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Frühlingsküsse in Cornwall
Verfasser: Mila Summers (38)
Verlag: Eigenverlag (20225)
VÖ: 5. März 2021
Genre: Romantische Literatur (24201)
Seiten: 310 (Taschenbuch-Version), 312 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (3144), Cornwall (227), England (1422), Erbschaft (539), Frühling (77), Neuanfang (1172), Tierärzte (212)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Erfolge: 3 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 14)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Der Frühling hält Einzug in einer der wunderschönsten Regionen Cornwalls

Als Florence’ Granny stirbt, vermacht sie ihr einen kleinen Teeladen in dem malerischen Küstenörtchen Port Isaac in Cornwall. Ein Traum geht in Erfüllung. Doch nicht jeder ist davon überzeugt, dass dieser Neustart für Florence das Richtige ist. All die neuen Herausforderungen halten sie gewaltig auf Trab. Und das nicht nur wegen des Ladens, sondern vielmehr wegen eines ganz bestimmten Mannes, der ihr in den unmöglichsten Situationen über den Weg läuft und ihr schon bald nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Aber ein Kaffeetrinker? Niemals!

Oliver hat sich dazu entschieden, sein Leben in Edinburgh aufzugeben und noch mal ganz von vorn zu beginnen. Als Tierarzt mit eigener Praxis will auch er in Port Isaac einen Neuanfang wagen. Aber seine Vergangenheit holt ihn schneller ein, als ihm lieb ist, und sorgt dafür, dass seine Träume in Gefahr geraten ...

Wenn Reisen im Kopf stattfinden muss, dann unbedingt mit Florence und Oliver in Port Isaac.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Mila Summers für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mila Summers gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Der Frühling war in das kleine kornische Fischerdörfchen Port Isaac zurückgekehrt. Die Gärten der Einwohner erstrahlten in den buntesten Farben. Neben Magnolien und malerischen Rhododendronbüschen wuchsen am Straßenrand sogar schon die ersten Osterglocken. Ein prachtvolles Farbenmeer vor der Tür. Dazu der strahlend blaue Himmel über mir und das Meer nur ein paar Schritte entfernt.
     Das war sie also: meine neue Heimat. Seit fast einem Jahr lebte ich nun schon mit meinem kleinen Gecko Snoopy in Cornwall. Vom einen auf den anderen Tag hatte ich Southampton hinter mir gelassen und war zu neuen Küsten aufgebrochen. Ein Traum wurde wahr. Einer, den auch meine Granny Zeit ihres Lebens geträumt hatte. Wie sehr hatte sie mir immer von Cornwall vorgeschwärmt. Und schließlich hatte sie mir bei ihrem Ableben im Nachlass den kleinen Teashop hinterlassen, der direkt an der wunderschönen Strandpromenade des Küstenörtchens lag, gesäumt von einem Buchladen sowie einem Candyshop, einem schnuckeligen kleinen Café und einem DIY-Laden.
     Lächelnd öffnete ich die Fenster meines Schlafzimmers und ließ mich von den ersten Sonnenstrahlen des Tages an der Nase kitzeln. Einem Reflex folgend schloss ich meine Lider und genoss den Moment in vollen Zügen, während ich mir meine Strickjacke ein wenig enger um den Körper zog. Es war schön, es war sonnig, aber es war auch noch sehr kalt an diesem Dienstagmorgen.
     Das Kreischen einer mürrischen Möwe ließ mich meine Augen wieder öffnen. Vor mir auf dem Wasser trieben die Fischerboote und holten ihre Netze ein, die sie am Vortag ausgeworfen hatten. Nur wenige Passanten waren auf der Promenade zu sehen. Touristen verirrten sich zu dieser Jahreszeit noch nicht so viele in den Ort, in dem schon die ein oder andere Filmproduktion gedreht wurde.
     Mit ein Grund, warum Granny sich in Port Isaac verliebt hatte. Sie schwärmte für die Serie um Doc Martin. Als ich noch klein war, hatten wir die Folgen immer zusammen geschaut. Nein, das war nicht ganz richtig. Wir hatten sie vielmehr zelebriert. Granny hatte dann immer Tee und Sandwiches vorbereitet. Das ein oder andere Mal hatte es auch Kuchen oder Scones gegeben. Was waren das nur für wundervolle Zeiten gewesen?
     Doch es war nicht nur die Serie, die Granny so mochte. Sie war generell ein glühender Fan vom Südwesten Englands und hatte mich mit ihrem Spleen für Cornwall irgendwann angesteckt, auch wenn sie Southampton nie wirklich verlassen hatte und das alles hier leider nicht mehr hatte sehen können.
     Dennoch hatte sie sich dazu entschieden, das Haus, in dem sich nun mein Teashop ebenso wie eine kleine Wohnung darüber befand, zu kaufen, als sich ihr die Möglichkeit dazu bot. Schon damals war sie sehr krank gewesen. Vermutlich ahnte sie bereits, dass sie selbst nie hier wohnen und den kleinen Teeladen führen würde. Und dennoch hatte sie ihn gekauft. Für mich. Damit ich unseren Traum verwirklichen konnte. Genau das tat ich seither, auch wenn ich mir noch nicht ganz sicher war, ob Grannys Traum wirklich meiner war.
     Allerdings war es verblüffend, wie schnell ich mich an diesem wunderschönen Ort eingelebt hatte. Wenn man bedachte, dass ich selbst noch nie zuvor in Cornwall gewesen war, dann konnte man meinen Umzug sicher sehr mutig nennen.
     Bei meiner Ankunft hatte ich nichts und niemanden gekannt. Meine Eltern hatten mich für verrückt erklärt, als ich meinen sicheren Job in der Buchhaltung eines Kfz-Zulieferers aufgab, um meinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Tee zu bestreiten. Doch sie hatten auch nicht geahnt, wie sehr mir die monotone Arbeit zuwider gewesen war. Sie hatten keine Vorstellung davon, wie unpersönlich es im Büro zugegangen war. Ein »Guten Morgen« war den meisten meiner Kollegen nur sporadisch über die Lippen gekommen. Als wären sie allesamt selbst gerne an einem anderen Ort. Kein Wunder bei dem cholerischen Chef, der uns allen mit seinen Launen das Leben schwer gemacht hatte.
     Auch meine Freunde waren nicht sonderlich begeistert von meinem Vorhaben gewesen. Viele waren überzeugt, dass ich es nicht schaffen würde. Wer konnte schon vom Verkauf von Tee leben? Und das auch noch in einem winzigen Fischerörtchen? Dabei wussten sie, dass ich gerade erst von Jeffrey verlassen worden war, der, wohlgemerkt, auch noch mit meinem Ersparten durchgebrannt war. Als wäre mein Herz nicht schon genug gewesen. Sie wussten, dass ich ein wenig Abstand bitter nötig hatte. Ein Neuanfang war doch oft auch etwas Gutes. Oder nicht? Sie hätten mich ruhig ein bisschen ermutigen können. Manchmal fragte ich mich, ob sie wirklich echte Freunde waren.
     All diese Bedenken hatte ich mir zu Herzen genommen, und doch hatte mein Entschluss bereits in dem Moment festgestanden, als ich Grannys letzten Willen las. Jedes ihrer Worte an mich zeugte von ihrer Begeisterung für diese Idee, die sie nicht imstande gewesen war, selbst umzusetzen.
     Viele Jahre hatte ihr das nötige Kleingeld gefehlt, um diesen Schritt zu wagen. Mit einem Lächeln auf den Lippen hatte sie mir von ihren Vorstellungen erzählt, mir erklärt, wie sie ihren Laden einrichten, wo was stehen und welche Teesorten sie verkaufen wollte. Immer, wenn sie von ihren Plänen sprach, strahlten ihre Augen wie die Sonne am heutigen Tag.
     Zum Gedenken an meine Großmutter hatte ich mich darangemacht, den Laden einzurichten und zu dekorieren. Und tatsächlich hatte es mir große Freude bereitet, die Wandfarbe und die Schränke auszusuchen, jedes Detail war durchdacht und für mich mit einer eigenen Geschichte verbunden. Granny war es sehr wichtig gewesen, dass der Laden diese wohlige Atmosphäre verbreitete, die Kunden animierte, immer wieder zu kommen und länger zu verweilen, als sie ursprünglich geplant hatten.
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