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Wolf Heller 2 - Teufelsberg
Verfasser: Lutz Wilhelm Kellerhoff [Uwe Wilhelm] (2), Lutz Wilhelm Kellerhoff [Martin Lutz] (2) und Lutz Wilhelm Kellerhoff [Sven Felix Kellerhoff] (2)
Verlag: Ullstein (1389)
VÖ: 15. März 2021
Genre: Historischer Roman (5380) und Kriminalroman (9195)
Seiten: 384
Themen: Anschläge (631), Antisemitismus (27), Attentate (246), Berlin (1324), Kommissare (2607), Mord (7080), Sechziger Jahre (220)
Reihe: Wolf Heller (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Der 2. Fall des fiktiven Berliner Kommissars Wolf Heller ist erneut in Berlin während der Zeit des Kalten Krieges angesiedelt.
Lesermeinungen (8)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. Juni 2021 um 14:03 Uhr (Schulnote 2):
» Krimi mit historischem Hintergrund

Ende der Sechzigerjahre wird in West-Berlin die Frau eines Richters tot aufgefunden. War es politisch motivierter Mord? Die Tote war Jüdin, ihr Mann erhielt Morddrohungen. Kommissar Wolf Heller muss ermitteln in einem Fall, der ihm für die erforderlichen Recherchen kaum Zeit lässt…

Dies ist bereits der zweite Fall für Wolf Heller von der West-Berliner Mordkommission, den das Autorentrio Martin Lutz, Uwe Wilhelm und Sven Felix Kellerhoff geschrieben hat. Wie schon im ersten Band der Reihe ist auch dieser Fall sehr gut in die Geschehnisse der Zeit eingebettet und bildet einen guten Eindruck vom Ende der Sechziger Jahre ab. 24 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist das Thema Judentum auch weiterhin von vielen Fallstricken begleitet. Durch die Komplexität des Falles allerdings ist es notwendig, dass viele Handlungsfäden mit vielen Personen gleichzeitig geführt werden müssen, so dass ich beim Lesen immer wieder sehr konzentriert dabei sein musste.

Ich habe mich deshalb mit der Lektüre ein bisschen schwer getan, insgesamt aber hat mir die Aufarbeitung des politischen Hintergrundes doch ganz gut gefallen. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.«
  12      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 7. Juni 2021 um 17:43 Uhr (Schulnote 2):
» Zeitporträt der wilden 60er

Nach ,,Die Tote im Wannsee“ legen die drei Autoren Lutz, Wilhelm und Kellerhoff mit ,,Teufelsberg“ ihren zweiten Kriminalroman mit Kommissar Wolf Keller vor. ,,Teufelsberg“ spielt im Westberlin der späten 60er Jahre und lässt den historischen und politischen Hintergrund der Zeit wieder aufleben.
Als die Frau eines Richters brutal erwürgt wird, ist ganz Berlin in Aufruhr. Die Tatsache, dass die Ermordete Jüdin war und außerdem ihr Ehemann Morddrohungen der radikalen Linken erhalten hat, verkomplizieren die Ermittlungen von Kommissar Wolf Heller. Einiges weist auf einen politisch motivierten Mord hin, doch Heller hat so seine Zweifel. Immer wieder kreuzt die lebenslustige Amerikanerin Louise Mackenzie Hellers Wege. Sie ist außerdem noch die Nichte der Toten und führt deshalb eigene Recherchen durch, die sie aber in große Gefahr bringen…..
Da es sich um Band 2 der Reihe mit Wolf Keller handelt, sollte man den Vorgängerband besser gelesen haben, um ohne Schwierigkeiten den zahlreichen Figuren und ihren Beziehungen untereinander folgen zu können. Hellers Privatleben wird recht ausführlich Raum gegeben, was der Veranschaulichung der zeitgenössischen Atmosphäre zugute kommt, allerdings leider auch auf Kosten der Spannung geht.
Das Autorentrio hat ein gelungenes Zeitporträt mit einem interessanten, aber leider nicht allzu spannenden Kriminalfall verknüpft. Für historisch interessierte Leser dennoch ein empfehlenswertes Buch!«
  7      0        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 12. Mai 2021 um 17:24 Uhr (Schulnote 3):
» Das Cover ist passend zum Buch und zeigt gleich den Handlungsort.
Kurz zum Inhalt :

Der Krimi spielt im Berlin der spielt der 60 er Jahre. Eine Frau wird ermordert , sie ist jüdisch , ist das der Grund ? Doch dann taucht ein russischer Spion auf und die Amerikanerin Louise wird entführt .

Kommisar Heller hat Mühe das ganze Wirrwarr zu entwirren. Er ist ein etwas spezieller Ermittler , vielleicht zu sehr Einzelgänger.

Im großen und ganzen ist das ganze spannend geschrieben , nur fehlt mir manchmal der Tiefgang und zeitweise ist es durch die vielen beteiligten Personen etwas unübersichtlich. Er beleuchtet einige interesante Dinge wie Spionage , Linksextreme und Altnazis.

Es ist der 2 Teil einer Reihe und lässt sich unabhängig lesen, nur das es kein richtiges Ende gibt , finde ich es schade.
Es hatte mehr Potential, wenn es etwas weniger Themen hätte diese aber besser ausgearbeitet werden.«
  7      1        – geschrieben von Minzeminze
Kommentar vom 26. April 2021 um 17:32 Uhr (Schulnote 2):
» 60er Zeitgeist

Westberlin, 1969, kalter Krieg, Mondlandung, Vietnamkrieg, politische Unruhen.

Der zweite Fall mit Kommissar Heller beginnt mit dem Mord an der Frau eines Richters. Ist die jüdische Familie das Ziel politischer Machenschaften? Gibt es einen Zusammenhang zur linksterroristischen Gruppe Tupamaros um Dieter Kunzelmann? Oder geht alles in eine ganz andere Richtung?

Die Spur führt bis nach Moskau und macht auch vor Hellers Familie nicht halt.
Dieser gibt sich eine Mitschuld an der Tat. Hätte der Mord verhindert werden können, wenn er bei seiner Observation keinen Fehler gemacht hätte?

Spannend führen die drei Autoren durch das Buch und verbinden die Kriminalgeschichte mit historischen Ereignissen. Der geschichtliche Hintergrund wurde wieder sehr gut in die Geschichte eingebaut, wobei der Fokus diesmal mehr auf Politik und Privatleben des Ermittler liegt.
Das Glossar am Ende des Buches ist eine gute Informationsquelle und sehr hilfreich.

Berliner werden sich hier wie zuhause fühlen und Erinnerungen werden wach.«
  8      0        – geschrieben von Lorixx
Kommentar vom 10. April 2021 um 13:00 Uhr (Schulnote 2):
» Politische Agitationen zur Zeit des Kalten Krieges
Dies ist mein erster Kriminalroman der 3 Autoren. Die Tatsache, dass ein realhistorischer Hintergrund, nämlich das radikalisierte Berlin der 60er Jahre, in einen Krimi integriert wurde, hat mich stark angesprochen. Es werden die Machenschaften der Geheimdienste beleuchtet sowie die Themen Terrorismus, Antisemitismus und die Agitationen der Rechts- und Linksradikalen. Der sympathische und detailliert beschriebene Kommissar Wolf Heller verlässt seinen Beobachtungsposten für 17 Minuten. In dieser Zeit wird die jüdische Ehefrau eines jüdischen Richters ermordet. Heller hat sich schuldig gemacht und muss nun den Täter ermitteln. Es wird deutlich, dass ein Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindehaus in Berlin - Charlottenburg geplant ist, der tatsächlich vereitelt werden konnte.
Durch Hellers Nichte, Louise Mackenzie, und seine Stiefschwester, Petra, wird die radikalisierte Jugend im Berlin der 60er Jahre beleuchtet. Beide nehmen Drogen, negieren bürgerliche Gesellschaftsformen und frönen dem ungezügelten Sex in Kommunen, wo feste Beziehungen zwischen Männern und Frauen meist tabu sind.
In einem zweiten Erzählstrang geht es um den russischen Spion Poljakow, dessen Aufgabe es ist, die Stadt Berlin so zu destabilisieren, so dass West-Berlin von den Russen eingenommen werden kann.
Der Plot ist zuerst spannend, dann fällt der Spannungsbogen aber durch die vielen, teils berlinspezifischen Details ab. Erst im letzten Drittel nimmt das Werk so richtig an Fahrt auf und wird krimikonform. Zum Glück gibt es ein Glossar am Ende des Werkes, das detaillierte Erklärungen zu Personen und Fakten liefert.
Die Geschichte ist flüssig erzählt, temporeich und mit zahlreichen Wendungen und Verwicklungen. Nur leider ist der Mittelteil etwas zu politischund langatmig ausgefallen und hat mich nicht so richtig gefesselt.«
  8      0        – geschrieben von rosenfreund
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