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Die anderen Anderen 9 - Nachtgeheimnis
Verfasser: Melissa Ratsch (18)
Verlag: Eigenverlag (19240)
VÖ: 1. März 2021
Genre: Fantasy (13166) und Romantische Literatur (23079)
Seiten: 328 (Taschenbuch-Version), 288 (Kindle-Version)
Themen: Gargoyles (36), Geheimnisse (4566), Nachbarn (885), Restaurants (393), Visionen (228)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Die anderen Anderen (10)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Was hat das Leben für einen Sinn, wenn man nicht mehr schön ist?

Noel Dupont kann hübsche, eingebildete Frauen nicht leiden.
Doch ausgerechnet so eine wohnt nun im selben Haus wie er und über der Bar, in der er arbeitet. Loana heißt sie und gehört seiner Meinung nach auf den Laufsteg statt in einen irischen Pub. Gegen seinen Willen ist er von ihr fasziniert, denn jeden Nachmittag kommt Loana in den Pub und scheint auf jemanden zu warten. Nur auf wen?
Während zwischen den beiden sprichwörtlich die Funken fliegen, bemerkt Loana nicht, dass Alii’s Feind ihr dicht auf der Spur ist. Kann sie den Gargoyle rechtzeitig finden, den ihre Visionen ihr gezeigt haben?
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Melissa Ratsch für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Melissa Ratsch gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Kapitel 1


„Das sind ja einfach nur Windbeutel.“
     Loana lachte, sah von dem Teig in dem flachen Topf auf und sagte: „Lass das nur nie meine Großtante Astrid hören.“
     „Verhext sie mich sonst?“, fragte Phoebe und grinste breit, so dass ihre hellgrünen Augen funkelten.
     „Gut möglich.“ Loana konzentrierte sich wieder darauf, dass der Brandteig für die Eclairs nicht ansetzte und rührte weiter, während sie erzählte: „Meiner Cousine Amelie und mir hat sie einmal versalzene Plätzchen zu Weihnachten geschenkt, weil wir behauptet hatten, dass sie ihre Biskuits im Supermarkt kauft.“
     „Wie seid ihr darauf gekommen?“
     „Weil sie immer so perfekt aussehen, als wären sie maschinell hergestellt worden“, erklärte Loana und lächelte. „Dabei kann Astrid einfach am besten aus unserer Familie backen. Sie muss nicht einmal eine Küchenuhr stellen, sondern weiß von selbst, wann ihre Kreationen fertig sind.“
     „Das ist ne coole Fähigkeit“, sagte die Vierzehnjährige und seufzte vor sich hin. Loana, die mittlerweile den Topf zur Seite gezogen hatte, um ihn dort während des Abkühlens weiter zu rühren, warf der Teenagerin einen Blick zu.
     „Du hast auch beeindruckende Fähigkeiten“, sagte sie ernst. „Ich bekomme immer noch eine Gänsehaut, wenn ich daran denke, wie du und deine Schwester das letzte Mal geflogen seid.“
     Ein kleines Lächeln breitete sich auf Phoebes Gesicht aus, sie zuckte mit den Schultern und sagte: „Ja, das ist schon nett.“ Ihre Augen leuchteten auf, ehe sie hinzufügte: „Aber die Zukunft vorherzusagen ist der Wahnsinn! Dann wüsste ich immer, was in meinen Tests für Fragen gestellt werden. Das wäre mal was...“
     „Das wäre vor allem verboten“, schaltete sich Kalliope ein. Die ältere der Harpyien-Schwestern stand am zweiten Herd in der großen Küche des Anwesens und achtete darauf, dass die Karamellsoße nicht anbrannte.
     „Du schreibst doch schon sehr gute Noten“, sagte Patrik. Auch er bereitete ein Dessert für später vor: Die Brownies, für die die Karamellsoße gedacht war.
     „Ja, aber ich muss dafür auch echt viel lernen“, murrte Phoebe. „Wenn ich die Fragen schon wüsste, dann hätte ich mehr Zeit für Sport oder für meine Freunde.“
     Kalliope schob sich die Brille höher auf die Nase, ein schiefes Grinsen auf dem Gesicht. „Und ich betone noch einmal, dass das unfair wäre.“
     Das Leben ist niemals fair, dachte Loana und die Bitterkeit, die bei diesem Gedanken in ihr aufstieg, drohte ihr die Kehle zuzuschnüren. Weil für diese Art von Trübsal und Düsternis an diesem Tag kein Platz war – immerhin wollten sie Moiras dreißigsten Geburtstag feiern - lenkte sich Loana schnell davon ab, indem sie ein Ei nach dem anderen in den Teig einarbeitete und ihn anschließend in einen Spritzbeutel füllte.
     „Hast du Lust die Eclairs zu formen?“, fragte sie an Phoebe gewandt.
     Die Augen des Mädchens leuchteten auf und sie nickte, so dass ihr aschblondes Haar heftig wippte. Loana lächelte und erklärte ihr Schritt für Schritt, wie sie die Eclairs auf das vorbereitete Backblech spritzen musste. Konzentriert und sehr gewissenhaft erledigte Phoebe ihre Aufgabe, so dass Loana sich daran machen konnte, die Zutaten für die Füllung und die Glasur zusammenzusuchen.
     Loana wusste, dass Kalliope anfangs dagegen gewesen war, dass sie das Internat besuchte. Mittlerweile hatte sich jedoch gezeigt, dass diese Sorge unbegründet gewesen war. Zumindest hatte Phoebe noch nie den speziellen Notruf aktivieren müssen, den Alii eingerichtet hatte, falls sie in der Schule ihr wahres Gesicht zeigte.
     Das Ganze erforderte sehr viel Disziplin von Phoebe, die trotz ihrer vierzehn Jahre noch immer ein Kind war. Das war wohl ein Grund, weswegen sie jeder auf dem Anwesen nach Strich und Faden verwöhnte, wenn sie hier war. Loana hatte bemerkt, dass selbst Nikolai sie unter seine Fittiche genommen hatte – wenn auch auf seine eigene, spezielle Weise. Der sonst eher wortkarge Russe hatte Phoebe nur zu gerne für ein Referat alles über das russische Zarenreich erzählt.
     Eigentlich stellte jedes Mitglied von Alii der jungen Harpyie sein oder ihr Wissen zur Verfügung, weswegen Loana ihr auch nicht abnahm, dass sie so unglaublich viel Zeit hinter ihren Büchern verbrachte, wie Phoebe angedeutet hatte.
     In den nächsten eineinhalb Stunden kamen immer wieder andere Bewohner in die Küche, kümmerten sich um ihren Teil der Vorbereitungen oder leisteten ihnen Gesellschaft. Je weiter es auf den Abend zuging, desto angespannter wurde die Stimmung auf dem Anwesen. Noch war Moira mit Blake und ihrer Familie in den Gardens Of Heligan, wo Blakes Eltern arbeiteten. Das über vierhundert Hektar große Areal war wie das Schlaraffenland für Pixies – so zumindest hatte die rothaarige Pixie es ihnen mit leuchtenden Augen am Morgen erzählt.
     Bis die Pixies wieder hier waren, mussten sie die Vorbereitungen abgeschlossen haben. Da es die Temperaturen noch zu ließen, würden sie hinter dem Haupthaus eine Gartenparty veranstalten. Sie hatten das Areal gewählt, weil ihre Gruppe, samt der Gäste, mittlerweile viel zu groß war, um solche Feste im Esszimmer abzuhalten. Dort hatten wohl alle für die gemeinsamen Essen Platz, doch es gestaltete sich schwierig, sich immer wieder mit anderen Gesprächspartnern auszutauschen und gleichzeitig zu essen.
     Das Wohnzimmer wäre noch eine Alternative gewesen... aber dort gab es weniger Pflanzen. Außerdem wollten alle die letzten warmen Tage genießen, bevor der Herbst endgültig über das Land kam und es draußen wieder kühler wurde. Vor allem Shari und Eliah waren regelrecht wehmütig, seit sich die ersten Blätter an der großen Eiche auf dem Kiesplatz zwischen den Gebäuden verfärbten.
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