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Secret Circle 4 - Machtvolle Sehnsucht
Verfasser: Amanda Frost (25)
Verlag: Eigenverlag (20225)
VÖ: 23. Februar 2021
Genre: Romantische Literatur (24201)
Seiten: 281 (Taschenbuch-Version), 207 (Kindle-Version)
Themen: Ärzte (997), First Lady (9), Geheimgesellschaften (271), Macht (259), Präsidenten (46), Sehnsüchte (536), USA (630), US-Präsident (128)
Reihe: Secret Circle (5)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Diese Männer sind reich, mächtig und haben sich zusammengetan, um die Welt zu beherrschen. Kein Außenstehender darf jemals von ihrer Existenz erfahren. Aber was, wenn man sich plötzlich zwischen Liebe und Pflichterfüllung entscheiden muss?

Seit Jahren wird Joshua Catwick vom Secret Circle darauf vorbereitet, Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Natürlich gehört zu diesem ausgeklügelten Plan auch eine passende First Lady: Katherine Kelly, eine engagierte Ärztin, die in erster Linie humanitäre Ziele verfolgt und die Wähler auf der emotionalen Schiene erreichen soll.
Schneller als erwartet landen die beiden im Weißen Haus. Dass sie im Grunde genommen nichts gemein haben, ist nur eines ihrer Probleme, denn schon bald versinken sie in einem Strudel aus Intrigen und Gewalt. Als dann noch Gefühle ins Spiel kommen, läuft die Sache völlig aus dem Ruder.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amanda Frost für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amanda Frost gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Nach unserer Hochzeit wird meine Gattin nach Afrika zurückkehren, wichtige Events werden wir zukünftig jedoch gemeinsam besuchen. Der Schein einer funktionierenden Ehe muss gewahrt werden, denn dass meine politischen Gegner sowie die Presse irgendwann in meiner Vergangenheit herumwühlen werden, ist gewiss.
     Ich schlug vor, Katherine in den Circle aufnehmen zu lassen, um ihr die ganzen Hintergründe zu offenbaren. Was leider prompt abgelehnt wurde, da Frauen in dieser antiquierten Gemeinschaft nicht erlaubt sind. Eine Klausel, die mir missfällt, doch damit werde ich mich zu gegebener Zeit beschäftigen, momentan habe ich weiß Gott andere Probleme.
     Sollte ich in der Tat Präsident werden, wird Katherine mich vier, möglicherweise sogar acht Jahre lang tatkräftig dabei unterstützen. Danach dürfen wir wieder getrennte Wege gehen. Aber bis dahin fließt noch viel Wasser den Potomac River in Washington hinunter.
     Der uns zulächelnde Pfarrer reißt mich aus meinen Gedanken. Vorm Altar angekommen, halten wir inne und wenden uns einander zu. Leider muss meine Auserwählte auf die Tradition verzichten, von ihrem Vater zum Altar geführt zu werden. Zwar wäre mein Dad für sein Leben gerne eingesprungen, doch Katherine hat sich vehement dagegen gewehrt und letztendlich ihren Willen durchgesetzt.
     Womit sie weitere Sympathiepunkte bei mir gesammelt hat, denn ich bewundere Frauen, die sich nicht so leicht unterkriegen lassen. Mein Vater hingegen ist seitdem sichtlich verstimmt. Aber da muss der alte Mann wohl durch.
     Bei genauerer Betrachtung wirkt meine Begleiterin nervös, allerdings gehe ich nicht davon aus, dass das einem der wenigen Anwesenden auffallen wird. Einzig ein paar Mitglieder des Circle sind zugegen, sowie Freunde von mir und einige Kollegen. Katherine war nicht erpicht darauf, ihre Bekannten einzuladen, da sie der Angst unterliegt, die glückliche Braut nicht überzeugend genug mimen zu können. Falls wir wirklich irgendwann gemeinsam ins Weiße Haus einziehen sollten, wird sie demzufolge noch an ihrem Auftreten feilen müssen.
     Nachdem der Hochzeitsmarsch verklungen ist, der Pfarrer seinen Text aufgesagt und wir unsere Eheversprechen abgelegt haben, stecke ich der Braut einen glitzernden Ring an den Finger.
     Ihre schönen Augen und die vollen Lippen verleihen ihr etwas Aufregendes, daher kostet es mich keinerlei Überwindung, sie zu küssen. Als mein Mund sich auf ihren legt, versteift sie sich für den Bruchteil einer Sekunde, doch bereits nach kurzer Zeit gibt sie sich der Liebkosung hin. Ihr honigsüßer Duft steigt mir in die Nase und für einen Augenblick bedauere ich, dass das hier alles bloß Show ist.
     Schneller als gedacht, ist die Hochzeit auch schon vorüber und ich bin ein verheirateter Mann. Wie sich das fortan auf mein Liebesleben auswirken wird, kann ich für den Moment nicht einschätzen. Ich weiß nur eins: Ich befinde mich im besten Mannesalter und werde ganz sicher nicht für den Rest meines Lebens auf Sex oder Zärtlichkeiten verzichten.
     Als wir die Kirche Hand in Hand verlassen, drängen sich hinter den Absperrungen einige Anwohner, die einen Blick auf ihren frisch vermählten Bürgermeister und die Frau an seiner Seite werfen möchten. Da wir das Ereignis jedoch nicht an die große Glocke gehängt haben, bleibt alles überschaubar.
     Lächelnd winken wir in die Menge, und wenngleich wir nicht sonderlich versiert darin sind, habe ich den Eindruck, dass wir unsere Aufgabe überzeugend meistern.
     Danach steigen wir in eine dunkle Limousine mit getönten Scheiben, die uns zum Flughafen bringt. Von wo aus wir aber nicht in die Flitterwochen starten werden, wie die Menschen das vermuten. Nein, Katherine wird zurück nach Afrika fliegen und ich werde heimlich in meine Wohnung gebracht, wo ich mich fürs Erste einmal einigeln werde.
     Um kein Misstrauen zu erwecken, begleite ich meine mir Angetraute in den Learjet, der sie über Umwege ans Ziel bringen soll. „Du warst eine wundervolle Braut“, raune ich ihr zum Abschied zu, da ich dem Gefühl unterliege, irgendetwas Persönliches sagen zu müssen.
     Sie lächelt ein wenig gezwungen. „Danke, Joshua. Ich kann leider nicht einschätzen, was genau hier gespielt wird. Hoffentlich ist die Sache den Aufwand auch wirklich wert.“
     Während ich im Badezimmer des Jets aus dem Smoking steige, überlege ich, ob ich ihr zumindest einen Teil der Wahrheit offenbaren soll, entscheide mich dann jedoch dagegen. Die Verschwiegenheitserklärung, die ich beim Eintritt in den Circle unterzeichnen musste, lässt leider keinerlei Spielraum für Kompromisse.
     Im Outfit eines Flugsicherheitsmitarbeiters verlasse ich schließlich – gut getarnt durch einen Helm - den Learjet. Ein Security-Angestellter des Circle fährt mich zu meiner Wohnung, wo ich mich ab sofort auf die nächste Stufe der Karriereleiter vorbereiten werde: den Job eines Senators.
     An Weihnachten wird Katherine zurückkehren und wir werden gemeinsam ein paar Veranstaltungen besuchen. Alles andere lasse ich jetzt auf mich zukommen und warte ab, was die Zukunft bringt.
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