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Später
Verfasser: Stephen King (72)
Verlag: Heyne (3136)
VÖ: 15. März 2021
Genre: Horror (1556)
Seiten: 304 (Gebundene Version), 305 (Kindle-Version)
Original: Later
Themen: Geister (591), Jungen (1160), Manuskripte (105), Medium (35), Schriftsteller (1363), Tod (1209)
Charts: Einstieg am 26. März 2021
Höchste Platzierung (2) am 14. April 2021
Zuletzt dabei am 6. Mai 2021
Erfolge: 2 Media Control Top 10 Print (Max: 4)
2 BILD-Bestseller Top 20 (Max: 12)
7 Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Später« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (3)     Tags (8)     Cover
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Wenn man bei an einer Webseite mitarbeitet, die sich mit (aktuellen) Büchern beschäftigt, und ein neues Werk von Stephen King herauskommt, dann sollte man zumindest mal hineingeschnuppert haben. Wir haben deshalb ein Quartett an Mitarbeiten einen kleinen Blick in seinen neuesten Streich »Später« werden lassen ... zumindest erstmal in die ersten Seiten, um anschließend zu entscheiden, ob diese schon mal Lust auf mehr machen.

Das Buch

Das Außergewöhnliche vorneweg: Obwohl es sich um ein Buch von Stephen King handelt, kommt es ausnahmsweise nicht mit vielen hundert Seiten daher. Stattdessen ist es mit seinen 304 Seiten für King-Dimensionen verhältnismäßig schlank ausgefallen. »Später« ist am 15. März im Heyne Verlag erschienen und kann für 22 Euro erworben werden. Die digitale Version ist vier Euro günstiger, zudem existiert ein 7:40 Stunden langes Hörbuch. Dieses wurde - wie sich das für einen King-Roman gehört - von David Nathan eingelesen.

King thematisiert dieses Mal einen neunjährigen Jungen, der bei seiner alleinerziehenden Mutter lebt, ihres Zeichens eine Literaturagentin. Er kann mit den Geistern von Menschen kommunizieren, die gerade gestorben sind. Nachdem ausgerechnet der lukrativste Autor stirbt, mit dem seine Mutter zusammenarbeitet, bietet sich dadurch die Gelegenheit, den unvollendeten Abschlussband dessen beliebter Bestsellersaga womöglich doch noch zu vollenden. Der Versuch setzt eine Kette von außergewöhnlichen Ereignissen in Gang.

Die ersten (rund) zehn Seiten

Zum Einstieg von Kings Roman erfährt man, dass dieser aus der Sicht des inzwischen 22 Jahre alten Jamie verfasst ist, der offenbar gerade dabei ist, die damaligen Ereignisse niederzuschreiben. Dass er dabei das Wort »später« ungewollt überstrapaziert, erklärt den Buchtitel. Auf den ersten Seiten werden die »Regeln« des Umgangs zwischen Jamie und den frisch verstorbenen Menschen erläutert, nämlich anhand eines Beispielfalles. Jamie und seine Mutter begegnen Marty und Mona Burkett, zwei Nachbarn ... nun, zumindest denkt man anfangs, sie würden beiden begegnen. Tatsächlich ist Mona Burkett gerade frisch verstorben, und Jamie kann zu dem Zeitpunkt noch nicht genau identifizieren, ob er eine noch lebende oder eine tote Person vor sich hat. Mona trägt nur ein Nachthemd, das so dünn ist, dass der kleine Jamie ihren Körper sehen kann. Und alles, was sie von sich gibt, ist wahr. Womit wir bei den »Regeln« wären: Die Toten tragen genau die Kleidung, die sie im Moment ihres Dahinscheidens am Leibe trugen, und wenn Jamie mit ihnen spricht, dann sagen sie ganz automatisch immer die Wahrheit. Dadurch erfährt Jamie, wo Monas Ringe abgeblieben sind, nach denen Marty nach dem Tod seiner Frau verzweifelt sucht.

Fazit

Nun, die Sache mit den Leuten, die nach dem Tod von Menschen deren Geister sehen können und gegebenenfalls auch noch mit ihnen Kontakt aufnehmen können, ist nicht unbedingt neu. Deshalb ist es auch kein großes Wunder, dass schon auf den ersten Seiten von Kings Buch der Film »The Sixth Sense« erwähnt wird. Auf der einen Seite ist es schon ein wenig überraschend, dass sich King eines Themas annimmt, das ziemlich nach »alter Hut« riecht, aber auf der anderen Seite geht man bei ihm natürlich davon aus, dass er schon irgendwelche kreativen Ideen haben wird, um daraus etwas herauszuholen, mit dem man ganz und gar nicht rechnet. Ob dies tatsächlich so sein wird, kann man natürlich auf den ersten Seiten noch nicht abschätzen.

Soweit sind wir ganz froh, dass sich King bei der Ich-Perspektive des Jungen dafür entschieden hat, ihn rückblickend sprechen zu lassen, damit seine Sicht nicht ganz kindlich klingen muss und auch das ein oder andere Mal in bester King-Manier gepflegt geflucht werden kann. Dass dies geschehen wird, kündigt King bereits zu Beginn an, als er Jamie erwähnen lässt, dass seine Mutter oft vulgär war und er sich ihren Duktus angeeignet hat. In Kings »Institut« wurde die Jugendlichkeit der Protagonisten dadurch ausgeglichen, dass sie für ihr Alter außergewöhnlich schlau waren, hier ist also der Rückblick der Kniff, mit dem King bei dem Stil bleiben kann, den man an ihm schätzt.

Richtig in Schwung kommt das Buch bis hierhin allerdings trotzdem noch nicht, was womöglich aber auch an den Vorbehalten hat, die man gegenüber dem Thema »Kommunikation mit den Geistern toter Menschen« hat. Würde nicht Kings Name auf dem Titel stehen, dann würde man den Einstieg vermutlich als recht unspektakulär empfinden, und nach den üblichen Maßstäben unseres »Projekts 10« würde man womöglich sogar abwinken. Da es sich bei »Später« um einen King-Roman handelt, gehen wir trotzdem davon aus, dass es sehr unterhaltsam sein wird. Und dass das Ende wieder mal irgendwie vermurkst sein wird, aber bei King ist eh der Weg das Ziel, weniger das Ziel selbst. Von daher: Bis hierhin war's noch nicht weltbewegend, aber wir sind guter Dinge, und natürlich werden wir eine Rezension des gesamten Buchs parat haben, sobald wir durch sein werden. Lydia Neidhardt, Patrick Wolff, Tino Miccolis und Yvi Leutbecher haben sich jedenfalls allesamt dazu entschieden, das komplette Buch zu lesen - nicht wegen des Einstiegs, sondern wegen des Namens, der vorne auf dem Buch drauf steht.
– geschrieben am 20. März 2021
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