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Montecrypto
Verfasser: Tom Hillenbrand (16)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (605)
VÖ: 4. März 2021
Genre: Thriller (7006)
Seiten: 448
Themen: Detektive (1151), FBI (524), Frankfurt (280), Geheimdienste (407), Geld (321), Kryptowährungen (4), Macht (249), Mafia (640), New York City (1583), Schätze (228), Schweiz (213), Suche (1204), Unfälle (1202), Versteck (107), Wirtschaft (97)
Erfolge: 4 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 13)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Montecrypto« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Nachdem der Bitcoin vor ein paar Stunden das inverse Head & Shoulders vervollständigt hat, das er seit zweieinhalb Wochen in den Chart gezeichnet hat, und er nun einen zweiten Anlauf aufs Allzeithoch nimmt, ist es der richtige Zeitpunkt, einen Thriller in Angriff zu nehmen, das sich mit Kryptowährungen beschäftigt. Gesagt, getan: Drei unserer Mitarbeiter haben die ersten Seiten von Tom Hillenbrands "Montecrypto" gemeinsam angelesen, um anschließend zu entscheiden, ob sie anhand des Einstiegs des Buches das komplette Werk lesen würden.

Das Buch

»Montecrypto« wurde am vergangenen Donnerstag im Verlagshaus Kiepenheuer & Witsch veröffentlicht. Es hat einen Umfang von 448 Seiten und kann für sechzehn Euro erworben werden. Stand jetzt müsste man also rund 320 Dogecoin investieren. Die Digitalausgabe hat einen Preis von 12,99 Euro, zudem existiert ein ungekürztes Hörbuch mit einer Spielzeit von 14:12 Stunden. Dieses wurde von Oliver Siebeck eingelesen.

In Hillenbrands Werk hat ein Start-up-Unternehmer einen Großteil seines Vermögens in Bitcoin angelegt und kommt nun bei einem Unfall ums Leben. Es wird gemutmaßt, dass noch jede Menge Coins in gut gesicherten Wallets liegen, und ein Privatdetektiv wird damit beauftragt, sie aufzuspüren. Schon bald muss der Mann feststellen, dass er nicht der einzige ist, der hinter »Montecrypto« her ist, wie der digitale Schatz alsbald getauft wird. Dabei entpuppen sich die »Schatzsucher« als Geheimdienstler, Leute vom FBI und sogar von der Mafia. Und einige Recherchen später offenbart sich, dass »Montecrypto« womöglich weit mehr als nur ein milliardenschweres Vermögen ist, sondern der Schlüssel zu einem gehörigen Finanzskandal, der die ganze Welt wirtschaftlich erschüttern könnte.

Die ersten (rund) zehn Seiten

Hillenbrand hält sich nicht mit großem Geplänkel auf, sondern legt direkt damit los, dass Detektiv Ed Dante - so der Name des alleinstehenden (geschiedenen) Mittvierzigers - das Anwesen der Halbschwerster des Unfallopfers aufsucht. Diese lebt dank ihrer Erfolge als Influencerin selbst auf großem Fuße. Man erfährt, dass Dante von seiner Persönlichkeitsstruktur eigentlich nicht der Mann ist, den man im Zusammenhang mit Kryptowährungen bringen würde, denn seit dem Abbruch seiner Zeit im klassischen Bankwesen betreibt er seine detektivische Tätigkeit auf viel »herkömmlichere« Weise, als es zur Kryptowelt passt. Laut der Halbschwester des Opfers ist dies allerdings gerade der Grund, warum er der richtige ist, denn es gibt Anhaltspunkte, die klar nach althergebrachter detektivischer Handwerkskunst rufen. Die Auftraggeberin bietet Ed Dante an, zwei Prozent des aufgespürten Kryptovermögens behalten zu dürfen, Dante will jedoch nicht mehr als seinen 750-Dollar-Tagessatz plus eine Einmalzalung im Erfolgsfall. Als Spesen erhält er eine Wallet mit Bitcoins im Wert von rund 50.000 Dollar. Angedeutet wird an der Stelle bereits, dass es gewisse steuerliche Probleme geben könnte, wenn die Coins gefunden werden.

Fazit

In der offiziellen Buchbeschreibung steht, Ed Dante würde von der Witwe des Opfers beauftragt werden, nach dessen digitalen Vermögen zu suchen. Im Romantext selbst ist dann jedoch von der Halbschwester die Rede. Haben wir irgendetwas missverstanden, handelt es sich um einen Fehler, oder wurde hier in der Buchbeschreibung etwas gespoilert? Hm ... vorab tippen wir mal auf einen Fehler. Die Schnelllebigkeit der Kryptowelt lässt das Buch auf den ersten Seiten ein paar Monate veraltet wirken, denn hier ist noch von einem Fiat-Wert von rund 9.000 Dollar pro Bitcoin die Rede, während es derzeit tatsächlich 55.000 sind. Andererseits: Wenn ihr diese Ausgabe unseres »Projekts 10« erst lest, wenn schon ein paar Wochen vergangen sind, dann liegt Hillenbrand vielleicht schon wieder viel näher ... es sei denn, Elon Musk tweetet die Kryptowelt abermals in Richtung Mond. Davon einmal abgesehen lassen die ersten Seiten jetzt noch nicht keinen Rückschluss zu, ob Ed Dante ein Protagonist sein wird, den man gerne durch mehr als vierhundert Seiten begleitet. Dafür lassen sie einen anderen Rückschluss zu: Dadurch, dass wir hier auf der einen Seite in die Welt der Coins und Tokens geworfen werden, auf der anderen Seite einen Mann am Werk haben, der mit dieser nichts zu tun hat, kann man wohl davon ausgehen, dass sich der Thriller sowohl für Kryptofans als auch für »No-Coiner« eignen wird. Nachdem derzeit alles, was mit »Krpyto« zu tun hat, durch die Decke geht - in dieser Woche gerade die NFTs -, dürfte es generell ein perfektes Timing für Hillenbrands Buch sein. Und da wir selbst auch mitten drin stecken, wie man vermutlich inzwischen gemerkt haben dürfte, dürfte auch klar sein, dass wir uns sehr auf das Buch freuen. Lydia Neidhardt, Tino Miccolis und Yvi Leutbecher, die die ersten Seiten für uns angelesen haben, sind daher allesamt zu dem Schluss gekommen, den kompletten Thriller zu lesen, so dass wir in Kürze eine vollständige Rezension parat haben werden.
– geschrieben am 10. März 2021
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