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Vampire Awakenings 6 - Zerbrochen
Verfasser: Brenda K. Davies (9)
Verlag: Eigenverlag (19240) und FeuerWerke (45)
VÖ: 23. Februar 2021
Genre: Fantasy (13166) und Romantische Literatur (23079)
Seiten: 209 (Taschenbuch-Version), 180 (Kindle-Version)
Themen: Bedrohung (450), Leid (21), Seelenpartner (112), Vampire (1594)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Vampire Awakenings (6)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Seitdem Mia aus der schrecklichen Gefangenschaft skrupelloser Vampire befreit worden ist, leidet sie unter den Folgen des Erlebten. Und so muss sie schon bald feststellen, dass ihr Überleben einen Preis hat. Denn Mia kann es nicht länger ertragen, von anderen berührt zu werden.

David hat nicht damit gerechnet, jemals seine Seelenverwandte zu treffen. Doch als er Mia kennenlernt, wird ihm klar, dass er alles dafür tun würde, um sie für sich zu gewinnen. Er weiß von ihrem Leid und möchte ihr helfen. Selbst wenn das bedeutet, seine eigenen Bedürfnisse zurückzustellen.

Während Mias Vertrauen in David wächst, wird auch der Bund zwischen ihnen stärker. Doch gerade als Mia endlich ihr Glück zu finden glaubt, stellt sich ihnen eine dunkle, unerwartete Bedrohung in den Weg. Eine, die ihren harterkämpften Frieden und ihre zarte Liebe zerstören will.

Wird es ihnen gelingen, das Böse zu besiegen?
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Herrn Held vom FeuerWerke Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Brenda K. Davies gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Kapitel 1


»ICH möchte, dass du mit mir nach Hause kommst.«
     Mia sah über ihre Schulter hinweg zu David, der im Türrahmen ihres Zimmers stand. Sie hatte gewusst, dass er es war, noch bevor er gesprochen hatte. Dieser ihm eigene erdige Duft nach Wald und Wiesen war ihr in den letzten Wochen mehr als vertraut geworden. Es gefiel ihr nicht, dass eben jener Geruch ihr stets einen freudigen Schauer über den Rücken jagte. Es gefiel ihr nicht, wie sehr sie sich an seine Gegenwart in ihrem Leben gewöhnt hatte.
     In den letzten sieben Jahren hatte sie sich nur auf sich selbst verlassen. Und das war auch gut so. Zumindest redete sie sich das ein. Sie wollte und brauchte niemanden. Wenn einem etwas an jemand anderem lag, war man angreifbar, verletzlich – und genau das hatte ihr in ihrem Leben schon genug Narben eingebracht. Mia rieb sich den Arm und drehte sich dann wieder zum Fenster. Es hatte geschneit in der letzten Nacht, die Wiesen unter ihr waren von einer weißen Schicht bedeckt. So manches Schloss war kleiner als dieses riesige Haus mit seinen ausgedehnten Ländereien und den scheinbar zahllosen, gigantisch großen Zimmern. Es gab mehr als genug Platz für die Vampire, die hier trainierten, um jene ihrer Art zu zerstören, die über die Stränge schlugen und Menschen töteten.
     Für reinrassige Vampire war das Training intensiver als das ihrer verwandelten Artgenossen. Und nur reinblütige Krieger durften sich Ronans Männern anschließen. Die anderen waren danach auf sich allein gestellt, aber immerhin gut genug vorbereitet, um jene Vampire zu erkennen und zu vernichten, die nur aus Freude am Töten zu Mördern wurden.
     Mia befand sich auf dem Trainingsgelände, seit David und die anderen sie aus dem Lagerhaus gerettet hatten. Er und seine Familie waren nur dorthin gekommen, weil sie ein geliebtes Familienmitglied gesucht hatten. Vicky. Wie Mia war auch Vicky eine Reinrassige, die gefangen gehalten worden war, um den anderen Vampiren als Blutquelle zu dienen.
     Die Erinnerung allein ließ Mia schaudern. Langsam. Ruhig atmen, erinnerte sie sich selbst.
     Sie schloss die Augen und kämpfte gegen die Panik an, die drohte, sie wieder in die dunklen Abgründe ihrer Seele zu ziehen. Bevor sie entführt worden war, hatte sie die Anfälle stets unterdrücken können. Doch seit ihrer Gefangenschaft schien ihr jegliche Kontrolle abhandengekommen zu sein. Mia hob die Hand und drückte ihre Fingerspitzen gegen das Glas. Manchmal half ihr das, um sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Sie holte noch einmal tief Luft, um den Druck auf ihrer Brust zu lindern. Obwohl das Glas sich kalt gegen ihre Hand drückte, brach ihr der Schweiß im Nacken aus. Sie öffnete die Lider, sah aus dem Fenster und auf die Welt, die sich vor ihren Augen erstreckte.
     Eins, zwei, drei, schau vorbei, instruierte sie sich selbst.
     Sie wusste nicht, warum sie damit angefangen hatte, zu reimen, wann immer die Panik drohte, sie zu überwältigen. Aber aus irgendeinem Grund beruhigte es sie. Zumindest manchmal. Sie konzentrierte sich auf die Mitte der Wiese, auf den kahlen Baum, dessen dürre Äste im Wind schaukelten. Kleine Schneeklumpen fielen von seinen Zweigen und bohrten Löcher in den schweren, nassen Schnee am Boden. Während sie den Baum weiter fokussierte, atmete sie langsam durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. So lange, bis der Druck in ihrer Brust allmählich nachließ.
     David blieb, wo er war, und betrachtete Mia vom Flur aus. Ihre Schultern wirkten angespannt und er sah, wie ihr Herzschlag sich im Kampf gegen ihre inneren Dämonen beschleunigte. Was gäbe er nicht dafür, sie alle für sie zu vernichten. Aber sie ließ ihn nicht nahe genug an sich heran, um einen Versuch zu wagen.
     Sein Blick wanderte über ihre zarte Gestalt. Sie hatte zugenommen, seit er sie aus dem Gebäude gerettet hatte, aber noch immer zeichneten sich die Knochen deutlich unter ihrer elfenbeinfarbenen Haut ab und die geliehene Jeans und das Sweatshirt waren viel zu groß für ihre schmale Erscheinung. Vicky hatte erst kürzlich Mias glattes, fast schwarzes Haar zu einem Bob geschnitten, der knapp unter ihrem Kinn endete. Überrascht hatte er dabei zugesehen, wie Mia still gesessen und Vicky erlaubt hatte, ihr so nahezukommen. Dann aber hatte er bemerkt, wie peinlich genau Vicky darauf geachtet hatte, nur Mias Haar und sonst nichts an ihrem Körper zu berühren.
     Mia atmete zitterig, dann hob sie den Kopf. Im Glas des Fensters sah er ihre zartblauen Augen, noch bevor sie sich zu ihm drehte. Als ihr Blick seinen traf, stockte ihm der Atem. Äußerlich wirkte sie immer noch zerbrechlich, aber er wusste, welch stählerne Stärke sie besaß. Mit jedem Tag wurde das deutlicher. Mit jedem Tag heilte sie ein Stück mehr.
     Sofort beschleunigte sich sein Puls und es fiel ihm schwer, nicht zu ihr zu gehen und sie in seine Arme zu nehmen. Doch sie zu berühren, würde nur dazu führen, dass sie sich weiter vor ihm verschloss. Einiges hatte sich schon gebessert – sie war freundlicher geworden und nicht mehr so schnippisch wie am ersten Tag ihrer Ankunft. Aber noch immer gab sie sich größte Mühe, jegliche Berührung zu vermeiden.
     Als sie Mia im Lagerhaus entdeckt hatten, hatte sie sich in seine Arme geworfen. Das war das einzige Mal gewesen, dass sie sich freiwillig hatte von jemandem berühren lassen. Er konnte sich noch immer gut an das Gefühl ihres zitternden Körpers in seiner Umarmung erinnern. Ihre Knochen hatten sich gegen seine Handflächen gedrückt, während er sie gehalten und versucht hatte, ihr die Furcht zu nehmen.
     Die Bilder jenes Tages blitzten in seiner Erinnerung auf, und als er sie vor seinem inneren Auge angekettet und mit Bissspuren verunstaltet vor sich sah, ballte er die Hände zu Fäusten. Ihre Haut war wund gewesen, rot und geschwollen, und noch über eine Woche nach ihrer Befreiung war es ihr unmöglich gewesen, ohne Schmerzen in einem Bett zu liegen. Er hatte viele Nächte lang an ihrer Seite ausgeharrt, ihrem Wimmern gelauscht und versucht, es ihr so bequem wie möglich zu machen. Wie sehr er sich da schon gewünscht hatte, zurück zum Lagerhaus zu eilen, um jeden Einzelnen ihrer Peiniger erneut abzuschlachten.
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