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Wir grüßen unseren neuesten User »Rudolf Weiss«!
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Wolf Heller 2 - Teufelsberg
Verfasser: Lutz Wilhelm Kellerhoff [Uwe Wilhelm] (2), Lutz Wilhelm Kellerhoff [Martin Lutz] (2) und Lutz Wilhelm Kellerhoff [Sven Felix Kellerhoff] (2)
Verlag: Ullstein (1290)
VÖ: 15. März 2021
Genre: Historischer Roman (4822) und Kriminalroman (8222)
Seiten: 384
Themen: Anschläge (575), Antisemitismus (24), Attentate (228), Berlin (1179), Kommissare (2259), Mord (6381), Sechziger Jahre (183)
Reihe: Wolf Heller (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Der 2. Fall des fiktiven Berliner Kommissars Wolf Heller ist erneut in Berlin während der Zeit des Kalten Krieges angesiedelt.
Lesermeinungen (4)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 10. April 2021 um 13:00 Uhr (Schulnote 2):
» Politische Agitationen zur Zeit des Kalten Krieges
Dies ist mein erster Kriminalroman der 3 Autoren. Die Tatsache, dass ein realhistorischer Hintergrund, nämlich das radikalisierte Berlin der 60er Jahre, in einen Krimi integriert wurde, hat mich stark angesprochen. Es werden die Machenschaften der Geheimdienste beleuchtet sowie die Themen Terrorismus, Antisemitismus und die Agitationen der Rechts- und Linksradikalen. Der sympathische und detailliert beschriebene Kommissar Wolf Heller verlässt seinen Beobachtungsposten für 17 Minuten. In dieser Zeit wird die jüdische Ehefrau eines jüdischen Richters ermordet. Heller hat sich schuldig gemacht und muss nun den Täter ermitteln. Es wird deutlich, dass ein Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindehaus in Berlin - Charlottenburg geplant ist, der tatsächlich vereitelt werden konnte.
Durch Hellers Nichte, Louise Mackenzie, und seine Stiefschwester, Petra, wird die radikalisierte Jugend im Berlin der 60er Jahre beleuchtet. Beide nehmen Drogen, negieren bürgerliche Gesellschaftsformen und frönen dem ungezügelten Sex in Kommunen, wo feste Beziehungen zwischen Männern und Frauen meist tabu sind.
In einem zweiten Erzählstrang geht es um den russischen Spion Poljakow, dessen Aufgabe es ist, die Stadt Berlin so zu destabilisieren, so dass West-Berlin von den Russen eingenommen werden kann.
Der Plot ist zuerst spannend, dann fällt der Spannungsbogen aber durch die vielen, teils berlinspezifischen Details ab. Erst im letzten Drittel nimmt das Werk so richtig an Fahrt auf und wird krimikonform. Zum Glück gibt es ein Glossar am Ende des Werkes, das detaillierte Erklärungen zu Personen und Fakten liefert.
Die Geschichte ist flüssig erzählt, temporeich und mit zahlreichen Wendungen und Verwicklungen. Nur leider ist der Mittelteil etwas zu politischund langatmig ausgefallen und hat mich nicht so richtig gefesselt.«
  8      0        – geschrieben von rosenfreund
Kommentar vom 31. März 2021 um 10:11 Uhr:
» Eigentlich ein idyllisches Cover mit dem Fernsehturm im Hintergrund. Gefällt mir echt. Gut.
Inhalt:
Westberlin, Ende der Sechzigerjahre: Die Frau eines Richters wird brutal erwürgt. Berlin ist in Aufruhr. Denn die Tote war Jüdin, und der Richter erhielt Morddrohungen von der radikalen Linken um Dieter Kunzelmann. Aber war es wirklich ein politisch motivierter Mord? Und was planen die Täter als nächstes? Kommissar Wolf Heller arbeitet eng mit der Nichte der Toten zusammen, der smarten Amerikanerin Louise Mackenzie. Es verdichten sich die Hinweise, dass ein Attentat auf die jüdische Gemeinde geplant ist. Doch bevor Wolf Heller die Verdächtigen festnehmen kann, überschlagen sich die Ereignisse: Louise wird entführt, und Heller bleibt nicht viel Zeit, die Katastrophe zu verhindern.

Meine Meinung:
Auch der zweite Fall von Wolf heller konnte mich überzeugen. Auch wenn hier eher der geschichtliche Part im Vordergrund steht, so ist auch der eigentliche Fall insgesamt sehr spannend und man rätselt mit den Ermittlern mit. Besonders gelungen finde ich auch hier wieder, die Rückblicke in die Zeit des Kalten Krieges. Auch das das Buch auf einem realen Hintergrund beruht gefällt mir richtig gut.
Auch wenn man schon während der Schulzeit sehr viel über diese Zeit erfahren und teilweise auch miterlebt hat, so werden diese Erinnerungen doch nochmal aus dem Hinterkopf geholt. Das war bereits beim ersten Fall „Die Tote im Wannsee“ so. Mir gefällt dieser geschichtliche Hintergrund und auch die Erklärungen wirklich gut.
Wolf Heller hat mir ja bereits im ersten Fall richtig gut gefallen, ein wirklich sympathischer Charakter, von dem ich gerne noch mehr lesen würde. Auch die anderen Charaktere dieses Buches sind sympathisch und authentisch beschrieben.
Was ich hier auch noch erwähnen und nicht vergessen möchte, ist der wirklich tolle Glossar am Ende des Buches, der einen mit weiteren Informationen versorgt. An einigen Stellen wirklich sehr hilfreich.
Insgesamt ein Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne.«
  14      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 26. März 2021 um 18:44 Uhr (Schulnote 4):
» Lutz Wilhelm Kellerhoffs (Pseudonym des Autoren-Trios Martin Lutz, Uwe Wilhelm und Sven Felix Kellerhoff) zweiter Kriminalroman mit dem sympathischen Protagonisten, dem bei der Berliner Polizei tätigen fiktiven Wolf Heller, "Teufelsberg", weist leider die Schwächen ihres Debutromans "Die Tote im Wannsee" erneut auf.

Auch in dieser um den bewusst gewählten Jahrestag der Novemberpogrome 1938, dem 9. November 1969, als ein mitten im sogenannten "Kalten Krieg" geplanter Anschlag der "Tupamaros" gegen die West-Berliner jüdische Synagoge zum Glück erfolglos blieb, herum angesiedelten Geschichte sind Zeit- und Lokalkolorit durch Aufzählung teilweise im Glossar näher erläuterter Berliner Touristenattraktionen und Prominenter gut vertreten.
Aber auch hier geht das bedauerlicherweise erheblich auf Kosten der Spannung der eigentlichen Story.

Natürlich darf bzw. soll ein Protagonist menschliche Züge und sogar Schwächen haben, denn letztendlich trägt das zu seiner Glaubwürdigkeit bei.
Natürlich vermittelt man mit damals und vielen Menschen auch heute noch bekannten Namen wie Klaus Schütz, Willy Brandt, Konrad Adenauer, John F. und Edward Kennedy, Sigrid Kressmann-Zschach, Rainer Langhans, ‎Fritz Teufel, Dieter Kunzelmann, Otto Schily, Hans-Christian Ströbele, Andreas Baader und Gudrun Ensslin... Zeitkolorit, mit Erwähnung von Funkturm, Europa Center, Kreisel, Café Keese, Kranzler und Möhring, Nollendorf, Stuttgarter und Theodor Heuss-Platz, Bahnhof Zoo und Wannsee, den Flughäfen Tegel und Tempelhof... Lokalkolorit, aber die eigentliche Story wird immer wieder unterbrochen und büßt stark an Reiz ein.

Ganz abgesehen davon stolperte ich auch über Kleinigkeiten wie "ausgefranzt" (hat nichts mit Brötchen oder gar mit Sissis Franz zu tun, sondern es kommt von (Teppich-)FranSen!) oder (Juden)Knax (Knacks kommt von Knicken oder Knack(s)en.

Schade!

Positive Erwähnung verdient mE allerdings das ansprechende und passende Cover (auf dem Teufelsberg spielte die Show-down-Szene und läutete den in diesem Falle erleichternden Abschluss des erzählten Geschehens ein)!«
  15      1        – geschrieben von victory
Kommentar vom 22. März 2021 um 9:40 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
Kommissar Heller ermittelt wieder. Die Frau eines Richters wird brutal ermordet und sie ist Jüdin, zudem erhält auch der Richter Morddrohungen. Ist es ein politisch motivierter Mord oder steckt doch etwas anderes dahinter? Heller arbeitet eng mit der Nichte der Toten zusammen, doch als diese dann entführt wird, droht alles zu eskalieren.
Meine Meinung:
Die Kunst dieses Autoren-Trios ist es historische Ereignisse sehr geschickt in eine Krimihandlung einzubauen. Der Krimi lebt auch eindeutig davon, dass es eben auch viele historische Ereignisse bekannt sind, durch den Krimi wieder aufgefrischt werden. Man hat also quasi neben dem Krimi noch eine historische Auffrischung. Der Schreibstil ist gut und es macht Spaß das Buch zu lesen. Heller als Protagonist ist interessant und ich würde gerne weitere Bücher mit ihm lesen.
Fazit:
Guter Krimi mit historischem Hintergrund«
  10      0        – geschrieben von brauneye29
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