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Clara Vidalis 8 - Höllenkind
Verfasser: Veit Etzold (22)
Verlag: Knaur (1578)
VÖ: 20. März 2021
Genre: Thriller (7015)
Seiten: 368 (Taschenbuch-Version), 343 (Kindle-Version)
Themen: Adel (423), Hochzeit (1551), Mord (6382), Psychologen (257), Rom (192), Satanismus (27), Vatikan (98)
Reihe: Clara Vidalis (8)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Die Sixtinische Kapelle in Rom. Eine junge Braut in ein weißes Seidenkleid eingehüllt, schreitet am Arm ihres Stiefvaters zum Altar. Nach wenigen Metern bricht sie stark blutend zusammen & ist sofort tot. Ein Schock für Ihre Adelsfamilie und die Vertreter der Katholischen Kirche. Um diskret & effizient die Tat aufzuklären bittet der Vatikan, Clara Vidalis um Hilfe. Inmitten einer Suspendierung übernimmt Clara den Fall & deckt Unglaubliches auf.
Lesermeinungen (8)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. April 2021 um 17:20 Uhr (Schulnote 2):
» „Höllenkind“ ist der 8. Teil der Reihe um die ermittelnde Patho-Psychologin Clara Vidalis.
Zeitlich schließt er unmittelbar an den Vorgänger „Blutgott“ an und im Verlauf werden weitere Bezüge zu früheren Teilen genommen, die mit Fußnoten gekennzeichnet sind.
Auch ohne die Kenntnisse der früheren Bände konnte ich der Handlung gut folgen, denn der Fall ist in sich abgeschlossen.

Das Buch beginnt mit der im Klappentext erwähnten Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle, bei der ein Paar aus alten römischen Adelsfamilien vor den Traualtar tritt. Die Braut bricht plötzlich blutüberströmt zusammen und ist kurz darauf tot.
Der ermittelnde Commendatore Adami steht aufgrund der Prominenz der beteiligten Familien unter hohem Druck, den Todesfall schnell aufzuklären, kommt aber nicht richtig voran.

Clara Vidalis wurde nach den Ereignissen in „Blutgott“ vorübergehend vom Dienst suspendiert und macht sich mit einer Freundin zu einer Kurzreise nach Florenz auf. Dort wird sie von der römischen Polizei ausfindig gemacht und gebeten, nach Rom zu kommen, um die Polizei dort zu unterstützen.
Clara beginnt mit den Ermittlungen, auch mit Unterstützung ihrer Kollegen in Berlin. Sogar ihr Mann, ebenfalls Ermittler beim LKA stößt später dazu. Die beiden führen eine glückliche Ehe und arbeiten auch gut zusammen, wobei es oft zu tollen Dialogen kommt.
Aber es geschehen weitere Morde und der Täter gibt Hinweise bzw. nimmt Bezug auf die „Göttliche Komödie“ von Dante.

Dazu gibt es einen weiteren Handlungsstrang, der in Rumänien spielt und schlimme Szenarien mit Frauen aufzeigt. Eine Person steht im Mittelpunkt und mir war relativ schnell klar, um wen es sich da handeln könnte. Daher war für mich leider auch ein Teil der Auflösung etwas vorhersehbar.

Davon abgesehen waren die Ermittlungen von Clara Vidalis in Rom aber sehr spannend und durchaus auch fesselnd. Gemeinsam mit dem örtlichen Ermittler geht sie auf Spurensuche und kann auch den Hinterbliebenen der Opfer viele Befragungen nicht ersparen.
Es kommen etliche religiöse Dinge und Ansichten ins Spiel, die Clara noch mehr Rätsel aufgeben. Sie bewegt sich in altem römischem Adel aber auch in Bereichen der italienischen Geschichte, der Kunstgeschichte und auch der Mythologie.
Da sind Zeichen zu deuten und viele Rätsel zu lösen. Zeitweise erweckte es den Eindruck, man würde eine Geschichte von Dan Brown lesen.

Auch wenn diese Themen nicht so ganz mein Geschmack sind, hat mich der Thriller und besonders die Ermittlungsarbeit gefesselt.
Clara geht trotz vieler äußerer Einflüsse gewohnt sachlich vor und ermittelt Fakten, die sie dann zur Lösung des Rätsels führen.
Das Ende löst zwar die Motive der Morde auf, lässt aber auch etwas offen, so dass ich davon ausgehe, dass im nächsten Fall hier wieder Bezug genommen werden wird.

„Höllenkind“ war interessant und fesselnd und hat neben den genannten Themenbereichen auch viel italienisches Flair vermittelt und besonders von Rom und Florenz auch viele sehenswerte Orte bildhaft gezeigt.
Ich hatte mit Clara Vidalis spannende Lesestunden!


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  14      0        – geschrieben von Fanti2412
 
Kommentar vom 6. April 2021 um 12:24 Uhr (Schulnote 3):
» Ich habe mich als nächstes für das Hörbuch "Höllenkind" von Veit Etzold auf Bookbeat entschieden und wollte dem Autor nach "Blutgott", welcher mich nicht so ganz überzeugte, noch einmal eine Chance geben.

In der Geschichte hat der Leser es mit der gleichen Ermittlerin, Clara Vidalis, zu tun, die ich bereits aus dem Vorgängerband kenne. Sie behandelt aber immer unterschiedliche Fälle, sodass die Bücher dieser Serie unabhängig voneinander gelesen werden können. Hier fließen allerdings ein paar Dinge vom "Blutgott" mit ein, der ja immer noch auf freiem Fuß ist. Großartig gespoilert wird hier aber nicht. In dieser Story ereignet sich ein eigenartiger Todesfall, eine frisch vermählte Braut kippt noch in der Kapelle plötzlich blutüberströmt zusammen und stirbt. Und hierbei handelt es sich nicht um einen Einzelfall...

Veit Etzold schreibt seinen Thriller aus unterschiedlichen Perspektiven, so erhalte ich wieder einen guten Überblick über die Personenkonstellation und den generellen Ist-Zustand. Da ich das Ermittlerteam bereits kenne, komme ich schneller als gedacht in die Geschichte rein und es ist schön, "alte Bekannte" wieder zu treffen. Denn der Thriller "Blutgott" hatte auch positive Aspekte, dazu zählten beispielsweise die sympathischen Ermittler. Clara ist sehr fokussiert und motiviert, ich mag sie als Protagonistin einfach sehr gerne. Und auch ihre Kollegen sind auf ihre eigene Art und Weise liebenswert, wenn auch speziellerer Natur.

Der Fall catcht mich von Anfang an richtig und ich frage mich eine Zeit lang, was dahinter steckt. Da aber auch aus den Sichtweisen ein paar weiblicher Opfer berichtet wird, schließt sich der Kreis recht schnell und ich beginne zügig zu verstehen, womit wir es hier zu tun haben. Das ganze Szenario ist zwar nicht ganz so pervers wie beim "Blutgott", ist aber nah dran, so geht es um einige wiederwertige, sexuelle Präferenzen und auch wieder um Kannibalismus. Die Thriller von Etzold scheinen wirklich nichts für zarte Gemüter zu sein, im Gegenteil, besser die Leser sind etwas abgebrüht. Teilweise sind die Geschehnisse für mich allerdings schon so abstrakt, dass ich sie gar nicht mehr so richtig an mich ran lasse, sodass ich das alles ganz gut ertrage. Doch ich bin sicher, dass sich alles davon schon einmal irgendwann, irgendwo ereignet hat, mag darüber aber ehrlich gesagt nicht näher nachdenken. Ich muss schon sagen, dass solche Taten irgendwie in ihren Bann ziehen können, sie haben einen gewissen "Schaulustigen-Effekt", so möchte ich selber schon wissen, was genau noch so alles passiert. Aber man sollte sich mit den Dingen besser nur bis zu einem gewissen Grad beschäftigen. Lieber das Buch vorzeitig beenden, als sich zu quälen und zu sehr zu ekeln.

Gelungen finde ich die Verknüpfungen zur Bibel, die hier aber völlig fehlinterpretiert werden, aber eben eine spezielle Bedeutung erhalten. Ich bin recht bibelfest und staune immer wieder darüber, wie verschieden Dinge ausgelegt werden.

Schade finde ich, dass auch dieser Fall nicht richtig geklärt wird und das Ende offen ist. Ich bin mehr ein Fan von "Ende gut, alles gut", obwohl bei so einer Thematik ein solches Zitat eigentlich nicht mal wirklich funktionieren kann, aber ich denke, ihr wisst, was ich meine :D

Der Schreibstil ist sehr kurzweilig und auf jeden Fall sehr plakativ von seinen Beschreibungen her, also nicht für Jeden was. Ich wurde aber auf jeden Fall besser unterhalten, als von dem vorherigen Thriller des Autors und empfand auch die Länge des Werkes als recht angenehm und nicht zu zäh und langatmig.

Somit vergebe ich eine entsprechende Lese- und Kaufempfehlung und 3,5 Sterne, die ich – sofern nicht anders möglich – aufrunde ****«
  19      1        – geschrieben von damarisdy
 
Kommentar vom 3. April 2021 um 18:42 Uhr (Schulnote 1):
» Ein spannendes Abenteuer zwischen Rom und Florenz!

Alter römischer Adel, düstere Geheimnisse im Vatikan und ein unerbittlicher Rächer, der seine Feinde Dantes neun Kreise der Hölle durchschreiten lässt!

"Höllenkind" von Veit Etzold und dem Verlag Droemer Knaur ist der achte Fall für Hauptkommissarin Clara Vidalis, die die Abteilung für Pathopsychologie am LKA 113 in Berlin leitet. Dieser Thriller hat mir wieder sehr gut gefallen, denn er hat mir spannende Unterhaltung geboten und mir eine Menge Gänsehautmomente beschert.

Es ist ein einmaliges Ereignis für den Vatikan und ganz Rom: Im Vatikan sollen sich die Adelsfamilien Sforza und Visconti durch eine prunkvolle Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle verbinden. Doch mitten in den Feierlichkeiten färbt sich das weiße Kleid der Braut auf einmal rot und sie bricht tot zusammen. Der Ermittler Commendatore Adami ahnt, dass es nicht bei diesem einen ungewöhnlichen Mord bleiben wird. Hilfesuchend wendet er sich an die Pathopsychologin Clara Vidalis, die bereits in einem Fall von Satanismus involviert gewesen war.

Nachdem Clara Vidalis sich nicht von ihrem letzten Fall erholen konnte, wo es um die Jagd nach dem Blutgott ging, muss sie zwangsweise Urlaub nehmen. Um nervigen Journalisten die ihr ständig im Nacken sitzen und schweren Vorwürfen aus dem Weg zu gehen, lässt sie sich auf ein paar Tage Urlaub in Florenz ein. Doch kurz nach ihrer Ankunft und nachdem ihr Portemonnaie gestohlen wurde, wird sie von einem Gardisten der Schweizer Garde des Vatikans aufgesucht. Sie soll im Auftrag von Kardinal Julio in Rom den ungewöhnlichen und mysteriösen Todesfall von Aurelia Sforza näher untersuchen. Zusammen mit ihrem Ehemann Prof. Martin Friedrich (MacDeath), Profiler, Mediziner und ausgebildeter Psychiater der die Abteilung für operative Fallanalyse am LKA 113 leitet, beginnt ein spannendes, rasantes und gefährliches Abenteuer zwischen mehreren Städten. Obwohl der Autor hier auf den Spuren von Dan Brown wandelt, ist ihm ein gelungener Plot gelungen, der von Anfang bis Ende gut durchdacht und unheimlich spannend ist.

Grausame und verstörende Kapitel aus Rumänien haben zwischendurch für Entsetzen gesorgt, nach und nach haben sich diese Kapitel geschickt zum Rest der Geschichte eingefügt. Der Thriller beinhaltet insgesamt vier Bücher, die jeweils sehr kurze Kapitel haben. Einige Cliffhanger haben zum weiterlesen angeregt, auch der Schreibstil ist verständlich, flüssig und authentisch. Mir haben die Kapitel wo MacDeath zu Wort kommt auch wieder gut gefallen, da seine humorvolle Art sehr sympathisch rüberkommt und ich seine Vorträge über Serienmörder sehr interessant finde. Er wäre ein Gentleman, wenn er nicht auf Partys von „postmortalen Schändungen“ oder „ödipaler Kastrationsangst“ sprechen würde. Er und Clara Vidalis ergeben ein sympathisches und authentisches Team ab. Mir hat dieser Teil wieder sehr gut gefallen und ich empfehle ihn ohne Wenn und Aber weiter.«
  18      0        – geschrieben von Jasminh86
 
Kommentar vom 1. April 2021 um 18:42 Uhr (Schulnote 2):
» Bei der adeligen Hochzeit in Florenz bricht die Braut tot zusammen. Ihr Kleid ist plötzlich blutrot. Zunächst gibt es dafür keine Erklärung.
Clara Vidalis ist zur Zeit vom Dienst beim LKA beurlaubt und nimmt dies zum Anlass mit ihrer Freundin Sophie einen Kurztripp in Florenz anzutreten.
Kaum ist sie dort, nimmt der Kriminaldirektor Mauro Adami Kontakt zu Clara auf. Sie soll ihm dabei helfen, den Fall um den Tod der Braut zu klären.
Dies bleibt aber nicht die einzige Tote. Äußerst brutal geht der Täter vor.
Was dahinter steckt, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Dies ist bereits der achte Band der Clara-Vidalis-Reihe von Veit Etzold. Man kann die Reihe unabhängig voneinander lesen, aber die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Reihe und deshalb empfehle ich die Vorgänger auch zu lesen.
Hier wartet der Autor mit einer außergewöhnlichen Mordmethode vor und auch sonst geht es wieder sehr brutal zu.
Clara und ihr Mann MacDeath ermitteln gemeinsam und jetten zwischen Florenz, Rom und Berlin mit einem päpstlichen Flieger hin und her.
Das Ganze wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Die junge Beatrice wird als Sklavin in Rumänien gefangen gehalten. Beatrice muss sehr viel erdulden. Wie das Ganze zusammenhängt, erfährt man erst gegen Ende.
Der packende Schreibstil und die kurzen Kapitel sowie die wechselnden Handlungen haben mir gut gefallen.

Man merkt dem Autor seine Liebe zur Kunst, Kultur und Geschichte an.
Sehr detailliert beschreibt er alles. Einiges hat mir auch sehr gefallen und war für die Story sinnvoll, aber es war schon äußerst dominant. Dadurch hat die Spannung ein wenig gelitten.
Die Geschichte um das Höllenkind kommt mir ein wenig zu kurz und hätte vertieft werden können.

Fazit: eine außergewöhnliche und perfide Mordidee mit historischen Hintergründen führen zu einem guten Leseerlebnis.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne«
  14      0        – geschrieben von Helgas Bücherparadies
 
Kommentar vom 1. April 2021 um 18:09 Uhr (Schulnote 3):
» Clara Vidalis mal wieder in Höchstform
Das Buch „Höllenkind“ von Veit Etzold ist am 01. April 2021 auf 368 Seiten im Knaur-Verlag erschienen.
Als Clara Vidalis von ihrem Job suspendiert wird, reist sie kurzerhand mit ihrer Freundin nach Italien. Dort klappt eine Braut an ihrer Hochzeit unter mysteriösen Umständen zusammen und stirbt. Kurz darauf wird Clara Vidalis von einem Mann aufgesucht, der sie um Unterstützung bei der Aufklärung des vermeintlichen Mordes bittet. Doch es bleibt nicht bei dem einen Todesfall in der Adelsfamilie und es kommt zu einem Wettlauf gegen den Mörder.
Wer für die Morde verantwortlich ist, lest ihr am besten selbst.
Ich mag den Schreibstil und die kurzen Kapitel und für mich lesen sich alle Bücher des Autors sehr flüssig. Die Charaktere – besonders Clara Vidalis – haben es mir sehr angetan.
Obwohl Veit Etzold zu meinen Lieblingsautoren gehört, haben mich in diesem Buch die großen Themen Italien/Vatikan und Dante nicht so angesprochen. Daher von mir diesmal nur vier von fünf Sternen.«
  9      0        – geschrieben von Bücherwurm88
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