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Vampire Awakenings 6 - Zerbrochen
Verfasser: Brenda K. Davies (11)
Verlag: Eigenverlag (21616) und FeuerWerke (54)
VÖ: 23. Februar 2021
Genre: Fantasy (14545) und Romantische Literatur (25706)
Seiten: 209 (Taschenbuch-Version), 180 (Kindle-Version)
Themen: Bedrohung (526), Leid (22), Seelenpartner (120), Vampire (1703)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Vampire Awakenings (7)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Seitdem Mia aus der schrecklichen Gefangenschaft skrupelloser Vampire befreit worden ist, leidet sie unter den Folgen des Erlebten. Und so muss sie schon bald feststellen, dass ihr Überleben einen Preis hat. Denn Mia kann es nicht länger ertragen, von anderen berührt zu werden.

David hat nicht damit gerechnet, jemals seine Seelenverwandte zu treffen. Doch als er Mia kennenlernt, wird ihm klar, dass er alles dafür tun würde, um sie für sich zu gewinnen. Er weiß von ihrem Leid und möchte ihr helfen. Selbst wenn das bedeutet, seine eigenen Bedürfnisse zurückzustellen.

Während Mias Vertrauen in David wächst, wird auch der Bund zwischen ihnen stärker. Doch gerade als Mia endlich ihr Glück zu finden glaubt, stellt sich ihnen eine dunkle, unerwartete Bedrohung in den Weg. Eine, die ihren harterkämpften Frieden und ihre zarte Liebe zerstören will.

Wird es ihnen gelingen, das Böse zu besiegen?
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Herrn Held vom FeuerWerke Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Brenda K. Davies gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ein reinrassiger Vampir wie Mia hätte schneller genesen müssen, als sie es tat. Aber wegen des starken Blutverlusts und der Vielzahl an Misshandlungen war sie noch wochenlang geschwächt gewesen. Er konnte sogar jetzt noch den blassen Schimmer der Bissspuren um ihren Hals herum erkennen. Einem Menschen wären sie vermutlich nicht aufgefallen, selbst den meisten seiner Art nicht. Er aber sah sie.
     Er hatte die Fingernägel in seine Handflächen gegraben und sich die Haut aufgerissen. Doch als Mia ihn nun ansah, holte er tief Luft und bemühte sich, ruhiger zu werden. Sie sollte nicht mitbekommen, wie er um Fassung rang. Es würde sie ängstigen, und das war das Letzte, was er wollte.
     In den vergangenen Wochen war ihm mehrmals der Verdacht gekommen, was sie für ihn sein könnte. Er bekam sie nicht aus dem Kopf, ihr Duft verfolgte ihn überallhin und wenn er nicht bei ihr war, gab es nichts, was er sich mehr wünschte als ihre Nähe.
     Er hatte häufig genug gesehen, wie sich seelenverwandte Vampire verhielten und erkannte die Anzeichen. Es hatte viele Frauen in seinem Leben gegeben, aber keine, die ihn so in den Grundfesten erschütterte wie Mia. Er wäre ein Narr, nicht zu erkennen, wie er sich veränderte und wie seine Sehnsucht nach ihr stärker wurde. Und was auch immer er selbst von sich dachte, ein Narr aber war er nicht.
     Wenn sie den Bund nicht bald besiegelten, war es nur eine Frage der Zeit, bis er die Kontrolle verlieren würde. Er musste dafür sorgen, dass sie sich ihm öffnete. Irgendwie. Und er musste sicherstellen, dass sie wirklich seine Seelenverwandte war. Doch wie ihr Vertrauen gewinnen, wenn sie so unerreichbar war wie die Wolken am winterlichen Himmel?
     Doch bestand auch die Chance, dass er sich zusammenreißen konnte, wenn sie sich nicht näherkamen. Sein Freund Liam war völlig durchgedreht, nachdem er mit Sera intim geworden war. Und er erinnerte sich, wie Isabelle versucht hatte, Stefan abzuweisen und dabei beinahe sie beide zerstört hätte. Allerdings wusste er nicht, wie weit ihre Beziehung da bereits fortgeschritten gewesen war.
     Vielleicht würde er seinen Verstand also retten können, wenn zwischen Mia und ihm nichts weiter geschah. Dazu musste er sie aber in Frieden lassen, Distanz zwischen ihnen schaffen und dabei wollte er nichts mehr, als sie zu spüren, zu riechen, zu schmecken.
     Und obwohl ihm der Gedanke kam, dass es vielleicht besser war zu gehen, so wusste er doch, dass er diesen Ort nicht ohne sie verlassen konnte. Er musste wissen, dass sie in Sicherheit war, und auch wenn diese Festung hier sicherer war als das Weiße Haus, so vertraute er in dieser Sache niemandem so sehr wie sich selbst. Was im Umkehrschluss bedeutete, dass er verrückt werden würde. Diese nicht sehr abwegige Wahrscheinlichkeit machte ihm Angst. Er war kein Kontrollfreak, er mochte es sogar, ein wenig die Zügel aus der Hand zu geben. Genau deshalb segelte er auch so gerne, denn auf See war stets die Natur der wahre Kapitän. Dieses Wissen hatte etwas Befreiendes. Allerdings sah er nichts Befreiendes in der Tatsache, dass er ausrasten und Mia einen Bund aufzwingen könnte, den sie nicht wollte. Lieber würde er sich selbst einen Pflock ins Herz stoßen, als ihr zu schaden.
     Sie hatte in ihrem Leben bereits genug Wahnsinn und Leid erdulden müssen, er wollte nicht, dass dies seinetwegen noch vermehrt wurde. Dabei standen die Wahrscheinlichkeiten dafür hoch. Liam hätte Sera beinahe gegen ihren Willen verwandelt und ihr den Bund aufgezwungen. David hatte sich damals geschworen, dass ihm das nicht passieren würde und nun musste er feststellen, wie falsch er gelegen hatte.
     Mia schloss für einen winzigen Moment die Augen, um Davids frischen Duft einzuatmen, als er zu ihr trat. Sie wusste, sie konnte jederzeit zurückweichen, spürte aber plötzlich, dass es schwer war, sich seiner Wärme zu entziehen. Niemals wieder hatte sie jemandem nahekommen wollen, aber irgendetwas an ihm lockte sie wie eine Maus in die Falle. Und obwohl sie sich selbst dafür verfluchte, freute sie sich jedes Mal, ihn zu sehen.
     Mia lenkte ihren Blick erneut nach draußen auf den Baum. Ihr warmer Atem ließ die Scheibe beschlagen und sie zeichnete ein kleines Herz hinein. Tränen brannten ihr in den Augen, als sie auf das Herz schaute und sah, wie das Wasser in winzigen Perlen am Fenster entlang rann.
     »Als ich noch ein kleines Mädchen war, haben meine Mom und ich auch immer so auf dem Badezimmerspiegel etwas geschrieben«, murmelte sie.
     David stockte der Atem. Sie hatte bisher sehr wenig von ihrer Familie gesprochen, aber nun schien es, als wollte sie sich ihm ein wenig öffnen. Er wusste nicht, wie er reagieren konnte, damit sie nicht gleich wieder dichtmachte. Zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte er sich einer Frau gegenüber völlig hilflos.
     Mia schrieb ein einzelnes C in die Mitte des Herzens.
     »Wofür steht der Buchstabe?«, fragte er.
     »Der Name meiner Mutter war Cleo.« Mit einer einzigen Handbewegung wischte sie das Herz weg. Leider war das mit den Erinnerungen an längst vergangene glückliche Tage nicht so einfach.
     »War? Ist deine Mutter tot?«
     Mia strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, die ihr vorwitzig über die Augen gefallen war. Schon wieder starrte sie hinaus auf die Wiese. Ein kleiner Sperling flog auf einen Zweig, flatterte kurz mit den Flügeln und ließ sich dann nieder. Das lebhafte Rot seines Gefieders stand im starken Kontrast zur winterlichen Umgebung.
     »Ja«, erwiderte Mia, den Blick auf den Vogel gerichtet. Das possierliche Tierchen beruhigte sie weit mehr als der kahle Baum.
     »Was ist mit deinem Vater?«
     Einen kurzen Augenblick lang legte sich ein trauriger Schatten auf ihre schönen Augen. Es entging David nicht.
     »Tot«, sagte sie knapp.
     »Waren sie auch geborene Vampire?«
     »Nein, sie wurden beide verwandelt.«
     Ihr kühler Ton schreckte ihn kurz ab, aber sein Durst nach mehr Wissen über sie war noch weit größer als sein Durst nach Blut.
     Mia bemerkte enttäuscht, dass der Sperling seine Flügel ausbreitete und davonflog. Wie herrlich es sein musste, einem Platz, an dem man sich nicht wohlfühlte, einfach so zu entfliehen. Könnte sie ihre Flügel ausbreiten und verschwinden, so würde sie es sofort tun.
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