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Montecrypto
Verfasser: Tom Hillenbrand (17)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (664)
VÖ: 4. März 2021
Genre: Thriller (7419)
Seiten: 448
Themen: Detektive (1252), FBI (610), Frankfurt (302), Geheimdienste (437), Geld (360), Kryptowährungen (6), Macht (263), Mafia (749), New York City (1724), Schätze (248), Schweiz (259), Suche (1339), Unfälle (1298), Versteck (118), Wirtschaft (100)
Erfolge: 8 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 13)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Montecrypto« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (1)     Tags (4)
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Vor wenigen Tagen thematisierten wir Tom Hillenbrands Thriller »Montecrypto« im Rahmen unserer Reihe »Projekt 10«, was bedeutet, dass wir die ersten (rund) zehn Seiten des Buchs gemeinsam angelesen haben und anschließend entschieden haben, ob wir anhand des Auftakts das komplette Werk lesen würden. Was nun noch ausstand, war unsere Meinung zum kompletten Buch. Dieses wurde vor wenigen Tagen vom Verlag Kiepenheuer & Witsch herausgegeben und ist 448 Seiten dick. Es kostet sechzehn Euro, was wir vor einigen Tagen noch in Dogecoin umgerechnet hatten. Sinnvoller wäre eine Umrechnung in Turtlecoin gewesen - das wären dann ungefähr 230.000. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die im Buch regelmäßig thematisierten Turtlecoins nur zufälligerweise genauso heißen wie TRTL. Der Preis des E-Books liegt bei 12,99 Euro, zudem gibt es ein von Oliver Siebeck eingelesenes Hörbuch mit einer Spielzeit von 14:12 Stunden.

Tom Hillenbrand erzählt die Geschichte eines Privatermittlers, dem ein außergewöhnlicher Fall angetragen wird. Ein spleeniger Geschäftsmann ist mit seinem Flugzeug abgesturzt und dabei ums Leben gekommen, und es wird davon ausgegangen, dass er über eine gewaltige Summe an digitalen Währungen verfügte. Wo diese nun hingekommen sind, soll Ermittler Ed Dante nun im Auftrag der Halbschwester des Verstorbenen herausfinden. Dadurch muss er tief in die Welt der Kryptowährungen eintauchen, mit der er bis dahin nur sehr wenig zu tun hatte, denn er kam ursprünglich aus dem klassischen Bankengewerbe und war auf ungünstige Weise in einen großen Bankenskandal verwickelt, der an den tatsächlichen Niedergang der Lehman Brothers angelehnt ist. Der digitale Schatz wird von den Medien alsbald in »Montecrypto« umgetauft, und es entbrennt eine Jagd, an der unzählige Personen teilnehmen ... sowohl einfache Nerds als auch staatliche Institutionen, aber auch sehr zwielichtige Gestalten.

Die allererste Frage, die man sich vermutlich bei einem solchen Buchthema stellt, lautet: Muss man sich schon mit Kryptowährungen auseinandergesetzt haben, um Spaß an dem Ganzen zu haben? Dass der eigentliche Protagonist ein No-Coiner ist, deutet tendenziell eher auf ein »nein« hin, aber Hillenbrand wirft im Laufe der 448 Seiten schon ziemlich mit spezifischem Vokabular um sich, so dass dem ein oder anderen womöglich schwindelig werden könnte. Er hat sich jedoch bemüht, es so einfach wie möglich zu halten. Und je weiter man voranschreitet, desto weniger wichtig sind die Kryptokenntnisse, denn dann steht nicht mehr Dantes Eintauchen ins Geschäft mit den Coins und Tokens im Mittelpunkt, sondern die eigentliche Schnitzeljagd. Und diese ist ziemlich unterhaltsam, streift in einem hohen Tempo von einem außergewöhnlichen Schauplatz zum nächsten und gibt kaum Raum zum Durchschnaufen. Schlüssig ist sie auch weitgehend. Wenn man ihr etwas anlasten kann, dann vielleicht, dass sie nach »hinten raus« ein wenig arg eskaliert, dass man sich ein paar am Ende aufgeklärte Sachen schon recht früh zusammenreimen kann, und dass die eingebaute Beziehungskiste sehr erzwungen daherkommt ... zumal Ed Dante im Laufe der Story eher wie ein Suffkopf rüberkommt, der zwar durchaus als Protagonist taugt, aber keinerlei attraktiven Eigenschaften hat. Da es viele Bücherwürmer gibt, die Wert auf eine kleine Liebesdosis legen, ist es aber verständlich, dass Hillenbrand diesen Part mit dem Holzhammer hineingeklopft hat. Der Rest ist jedenfalls über Kritik erhaben und bietet viele Stunden gute Unterhaltung ... und das, obwohl hier die Personen selten in physischer Gefahr sind, was nicht vielen Thrillerautoren gelingt. Daher kann man das Buch getrost all denjenigen empfehlen, die sich sowohl für Bücher als auch für Kryptowährungen begeistern, oder denjenigen, die gegenüber Bitcoins, SushiSwap und PancakeSwap zumindest keine grundsätzlichen Berührungsängste haben.
– geschrieben am 15. März 2021 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz