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Secret Circle 4 - Machtvolle Sehnsucht
Verfasser: Amanda Frost (26)
Verlag: Eigenverlag (21616)
VÖ: 23. Februar 2021
Genre: Romantische Literatur (25706)
Seiten: 281 (Taschenbuch-Version), 207 (Kindle-Version)
Themen: Ärzte (1048), First Lady (11), Geheimgesellschaften (287), Macht (263), Präsidenten (46), Sehnsüchte (546), USA (656), US-Präsident (136)
Reihe: Secret Circle (6)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Diese Männer sind reich, mächtig und haben sich zusammengetan, um die Welt zu beherrschen. Kein Außenstehender darf jemals von ihrer Existenz erfahren. Aber was, wenn man sich plötzlich zwischen Liebe und Pflichterfüllung entscheiden muss?

Seit Jahren wird Joshua Catwick vom Secret Circle darauf vorbereitet, Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Natürlich gehört zu diesem ausgeklügelten Plan auch eine passende First Lady: Katherine Kelly, eine engagierte Ärztin, die in erster Linie humanitäre Ziele verfolgt und die Wähler auf der emotionalen Schiene erreichen soll.
Schneller als erwartet landen die beiden im Weißen Haus. Dass sie im Grunde genommen nichts gemein haben, ist nur eines ihrer Probleme, denn schon bald versinken sie in einem Strudel aus Intrigen und Gewalt. Als dann noch Gefühle ins Spiel kommen, läuft die Sache völlig aus dem Ruder.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amanda Frost für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amanda Frost gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Prolog

Kapstadt – Fünf Jahre zuvor


Katherine


Verwundert nehme ich den Brief eines privaten Zustellers entgegen und signiere den Empfang. Beim Blick auf den Absender durchfährt mich ein mulmiges Gefühl. Ich erhalte häufiger Dokumente von amerikanischen Lieferanten, bei denen ich medizinisches Equipment bestelle, normalerweise werden diese Unterlagen jedoch nicht persönlich ausgehändigt.
     Ich betrete meine bescheidene Unterkunft am Stadtrand von Kapstadt, schließe die quietschende Tür hinter mir und sinke auf das Sofa. Neugierig drehe ich das Kuvert in den Fingern und entdecke auf der Rückseite ein Siegel.
     Ein Oktopus? Wie außergewöhnlich!
     Rasch greife ich nach einer Schere und ritze den Umschlag so behutsam auf, dass das hübsche Siegel nicht beschädigt wird.
     Nachdem ich das noble Briefpapier herausgezogen und auseinandergefaltet habe, setzt mein Herzschlag sekundenlang aus, denn ich erkenne auf Anhieb die leicht verschnörkelte Handschrift meines geliebten Dads.
     Sogleich fällt mir wieder das bizarre Versprechen ein, das ich ihm vor über sechs Monaten an seinem Sterbebett gegeben habe. Bis heute ist mir nicht bewusst, um was für einen Gefallen er mich überhaupt gebeten hat. Er sprach in Rätseln, erwähnte Geheimhaltungsvereinbarungen sowie das Wohl der Vereinigten Staaten. Doch im Grunde genommen war es mir gleich. Er hatte nur noch wenige Tage zu leben, daher hätte ich ihm alles zugesagt.
     Mit angehaltenem Atem widme ich mich dem Schriftstück, in der Hoffnung, nun endlich den tieferen Sinn seiner letzten Worte zu verstehen.

Mein Engel,
ich hoffe so sehr, dass es dir gut geht und du in Afrika deine Freude am Leben wiedergefunden hast. Die Menschen dort können sich glücklich schätzen, eine begnadete Ärztin wie dich an ihrer Seite zu haben.
     Wie bereits vor meinem Tod angedeutet, musste ich deiner Mutter und dir in den letzten Jahren ein paar Dinge verschweigen. Nicht, weil ich euch nicht einbeziehen wollte, sondern weil ich es nicht durfte. Es ging in erster Linie darum, den Vereinigten Staaten zu neuer Stärke zu verhelfen, sie zu schützen und den weltweiten Frieden zu wahren. Ich versichere dir, es tat mir unsagbar weh, Geheimnisse vor euch haben zu müssen, doch es gab keine Alternative.
     Falls du diesen Brief eines Tages in Händen halten solltest, wird in naher Zukunft etwas Einschneidendes geschehen, das die Welt zu einem besseren Ort macht. Und du, meine geliebte Tochter, wirst einen nicht zu unterschätzenden Teil dazu beitragen.
     Daher bitte ich dich jetzt, mir voll und ganz zu vertrauen. So wie damals, als ich dir das Schwimmen beigebracht habe. Du hattest Angst, warst der Meinung, du würdest untergehen, sobald ich dich loslasse. In Wirklichkeit konntest du längst schwimmen wie ein Fisch, doch nur wenn ich mich in deiner Nähe befand, warst du mutig genug, dich vom Beckenrand zu entfernen.
     An meinem Beistand hat sich bis heute nichts geändert. Ungeachtet der Tatsache, dass du mich jetzt nicht mehr sehen kannst, werde ich für immer meine schützenden Hände über dich halten.

Ein erbärmliches Schluchzen entfährt mir, während mir heiße Tränen über die Wangen kullern. Ich kann mich leider nicht mehr genau daran erinnern, wie Dad mir die Furcht vor dem Wasser genommen hat. Doch seine ruhige, besonnene Art half mir in der Tat über viele Ängste hinweg und machte mich zu dem beherzten Menschen, der ich heute bin.
     Ich blinzle eine Träne weg und widme mich wieder dem Brief.

Nun zu meinem Anliegen: Bitte halte mich jetzt nicht für verrückt, aber ich möchte, dass du in ein paar Jahren die First Lady der Vereinigten Staaten wirst, an der Seite von Joshua Catwick - dem Sohn eines guten Freundes: Dr. George Catwick.
     Joshua wird seit einer gefühlten Ewigkeit auf dieses Amt vorbereitet und könnte, sobald er das optimale Alter erreicht hat, der beste Präsident werden, den Amerika jemals gesehen hat. Leider hat er bislang keine geeignete Frau gefunden, die ihn bei dieser Mammutaufgabe unterstützen kann, daher fiel unsere Wahl auf dich. Joshua ist attraktiv, zuvorkommend, höflich und wird dich immer mit Respekt behandeln. Deswegen möchte ich dein Schicksal in seine Hände legen.
     Ich würde mich unsagbar freuen, wenn du diese Herausforderung annehmen würdest. Du bist eine starke Person, trägst das Herz am rechten Fleck und könntest in dieser Position unglaublich viel bewegen. Denk an die armen, kranken, hungernden Menschen auf dieser Welt. Du, als First Lady, wärst in der Lage, ihnen zu helfen.
     Solltest du dich zu diesem Schritt überwinden, wird George, der sich in den nächsten Tagen bei dir melden wird, alles Weitere in die Wege leiten.
     Ich wünsche dir und Joshua alles Glück dieser Welt! Ihr habt die einmalige Chance, Geschichte zu schreiben. Nehmt die Gelegenheit wahr!
     Vertrau mir noch ein einziges Mal, mein Engel. Ich verspreche dir, du wirst es nicht bereuen.
     Und glaube mir, ich würde einiges dafür geben, dich bei eurer Hochzeit zum Altar führen zu dürfen. Doch leider muss ich mich damit abfinden, das Geschehen vom Himmel aus zu verfolgen.
     Dein dich für immer liebender Vater,
     Benjamin

Sekundenlang starre ich fassungslos auf das Schreiben. Ich unternehme den Versuch, es erneut zu lesen, da ich davon ausgehe, es falsch verstanden zu haben, doch meine Augen sind blind vor Tränen.
     Als ich meine Fassung endlich zurückerlangt habe, überfliege ich die Buchstaben wieder und wieder.
     Den Brief fest an mein Herz gedrückt, falle ich zu guter Letzt erbärmlich schluchzend auf mein Bett und kann einfach nicht glauben, was Dad da von mir verlangt.
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