zur Kenntnis, dass es sich um seinen einzigen Vertrauten an Bord handelte. Grund genug, die Tür zu seinem winzigen Reich zu entriegeln, sie aber vorerst nur ein kleines Stück weit zu öffnen. Man wusste ja nie. »Was ist denn da oben los?«, fragte er gegen das Keuchen vor seiner Tür an.
     »Das glaubst du mir sowieso nicht. Lass mich erst mal rein und schließ bloß gleich wieder ab!«


1

Montagmorgen, Polizeidirektion Flensburg


Kriminaldirektor Karsten Bruhn hatte gerade erst Schlüssel und Brieftasche in seiner Schreibtischschublade verstaut, da klingelte bereits sein Telefon. Weil seine Sekretärin noch in der Teeküche stand – vermutlich hielt sie ihr allmorgendliches Schwätzchen mit den Kolleginnen – warf er selbst einen Blick aufs Display. Kieler Nummer. Genauer gesagt: die vom Innenministerium. An einem Montag, zu so früher Stunde, konnte das nichts Gutes bedeuten.
     »Bruhn«, meldete er sich nach einem kräftigen Räuspern.
     »Haben Sie schon von Holnis gehört?«
     Eine seltsame Art, ein Gespräch zu eröffnen, dachte Bruhn. Aber als Innenminister von Schleswig-Holstein konnte man sich so etwas offenbar erlauben. Davon abgesehen wurde es Zeit für eine Antwort, denn seinen Chef ließ man besser nicht zu lange warten. »Falls Sie den Leichenfund am Strand meinen, ja. Außerdem wäre ich wohl der Falsche auf diesem Stuhl, wenn ich noch nichts von der Leiche wüsste. Holnis ist nämlich nur einen Katzensprung von Flensburg entfernt und zählt eindeutig zu meinem Verantwortungsbereich.«
     Der Minister fuhr unbeirrt fort: »Angeblich haben sich Möwen und Krebse an der Leiche zu schaffen gemacht. Auf einer Nachrichtenseite hieß es, da wäre kaum noch was von seinem Gesicht übrig.« Bruhn wurde es zu bunt. »Bei allem Respekt: Sie sollten nicht alles glauben, was nach solch einem Fund im Internet kursiert. Es würde mich nicht wundern, wenn da morgen das Gerücht auftaucht, vor Glücksburg wäre ein UFO gelandet oder ...«
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