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Christian Harms 2 - Ardennen
Verfasser: André Wegmann (11)
Verlag: Redrum Books (135)
VÖ: 14. März 2021
Genre: Horror (1453) und Thriller (7048)
Seiten: 331 (Taschenbuch-Version), 229 (Kindle-Version)
Themen: Ardennen (3), Belgien (18), Ermittler (481), Suche (1210), Verschwinden (2090), Wälder (823)
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Reihe: Christian Harms (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Christian Harms 2 - Ardennen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei André Wegmann für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu André Wegmann gibt es bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Hey du!«
     Der Mann schaute flüchtig auf, bevor er in die Kiste griff und sich erneut etwas in den Mund steckte.
     »Verdammte Scheiße«, murmelte Jan und drehte sich erst zur linken, dann zur entgegengesetzten Seite, unschlüssig, was er tun sollte.
     Intuitiv hatte er längst erfasst, dass er in eine Falle getappt war. Barbara hatte in hereingelegt und in seiner Naivität und Notgeilheit hatte er sich als allzu leichtes Opfer erwiesen. Ausgerechnet er, wo er gewöhnlich so umsichtig und zaghaft war. Mit so etwas hätte er jedoch niemals gerechnet, das passierte doch sonst nur Frauen und meistens lediglich in Filmen und Büchern.
     Nackte Angst kroch seine Wirbelsäule hinauf, pulsierte durch seine Venen und krallte sich in seinen Magen. Allmählich begriff er seine Situation in ihrer ganzen unbarmherzigen Tragweite. Er begab sich zurück an die Stelle, wo er aufgewacht war und ließ sich mit dem Rücken an der Wand zu Boden sinken.
     Aus eigener Kraft komme ich hier nicht raus, dachte er verzweifelt, beim Blick auf die stabile Stahlkonstruktion. Was mochte Barbara mit ihm vorhaben? Sicher nichts Gutes. Dieses verdammte Miststück! Wie hatte er so blöd sein können? Wut, auch auf sich selbst, wallte in Jan auf. Selbstvorwürfe brachten ihn nun aber auch nicht weiter.
     Kurz darauf drang ein entferntes Klappern, gefolgt von leisem Quietschen in seine Ohren. Ein Klacken ertönte, das sich alle zwei Sekunden wiederholte und lauter wurde.
     Klack-klack-klack.
     Jemand kam. Jan verkrampfte sich innerlich und starrte auf die Käfigtür. Nach einigen Sekunden schnappte er nach Luft wie ein Karpfen im Trockenen, weil er diese unwillkürlich angehalten hatte.
     Klack-klack.
     Eine Gestalt schob sich in sein Gesichtsfeld. Sie war klein und hatte einen vornübergebeugten Gang. Das Klacken verstummte. Es war von einem Gehstock verursacht worden, auf den sich ein betagter Mann stützte, der eine altertümliche Schiebermütze auf dem Kopf trug. Er sah Jan neugierig an und neigte dabei den Kopf von einer Seite auf die andere. Über seinem Mund kräuselte sich ein Oberlippenbart wie eine karge verschneite Hecke.
     »Hey, öffnen Sie die …« Jan stockte, weil ihm das Wort nicht einfiel. »Lassen Sie mich raus!«

     Der Alte betrachtete ihn stumm weiter wie ein Zoobesucher ein bemerkenswertes Tier. Dann trat er dicht vor das Gitter und steckte mit zittriger Hand seinen Gehstock hindurch. Die Spitze tanzte einen Meter vor Jan in der Luft, aber plötzlich schoss begleitet von einem Surren eine metallene Verlängerung aus dem Stock. Der Alte beugte sich vor und pikste Jan mit der Spitze unsanft in die Brust.
     »Hey«, schrie dieser, packte mit der Rechten die Stangenspitze und wollte sie zur Seite drücken. Schlagartig blitzte das Metall auf und es zuckte schmerzhaft in seiner Hand, als hätte er einen elektrischen Weidezaun angefasst. Jan schrie und zog die Hand zurück.
     Der Alte gackerte freudig und stieß nun ungehindert mit dem Stock zu. Jan verkrampfte sich, presste seinen Rücken gegen die harte Wand und biss die Zähne aufeinander. Immer wieder bohrte sich die Stockspitze schmerzhaft in seinen Oberkörper. Sein Peiniger wieherte vor Freude, bis Jan vor Wut erneut an den Stock griff und ihn zur Seite riss. Der Alte guckte verdutzt und runzelte die faltige Stirn, dann verpasste er Jan erneut einen Stromschlag, woraufhin der sich schmerzerfüllt auf die Seite fallen ließ und am Boden krümmte. Jauchzend pikste der Alte immer wieder in Jans Bauch, während der jaulte wie ein frisch verwaister Hund.
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