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KINDLE
 
Tatzenfreu(n)de
Verfasser: Julia Salenz (1)
Verlag: Books on Demand (3611)
VÖ: 2. Februar 2021
Genre: Kinderbuch (5281)
Seiten: 96 (Taschenbuch-Version), 74 (Kindle-Version)
Themen: Abenteuer (141), Freundschaft (2182), Katzen (665), Tiere (697)
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Liebevoll beschriebene Geschichten rund um das liebste Haustier und Lesespaß für die ganze Familie.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Julia Salenz für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

„Hier stimmt was nicht!“ Instinktiv war Stinker unter dem Regal hervorgekrochen, der vorher so verlockende Geruch war vergessen.
     „Jetzt nur noch schnell nach Hause!“
     Ein kleines Grummeln im Bauch erinnerte Stinker auch daran, dass sie seit dem Morgen nichts mehr gefressen hatte und mittlerweile war es sicher schon Nachmittag.

Vorsichtig setzte sie eine weiße Pfote vor die andere. Besaß die kleine Katze auf dem Rücken schwarzes Fell, so waren ihr Bauch wie auch ihre Pfoten plüschig weiß. Ihr Gesicht war zur einen Hälfte mit weißem Fell bedeckt und auf der anderen Seite größtenteils schwarz. Lustig sah das aus: Wie eine Maske zog sich das weiße Fell über ihr Gesicht. An der rechten Hinterpfote und am Kinn hatte sich die Natur etwas Besonderes ausgedacht. Ein kreisrunder schwarzer Fleck zierte das weiße Bein und das weiße Kinn.
     Die schwarzen Ohren waren aufmerksam gespitzt und drehten sich mit den Geräuschen, die nun scheinbar von viel weiter wegkamen als zuvor. Die weißen Schnurrbarthaare vibrierten leicht und ließen sie zielsicher den Weg zurück ertasten.
     Hier, hier muss es sein, von hier bin ich gekommen, dachte Stinker nun. Doch der Weg war versperrt. Sie machte einige Schritte nach links und einige Schritte nach rechts. Nichts!

Langsam breitete sich Panik in ihr aus und sie lief unablässig auf und ab. Auch erkundete sie nach einiger Zeit vorsichtig den restlichen Raum, aber da waren kein Spalt und keine Ritze, durch die Licht dringen konnte. Ein großes Tor, was vorher nicht dagewesen war, versperrte Stinker den Rückweg. Ein zarter Lufthauch verriet allerdings, dass es hier einen nun verschlossenen Weg nach draußen geben musste. Ratlos legte sie sich hin, um über ihre Situation nachzudenken und es dauerte nicht lange, bis ihre Augen vor Erschöpfung zufielen. Die letzte halbe Stunde war einfach zu aufregend gewesen.


ZWEI


Als Stinker erwachte, lag sie im dichten hohen Gras am Rande einer Sommerwiese. Einige Blütenköpfe wippten feder-leicht im kaum spürbaren Wind. Ein weißer Schmetterling setzte sich mutig nur einen halben Meter von ihr entfernt auf eine große gelbe Blume, ganz so, als wollte er sie zum Spielen auffordern. Hummeln schwirrten geschäftig durch die Gegend, um genügend Nektar zu sammeln oder einfach nur, um aus jeder Blüte zu kosten.
     Allerdings hieß die kleine schwarzweiße Katze zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht Stinker, so würden sie ihre späteren Besitzer nennen, sondern wurde bis dato von allen nur Nelly genannt.
     Nelly streckte ihre Pfoten genüsslich, zuerst die beiden Vorderpfoten - „uuaaah“ - dann das rechte hintere Bein und anschließend das linke. „Das tat gut.“ Auch ein Gähnen konnte sie nicht unterdrücken.
     „Wie lange hatte sie hier bloß gelegen?“ Ach ja, jetzt erinnerte sie sich. Sie war morgens, es muss so gegen halb sechs Uhr in der Früh gewesen sein, jedenfalls waren bereits die ersten Strahlen der Sonne erkennbar gewesen, mit ihren beiden Brüdern Max und Shorty vom gemeinsamen Nachtlager im Pferdestall aufgestanden, um ja mit die ersten an den Futternäpfen zu sein.
     Natürlich hatten sie nicht vergessen Fanny zu begrüßen, das kleine Shetland-Pony, das derzeit als einzige von den Stallbewohnern die Nacht nicht auf der Koppel verbrachte, da es sich am Huf verletzt hatte.
     „Guten Morgen Fanny, wie geht es dir heute?“
     „Guten Morgen ihr drei, vielen Dank mir geht es schon viel besser. Morgen werde ich wohl auch wieder auf die Koppel können“, antwortete die gutgelaunte Fanny, die gerade aus der Raufe etwas Heu zupfte und genüsslich verspeiste, als die drei kleinen Katzen an ihr vorbei liefen.
     „Oh, wie schön, dann sehen wir uns ja wieder draußen, jetzt müssen wir aber erstmal weiter.“
     Die kleine Rasselbande jagte zur Futterstelle, wo bereits sechs gut gefüllte Näpfe auf sie und die drei anderen Reiterhofkatzen warteten. Glücklicherweise waren die menschlichen Bewohner des Reitstalls ebenfalls Frühaufsteher, die als erstes die Katzen mit Futter versorgten.
     Als die Rangelei um die besten Plätze zwischen den kleinen Katzen beendet war, kamen gemächlich die älteren Katzen dazu und alle fraßen still und genüsslich. Nur ab und an war ein leises Schmatzen zu hören.
     Während sich die erwachsenen Katzen nach dem Fressen der Fellpflege widmeten, konnten es die Kleinen kaum abwarten und tobten zu dritt auf dem heimischen Hof umher. Ihre Mutter ermahnte sie noch, sich nicht allzu weit vom Pferdestall zu entfernen.
     Sie hatten ein tolles Zuhause, gleich über dem Stall befand sich ein großer Heuboden, über und über mit Stroh. Dort war es, selbst wenn es draußen regnete und stürmte, gemütlich warm. Über eine kleine Leiter führte ein Weg hinunter. In den ersten Wochen hatte Nelly anfangs etwas Angst, die weit entfernten Leitersprossen zu verfehlen und zweimal war sie auch tatsächlich abgerutscht. Nachdem sie aber gemerkt hatte, dass sich Katzen beim Fallen automatisch so drehen, dass sie sogar aus größeren Höhen auf den Pfoten landen und ihr Körper die Landung zusätzlich stark abfedert, bekam sie Vertrauen in ihre Kletterkünste. Bei nicht allzu großer Höhe war das Verletzungsrisiko eher gering.
     Die Hofbesitzer sorgten gut für die Katzen. Als sich damals Tinka, so wurde ihre Mutter von allen nur genannt, auf den Hof schlich, um heimlich auf dem Heuboden über dem Pferdestall ihre Welpen Nelly, Max und Shorty zur Welt zu bringen, hatte sie noch nicht gewusst, ob sie bleiben konnte. Die kleine Familie gesellte sich schließlich zu den beiden Hofkatzen und sie wurden alle freundlich empfangen. Anfangs war Tinka den Menschen gegenüber etwas misstrauisch gewesen, da sie wild geboren wurde und bisher nur ihre Freiheit kannte. Doch die bereits vorhandenen Katzen sowie die gut gefüllten Futternäpfe und die freundlichen Worte der Menschen sorgten für Vertrauen.
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