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Höllische Rache
Verfasser: Doris E.M. Bulenda (27)
Verlag: Edition Autorenflüsterin (32) und Eigenverlag (19260)
VÖ: 12. März 2021
Genre: Fantasy (13173)
Seiten: 294 (Taschenbuch-Version), 174 (Kindle-Version)
Themen: Engel (419), Himmel (77), Hölle (130), Rache (2132)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Die Rache einer Frau = Himmel vs Hölle
Wenn du bei dem Versuch, deine verschi...ne Beziehung mit dem undankbarsten Kerl, den es gibt, zu retten, in den Tod geschubst wirst ...
Wenn du als das arme Opfer vor den Himmelspforten stehst und von einer Horde selbstverliebter Engel bedrängt wirst ...
Wenn dein Hunger nach Rache deine Gedanken, dein Herz und deine Seele vernebeln ...
Betrittst du da den Himmel oder nimmst du womöglich die Abkürzung durch die Hölle?
Wenn du dann noch die Chance bekommst, deinen verhassten Ex zu entsorgen ...
Landest du womöglich als Specialagent direkt bei Luci ;) denn nichts ist so schlimm, wie die Rache einer verschmähten Frau!
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Kapitel 1

TOD


Ich wusste, dass ich im Sterben lag. Eigentlich war es ein Wunder, dass ich überhaupt noch irgendetwas wissen oder gar denken konnte. Die nächsten Sekunden oder höchstens Minuten würden nichts an dem Unvermeidlichen ändern ... Mein Leben war zu Ende, hier und jetzt.
     Tommy, mein Freund, mein Geliebter, mein Lover, eine Zeitlang sogar mein Ein-und-Alles, hatte mich vor wenigen Augenblicken von einem hohen Turm hinuntergestoßen. Schwer atmend, vom mühsamen Aufstieg, stand ich auf der Aussichtsplattform mit dem Rücken an die Brüstung gelehnt, als er mich brutal an den Hüften packte. Seine Finger tief in mein Fleisch gekrallt, hatte er mich mit Schwung über das niedrige Gitter gewuchtet. Es war offensichtlich, dass man versäumt hatte, eine richtige Sicherheitsabsperrung zu installieren. Als ich frei in der Luft schwebte, nur von seinen Händen gehalten, gab er mir einen ordentlichen Stoß und ließ mich dann fallen.
     Der einsam in der Gegend stehende Aussichtsturm, den wir vorher so mühsam erklettert hatten, war an die achtzig Meter hoch. Unter ihm nur der stahlharte Beton. Die Chancen, so einen Sturz zu überleben, waren gleich Null. Ich schlug mit dem Rücken auf und gewaltige Schmerzen explodierten in meinem Körper - alles war eine einzige Pein. Die großen Knochen waren mit Sicherheit mehrfach gebrochen. Allmählich ließen die Schmerzen nach, während mich eine kleine Ohnmacht mitriss.
     Durch den grässlich klatschenden Aufschlag neben mir, wurde ich Sekunden später wieder aus der Bewusstlosigkeit gerissen. Mit letztem, unscharfem Blick erkannte ich, dass mein Freund Tommy neben mir auf dem Betonboden lag. Er war mir nachgesprungen - hatte sich in die Tiefe gestürzt und Selbstmord begangen.
     Wollte er mir so seine Liebe beweisen, oder hatte ihn seine verdammte Eifersucht dazu gebracht? Zu seiner verqueren Denkweise hätte das gut gepasst.
     Scheißegal - Für mich gab es nur einen einzigen, wilden, hasserfüllten Gedanken: Meine RACHE! Für diesen feigen Mord würde Tommy bezahlen! Und wenn ich Himmel und Hölle auf den Kopf stellen musste, ich würde meine Genugtuung bekommen. Nichts und niemand würde mich davon abhalten. Nicht einmal der Tod!
     Mit letzter Kraft drehte ich den Kopf zu ihm, während der Schmerz mich in wilden Wellen durchtoste und ich beinahe wieder in Ohnmacht gefallen wäre. Dieses Schwein hatte mir jahrelang ewige, unveränderliche, gewaltige Liebe geschworen ... und mich dann vor ein paar Sekunden ermordet.
     »Bei allem, was mir heilig ist, schwöre ich, dass ich mich rächen werde! Ich werde dich verfolgen, Tommy! Egal, wo du dich versteckst, ich werde dich finden! Wenn ich dich dann in den Fingern habe, wirst du dir wünschen, mir niemals begegnet zu sein!«
     Mein hasserfülltes Gestammel hatte er anscheinend gerade noch verstanden, sein Gesicht verzerrte sich ungläubig. Dann brach sein Blick, während der Sensenmann ihn mit sich nahm.
     Bei mir dauerte das Sterben länger, ich hatte mich im Fallen mehrfach gedreht, sodass ich günstiger, genauer gesehen eigentlich ungünstiger, aufgeschlagen war. Ein schneller Tod war mir nicht gegönnt. Meine Qualen, die Schmerzen, die erneut und verstärkt durch meinen Körper jagten, waren kaum erträglich. Nicht einmal schreien konnte ich, nur noch leise stöhnen.
     Wie durch einen Schleier hörte ich, dass ein paar Menschen aufgeregt durcheinanderredeten, gleich danach ertönte eine Sirene. Anscheinend waren ein paar Wanderer ebenfalls zu dem Aussichtsturm unterwegs gewesen. Sie hatten den Mord und den anschließenden Selbstmord mitansehen müssen. Geschockt hatten sie mit ihren Handys um Hilfe gerufen.
     Ein Rettungswagen brauste mit gewaltigem Tempo durch die schmalen Feldwege heran und hielt mit quietschenden Reifen. Stimmen schrien aufgeregt durcheinander, Anweisungen wurden gebrüllt, ich hörte den Lärm, verstand aber keine Worte mehr. Eine Trage wurde neben mir abgestellt.
     Als ich von mehreren Händen angefasst und angehoben wurde, fuhren wilde Schmerzflammen durch meinen Körper, auch wenn ich gedacht hatte, es könnte nicht mehr schlimmer werden. Von Kopf bis Fuß schien ich in loderndem Feuer geröstet zu werden. Und endlich, endlich konnte ich sterben. Der Sturz, die Schmerzen, es war zu Ende, alles um mich wurde schwarz. Doch ein letzter Gedanke blieb: Meine Rache!


Kapitel 2

VOR DEM HIMMELSTORE


Als ich langsam das Bewusstsein wiedererlangte, erinnerte ich mich nur schwer daran, was passiert war. Schmerzen hatte ich nicht, das Denken fiel mir alles andere als leicht, was in mir die Frage aufkommen ließ: War ich doch nicht gestorben? Lag ich schwerverletzt in einem Krankenhaus? War ich komplett gelähmt? Oder hatte man mich mit Betäubungsmitteln so vollgepumpt, dass ich nichts spüren konnte? Eigentlich kam es mir intuitiv nicht so vor, als würde ich in einem Krankenhausbett liegen.
     Mit einer fast übermenschlichen Kraftanstrengung öffnete ich die Augen einen Spalt und versuchte, irgendetwas zu erkennen. Dann zwinkerte ich überrascht mehrere Male, da ich meinen Augen nicht trauen wollte.
     Als es mir endlich gelang, die Lider ganz offenzuhalten, wusste ich es sicher: Ich lag nicht in einem Bett, sondern auf einem weichen, flauschigen, weißen Wölkchen. Direkt vor mir war ein gewaltiger Zaun mit einer riesigen Pforte. Sie erinnerte mich an ein kitschiges Gemälde, das ich einmal in einem Museum gesehen hatte. Eine goldene, verzierte und verschnörkelte Himmelspforte, von einem mittelalterlichen Maler dargestellt. Sie hatte genau wie auf dem Bild Spitzen, Zacken und Verzierungen überall und war über und über mit Ornamenten bedeckt.
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