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Anni und der Satan 1 - Höllische Rache
Verfasser: Doris E.M. Bulenda (31)
Verlag: Edition Autorenflüsterin (117) und Eigenverlag (21511)
VÖ: 12. März 2021
Genre: Fantasy (14495)
Seiten: 294 (Taschenbuch-Version), 174 (Kindle-Version)
Themen: Engel (444), Himmel (83), Hölle (147), Rache (2345)
Reihe: Anni und der Satan (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Die Rache einer Frau = Himmel vs Hölle
Wenn du bei dem Versuch, deine verschi...ne Beziehung mit dem undankbarsten Kerl, den es gibt, zu retten, in den Tod geschubst wirst ...
Wenn du als das arme Opfer vor den Himmelspforten stehst und von einer Horde selbstverliebter Engel bedrängt wirst ...
Wenn dein Hunger nach Rache deine Gedanken, dein Herz und deine Seele vernebeln ...
Betrittst du da den Himmel oder nimmst du womöglich die Abkürzung durch die Hölle?
Wenn du dann noch die Chance bekommst, deinen verhassten Ex zu entsorgen ...
Landest du womöglich als Specialagent direkt bei Luci ;) denn nichts ist so schlimm, wie die Rache einer verschmähten Frau!
Lesermeinungen (0)     Leseprobe     Lesung     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Wie von einem romantischen Kunstschmied in mühevoller Kleinarbeit geschmiedet ... Auch der mächtige, weiß-goldene Zaun, der sich zu beiden Seiten des Tores hinzog, war über und über mit aufwendigen, filigran geschmiedeten Motiven verziert. Mit offenem Mund starrte ich diese Erscheinung an, während ich nur noch mit dem Kopf schütteln konnte.
     »Das kann doch nur eine Halluzination sein. Habe ich einen Sturz aus achtzig Metern Höhe überlebt? Hat man mich danach ins Krankenhaus gekarrt und mit Drogen und Betäubungsmitteln bis zur Halskrause vollgepumpt? Kann man davon solche Dinge sehe?«
     Während ich noch über die Wirkung von Schmerzmitteln auf meinen Geisteszustand nachdachte, hob ich den Kopf und schaute an meinem Körper herab. Dabei erlebte ich die nächste Überraschung, denn ich war völlig unversehrt. Da gab es keinen Streckverband, keine Bandagen, keine Infusionen und auch keine lebenserhaltenden Maschinen. Eigentlich sah ich heil und gesund aus, kein Blut, keine verrenkten Knochen, keine blauen Flecke, keine aufgeschürfte Haut. Was ging da vor sich?
     Ohne genauer darüber nachzudenken, erhob ich mich. Das ging absolut mühelos. Zwar war es mehr eine Reflexbewegung als eine bewusste Handlung, doch schon stand ich aufrecht.
     Erneut schaute ich auf meinen Körper und musterte ihn genau. Er war heil und ganz, außerdem fühlte ich mich ein paar Jahre jünger. Die drei oder vier Kilo Übergewicht, die ich mir in den letzten Jahren angefuttert hatte, waren verschwunden.
     Die größte Überraschung bemerkte ich erst mit einigen Sekunden Verzögerung. Ich trug noch die Kleidung, mit der ich vom Turm gestoßen worden war: Jeans, T-Shirt und Jacke. Sie passten mir perfekt, auch wenn ich ein Stück schlanker geworden war. Meine Handtasche vermisste ich, aber ich balancierte sogar noch auf den High-Heels meiner Riemchen-Sandalen. Durch diese Klamotten kam mir die ganze Situation nochmal um einiges eigenartiger vor. Nein, in einem Krankenhaus war ich ganz sicher nicht. Aber wo dann?
     Ich fühlte mich top-fit, und erinnerte mich trotzdem genau, dass ich am Boden zerschellt und gestorben war.
     Jetzt stand ich bis zu den Knöcheln eingesunken auf einer weichen Wolke, und blickte auf eine stark verzierte Pforte mit einem Zaun im Zuckerbäcker-Stil. Wo war ich hier? Verblüfft redete ich vor mich hin.
     »Nein, das glaube ich einfach nicht. Soll das etwa der Himmel sein ... an den ich nicht so recht geglaubt habe? Wo ist Tommy?«
     Eine Stimme dröhnte plötzlich in meinem Kopf, sie hatte einen scharfen, unangenehmen Befehlston.
     »Tritt ein! Geh in den Himmel.«
     Zweifelnd schaute ich mich um und traute meinen Augen nicht. Vor mir stand ein Wesen und fixierte mich genau! Wer oder was war das?
     Es schien ebenfalls aus der überbordenden Phantasie eines romantischen mittelalterlichen Malers entstanden zu sein. Die Erscheinung war nur andeutungsweise menschlich, groß und sehr dünn, grau-weißlich gefärbt, leicht durchscheinend, Kopf und Körper kaum voneinander unterscheidbar, nur durch einen kurzen Hals getrennt, die Arme waren viel zu lang, Beine konnte ich nicht sehen. Sie war wie eine Säule, von oben bis unten mit dem gleichen Durchmesser. Etwas umhüllte die Gestalt, ein leichtes Gewand vielleicht, das sich wie in einem Luftzug aufbauschte. Ihr Gesicht war irgendwie undefiniert, die Augen waren viel zu groß, der Mund klein. Nase, Wagen, Kinn und Stirn waren nur angedeutet. Als ich die Erscheinung genauer musterte, wurde sie deutlicher sichtbar.
     Dann erst erkannte ich das Auffallendste an diesem Wesen: seine Flügel. Es hatte gigantische, hellgraue Vogelflügel, bei denen die einzelnen Federn groß und gut voneinander zu unterscheiden waren. Die Schwingen reichten weit über seinen Kopf und streiften am unteren Ende die Wolke, auf der es stand.
     Wieder schüttelte ich den Kopf, um dieses ganze Bild zu verscheuchen, aber es verschwand nicht. Ich bemerkte, dass das Wesen eine Handbewegung machte und die verzierte Pforte sich langsam öffnete. Ich hörte sie sogar leise knarren.
     »Schreite durch die Himmelspforte. Du bist tot! Geh‘ in den Himmel!« Die Stimme in meinem Gehirn klang noch schärfer und sehr ungeduldig.
     »Ist Tommy da drin?«
     »Was? Wer?«
     »Verdammte Scheiße, Tommy! Mein Dreckstück von Freund, der mich gerade umgebracht hat.«
     Anscheinend hatte ich das Wesen vor mir verwirrt. Es machte eine herrische Geste und ein anderes Wesen, das dem ersten sehr ähnlich sah, aber ein Stück kleiner war, erschien mit einem Buch in der Hand und präsentierte es meinem Gegenüber. Der blätterte hektisch darin herum.
     »Nein! Kein Tommy. Ein Mörder und Selbstmörder geht nicht in den Himmel.«
     »Ist das so? Wo ist er dann? Wer bist du überhaupt?«
     Jetzt hatte ich das Wesen anscheinend richtig wütend gemacht, denn ich wurde in meinem Verstand angebrüllt: »Ich bin der Engel, der dich in Empfang nehmen und geleiten soll. Geh‘ endlich durch die Pforte. Du wirst bereits erwartet. Zögere nicht länger, andere wollen auch durch das himmlische Tor.«
     Gut, dass ich tot war und vor der Himmelspforte stand, hatte ich mittlerweile eingesehen. Das waren keine Halluzinationen, aber trotzdem widersprach ich: »Nein. Wenn Tommy nicht da drin ist, gehe ich auch nicht hinein. Wer sollte mich schon erwarten außer ihm?«
     Dann zuckte ich entsetzt zusammen, als sich das Tor noch weiter öffnete und ich sah, wer mich in Empfang nehmen wollte.
     Meine beiden Großmütter lauerten am linken Torbogen, sie grinsten mich mit ihrem verlogenen Lächeln an und konnten es offensichtlich kaum erwarten, mich in ihre gichtigen Krallen zu bekommen. Zu Lebzeiten hatte ich beide nicht leiden können und den Kontakt mit ihnen so gut wie möglich vermieden.
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