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Christian Harms 2 - Ardennen
Verfasser: André Wegmann (11)
Verlag: Redrum Books (135)
VÖ: 14. März 2021
Genre: Horror (1453) und Thriller (7047)
Seiten: 331 (Taschenbuch-Version), 229 (Kindle-Version)
Themen: Ardennen (3), Belgien (18), Ermittler (480), Suche (1210), Verschwinden (2090), Wälder (823)
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Reihe: Christian Harms (2)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei André Wegmann für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu André Wegmann gibt es bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
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Zuvor, kurz nach Jans Verschwinden


Jan seufzte wohlig und schmiegte sich an den weichen Busen, als er ein Kitzeln an der Nase spürte und blinzelte. Der Traum verblasste und er öffnete benommen die Augen. Sonnenlicht blendete ihn, das aus einem kleinen Fenster in einiger Entfernung drang. Gerade wollte er den Kopf drehen und wieder in den behaglichen Traumzustand abdriften, als Erinnerungsfetzen in sein Bewusstsein gelangten und seine Umnachtung auflösten. Schlagartig war er hellwach.
     Abrupt richtete er sich auf und bemerkte einen beißenden Geruch nach Mist und Gülle. Er rückte ein Stück zur Seite, um nicht weiter geblendet zu werden, und nahm seine im Halbdunkeln liegende Umgebung in Augenschein. Entsetzen wallte in ihm auf, als er vor sich ein Gitter sah. Auf der rechten Seite und in seinem Rücken, so stellte er mit einem schnellen Blick über die Schulter fest, bildete eine Ziegelsteinmauer eine unüberwindliche Barriere. Er befand sich in einem verdammten Käfig, der in Länge und Breite etwa zweieinhalb Meter maß. Seine Bestürzung wurde noch größer, als er sah, dass sich links weitere Käfige aneinanderreihten. In dem neben seinem saß ein Mann mit dem Rücken an die Wand gelehnt und schaute ihn teilnahmslos an.
     Jan schluckte trocken. »Wo bin ich?« Der stattliche Mann mit dem zurückgewichenen Haaransatz und dem Vollbart murmelte etwas auf Französisch, das Jan nicht verstand. Mit jeder Sekunde, die verstrich, drang die grausige Realität klarer in sein Bewusstsein. Ein Angstschauer nach dem anderen jagte über seinen Rücken. Sein Herz pochte schnell in der Brust, er schnappte nach Luft. Ächzend stand er auf und stolperte, noch schwach auf den Beinen, auf die Käfigtür zu. Er umfasste die kühlen Stahlstreben und rüttelte heftig daran, merkte jedoch sogleich, dass sich dies als sinnlos erwies, weil es sich um eine robuste Konstruktion handelte. Sein Herz hämmerte immer wilder und ihm brach der Schweiß aus, während er verzweifelt zu begreifen versuchte. Das Letzte, woran er sich erinnern konnte, war, dass Barbara rittlings auf ihm gesessen hatte. Plötzlich hatte sie eins ihrer Fleischermesser in der Hand gehalten und ihm kurz darauf irgendetwas aufs Gesicht gepresst. Jetzt befand er sich hier, eingesperrt wie ein Stück Vieh im hintersten Winkel eines Stalls. Genau das war sein Gefängnis, begriff er, als er sich an die Tür presste und durch eine der quadratischen Löcher zu dem schräg gegenüberliegenden Mittelgang blickte, der auf beiden Seiten von Abteilen gesäumt war. Hinter einem Gatter wuselten leise grunzende Schweine umher. Irgendwo krähte ein Hahn.
     Jan fuhr sich mit der Hand durch die Haare, drehte sich um die eigene Achse und sein verzweifelter Blick flog über den mit Stroh ausgelegten Boden, bis er an einer verwitterten Holzkiste in der Ecke haften blieb. Er bückte sich davor und untersuchte den Inhalt: zwei Flaschen Cola, diverse Schokoriegel, eine Tafel Schokolade, eine Stange Salami, eine Packung Milchbrötchen und weitere Lebensmittel lagen in der Kiste. Aufgrund der Absurdität der Situation hätte Jan beinahe aufgelacht. Eingesperrt wie ein Schwein, aber mit einer Minibar wie im Luxus-Resort. Das konnte doch nur ein schräger Traum sein.
     Wieder wandte er sich dem Franzosen in dem Käfig neben ihm zu. »Was ist das hier für ein Mist?«
     Der Mann murmelte sich eine Antwort in den Bart, zog die Knie an den Oberkörper heran und wandte demonstrativ den Blick ab.
     Eine Bewegung lenkte Jans Aufmerksamkeit einen Käfig weiter. Dort saß ein fülliger Typ mit dunklem Wildwuchs im Gesicht und auf dem Kopf im Schneidersitz vor einer weiteren Holzkiste und aß etwas.
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