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Secret Circle 4 - Machtvolle Sehnsucht
Verfasser: Amanda Frost (24)
Verlag: Eigenverlag (19230)
VÖ: 23. Februar 2021
Genre: Romantische Literatur (23068)
Seiten: 281 (Taschenbuch-Version), 207 (Kindle-Version)
Themen: Ärzte (954), First Lady (7), Geheimgesellschaften (261), Macht (249), Präsidenten (45), Sehnsüchte (519), USA (610), US-Präsident (123)
Reihe: Secret Circle (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Diese Männer sind reich, mächtig und haben sich zusammengetan, um die Welt zu beherrschen. Kein Außenstehender darf jemals von ihrer Existenz erfahren. Aber was, wenn man sich plötzlich zwischen Liebe und Pflichterfüllung entscheiden muss?

Seit Jahren wird Joshua Catwick vom Secret Circle darauf vorbereitet, Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Natürlich gehört zu diesem ausgeklügelten Plan auch eine passende First Lady: Katherine Kelly, eine engagierte Ärztin, die in erster Linie humanitäre Ziele verfolgt und die Wähler auf der emotionalen Schiene erreichen soll.
Schneller als erwartet landen die beiden im Weißen Haus. Dass sie im Grunde genommen nichts gemein haben, ist nur eines ihrer Probleme, denn schon bald versinken sie in einem Strudel aus Intrigen und Gewalt. Als dann noch Gefühle ins Spiel kommen, läuft die Sache völlig aus dem Ruder.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amanda Frost für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amanda Frost gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

New York – Einige Wochen später

Joshua


Eigentlich sollte man an seinem Hochzeitstag überschäumen vor Glück, auf Wolken schweben und voller Freude in die Zukunft blicken. Doch die Emotionen, die mein Denken und Handeln beherrschen, sind gänzlich anderer Natur.
     Die brünette Schönheit an meiner Seite, die ich gerade in die antike Kirche in New York führe, unter der sich die geheimen Räume des Secret Circle verbergen, ist nett anzusehen, aber im Grunde genommen eine Fremde für mich. Wir begegnen uns heute zum dritten Mal und außer zwei mächtigen Vätern, die das Leben ihrer Kinder vorherbestimmt haben, verbindet uns rein gar nichts miteinander.
     Doch es hat nun einmal seinen Preis, einer der bedeutendsten Geheimlogen der Welt anzugehören, dem Secret Circle. Um Amerikas Zukunft zu sichern, opfere ich an diesem schicksalsträchtigen Tag endgültig mein Privatleben.
     Für meinen Vater, Dr. George Catwick, ein langjähriges Mitglied dieser Vereinigung, stand nie infrage, dass ich in den Circle aufgenommen werden würde. Ebenso wahrscheinlich erscheint es ihm, dass ich eines Tages Präsident der Vereinigten Staaten sein werde.
     Für mich liegt das Amt des Staatsoberhauptes allerdings in weiter Ferne und ich bin auch nicht davon überzeugt, es jemals antreten zu dürfen, denn da haben die Wähler schließlich ein Wörtchen mitzureden.
     Bereits als Teenager wurde ich von meinem Dad, der selbst viele Jahre als Berater im Weißen Haus tätig war, auf diese Aufgabe vorbereitet. Während meine Freunde Partys feierten und mit hübschen Mädchen ausgingen, beschäftigte ich mich mit Politik, Geografie, Gesetzen und anderen langweiligen Themen. Was selbstverständlich mit unzähligen Streitereien verbunden war, da ich anfänglich gegen Dads Hirngespinste rebellierte.
     Als er mich jedoch in die Geheimnisse des Secret Circle einweihte, begriff ich, dass diese Gemeinschaft es wirklich wert sein könnte, ihr mein Leben zu verschreiben.
     So schwor ich im Alter von achtzehn einen Eid auf ein antikes ledernes Buch, versehen mit dem Ornament eines silbernen Oktopus, unterschrieb die Satzung und trat diesem Geheimbund bei. Einige Jahre später schloss ich in Yale ein Jurastudium mit Bravour ab und bereiste anschließend die Welt. Ich befasste mich intensiv mit fremden Staatsformen und Kulturen, bevor ich letztendlich den Schritt in die Politik wagte.
     Mittlerweile darf ich mich Bürgermeister von New York City nennen. Und mein nächster Job soll der eines Senators sein.
     Mit der Macht und dem Geld eines Secret Circle im Rücken ist es ein Kinderspiel, erfolgreich zu sein. Wenngleich es hin und wieder sicher befriedigender wäre, den einen oder anderen Sieg aus eigener Kraft zu erringen. Nichtsdestotrotz habe ich mich inzwischen mit der mir zugedachten Aufgabe abgefunden und einigermaßen damit arrangiert.
     Bedauerlicherweise fand keine meiner Freundinnen jemals die Zustimmung meines Vaters. Als er mir dann vor einigen Monaten offenbarte, dass ich jetzt dringend eine geeignete Frau bräuchte, geriet ich ins Wanken. Mit gerade einmal dreiunddreißig war ich noch nicht dazu bereit, mich für die Zukunft zu binden. Außerdem war ich mit einer süßen Krankenschwester liiert: Tessa, die ich nach einem Skiunfall kennengelernt hatte. Doch leider wäre meine Liebste mit ihrer flammend roten Mähne und den auffälligen Tattoos nicht die Richtige gewesen, um irgendwann mit mir ins Weiße Haus einzuziehen.
     Ich haderte lange mit mir. War mir nicht sicher, ob ich Tessa wirklich gehen lassen sollte. Natürlich hätte ich mich auch weiterhin im Geheimen mit ihr treffen können – vorausgesetzt, sie wäre darauf eingegangen. Aufstrebende Politiker sind jedoch schon mehrfach über ihre Affären gestolpert. Ein Risiko, das ich nicht eingehen wollte.
     So trennte ich mich schweren Herzens von ihr und beugte mich den Wünschen des Secret Circle, der offenbar längst eine geeignete Kandidatin in der Hinterhand hatte.
     Und wenn ich mir die elegante Braut in dem körperbetonten Hochzeitskleid an meiner Seite jetzt anschaue, scheinen die Herren ein begnadetes Händchen bewiesen zu haben.
     Katherine ist eine engagierte Ärztin, die bereits in erstklassigen Kliniken beschäftigt war, bevor sie sich vor einigen Monaten der Organisation Ärzte ohne Grenzen verschrieben hat. Mit ihren neunundzwanzig Jahren ist sie äußerst gebildet, verfügt über exzellente Umgangsformen, spricht mehrere Sprachen fließend und widmet ihr Leben kranken und armen Menschen.
     Zudem besitzt sie ein entzückendes Lächeln, das ich leider noch nicht allzu oft zu sehen bekommen habe. Überhaupt ist sie mit den großen dunklen Augen eine interessante Erscheinung. Auch wenn sie für meinen Geschmack durchaus ein paar Kilo mehr auf den Rippen haben könnte, denn im Grunde genommen stehe ich auf ausgeprägte weibliche Rundungen. Doch sie ist ja nicht für mein Privatvergnügen gedacht, sondern um mir den Weg ins Weiße Haus zu ebnen. Und nach meinem Dafürhalten sollte sie genau die Präsidentengattin sein, die das amerikanische Volk sehen will.
     Ihr verstorbener Adoptivvater Benjamin Kelly war viele Jahre Leiter der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie ein engagiertes Circle-Mitglied. Am Sterbebett nahm er seiner Tochter das Versprechen ab, den Vereinigten Staaten im Bedarfsfall zur Verfügung zu stehen, selbst wenn sie ihre persönlichen Bedürfnisse dadurch zurückstellen müsste.
     Diese Gefälligkeit forderte mein Vater nun vor Kurzem von Katherine ein. Sie war zu ehrenhaft, um ihr Wort zu brechen, aber ebenso wenig wollte sie Hals über Kopf ihre Aktivitäten in Afrika einstellen. Letztendlich fanden mein Dad und sie einen Mittelweg, der ihr eine Übergangsfrist zusicherte. Wofür ich sie aufrichtig bewundere, denn ich weiß aus Erfahrung, dass mein Vater verhandlungstechnisch ein harter Knochen ist.
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