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Frühlingsküsse in Cornwall
Verfasser: Mila Summers (37)
Verlag: Eigenverlag (19257)
VÖ: 5. März 2021
Genre: Romantische Literatur (23104)
Seiten: 310 (Taschenbuch-Version), 312 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (3045), Cornwall (210), England (1356), Erbschaft (510), Frühling (74), Neuanfang (1110), Tierärzte (203)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Erfolge: 3 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 14)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Der Frühling hält Einzug in einer der wunderschönsten Regionen Cornwalls

Als Florence’ Granny stirbt, vermacht sie ihr einen kleinen Teeladen in dem malerischen Küstenörtchen Port Isaac in Cornwall. Ein Traum geht in Erfüllung. Doch nicht jeder ist davon überzeugt, dass dieser Neustart für Florence das Richtige ist. All die neuen Herausforderungen halten sie gewaltig auf Trab. Und das nicht nur wegen des Ladens, sondern vielmehr wegen eines ganz bestimmten Mannes, der ihr in den unmöglichsten Situationen über den Weg läuft und ihr schon bald nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Aber ein Kaffeetrinker? Niemals!

Oliver hat sich dazu entschieden, sein Leben in Edinburgh aufzugeben und noch mal ganz von vorn zu beginnen. Als Tierarzt mit eigener Praxis will auch er in Port Isaac einen Neuanfang wagen. Aber seine Vergangenheit holt ihn schneller ein, als ihm lieb ist, und sorgt dafür, dass seine Träume in Gefahr geraten ...

Wenn Reisen im Kopf stattfinden muss, dann unbedingt mit Florence und Oliver in Port Isaac.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Mila Summers für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mila Summers gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ob mir das wohl alles so gelungen war, wie sie es sich vorgestellt hatte?
     »Komm schon, Snoopy! Wir müssen uns langsam fertig machen«, erklärte ich beim Blick auf die Wanduhr über der Tür meinem verschlafenen Gecko, der sein Terrarium direkt neben dem Fenster auf einer Kommode hatte. Unten im Teashop befand sich noch ein weiteres Terrarium, in dem Snoopy mir bei der Arbeit zuschauen konnte. Meist schlief er aber viel lieber. So hatte jeder von uns seine Aufgabe.
     Nachdem ich in meine Jeans geschlüpft war, zog ich mir ein einfaches Shirt über. Im Laden selbst trug ich zusätzlich noch eine schwarze Schürze mit meinem aufgedruckten Logo von Florence’s Teashop. Der Name war umrankt von den Blättern der liebsten Teesorten meiner Granny. Sie hätte sich darüber sicher gefreut.
     Danach ging ich ins Bad und machte mich frisch für den Tag. Anschließend schnappte ich mir den noch immer ziemlich verschlafen dreinsehenden Snoopy und ging die wenigen Treppen direkt nach unten.
     Angrenzend an den Laden befand sich nur durch einen kleinen Flur getrennt nämlich mein urgemütlicher Wohn- und Essbereich inklusive meiner kleinen, aber sehr feinen Küche.
     An den kalten Abenden der vergangenen Monate hatte ich mir nicht selten den Kamin angeschürt und mich gemütlich mit einem guten Buch aus Cybill’s Bookshop und einer schönen Tasse Tee auf der Couch eingekuschelt. Manchmal saß ich auch einfach nur da und blickte starr ins Feuer. Ich dachte über die missglückten Männergeschichten in meinem Leben nach, über Jeffrey, der sich sogar mein Geld gekrallt hatte. Sich den Tatsachen zu stellen, wurde nach und nach immer einfacher. Und es bestätigte mir, dass es die richtige Entscheidung gewesen war, Southampton und all den aus der Vergangenheit angehäuften Ballast hinter mir zu lassen. Ein Tapetenwechsel änderte die Sichtweise.
     Dabei half mir vor allem die wunderschöne Atmosphäre, in der ich nun leben durfte. Generell wirkte das Haus, in dem ich wohnte, nicht einfach nur wie ein Haus, sondern vielmehr wie ein Heim. In Southampton hatte ich in einer WG gelebt, mit Menschen, die ich in all den Jahren nie wirklich kennengelernt hatte. Jeder hatte sein Ding gemacht. Eine Zweckgemeinschaft, die nur darauf beruhte, sich die Miete zu teilen. Was ich in meiner Wohnung in Southampton nie geschafft hatte, war mir hier spielend leicht gelungen: Ich fühlte mich wohl und geborgen. Ganz so, als wäre das hier schon immer meine wirkliche Heimat gewesen, der Ort, an dem ich sein konnte, wie ich war, ohne irgendwelchen Vorstellungen anderer Leute entsprechen zu müssen.
     Wenn Granny das doch alles noch hätte miterleben können.
     Ich seufzte beim Gedanken an sie und gab Snoopy einen Schmatzer aufs Köpfchen, ehe ich ihn in das Terrarium im Teashop setzte.
     Ein Blick auf meine Armbanduhr verriet mir, dass ich noch ein wenig Zeit hatte, bis ich aufschließen musste. Also warf ich mir kurzerhand meinen Mantel über und ging zur Tür, um March unten an ihrem Kiosk einen kleinen Besuch abzustatten. Bei ihr gab es die mit Abstand besten Blaubeermuffins der Welt.

»Hey, Florence. Das ist aber schön, dass du mich besuchen kommst«, hieß March mich willkommen.
     Es hatte ein Weilchen gedauert, bis wir einen Draht zueinander gefunden hatten. March war neuen Bekanntschaften gegenüber nicht besonders aufgeschlossen. Aber wenn sie einen mal in ihrem Herzen aufgenommen hatte, dann für immer.
     »Nicht ganz uneigennützig, wenn ich ehrlich bin. Ich habe gestern vergessen, einkaufen zu gehen.«
     March lachte, während sie mir kurzerhand einen meiner Lieblingsmuffins über den Tresen schob.
     »Hast du’s schon gehört?«, fragte sie mit prüfendem Blick nach links und rechts. Ganz so, als würde sie mir gleich von einer supergeheimen Geheimsache berichten, von der niemand etwas wissen durfte.
     Nur schwerlich gelang es mir, das Schmunzeln zu unterdrücken. Aber es stimmte: Hier an Marchs Kiosk erfuhr man wahrlich immer zuerst alles Wissenswerte über das kleine beschauliche Örtchen und seine Bewohner. Ein Grund mehr, mich mit ihr gutzustellen.
     »Nein. Was ist denn passiert?«
     March beugte sich über den Tresen in meine Richtung. Ich tat es ihr einem Impuls folgend gleich, bis Marchs Lippen sich auf unmittelbarer Höhe zu meinem Ohr befanden.
     Dann senkte sie die Stimme.
     »Der alte Dr. Evans geht in Rente«, ließ sie die Bombe schließlich, ohne weitere Vorwarnung, platzen.
     Als sie sich aufrichtete, blickte sie mich erwartungsvoll an, während sich hinter meiner Stirn unzählige Fragezeichen aneinanderreihten. Das Letzte, was ich wollte, war, March zu enttäuschen. Also überlegte ich fieberhaft, wer der Mann, von dem sie da sprach, sein könnte und ob ich schon einmal von ihm gehört hatte.
     »Dr. Evaaans«, sagte ich gedehnt, um mir etwas Zeit zu verschaffen.
     Lins Mann Brady war der Hausarzt des Dorfes. Aber der hieß nicht Evans mit Nachnamen. Außerdem war er noch viel zu jung, um in Rente zu gehen. Erst vor wenigen Monaten war er Vater geworden. Da lagen sicher noch gut dreißig Jahre in seiner Praxis vor ihm. Wenn nicht noch mehr. Der konnte es also auf keinen Fall sein.
     »Dr. Evans ist ... oder besser gesagt war der Tierarzt von Port Isaac. Ein ruppiger, alter Mann, der nie viel gesprochen hat und lieber für sich war. Wenn er sich hier bei mir einen Kaffee geholt hat, dann hat er mir nur zugenickt, nie vom Wetter gesprochen oder mir ein Loch in den Bauch gefragt. Angenehmer Typ. Aber eben etwas menschenscheu.«
     Meine Lippen bildeten ein verstehendes O.
     »Ich glaube, ich höre das erste Mal von ihm«, gestand ich ihr lachend ein.
     March winkte ab.
     »Würde mich nicht wundern, wenn es auch vielen von den Alteingesessenen so ginge. Der Mann ist nie besonders oft unterwegs gewesen. Nur selten im Pub. War ihm alles zu viel.«
     Ich nickte und spürte plötzlich, dass ich diesem Menschen gar nicht mal so unähnlich geworden war. In den letzten Monaten war ich auch sehr oft lieber in meinem Cottage eingekuschelt auf der Couch geblieben, um mich vor der Welt da draußen zu schützen. Nach den schlechten Erfahrungen der letzten Monate mit Jeffrey, der mich nach Strich und Faden betrogen hatte, wollte ich lieber für mich sein.
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