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Femke Peters 3 - Engeltod in Pilsum
Verfasser: Rolf Uliczka (15)
Verlag: Klarant (734)
VÖ: 15. März 2021
Genre: Kriminalroman (8323)
Seiten: 191
Themen: Kommissare (2292), Leuchttürme (63), Mord (6452), Ostfriesland (627)
Reihe: Femke Peters (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
»Wir haben eine Tote! Beim Leuchtturm!« Kommissarin Femke Peters traut ihren Ohren kaum, als die Meldung ihres Kollegen Lars Brodersen hereinkommt. Denn gerade in diesem Moment kommt sie von einem Ausflug zum Pilsumer Leuchtturm zurück. Das auf dem dortigen Parkplatz verdächtig abseits stehende Auto hatte sie bemerkt, aber nicht geahnt, dass sich darin eine tote junge Frau befand. Schnell steht die Todesursache fest: Pia Becker starb an einer Überdosis. Genauso wie schon zwei weitere junge Erwachsene aus der Region in den letzten zwölf Monaten. Alle drei Opfer hatten erfolgreich einen Drogenentzug hinter sich gebracht. Rückfall oder Mord? Geht ein Serientäter in Ostfriesland um, der es auf ehemalige Drogenabhängige abgesehen hat und ihnen das neue Leben nicht gönnt? Die Motive sind rätselhaft, weshalb das Team der Kripo Aurich Pias gesamtes Umfeld unter die Lupe nimmt. Tragische Ereignisse kommen ans Licht, und die Jagd nach dem Täter wird zu einem reinen Nervenspiel ...
Quelle: Klarant
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 30. April 2021 um 11:35 Uhr (Schulnote 1):
» Ermittlungen zwischen den Feiertagen

Femke Peters und ihr Team freuen sich auf das anstehende Weihnachtsfest, da wird eine Tote am Pilsumer Leuchtturm gefunden. Es wird wieder in alle Richtungen ermittelt und ein Verdächtiger steht auch schon im Fokus der Ermittler...

Rolf Uliczka versetzt seine Leser diesmal in ostfriesische Weihnachtsstimmung. Trotzdem kommen die Ermittlungen nicht zu kurz. Man erfährt wieder viel über die örtlichen Begebenheiten und spürt beim Lesen das Nordseefeeling. Einblicke in das private Umfeld der Ermittler runden das Ganze ab.

Die Krimis sind nicht sehr lang, aber dafür vollgepackt mit Spannnung, Informationen und jeder Menge Lesespaß! Ich warte immer gespannt auf die Fortsetzungen!«
  8      0        – geschrieben von Lorixx
Kommentar vom 28. April 2021 um 22:26 Uhr (Schulnote 1):
» Weihnachten in Ostfriesland.

Alle sind in Feiertagsstimmung und freuen sich auf ein besinnliches Weihnachtsfest.

Aber leider kommt es anders als erwartet. "Das Verbrechen kennt weder Sonn- noch Feiertage..." Und so müssen Femke Peters und ihr Team auch an Weihnachten ermitteln. Tod durch Überdosis oder doch Mord?

Femke und ihr Team sind authentisch, bodenständig und sehr kompetent. Die Mischung aus Polizeiarbeit und Privatleben der Protagonisten machen den beonderen Reiz dieser Reihe aus. Man fühlt sich wie zuhause.

Der Schreibstil des Autors glänzt durch gute Recherche, Ortsbeschreibungen, ostfriesischen Traditionen und einem gelungenen Spannungsbogen.

Besonders toll finde ich, dass der Autor seinen Figuren regionale Namen gibt, das macht den ostfriesischen Hintergrund noch glaubwürdiger.

Ich warte schon gespannt auf den nächsten Fall!«
  7      0        – geschrieben von Arh
Kommentar vom 24. April 2021 um 21:43 Uhr (Schulnote 1):
» Vorweihnachtszeit in Ostfriesland. Femke Peters will mit ihrer Tochter Eske zum Weihnachtsmarkt nach Greetsiel. Vorher machen sie einen kleinen Halt am Pilsumer Leuchtturm und genießen einen traumhaft schönen Sonnenuntergang.
Noch ahnt Femke nicht, dass ausgerechnet hier, auf dem Parkplatz ein verlassenes Auto mit einer toten jungen Frau steht. Sie starb an einer Überdosis Drogen.

Als Femke davon erfährt, erinnert sie sich, dass es in diesem Jahr schon zwei ähnliche Todesfälle in der Gegend gab. Doch ihr Vorgänger hatte nichts unternommen und es als Tod durch Selbstverschulden zu den Aktengelegt.
Femke und ihre Kollege Lars glauben nicht an einen Zufall. Für die beschauliche Gegend um Emden, das nicht unbedingt als Hotspot für Drogen bekannt ist, sind drei Drogentote in einem Jahr schon ungewöhnlich.

Der dritte Fall für die sympathische Kommissarin und ihr Team stellt sich bald komplex und recht rätselhaft heraus.
Die Geschichte, die Rolf Uliczka gekonnt und flüssig erzählt, ist vielschichtig und gewinnt durch unerwartete Wendungen permanent an Spannung. Ihm gelingt es mühelos die vielen Fäden der Handlung in der Hand zu behalten und zu einer, den Leser fesselnden, Erzählung zu verknüpfen.

Dabei stellt sich bald heraus, dass das Opfer, Pia, kein Unschuldsengel war. Durch ihre Vergnügungs- und Drogensucht geriet sie bald an falsche Freunde. Doch ist hier das Mordmotiv zu finden?
Immer tiefer ermitteln Femke und ihr Team in der Vergangenheit und stoßen bald auf mehr als eine Überraschung. Doch der Lösung des Fall oder der Fälle kommen sie nicht näher.

Lange ahnt man als Leser nicht wohin die verschiedenen Spuren führen, als am Weihnachtstag ein weiterer Mord geschieht. Doch wie hängen der Tod von drei jungen Menschen und ihrer Betreuerin zusammen?
Das Ermittlerteam zeigt in einem dramatischen und spannungsgeladenen Finale seine gesamte Kompetenz bei der Aufklärung der Ereignisse.

Die Kriminalgeschichte ist gut durchdacht und in sich schlüssig gelöst. Die Personen sind authentisch und ihre Handlungsweisen nachvollziehbar. Der flotte Schreibstil liest sich ausgezeichnet. Dabei ist das ostfriesische Lokalkolorit nicht zu vergessen, welches auch diesen Krimi auszeichnet. Immer wieder wird Tee mit Sahne und Kluntjes getrunken, was auch den Leser entspannt und ihm Zeit für eigene Überlegungen gibt.

Fazit:
Ein kurzweiliger Krimi mit viel Lokalkolorit, der von Beginn an fesselt und mit einigen unerwarteten Wendungen punkten kann. „Engeltod in Pilsum“ ist gelungen und Lesevergnügen pur. Spannend und unterhaltsam – deshalb vergebe ich gern 5 Sterne und empfehle das Buch allen Freunden von guten Ostfrieslandkrimis.«
  13      0        – geschrieben von eiger
Kommentar vom 16. März 2021 um 8:34 Uhr (Schulnote 1):
» Kommissarin Femke Peters hatte sich mit ihrer Tochter Eske den Sonnenuntergang beim Pilsumer Leuchtturm und dann die Ankunft des Weihnachtsmanns mit dem Krabbenkutter in Greetsiel angeschaut. Kaum sind sie wieder zu Hause, ruft ihr Kollege Lars Brodersen sie zu einem Fall. Ausgerechnet am Leuchtturm wurde eine Tote aufgefunden. Ihr war der abseitsstehende Wagen zwar aufgefallen, aber sie konnte ja nicht ahnen, dass sich darin eine tote junge Frau befand. Sehr bald wissen sie, dass die Tote an einer Überdosis gestorben ist. Auffällig ist, dass es zuvor bereits zwei derartige Todesfälle gab. Alle Toten waren drogenabhängig, aber nach einer Therapie inzwischen clean. Warum also mussten sie nun sterben? Das Team von der Kripo Aurich untersucht das Umfeld der Toten und sieht Zusammenhänge. Was sie dann ans Licht bringen, ist sehr tragisch und die Jagd nach dem Täter hat gerade erst begonnen.
Dies ist nun der dritte Fall, in dem die Kommissarin Femke Peters mit ihrem Team von der Kripo Aurich ermittelt.
Der Autor Rolf Uliczka hat einen flüssigen und packenden Schreibstil.
Femke Peters hat sich nach dem Tod ihres Mannes, der bei einem Einsatz zu Tode kam, zu dieser Dienststelle versetzen lassen, denn hier hat sie bei der Betreuung ihrer Tochter die Unterstützung der Eltern. Sie ist eine sympathische Person und eine gute Ermittlerin. Aber auch das Team harmoniert gut zusammen, was nicht zuletzt auch an Femke liegt.
Nachdem sich herausstellt, dass es bei der Toten am Leuchtturm Mord ist und keine versehentliche Überdosis, müssen auch die anderen Fälle neu bewertet werden. Da ist viel Detailarbeit gefragt und Selbst über die Weihnachtstage lässt der Fall Femke nicht los.
Auch wenn es recht schnell einen Verdächtigen gab, so sind da immer wieder Wendungen, die dafür sorgen, dass man sich nicht gewiss sein kann und so die Spannung hochhalten. Doch am Ende klärt sich alles schlüssig auf.
Mir hat dieser Ostfrieslandkrimi gut gefallen, der spannend und tragisch zugleich ist.«
  15      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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